Kapitalanlagerechner

Kapitalanlagerechner Immobilie – Festgeld

Der Kapitalanlagerechner hilft bei der Entscheidung über den Immobilienerwerb

Über den Kapitalanlagerechner

Alle, die eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben möchten, sollten sich im Vorfeld über die Bedingungen, die zum Erfolg führen, klar werden. Dazu gehört die Frage, wie viel Rendite die gewählte Kapitalanlage bringt und ob sich die Ausgaben für die Finanzierung der Immobilie tatsächlich lohnen. Sinnvoll ist ein Vergleich zu mit dem Ertrag, den eine alternative Anlage erzielen könnte. Ein Kapitalanlagenrechner verwendet alle direkten und indirekten Erwerbskosten, die Kosten der Zinsen und die Tilgung für die Baufinanzierung sowie kalkulatorische Angaben.

Als Alternative zu Aktien und Festgeld eignet sich Investment in Immobilien

Der Hauskauf als Kapitalanlage ist angesagt und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen nimmt die entsprechende Marktentwicklung für Immobilien in manchen Regionen rasant Fahrt auf und der Besitz von Wohnungen oder Häusern dort verspricht einen mehr als lohnenswerten Ertrag. Zum anderen sind die Zinsen zur Finanzierung von Immobilien gerade auf niedrigstem Stand seit langem. Seit der Zeit, als die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, gab es keine günstigere Finanzierung mehr für Wohnungen oder Häuser. Es liegt auf der Hand, dass gerade die Zinsen für andere Vermögensstrategien bzw. deren Rendite deutlich niedrig sind. Damit ist es klar, dass Anleger eine andere Option für ihre Geldanlage wählen. Dass sich der Immobilienmarkt in vielen Regionen so positiv entwickelt und die Tatsache der günstigen Zinslage trägt dazu bei, dass Immobilien als Geldanlage immer gefragter werden. Wer in Betongold investiert, erhält dafür einen Gegenwert, der greifbar ist und der noch dazu langfristig hohe Gewinne verspricht. Gerade Regionen wie Hamburg, München und Frankfurt, aber auch Berlin sind mittlerweile sehr gefragte Gebiete für Immobilienanleger, die dort mit einer Rendite von bis zu vier Prozent rechnen können. Und das sogar nach Steuern.

Welche Immobilien als Geldanlage sinnvoll sind

Abhängig von der Region und Ihren finanziellen Möglichkeiten haben Sie bei der Wahl der Immobilie zur Kapitalanlage unterschiedliche Optionen. Jede davon hat individuelle Vor- und Nachteile, die Sie hier im Überblick erfahren:

Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte bzw. Reihenhaus als Vermögensanlage: Wer hier Wohnfläche und großes Grundstück in Relation zueinander setzt, merkt, dass der Ertrag beim Einfamilienhaus als Kapitalanlage niedriger ausfällt. Allerdings sind komplette Häuser, die vermietet werden, vielerorts sehr beliebt. Dabei ist das dazu gehörige Grundstück, je nach Lage und Größe, oft ein zusätzlicher Pluspunkt beim späteren Verkauf. Wer sich für den Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage entscheidet, hat den Vorteil, dass Sie auch mit niedrigen Kosten und geringem Eigenkapital sowie einer niedrig gewählten Baufinanzierung die Immobilie als Anlage für Ihr Investment nutzen. Bedenken Sie allerdings, dass es zu Leerständen kommen kann oder aber je nach Lage der Wohnung problematische Mieter eine Belastung darstellen können. Ein günstiger Anschaffungspreis und eine hohe Miete gewährleisten hingegen hohen Ertrag. Klar ist, dass dies natürlich wesentlich von der Immobilienlage abhängt.

Als privater Investor lohnt es sich in keinem Fall, gewerbliche Immobilien zu erwerben. Denn das Mietrecht für diesen Bereich ist sehr stark schwankend, abgesehen davon ist der Markt stark schwankend was die Nachfrage betrifft. Damit ist diese Geldanlage für Laien unsicher und riskant.

Wer nur kleine Beträge investieren kann oder will, ist mit Immobilienfonds gut beraten. Denn bei dieser Anlageform müssen Sie sich um nichts kümmern, außer ihn erstmal zu finden. Was gerade bei ertragreichen Immobilienfonds relativ schwierig ist, denn spätestens seit der Finanzkrise hat sich herauskristallisiert, dass sich der Ertrag meist in einem überschaubaren Bereich hält. Abhängig vom Anbieter sind dafür die Risiken hoch und Sie haben keinerlei Einflussnahme auf etwaige Entscheidungen.

