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Ratgeber Rasen – Tipps zum Perfekten Rasen

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Ratgeber Rasen – Tipps zum Perfekten Rasen

Ein Rasen ist per Definition eine nur aus Süßgräsern bestehende, durch regelmäßigen Schnitt kurz gehaltene Grasdecke. Gerne möchte Ich Ihnen mit diesem Rasen Ratgeber helfen, bei Problemen Ihres Rasen zu helfen.

Rasen ist nicht gleich Rasen

Mit dem Saatgut entscheiden Sie über die künftige Qualität Ihrer Grünfläche. Als Richtwert können Sie den prozentualen Anteil von Weidelgras an der Rasenmischung nehmen. Weidelgras keimt und wächst schnell, ist zäh und belastbar. Kleine Kahlstellen wachsen rasch wieder zu. In Gebrauchsrasen oder Spielrasen liegt sein Anteil bei 40 bis 50 Prozent. Aber in den Ziergarten und Vorzeigegarten gehört es leider nicht, denn es bringt nicht das gewünschte zarte, dichte Grün. Hochwertige Zierrasen enthalten reichlich Rotschwingel, Horstrotschwingel und Straußgras.

Hochwertige Rasensaat

Hochwertige Rasensaat erkennt man an der Bezeichnung “RSM” auf der Verpackung. Die Abkürzung steht für Regelsaatgutmischung.

Aufgrund der Veränderung des Klimas, sollte bei der Rasensaat, auf Rasensorten zurückgegriffen werden, die die Klimatischen Veränderungen (Heisse Sommer, Wenig Niederschlag) am besten vertragen.

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Bodenvorbereitung bei Rollrasen und Aussaat

Rasen benötigt einen durchlässigen, humusreichen Boden, frei von Steinen und Unkräutern, mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,0. So bereiten Sie den Boden für die Aussaat vor:

Boden aus zwei Richtungen walzen, zwei Wochen lang brachliegen lassen, die letzten aufkeimenden Unkräuter oder Pflanzen entfernen, die Fläche walzen und gründlich wässern.

Das Walzen bewirkt, dass der Samen später einen guten Bodenkontakt bekommt. Ohne diesen Bodenkontakt keimt er nicht. Die Aussaat erfolgt im April/Mai oder im August; Saatgut gut durchmischen und an einem windstillen Tag ausbringen. Pro m2 müssen Sie 15 bis 20 Gramm rechnen. 

Anschließend das Saatgut leicht in den gewalzten Boden einarbeiten, noch einmal Walzen und dann zu letzt den Boden bewässern.

Tipps Bodenvorbereitung für Rasen

  • Ein leichtes Gefälle von etwa 1 bis 2 cm Höhendifferenz auf einer Länge von 1 Meter. Dieses leichte Gefälle schützt später den Rasen vor Staunässe und Überschwemmungen nach schweren Regenfällen und Gewittern.
  • Feinkörniger Rasen mit trockenen Sand vermischen, so lassen sich die Grasssamen gleichmäßiger verteilen und in den Boden einarbeiten.
  • Zwei Mal den Grassamen austeilen, so vermeiden sie Kahlstellen, Das Zweite Mal streuen Sie im rechten Winkel zum ersten Durchgang, also über Kreuz.

Was, Wenn der Rasen (Die Aussaat) nicht aufgeht?

Mögliche Ursache: Das Saatgut war nicht mehr keimfähig.

Vorbeugen & Tipps: Achten das, der Samen trocken, kühl und dunkel aufbewahrt wird. Sie können vor der Aussaat eine Probe auf die Keimfähigkeit testen.

Mögliche Ursache: Das ausgebrachte Saatgut wurde von Vögeln gefressen, oder vom Wind weggeweht, oder vom Regen verschwemmt.

Vorbeugen & Tipps: Wie bereist erwähnt bei Windstille sähen, die Wettervorhersage für Ihre Region beachten. Zur Vogelabwehr ein Netz über die Saatfläche spannen.

