Babybett – Wichtige Empfehlungen zum Kauf

Babybett im Kinderzimmer
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Babybett – Wichtige Empfehlungen zum Kauf

Die Sicherheit sollte beim Kauf eines Babybettes immer an oberster Stelle stehen, wenn Sie ein passendes Babybett kaufen möchten. Achten Sie daher besonders auf offizielle Prüfsiegel, wie zum Beispiel das GS-Zeichen, dem TÜV-Zeichen oder einem DIN Zeichen. Das Bett sollte zusätzlich durch den Hersteller mit der DIN EN-Norm 716-1:2008 + A1:2013 gekennzeichnet sein. Zusätzlich ist es sehr vorteilhaft, wenn eine Markierung für die maximale Matratzenhöhe vorhanden ist.

Wenn für das Baby eine sichere Schlafumgebung geschaffen werden soll, ist ein sicheres Babybett inklusive Babymatratze ein wesentlicher Aspekt bei der Gestaltung des Babyzimmers. Aus vielen Studien des plötzlichen Kindstods (SIDS) geht hervor, dass Kinder, die im gemeinsamen Bett der Eltern schlafen, einen höheren Risiko unterliegen. Zum Thema CO-Sleeping gibt es die unterschiedlichsten Auffassungen. Es gibt viele Gegner aber auch viele Befürworter, ob ein Baby bis zum Erreichen des 7. Lebensmonats im eigenen Bett schlafen sollten. Ein sicheres und eigenes Babybett kann als Präventionsmaßnahme für das Verhindern des plötzlichen Kindstods angesehen werden. Vor dem Kauf sollten Eltern sich immer die Frage stellen, welche Arten von Babybetten in Frage kommen und worauf beim Kauf geachtet werden sollte.

Welche Babybetten sind empfehlenswert?

In der Regel ist die Entscheidung, welches Modell für das eigene Baby gekauft werden soll, abhängig von den eigenen Vorlieben und Anforderungen. Gewählt werden kann zwischen Stubenwagen, Beistellbett, Babywiege oder ein typisches Babybetter mit Gitterstangen. Vielen Eltern fällt die Wahl des richtigen Betts immer sehr schwer. Nicht in jedem elterlichen Schlafzimmer ist ausreichend Platz für ein Babybett vorhanden. Viele Betten für Kinder haben die Maße 70 x 140. Beim Kauf eines Babybetts ist die Sicherheit ein wichtiges Auswahlkriterium. Die Betten unterscheiden sich in den wesentlichen Merkmalen:

Ein klassisches Babybett

Ein herkömmliches Babybett ist häufig für Matratzen mit den Abmessungen 140 x 70 cm oder 120 x 60 cm ausgestattet. An den Seiten befinden sich Gitterstäbe, die dafür sorgen, dass das Kind nicht herausfallen kann. Durch die Stäbe ist von allen Seiten für eine optimale Luftzirkulation gesorgt. Die Gitterstäbe bieten weiterhin den Vorteil, dass die Eltern jederzeit ein Blick auf das Kind werfen können. Einen weiteren Vorteil bieten Liegeflächen, die sich in der Höhe verstellen lassen. Sie ermöglichen eine Anpassung des Kindes, wenn es im Laufe der Zeit älter wird.

Das Lattenrost sollte in den ersten Lebensmonaten sehr hoch angebracht werden. Dadurch ist das Hinlegen des Babys wesentlich einfacher. Auch beim Herausnehmen des Kindes müssen sich die Eltern nicht so tief nach unten beugen. Sobald das Kind etwas mobiler wird oder bereits stehen kann, sollte der Lattenrost etwas tiefer angebracht werden. Ansonsten könnte es beim Hüpfen passieren, dass das Kind oben herausfällt. Der Abstand zwischen der Oberfläche der Matratze und der Oberkante des Bettes sollte rund 30 cm betragen. Viele Babybetten bieten den Vorteil, dass sie über viele Jahre verwendet werden können. Sie sind zum größten Teil aus massivem Holz gefertigt und sehr stabil. Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich das Bett zu einem vollwertigen Kinderbett umbauen. Viele Eltern nutzen diesen Vorteil und verwenden das Babybett für die ersten 3 bis 4 Jahres des Baby.

