Immobilien Budgetrechner

Immobilien Budgetrechner

Wie viel darf die Immobilie kosten? Die Baufinanzierung beim Hauskauf oder -bau ist für Unerfahrene oft nur schwer zu überblicken.

Wie hoch dürfen die Kosten für das Objekt sein? Bei dem Hausbau oder -kauf können Unerfahrene die Baufinanzierung meist lediglich schwer überblicken. Anfängliche Sollzinsbindung und Tilgung sind irgendwie mit der Summe zusammenzubringen, die jeden Monat verfügbar ist. Doch wie erfolgt das? Und welcher Betrag ist jetzt wirklich vorhanden, um die eigenen vier Wände zu realisieren zu können? Mit der verfügbaren Summe kann das Budget einfach berechnet werden.

Noch ein Hinweis beim Eingeben: Den vorhandenen Monatsbetrag für die Immobilienfinanzierung kann mit unserem Haushaltsrechner ermittelt werden.

Anwendung des Budgetrechners

Mit dem Budgetrechner wird gezeigt, wie viel der Hauserwerb oder ein anderer Objektkauf höchstens kosten darf. Schon durch die Summen, welche man einmalig oder laufend in die Immobilienfinanzierung einbringen will, sowie den Eckdaten zu der Finanzierung erhält man einen Wert für den maximalen Kaufpreis eines Objekts, nach den man sich richten kann.

Als Sollzins wählt man beispielsweise einen derzeitigen Durchschnittszinssatz. Wichtig ist, dass die anfängliche Tilgung durch den Zinssatz festgelegt wird – je geringer die Zinsen sind, umso höher ist die anfängliche Tilgung. Während einer Niedrigzinsphase, wie diese schon seit mehreren Jahren andauert, ist es am besten, dass man eine drei- oder vierprozentige Tilgung anstrebt – je nach Kreditsumme ebenso noch mehr. Sonst ist es möglich, dass das Darlehen den zeitlichen Rahmen sprengt und man erst nach einigen Jahrzehnten erneut schuldenfrei ist.

Auch sollte sich die Sollzinsbindung nach dem Zinssatz orientieren. Selbst da gilt: Je geringer die Zinsen sind, um höher ist die Zinsbindungsfrist. Mit dieser wird angegeben, wie lange die derzeitigen Zinsen für das Darlehen unverändert bleiben, ehe man während einer Anschlussfinanzierung neu mit dem Kreditinstitut zu verhandeln hat. Wenn die Zinsen demnach niedrig sind, ist es wichtig, sie für die Baufinanzierung bei dem Hausbau oder -bau selbstverständlich so lange wie möglich festzuschreiben. Hier sind zehn bis 30 Jahre üblich.

Klassisches Beispiel

Bei zwei Drittel der Verträge, die zustande kommen, erhalten die Kunden einen effektiven Jahreszins in Höhe von 1,58 Prozent per anno und einen festen Sollzins, der bei 1,57 Prozent liegt, während folgende Annahmen berücksichtigt werden: Nettokreditbetrag 200.000 Euro (Kaufsumme des Objekts 250.000 Euro), Tilgung drei Prozent per anno, Dauer des Verbraucherkreditvertrages 26 Jahre sowie zehn Monate, Sollzinsbindung von zehn Jahren, jährlich zwölf Ratenzahlungen von jeweils 761,67 Euro. Andere mögliche Gebühren (etwa Teilauszahlungszuschläge, Auslagen (beispielsweise Grundbuchkosten)) und weitere Kosten fallen eventuell an. Wenn der Kreditnehmer sie in Verbindung mit dem Finanzierungsvertrag zu begleichen hat, ist es möglich, dass der effektive Jahreszins steigt. Die Gesamtsumme, die während der Sollzinsbindung zu zahlen ist, beträgt 93.900,40 Euro. Die restliche Schuld zum Ende der Zinsbindung beläuft sich auf 135.078,98 Euro. Was noch vorausgesetzt wird: Tadellose Vermögens- und Einkommenssituation, das vorrangige Besichern über ein Grundpfandrecht, die Auszahlung in einem Betrag. Es ist möglich, dass die Konditionen ebenso regional und von anderen Aspekten abhängig sind.