Mögliche Ursache: Kälte, Nässe oder Trockenheit brachte den Rasenkeimling zum Absterben. Zu viel Feuchtigkeit und vor allem Staunässe begünstigt Pilzerkrankungen des Rasenkeimlings, der schnell absterben kann.

Vorbeugen & Tipps: Den Boden durchgehend feucht halten, doch auf Staunässe achten, bis das erste Keimblatt zu erkennen ist.  Die ersten Keimling des Rasens, sollten nach ca. 14 Tagen sichtbar sein.

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Der Rollrasen

Eine Alternative zum Aussähen von Rasen, bietet der beliebte Rollrasen, auch als Fertigrasen bezeichnet.

Der Rollrasen oder Fertigfrasen wird ausgelegt wie ein Teppich. Das Verspricht einen schnellen Erfolg, allerdings müssen Sie wie bereits oben Beschrieben (Bodenvorbereitung für Rasen) die Fläche genauso vorbereiten wie bei der Aussaat. 

Weder das Einebnen und das Jäten des Unkrauts, noch das Walzen und Bewässern danach bleibt Ihnen erspart.

Verlegefehler des Rollrasens führen zu braunen Bahnrändern, am Hang können sich die Bahnen des Rollrasens sich leicht verschieben und sollten daher fixiert werden.

Letztlich ist diese Art des Rasens nicht besser, doch der große Vorteil gegenüber der Aussaut eines Rasens, ist die schnelle Benutzbarkeit des Rasens.

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Häufige Fragen zum Rollrasen

Ab wann ist mein Rollrasen begehbar?

Bei dieser wichtigen Frage zum Rollrasen, geht es um einen der größten Vorteile von Rollrasen gegenüber gesätem Rasen, denn Rollrasen ist grundsätzlich sofort begehbar.

Das gilt vor allem nach dem ersten Mähen und im trockenen Zustand. Allerdings ist es sehr entgegenkommend, wenn Sie dem Neuen Rasen ein paar Tage Zeit lassen – idealerweise eine Woche, um mit dem neuen Boden zu verwurzeln und sich auch von der Strapaze seiner Lieferung und Entfernung zu erholen.

Während Sie auf gesäten Rasen Monate warten müssen und die Keimung des Rasens überspringen, ist Rollrasen sofort begehbar und nach bereits einer Wochen sofort leicht belastbar. Großflächige Sportrasen im professionellen Bereich sind sogar sofort voll nutzbar.

Wann das erste Mal Rollrasen mähen?

Das erste Mähen ist ein weiterer wichtiger Schritt für einen frisch verlegten, neuen Rollrasen. Prüfen Sie dazu, wie gut der Rollrasen bereits mit dem Boden verwurzelt ist. Ziehen Sie dazu leicht an den Grashalmen. Wenn der Rollrasen sich dabei nicht mehr vom Boden abhebt, hat er ausreichend tiefe Wurzeln geschlagen, um auch gemäht zu werden. Wichtig ist, dass die Rasenfläche beim ersten Mähen trocken und standfest ist.

Wie oft muss man Rollrasen bewässern?

Es ist am besten, wenn Sie den Rasen nach dem Verlegen täglich einmal bis zweimal Ihren Rollrasen bewässern – außer natürlich an Regentagen.

Wenden Sie dazu je nach Außentemperatur ca. 5 – 8 Liter Wasser pro Quadratmeter Rasen auf, bzw. versuchen Sie, eine gleichmäßige Bodendurchfeuchtung von 3 – 5 Zentimetern zu erzielen.

Auch zuviel wässern kann möglich sein, sollte aber verhindert werden. Sie merken, dass Sie zu viel gewässert haben, wenn sich Pfützen auf dem Rasen bilden oder er nicht mehr problemlos begehbar ist.

Nachdem der Rasen verwurzelt ist, bzw. spätestens nach ca. 6 Wochen können Sie die Wässerung langsam reduzieren auf 1 – 2 Mal pro Woche.

Das Rasenmähren

Das Wann und wie oft Sie mähen, das hängt von der Rasensorte bzw der Geschwindigkeit ab, mit der Ihr Rasen wächst.

