Schritt für Schritt Wie Sie Ihren Teich optimal auf den Winter vorbereiten
Schritt für Schritt Wie Sie Ihren Teich optimal auf den Winter vorbereiten Jeanie333/shutterstock.com

Schritt für Schritt: Wie Sie Ihren Teich optimal auf den Winter vorbereiten

Ein Teich ist nicht nur ein schöner Blickfang im Garten, er ist auch ein eigenes Ökosystem, das besondere Pflege und Aufmerksamkeit benötigt – insbesondere wenn die kalte Jahreszeit anbricht. Da sich im Herbst und Winter verschiedene Bedingungen ändern, ist es für die Gesundheit und das Überleben der Teichbewohner sowie die Struktur und Qualität des Teichs entscheidend, dass wir uns rechtzeitig und sorgfältig auf diese Zeiten vorbereiten.

Die Bedeutung der Winterpflege für Ihren Teich

Der Winter bringt viele Herausforderungen für Teiche mit sich. Niedrige Temperaturen können dazu führen, dass das Wasser gefriert, was die Sauerstoffzufuhr für Fische und andere Teichbewohner beeinträchtigt. Wenn das Laub von den Bäumen fällt, kann es sich im Teich ansammeln und bei Zersetzung giftige Gase produzieren, die schädlich für die Bewohner sind. Zudem können einige Wasserpflanzen empfindlich auf Frost reagieren und absterben, wenn sie nicht geschützt werden. All diese Faktoren bedeuten, dass ohne eine gründliche Winterpflege die Vitalität des Teichs ernsthaft gefährdet ist.

Kurzer Überblick über die wichtigsten Schritte

Um den Teich richtig auf den Winter vorzubereiten, sollten mehrere grundlegende Schritte berücksichtigt werden:

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  1. Vorbereitung des Wassers: Dies beinhaltet das Entfernen von Algen und Laub sowie das Überprüfen der Wasserqualität.
  2. Pflege der Wasserpflanzen: Manche Pflanzen müssen zurückgeschnitten werden, während andere speziellen Schutz vor dem Frost benötigen.
  3. Überprüfung der Teichtechnik: Die Pumpe, der Filter und andere technische Geräte sollten auf ihre Winterfestigkeit geprüft werden.
  4. Fischpflege: Die Fütterung muss je nach Wetterlage angepasst und das Wohlbefinden der Fische überwacht werden.
  5. Schutz gegen Eisbildung: Hierfür gibt es spezielle Techniken und Hilfsmittel, um zu verhindern, dass der Teich vollständig zufriert.

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden wir detailliert auf jeden dieser Schritte eingehen, damit Sie genau wissen, was zu tun ist und Ihr Teich sicher und gesund durch den Winter kommt.

Vorbereitung des Wassers


Einer der ersten und entscheidendsten Schritte, um Ihren Teich winterfest zu machen, ist die Vorbereitung des Wassers. Hierbei spielen die Wasserqualität sowie das Entfernen von Laub und Algen eine zentrale Rolle.

Wasserqualität prüfen

Die Wasserqualität ist für das Überleben der Teichbewohner und die Gesundheit des gesamten Ökosystems von entscheidender Bedeutung. Vor dem Winter sollte man folgende Aspekte berücksichtigen:

  1. pH-Wert: Ein idealer pH-Wert für die meisten Gartenteiche liegt zwischen 6,5 und 8,5. Ein zu hoher oder zu niedriger Wert kann schädlich für Fische und Pflanzen sein. pH-Testkits sind in den meisten Garten- und Zoofachgeschäften erhältlich.
  2. Sauerstoffgehalt: In den kälteren Monaten kann der Sauerstoffgehalt im Wasser sinken. Eine Teichbelüftung kann helfen, den Sauerstoffgehalt konstant zu halten, was besonders wichtig ist, wenn der Teich Gefahr läuft, zuzufrieren.
  3. Schadstoffe: Der Nitrit-, Nitrat- und Ammoniakgehalt sollte überprüft werden. Zu hohe Werte sind giftig für Fische. Regelmäßige Wasserwechsel und ein gut funktionierender Teichfilter können dabei helfen, diese Werte im Gleichgewicht zu halten.

Das Entfernen von Laub und Algen

Das im Herbst fallende Laub und übermäßiges Algenwachstum können die Wasserqualität erheblich beeinträchtigen und das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen.

  1. Laub entfernen: Laub, das sich auf der Wasseroberfläche ansammelt oder auf den Teichboden sinkt, beginnt zu verrotten, was den Sauerstoffgehalt im Wasser verringern und giftige Gase freisetzen kann. Es ist ratsam, regelmäßig ein Laubnetz oder einen Kescher zu verwenden, um das Laub abzufischen. Für größere Teiche kann auch ein Teichskimmer hilfreich sein.
  2. Algenbekämpfung: Algen können durch Nährstoffüberlastung im Teichwasser entstehen. Es ist wichtig, das Wachstum von Algen einzudämmen, da sie den Sauerstoffgehalt im Wasser reduzieren können, was wiederum die Teichbewohner beeinträchtigt. Mechanische Entfernung mit einem Algenkescher oder die Anwendung von biologischen Algenmitteln sind hierbei effektiv.

Denken Sie daran: Ein sauberer Teich ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch essentiell für die Gesundheit Ihrer Fische und Pflanzen. Ein gut vorbereiteter Teich im Herbst legt den Grundstein für ein gesundes Ökosystem im nächsten Frühjahr.