Aktien und Immobilien als Kapitalanlage im Vergleich

Sind die Zinsen vergleichsweise niedrig, lohnen sich klassische Sparformen wie Tages- oder Festgeld kaum. Denn meist reicht deren Ertrag gar nicht aus, um überhaupt die Inflationsrate zu kompensieren. Damit ist klar, dass sich Verbraucher immer öfter nach einer Geldanlage umschauen, die auch eine lohnenswerte Rendite ergibt. Eine Option dazu sind Aktien, die allerdings bei vielen starken Vorbehalten ausgesetzt sind. Immerhin geht es an den Aktienmärkten turbulent zu, womit viel Engagement und ein gutes Gespür gefragt sind, um Verluste zu vermeiden. Im Unterschied dazu können Sie eine mögliche Rendite einer Immobilie sehr gut einschätzen. Immerhin bekommen Sie beim Hauskauf mit dem Grundstück und dem Gebäude einen Gegenwert, den Sie quasi greifen können.

Die Vorteile von Immobilien als Kapitalanlage

Wer eine Immobilie als Geldanlage erwirbt, kann von vorneherein die mögliche Rendite gut einschätzen. Natürlich kommt es dabei auch auf das passende Timing an und Sie brauchen ein gutes Händchen bei der Objektwahl. Doch die Einschätzung einer möglichen Rendite ist immer gut möglich.

Vom möglichen Ertrag nicht blenden lassen

Wer sich eine Immobilie als Geldanlage kauft, muss damit rechnen, dass Grundstücke und Gebäude auch in gefragten Lagen erstmal keine hohen Renditen abwerfen. Der meist teure Kaufpreis wirkt sich negativ auf die Rendite aus. Über kurz oder lang ist das Investment aber trotzdem lohnenswert, immerhin führen steigende Mieten und der Wertzuwachs zu einem wachsenden Ertrag nach Jahren. Aufgrund der derzeit niedrigen Zinsen ist es zulässig, solche Objekte auch zu erwerben. Wer sich dagegen entscheidet eine günstige Immobilie zu kaufen, kann von Beginn an mit einem hohen Ertrag rechnen. Doch meist ist die Lage bzw. Infrastruktur solcher Objekte nicht gerade gut. Fällt die Region im wirtschaftlichen Index weiter ab, muss mit Leerständen oder niedrigen Mieten gerechnet werden.

Immobilien als Geldanlage bergen Risiken

Eines ist klar, egal wie genau die Immobilie gewählt wird, die Investition ist immer mit einem gewissen Restrisiko verbunden. Denn die Beliebtheit einer Lage kann sich rasch ändern, womit die Immobilie Wert einbüßt. Natürlich gibt es auch das Risiko, dass die Vermietung nicht oder nicht immer klappt. Zahlen Mieter nicht oder sind es sogar Mietnomaden, die Schäden verursachen, kommt es zu Einbußen bei der Rendite. Deshalb sollten Sie als Faustregel gelten lassen, dass Sie den Kaufpreis einer Immobilie als Geldanlage innerhalb von 30 Jahren wieder investieren. Denn ständige Instandhaltung und Modernisierungsmaßnahmen gewährleisten, dass Ihre Immobilie auch ihren Wert behält oder sogar noch steigert.

Wahl der Immobilie als Geldanlage

Wenn Sie sich für eine Immobilie als Kapitalanlage entscheiden, sollten Sie dies immer aus zwei Blickpunkten betrachten. Da ist zum Einen die die Sichtweise des zukünftigen Immobilienbesitzers, die auf die Lage sowie den Zustand und die Struktur der aktuellen Mieter abzielt. Auch wichtig ist der Blickwinkel, den ein in Frage kommender Mieter hat. Welche Infrastruktur in Sachen Kindergärten, Schulen oder Einkaufsmöglichkeiten sind in der Umgebung gegeben? Wie schaut es mit regionaler und überregionaler Verkehrsanbindung aus? Ist das ÖPNV-Angebot ausreichend? Derlei Faktoren haben wesentlichen Einfluss auf die zu Miete, die Sie erzielen können und damit auf die mögliche Rendite.

Gute Beratung ist wichtig

Um eine erste Einschätzung des Immobilienkaufs als Geldanlage vornehmen zu können, sind Rechner im Internet wie der Kapitalanlagerechner sehr zu empfehlen. Sie sollten aber auch Ihren Steuerberater in die Planung einbeziehen, damit sämtliche steuerlichen Aspekte berücksichtigt werden.