Die Schnitthöhe des Rasens:

Als Richtwert für die Schnitthöhen für die Rasen gelten

  • Zierrasen: Die Schnitthöhe 2,5 bis 3,5 cm
  • Gebrauchsrasen: Die Schnitthöhe 3,5 bis 5 cm 

Im Sommer sollte die Schnitthöhe generell etwas höher liegen ( 5 cm). Im Idealfall mähen sie den Rasen häufiger, oder lassen sie den Rasen durch einen Mähroboter ständig mähen, dann wird der Rasen schön dicht. Sie sollten bitte darauf achten, das das Messer scharf ist (Das Schärfen des Messers können Sie im Baumarkt für ca. 8 Euro vornehmen lassen), sonst erhalten sie gelbe Stellen im Rasen, da sie den Rasen nicht schneiden, sondern den Rasen ausfransen. Sie sollten daher nur die Spitzen des Rasens mähen.

Richtige Uhrzeit des Mähens

Die Richtige Uhrzeit für das Mähen bietet sich morgens oder Abends an, da nicht in der Mittagshitze der Rasen gemäht werden sollte. Auch bei Trockenheit und wenn das Grass Nass ist, sollte nicht gemäht werden. Bei Nässe haben sie das bekannte Problem des Verklebens des Schnittgutes am Rasenmäher. Im Herbst wird der Rasen das letzte Mal gemäht und das Schnittgut sorgfältig entfernt.

Sie Interessieren sich für einen Mähroboter? Dann sollten sie ein Blick in unseren Mähroboter Vergleich werfen. Hier erhalten sie wertvolle Tipps zum Kauf eines Mähroboters

Tipps zum Rasenmähen 

Wenn Sie beim Mähen das Schnittgut auf dem gemähten Rasen liegen lassen, hält das Schnittgut die Bodenfeuchtigkeit zurück und spart zum Teil das Düngen des Rasens. Dies klappt allerdings nur bei kurzem und wirklich trockenen Schnittgut, so wie es Mähroboter durch ständiges mähen praktizieren. Bei längeren Gräsern, bzw bei längerem Schnittgut, bleiben die längeren Gräser liegen, verfilzen, verklumpen und begünstigen des Pilzbefall des Rasen, auch erhält der Rasen zu wenig Sauerstoff und zu wenig Licht.

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Rasenkanten, das Schneiden der Rasenkanten entfällt, wenn sie den Rasen mit Steinen bzw. mit Steinplatten einfassen. So können Sie mit dem Mäher über die Ränder des Rasen hinwegfahren, doch diese Art der Rasengestaltung ist natürlich Geschmackssache und spricht nicht jeden an.

Das Messer des Rasenmähers, oder des Mährobters sollte scharf und und gut eingestellt sein, denn Schlecht eingestellte und stumpfe Messer, schlagen den Rasen nicht ab, sondern fransen diesen nur aus (Das Messer vom Mäher kann für ca. 8 Euro im Baumarkt geschärft werden). Das lässt den Rasen stumpf aussehen und kann zu einem “gelben Rasen” führen.

Das Bewässern des Rasens

Hier gibt es zwei wichtige Fragen zu klären. Es es ein neuer Rasen, oder schon ein längerer, älterer Bestandsrasen mit ausgeprägtem tiefwachsenem Wurzel? Bei einem neuen Rasen, muss “einmal täglich Bewässern des Rasens” nicht sein, die meisten Rasen halten es 5 bis 6 Tage aus, was den positiven Effekt hat, das der neue Rasen mehr Wurzeln bildet, diesen Trick wenden auch kommerzielle Obstbauern an.

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Einmal in der Woche gründlichen bewässern, als jeden Tag ein wenig (Fördern des Wurzelwachstums). Grundsätzlich heißt pro m2 10 bis 20 Liter Wasser. Der Boden sollte spatentief feucht sein.

Häufiges, aber kurzes Bewässern schadet dem neuen Rasen, denn es begünstigt ein flaches Wurzelwerk. Die flachen Wurzel können dann später bei Trockenheit, das in der Tiefe vorhandene Wasser nicht erreichen. 