Ein hohes Maß an Sicherheit

Ein Kinderbett muss hochwertig verarbeitet sein. Sollte es sich um ein Holzbett handeln, darf es keine Absplitterungen oder Risse geben, an denen sich das Baby verletzen könnte. Es gibt daher beim Kauf einige Dinge, die Eltern unbedingt beachten sollten. Beim Kauf sollte zum Beispiel darauf geachtet werden, dass der Abstand der Stäbe oder anderen Bauteile nicht mehr als 4,5 cm und nicht mehr als 6,5 cm beträgt. Dadurch wird verhindert, dass das Kind den Kopf oder ein Bein hindurch schieben kann. Somit können schwere Verletzungen vermieden werden.

Der Abstand der Liegefläche des Kindes ist auch sehr relevant und sollte maximal 2,5 cm betragen. Es dürfen im Babybett keine scharfen Kanten vorhanden sein. Ein Babybett muss so unbehandelt wie möglich sein. Farben, Schadstoffe und Lacke könnten dem Kind gesundheitliche Probleme bereiten. Nicht nur Allergiker reagieren stark auf Schadstoffe oder andere Ausdünstungen eines Bettes. Ein Prüfsiegel und Hinweise des Herstellers können darauf hinweisen, dass das Bett für das Baby unbehandelt ist.

Ein Babybett darf nicht wackeln oder ruckeln. Sollte es über Rollen verfügen, müssen diese feststellbar sein. Die Oberflächen sollten möglichst glatt sein. Folgende Punkte sollten beim Kauf eines Babybetts besonders beachtet werden:

  • keine überstehenden Teile, an denen die Babykleidung hängen bleiben könnte
  • keine Querelemente, an denen sich das Baby hochziehen könnte
  • keine vorhandenen Kleinteile, die verschluckt werden könnten
  • eine Gebrauchsanweisung sollte auf jeden Fall vorhanden sein
  • das Bett muss aus gesundheitsverträglichen Materialien (frei von Schadstoffen) sein

Ein Beistellbett kann die Lösung sein

Hochwertige und sichere Babybetten mit einer qualitativen Matratze gehören zu den wichtigsten Anschaffungen, die ein Kind im Kinderzimmer oder Elternschlafzimmer benötigt. Je nach Modell kann es für Neugeborene bis zum 4. Lebensjahr verwendet werden. Trotzdem kommt es häufig dazu, dass die Abmessung für den vorhandenen Platz im Schlafzimmer nicht passend ist. Häufig ist es nicht möglich, dass das Bett nicht mit ins Wohnzimmer oder einen anderen Aufenthaltsraum geschoben werden kann. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist es wichtig, dass das Kind immer in der Nähe der Eltern schläft. Dadurch können sie im Notfall schnell eingreifen, wenn sich das Kind verschluckt oder weint. Es gibt neben dem klassischen Babybett auch Alternativen, wie zum Beispiel ein Beistellbett, dass sehr praktisch sein kann. Diese Modelle sind aber nur für die ersten 6 Lebensmonate geeignet.

Beistellbetten sind häufig auch unter der Bezeichnung Babybalkon oder Anstellbetten bekannt. Sie eignen sich besonders gut für Neugeborene und geben dem Kind und den Eltern ein sicheres Gefühl. Das Bett wird direkt an der Seite des elterlichen Bettes aufgestellt oder montiert. Das hat den Vorteil, dass das Kind beim Schlafen die nächstmögliche Nähe der Eltern genießen kann. In der Regel ist ein Beistellbett an einer Seite offen. Diese Seite befindet sich direkt am Elternbett. Das schafft beim Schlafen eine Nähe, da ein Elternteil das Kind beim Einschlafen streicheln kann. Aber auch beim Stillen oder Fläschchen geben bieten diese Modelle ihre Vorzüge. Bei den meisten Beistellbetten ist es aber auch kein großer Aufwand, alle Seiten des Bettes zu schließen. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass das Bett individuell und unabhängig vom Bett der Eltern aufgebaut werden kann.