Bei einem Rasen mit ausgeprägtem Wurzelwerk, bietet es sich an mit einem Bewässerungscomputer den Rasen täglich Mogens zu bewässern. Hier bietet sich ein Bewässerunsgcomputer mit Regensensor an, der bei zu viel Regen die Bewässerung einstellt. So erhält der Rasen stets die optimale Bewässerung und optimale Voraussetzung für ein Gesundes Wachstum. 

Das Düngen vom Rasen

Durch das konventionelle Mähen entziehen Sie dem Rasen Nährstoffe. Was Sie dem Rasen wegnehmen, müssen Sie im Form von Dünger oder Kompost wieder zuführen. Zum Düngen gibt es folgende Richtwerte: Dreimal im Jahr (Im Frühjahr, Mitte des Jahres im Juli und eventuell Ende des Jahres im September) einen Spezial Rasen Volldünger in der Packungsanleitung angegebenen Menge, auftragen. Langzeitdünger für Rasen, werden lediglich einmal im Frühjahr ausgebracht.

Ob die Düngung des Rasens ausreicht sehen Sie an den Gräsern: Wenn das Grün verblasst und der Rasen langsamer wächst, benötigt der Rasen Dünger. Der Rasendünger sollte möglichst regelmäßig verteilt werden. Wie bei der Rasenaussaat, in zwei Arbeitsgängen und über Kreuz der Dünger ausgebracht werden.

Das sollten sie bei der Auswahl des Rasendüngers beachten

Achten sie beim Düngerkauf auf das Etikett. In vielen Rasendüngern wird Moosvernichter (Eisendünger- Eisen-II-Sulfat) und oder Unkrautvernichter beigemischt. Dieser Dünger darf aufgrund der Hochgiftigen Substanzen nur mit Spezieller Arbeitskleidung (Wer Eisendünger vorschriftsgemäß auftragen will, muss eigentlich säurebeständige Schutzhandschuhe, Schutzanzug, Brille und Gesichtsmaske mit Atemschutz tragen.) verteilt werden.

Daher Raten wir auf die Beimischung von Eisendünger im Dünger zu verzichten!

Kompost, eine Alternative zum Düngen

Eine alternative zum Düngen mit Rasenvolldünger, ist im Frühjahr eine dünne Schicht feingesiebten Kompost auf den Rasen zu verteilen und diesen leicht einzuarbeiten. Durch die Verwendung von Kompost, erhöhen sie auch gleichzeitig den pH-Wert des Bodens, was eine Moosbildung im Rasen vorbeugt. Sie sollten den Boden beobachten, da der Kompost nicht immer alle benötigten Nährstoffe, wie ein Rasenvolldünger liefert.

Das Vertikutieren des Rasens

Ein Filz aus liegen gebliebenen Rasenschnitt und abgestorbener Pflanzenreste riegelt im Laufe des Jahres den Boden von Sonnenlicht ab. Deshalb sollten sie den Rasen mindestens einmal im Frühjahr und bei Bedarf auch im Herbst den Rasen vertikutieren.

Die Messer des Vertikutierer kratzen den Filz aus den liegen gebliebenen Pflanzen aus der Grasnarbe heraus. Der Boden wird durch die Behandlung durchlässiger für Dünger und Wasser, erhält mehr Sonnenlicht und der Rasen kann atmen.

Achten Sie darauf das die Messer des Vertikutierer den Boden nur leicht anritzen und nicht aufschlitzen, sonst könnten die Graswurzeln beschädigt werden. 

Vor dem Vertikutieren, sollten sie den rasen vorher einmal mähen und anschließend düngen.

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Das Belüften von Rasen

Wie der Name “Belüften” es schon sagt, durch das Belüften, am Besten im Frühjahr bringen Sie Sauerstoff in den Boden ein.

Entweder bei großen Rasenflächen, fahren Sie mit einer Stachelwalze über den Rasen, oder bei kleineren Flächen stechen Sie mit einer Gabel im Abstand von 15 cm tiefe Löcher in den Boden und bewegen die Gabel hin und her um die Löcher etwas zu vergrößern. 

Achließend sollteb sie eine dünne Schicht Sand auf den Boden streuen und mit einem Rechen oder groben Besen den Sand verteilen.

Die häufigsten Rasenprobleme – Ursache & Hilfe

Unkraut im Rasen

Ursache für Unkraut im Rasen ist ein Pflegefehler. Entweder war der Boden vor der Aussaat unzureichend vorbereitet, es wurde das der Boden nicht gründlich vom Unkraut befreit, oder das Unkraut konnte sich später gegen den Rasen (Gräser) durchsetzen.

Vorbeugen von Unkraut im Rasen:

Unkrautsamen sind in großen Mengen im Boden enthalten und werden vom Wind herbei geweht. Unkräuter besiedeln jede Lücke und jede schwäche des Rasens aus.

Gegen wohlgenährte, kräftige und dichte Gräser haben Unkräuter allerdings kaum eine Chance. Daher sollten Sie den Rasen regelmäßig mähen, düngen, richtig bewässern und vor allem belüften. Bei Frost und kalten nassen Wetter sollte der Rasen nicht betreten werden, da dadurch Kahlstellen entstehen, die dem Unkraut platz lassen.

Unkraut im Rasen behandeln:

Bei geringen Befall von Unkraut des Rasens, diesen von Hand jäten, kriechende Pflanzen vor dem Mähen mit einer Hacke aufrichten, da sie so besser besser vom Mäher erfasst werden.

Bei einem starken Unkraut Befall des Rasens, sollten sie den Rasen (Gräser) stärken und das Unkraut schwächen. Lassen Sie den Rasen hochwachsen, so das der Rasen dem Unkraut das Licht nimmt, so schiesst es in die Höhe. Mähen sie nun häufig und regelmässig die Spitzen. Das häufige und regelmäßige Mähen, regst das gras an, sich an der Basis zu verzweigen, und der Rasen wird dadurch dichter. Das Unkraut wird durch den ständigen Verlust der Spitzen geschwächt und schließlich verdrängt. So kann auch hartnäckiges Unkraut auf natürliche weise nach einem Jahr verdrängt werden. 

Die letzte Alternative, auch wenn wir persönlich davon abraten, ist die Verwendung von Speziellen “Rasen Unkrautvernichtern”

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Moos und Algen im Rasen

Ursache für das Ausbreiten von Moos und Algen im Rasen sind das sie eine Vorteil gegenüber Gäsern haben. Dieser Vorteil  ensteht, da der Rasen oft an Nährstoffmangel oder Lichtmangel, der Standort nicht optimal ist, oder der Untergrund ungeeignet ist. Rasen im Schatten, auf zu dichtem, staunassen oder zu saurem Boden ist sehr anfällig für Moos und Algen. Solche Voraussetzungen bieten Moos und Algen einen Vorteil gegenüber Gräsern. Hier kann Ihnen bei der Fehlersuche ein Boden ph Messer helfen.

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Moos und Algen im Rasen behandeln:

Unterstützen sie den Rasen in seinem Wachstum und bringen Sie die Vorteile auf Seiten des Rasens. Mähen sie regelmäßig den Rasen, aber nicht zur kurz. Ein zu kurzer Rasen ist empfindlicher und anfälliger als ein langer. Entfernen sie den Rasenfilz und Moos mit einer Hacke oder Vertikutierer und halten sie den Boden nur leicht sauer mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,0.

Beim Vertikutieren am besten im Frühjahr, arbeiten sie eine dünne Schicht gesiebten Kompost, sowie 100 Gramm Hornspäne pro m2 ein. Der Kompost treibt den pH Wert in den gewünschten Bereich von 5,5 bis 7,0. Ebenso sollten sie für eine gute Belüftung sorgen und diese Belüftungslöcher mit Sand füllen.

Bei einem stark saurem Boden, dies können sie mit einem günstigen Boden pH Messer bestimmen, streuen sie im Winter, am besten wenn eine leichte Schneedecke auf dem Rasen liegt, pro m2 etwa 150 bis 200 kohlensauren Kalk aus. Der Kalk sickert dann mit dem tauenden Schnee in den Boden ein.