Ein Beistellbett kann anders als ein klassisches Babybett durch seine geringe Abmessung nur für die ersten 6 Monate verwendet werden. Die meisten Babybetten haben die Abmessung 55 x 90 cm. Es gibt aber auch Modelle, die in einer größeren Ausführung erhältlich sind. Sie sind eine Mischung aus klassischem Beistell- und Babybett. Viele Modelle lassen sich durch ihr leichtes Gewicht und angebrachten Rollen leicht bewegen. Dadurch kann das Bett bequem ins Wohnzimmer geschoben werden.

Natürlich sollten Sie auch beim Kauf eines Beistellbetts auf einige Kriterien besonders achten. Somit ist ein Höchstmaß an Sicherheit für Ihres Kind gewährleistet. Achten Sie vor allem auf die mindest- und maximal-Abstände, die zwischen den Gitterständen entstehen sowie auf das Material, aus dem das Beistellbett gefertigt wurde. Auch hier ist ein Blick auf die Schadstoffe ratsam. Ein Beistellbett aus Stoff sollte besonders luftdurchlässig sein. Potentielle Gefahren für das Kind sollten von vorne herein vermieden werden. Moderne Babybetten können mit Sensormatten ausgerüstet werden. Dadurch ist es Ihnen möglich, die Atmung Ihres Kindes jederzeit zu überwachen. Bei einem Beistellbett ist dieser Zusatz nicht möglich. Die Bewegungen der Eltern werden durch die Nähe des Bettes übertragen. Das hat den Nachteil, dass eine zuverlässige Überwachung der Atmung nicht möglich ist.

Babywiegen und Stubenwagen

Babywiegen können, wie der Name bereits verrät, das Baby in den Schlaf wiegen. Das Körbchen ist bei vielen Modellen an einer Art Bettgestellt montiert. Dieser Korb ist schwenkbar und das Kind kann durch sanfte Schaukelbewegungen beruhigt werden. Je nach Modell stehen hierfür ein Schwenkteil oder Kufen zur Verfügung. Bei einem Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Wiege zusätzlich mit vier Rollen ausgestattet ist. Dadurch ist eine mobile Nutzung gewährleistet.

Stubenwagen und Babywiegen bestehen häufig aus einem stabilen Untergestell, dass aus Holz oder Metall hergestellt ist, einem geflochtenen Bettkorpus und einer weichen, passenden Babymatratze. Achten Sie beim Kauf auf die Abstände von eventuell vorhandenen Gitterstäben, den Anforderungen der Materialien und dem Abstand der Liegefläche zum Rand des Babykörbchens. Viele Hebammen und Ärzte raten vom Anbringen von Himmeln und Nestchen ab. Diese Zusätze dienen meistens nur der Optik. Sie können für ein Baby aber auch schnell zur Gefahrenquelle werden, zum Beispiel wenn sich der Stoff vor das Gesicht des Kindes legt.

Achten Sie auf mögliche Gefahrenquellen

Viele Tests und Studien haben sich mit möglichen Gefahrenquellen des Babybetts beschäftigt. Besonders in den ersten Monaten sollten alle Risikofaktoren, die einen plötzlichen Kindstod auslösen könnten, vermieden werden. Bei der Verwendung eines Babybetts sollte immer darauf geachtet werden, dass die Sicherheit des Kindes jederzeit gewährleistet ist. Alle Risiken sollten von Geburt an ausgeschlossen werden. Das fängt bereits beim Aufstellen des Babybetts an. Der Raum sollte die besten klimatischen Voraussetzungen schaffen. Im Umkreis des Betts sollte keine heiße Heizung oder scharfkantige Gegenstände vorhanden sein. Bei der Konstruktion des Babybetts ist es wichtig, dass ebenfalls keine scharfkantigen oder kleinen Bauteile vorhanden sind. Durch das Babybett muss dem Kind ein geborgenes Ambiente geschaffen werden.

Bettumrandungen und Nestchen könnten dazu führen, dass die Luftzirkulation beeinträchtigt ist. Dadurch kann es zu einer CO2-Rückatmung, Überwärmung oder zu einem Sauerstoffmangel kommen. Viele Experten sind sich einig darüber, dass bei Stubenwagen, Babywiegen, Babybetten und Beistellbetten auf Bettrumrandungen und Nestchen verzichtet werden sollte.