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Kalk beseitigt den Moos und die Algen nicht direkt, aber es verbessert den PH Wert des Bodens. Der saure schlechte pH Wert für den Rasen entsteht durch ungünstige Bodenverhältnisse, wie Staunässe und Sauerstoffmangel. 

Gelbe oder Braune Rasenflecken und Rasenflächen

Gelber oder Brauner Rasen kann verschiedene Ursachen haben, wir haben hier die 3 häufigsten Ursachen und die Abhilfe bzw. Vorbeugen einmal aufgeführt.

Düngefehler des Rasens

Ein Möglicher Grund für Gelbe und Braune Flecken kann, kann an einem Düngefehler leigen. Es wurde nicht, zu wenig oder ungleichmäßig gedüngt. Den hellen Stellen im Rasen fehlen Nährstoffe, insbesondere Eisen und Stickstoff. Auch können Hunde eine lokale Überdüngung verursachen.

Behandlungsmöglichkeit: Rasen ausreichend und gleichmäßig düngen, den Rasen nicht zu kurz Mähen. Am besten den Rasen nicht kürzer als 5 cm Mähen.

Rasenproblem - Gelber Rasen durch Sonnenbrand und Überhitzung
Rasenproblem – Gelber Rasen durch Sonnenbrand und Überhitzung. Klimaveränderung zu wenig Niederschlag.

Sonnenbrand & Überhitzung des Rasens

Aufgrund der immer heisser werdenden Sommer, kommt es immer häufiger zum Sonnenbrand bzw. zum Überhitzen des Rasens. Hier sollte schon beim Anlegen des Rasens auf die richtige Rasenart geachtet werden.

Behandlungsmöglichkeit: Der Rasen sollte nicht kürzer als 4 bis 5 cm geschnitten werden, im Hochsommer sollte der Rasen ehr länger gehalten werden. Das hat den großen Vorteil, das die einzelnen Gräser besser vor der Hitze und Trockenheit geschützt sind. Sollten bereits Schäden im Rasen vorliegen, sollten sie sich gedulden. In der Regel regeneriert sich der Rasen wieder, sobald die hohen Temperaturen wieder nachlassen. Bewässern sollten sie nicht vergessen, doch das sollte jeder für sich entscheiden, ob mit solchen Flecken Temporär gelebt werden kann.

Trockener Boden

Ein weitere Grund für Gelbe und Braune Flächen im Rasen, kann auch aufgrund eines schotterigen und kargen Bodens liegen.

Behandlungsmöglichkeit: Hier sollten sie den Boden verbessern und den Rasen gut bewässern. Um langfristig erfolg zu haben, sollten Sie im am besten im Frühjahr Boden auftragen, siehe Tipps Bodenvorbereitung für Rasen.

Lücken und Löcher im Rasen

Oft kommt es vor das der Rasen Lücken und Löcher aufweist, dies kann 3 Ursachen haben, die es zu überprüfen gibt.

Die Rasenmischung

Die Rasenmischung entspricht nicht der Beanspruchung.

Behandlungsmöglichkeit: Hier sollten sie die Rasensorte wechseln, auf eine Sorte die der Beanspruchung am besten nachkommt. Zum Beispiel ein Wechsel von Zierrasen zu einem Gebrauchsrasen, welcher nicht so empfindlich ist, wie ein Zierrasen.

Lichtmangel

Lichtmangel durch einen schattigen Standort

Behandlungsmöglichkeit: Spezielle Rasenmischungen (Schattenrasen) verwenden. Die Schnitthöhe des Rasens nicht tiefer als 5 cm schneiden, Schnittgut und Laub oder andere Lichtnehmende Gewächse nach Möglichkeit entfernen. Ein Beispiel: An einem sonnigen Tag, dringt dringt durch die Krone eines Baumes noch gerade so viel Licht, wie ein Schattenrasen benötigt.

Ungünstige Bodenverhältnisse

Ungünstige Bodenverhältnisse wie zum Beispiel ein Sandiger Boden, kann Wasser und Nährstoffe nicht ausreichend Speichern, der Rasen (Gäser) vertrocknen oder leiden unter Nährstoffmangel. Auch unter einer Baumkrone kann es zu Wassermangel kommen.

Aber auch zu schwerer verdichteter lehmiger Boden kann zu Problemen führen. Hier ist allerdings anders als bei zu Sandigem Boden, das Problem, das es zu Staunässe und Sauerstoffmangel führen kann.

Behandlungsmöglichkeit: Bei sandigen Bodenverhältnissen empfiehlt es sich den Boden reichhaltig mit Kompost zu versorgen, um den Nährstoffmangel auszugleichen und die Speichermöglichkeit von Wasser zu erhöhen.

Bei schwer verdichteten lehmigen Bodenverhältnissen mit eventueller Staunässe, sollten sie die Rasenfläche im Frühjahr belüften (fahren Sie mit einer Stachelwalze über den Rasen, oder bei kleineren Flächen stechen sie mit einer Gabel im Abstand von 15 cm tiefe Löcher in den Boden und bewegen die Gabel hin und her um die Löcher etwas zu vergrößern) und mit Sand auflockern.

Kleine Häufchen und große Erdhügel im Rasen

Hier muss man über die Größe und Art der Erdhügel unterscheiden, um zu bestimmen was die Ursache ist bzw. der Verursacher der Erdhügel im Rasen ist.

Großer Erdhügel (Maulwurfshügel oder Wühlmaushügel) im Rasen

Maulwurfhügel

Hier handelt es sich in den meisten Fällen um einen Maulwurf. Er wirft große lockere Erdhügel auf. Die Hügel können Sie einebnen. Gegen den Maulwurf dürfen Sie und sollten sie nichts tun, da der Maulwurf unter besonderem Naturschutz (Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) steht. Aus diesem Grund ist es verboten, einen Maulwurf zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Sollten Sie also einen Maulwurf vergiften, müssen Sie bis zu 50.000 Euro zahlen.

Als Gartenbesitzer und Grundstücksbesitzer sollten sie den Maulwurf nicht vertreiben, da dieser durchaus nützlich sein kann. Sie vertilgen Schädlinge, wie schädliche Insekten, Insektenlarven, Raupen und Engerlinge, die zudem die Pflanzen angreifen. Im Gegensatz zu anderen Tieren wie zum Beispiel der Wühlmaus ernähren sie sich nicht von Pflanzen in der Natur, die im Garten vorkommen.

Weitere Tipps zum Behutsamen Vertreiben vom Maulwurf und Wühlmaus

Wühlmaushügel

Sollten sich in dem Garten Obstbäume oder ein Gemüsegarten befinden, dann handelt es sich oft um die berücksichtigte Wühlmaus, die anders als der Maulwurf, sich gerne von Obst, Gemüse und Wurzeln ernährt und angelockt wird.

Unterschied Wühlmaushügel und Maulwurfhügel

Der Erdhügel wird untersucht und dabei zur Seite geschoben. Der Eingang eines Maulwurfs liegt unmittelbar unter der Erdanhäufung, wobei die Wühlmaus seitlich herauskommt!

Regenwurm Hügelchen 

Handelt es sich um kleine unregelmäßige verteilte Erdhäufchen auf der Rasenfläche, können sie sich freuen, denn hier handelt es sich um Erdhäufchen von Regenwürmen. Regenwürmer belüften den Rasen, arbeiten sogar Kompost und Schnittgut ein und verbessern damit den Boden. Regenwürmer sind bekannterweiser sehr nützliche Tiere, deren Anwesenheit wir begrüßen und fördern sollten.

Behandlungsmöglichkeit: Kehren Sie die kleinen Erdhügelchen mit Hilfe eines Rechen einfach ab und freuen sich über die kleinen Helfer in ihrem Boden.

Letzte Aktualisierung am 22.10.2019 um 14:20 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

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Letzte Aktualisierung am 22.10.2019 um 14:20 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API