Himmelbetten für Babys

Ähnliche Risiken wie Nestchen bergen auch Himmel. Diese können einen Luftstau verursachen und die Atmung des Kindes beeinträchtigen. Bei einem Himmel kann es zusätzlich passieren, dass sich Ihr Kind im Himmel verwickelt und sich damit stranguliert. Eine Alternative könnte ein kurzer Betthimmel sein, der bis zur Oberkante des Babybetts reicht. Diese Form eines Babyhimmels beeinträchtigt die Luftzirkulation meistens nicht, solange das Kind den Himmel mit den Händen oder Füßen nicht erreichen kann.

Schlaffelle, Decken und Kissen

Viele Ärzte, Hebammen und Experten warnen Eltern davor, Schaffelle, Decken und Kissen im Babybett zu verwenden. Es besteht ein hohes Risiko, dass das Kind mit dem Kopf zu stark einsinkt. Die Nase und der Mund könnten durch den Stoff verdeckt und die Atmung somit beeinträchtigt werden. Nach kürzester Zeit kommt es zu einer Überwärmung und CO2-Rückatmung. Im schlimmsten Fall hätte das den Erstickungsfall zur Folge. Viel besser ist es, wenn Sie anstatt Decken und Kissen einen Schlafsack verwenden. Er hält das Kind schön warm und kann nicht weggestrampelt werden. Gleichzeitig bietet der Sack den Vorteil, dass das Kind ihn sich nicht über den Kopf ziehen kann. Besonders Schaffelle sind sehr gefährlich. Diese wurden vor Jahren noch von vielen Eltern verwendet, um ihrem Kind einen kuscheligen Schlafplatz zu verschaffen. Ein Schlaffell ist nicht luftdurchlässig, sondern die Lederhaut gilt als isolierend. Aus diesem Grund ist eine CO2-Rückatmung oder Überwärmung keine Seltenheit. Verzichten Sie aus Sicherheitsgründen aus diesen auf Kissen, Decken, Schafsfelle und auch Kuscheltiere.

Babyschlafsack – Die sinnvole Alternative

Teddybären und Babyspielzeuge

Ein Babybett sollte in erster Regel für einen erholsamen und sicheren Schlaf sorgen. Viele Kinder haben es einfacher, wenn sie beim Einschlafen ihren Teddy, ein Schnuffeltuch oder Lieblingsspielsachen bei sich haben. Viele Eltern setzen Mobile oder Spieluhren dafür ein, um das Baby zu beruhigen. Das erleichtert in den meisten Fällen auch das Einschlafen. Aber auch hier müssen einige Dinge beachtet werden. Dadurch ist gewährleistet, dass sich das Kind beim Schlafen nicht verletzt.

Beim Kauf von Kuscheltieren oder Tüchern sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass das Gesicht des Kindes nicht komplett bedeckt werden darf. Zusätzlich muss auf die Füllstoffe und Materialien des Kuscheltiers geachtet werden. Sie müssen schadstoff- und fusselfrei sein. Eventuell angebrachte Augen, Nasen oder Knöpfe müssen fest und stabil angebracht werden. Dadurch wird verhindert, dass das Baby kleine Teile in den Mund steckt und verschluckt. Besonders vorteilhaft sind sogenannte luftdurchlässige Kuscheltiere.

Babymatratze – Nicht zu weich!

Kann Ihr Kind mit in Ihrem Elternbett schlafen?

Viele Experten raten davon ab, da in den meisten Elternschlafzimmern Matratzen vorhanden sind, die viel zu weich für ein Neugeborenes ist. Aber auch die Wärme ist für kleine Kinder ein Problem. Wenn das Kind zwischen den Eltern schläft, dann wird ihm schnell zu warm. Das liegt vor allem daran, dass ein Säugling die eigene Körpertemperatur noch nicht ausreichend regulieren kann. Lediglich zum Kuscheln oder Stillen kann das Kind eine gewissen Zeit im Elternbett verbringen.

Letzte Aktualisierung am 20.03.2019 um 20:22 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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