Pflege von Wasserpflanzen


Die richtige Pflege von Wasserpflanzen während der Wintermonate ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass sie gesund über den Winter kommen und im Frühling wieder kräftig austreiben. Dies beinhaltet nicht nur das Zurückschneiden, sondern auch den Schutz besonders empfindlicher Pflanzen.

Zurückschneiden von Pflanzen

  1. Wann und warum: Das Zurückschneiden der Wasserpflanzen im Herbst kann dabei helfen, faulende Pflanzenteile zu entfernen und den Teich sauber zu halten. Abgestorbene Pflanzenteile können sonst im Wasser verrotten, was zu einer Verringerung des Sauerstoffgehalts führen und das biologische Gleichgewicht des Teiches stören kann.
  2. Teichlilien und Seerosen: Diese Pflanzen sollten zurückgeschnitten werden, sobald ihre Blätter anfangen zu verfaulen. Das bedeutet meistens, dass sie in eine Ruhephase eintreten. Schneiden Sie die Pflanzen etwa 10-15 cm über dem Wurzelballen zurück.
  3. Sumpfpflanzen: Pflanzen wie Schilf, Rohrkolben und Binsen können bis auf wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche zurückgeschnitten werden.

Winterschutz für empfindliche Pflanzen

  1. Tiefer setzen: Einige Wasserpflanzen, die näher an der Oberfläche wachsen, können in tieferen Teichzonen überwintert werden, wo das Wasser weniger wahrscheinlich durchfriert. Dies schützt die Pflanzen vor Frostschäden.
  2. Herausholen: Besonders empfindliche Pflanzen, die die winterlichen Temperaturen im Teich nicht überstehen würden, sollten komplett herausgenommen und an einem frostfreien Ort überwintert werden. Hier können sie in mit Wasser gefüllten Behältern aufbewahrt werden.
  3. Schutzschicht: Eine Schicht aus Laub oder Stroh kann auf der Wasseroberfläche verteilt werden, um den Teich zusätzlich zu isolieren und vor starkem Frost zu schützen. Diese Schicht sollte allerdings nicht zu dick sein, um den Gasaustausch nicht zu behindern.
  4. Eisfreihalter: Dies ist ein schwimmendes Gerät, das verhindert, dass der Teich komplett zufriert und ermöglicht den Gasaustausch zwischen Wasser und Atmosphäre, was für die Überlebensfähigkeit der Pflanzen und Fische von Vorteil ist.

Denken Sie immer daran, dass die Pflege und der Schutz Ihrer Wasserpflanzen im Winter entscheidend für ihre Gesundheit und Schönheit im kommenden Frühjahr sind. Mit der richtigen Pflege können Sie sicherstellen, dass Ihr Teich auch im nächsten Jahr wieder in voller Pracht erstrahlt.

Teichtechnik überprüfen


Der Winter kann nicht nur für die Pflanzen und Tiere in Ihrem Teich eine Herausforderung darstellen, sondern auch für die Technik, die zur Pflege und Erhaltung des Teichs beiträgt. Eine ordnungsgemäße Überprüfung und Vorbereitung der Teichtechnik ist daher unerlässlich, um Schäden zu vermeiden und die Gesundheit Ihres Teichs während der kalten Monate zu gewährleisten.

Pumpe und Filter winterfest machen

  1. Pumpe reinigen und lagern: Es ist wichtig, die Teichpumpe vor dem ersten Frost aus dem Teich zu nehmen. Nach dem Entfernen sollten Sie die Pumpe gründlich von Schmutz und Algen befreien und in einem Eimer mit Wasser in einem frostfreien Raum lagern. Das im Wasser stehende Pumpeninnere verhindert das Austrocknen der Dichtungen.
  2. Filter reinigen und entleeren: Auch der Filter sollte gründlich gereinigt und entleert werden. Dies verhindert das Gefrieren von Wasser im Inneren, was den Filter beschädigen könnte. Einige Filter können im Teich bleiben, wenn sie vollständig entleert sind, andere sollten in einem frostfreien Bereich gelagert werden.
  3. Schläuche entleeren und lagern: Wasser in den Schläuchen kann gefrieren und sie beschädigen. Daher ist es wichtig, sie zu entleeren und sicher in einem geschützten Bereich zu lagern.

Verwendung von Eisfreihaltern und Heizungen

  1. Eisfreihalter: Diese Geräte sind darauf ausgelegt, eine kleine Fläche des Teiches eisfrei zu halten. Dies ermöglicht den Gasaustausch, wodurch sichergestellt wird, dass Fische und Pflanzen mit Sauerstoff versorgt werden und schädliche Gase entweichen können. Sie funktionieren entweder mechanisch durch Bewegung der Wasseroberfläche oder durch Erwärmung.
  2. Teichheizungen: Diese sind dazu da, die Wassertemperatur über dem Gefrierpunkt zu halten. Es gibt verschiedene Modelle, von Unterwasserheizstäben bis hin zu Heizmatten. Wenn Sie Fische in Ihrem Teich haben, können solche Heizungen besonders wichtig sein, um ein komplettes Durchfrieren des Teiches zu verhindern.
  3. Vorsicht bei der Verwendung: Während Eisfreihalter und Teichheizungen hilfreich sein können, sollten sie mit Bedacht eingesetzt werden. Übermäßige Erwärmung kann den Teich aus dem natürlichen Winter-Rhythmus bringen und mehr schaden als nutzen.

Insgesamt ist es entscheidend, alle Komponenten Ihrer Teichtechnik im Blick zu haben und sie auf die kalten Monate vorzubereiten. Ein gut gepflegter und vorbereiteter Teich wird nicht nur die Wintermonate unbeschadet überstehen, sondern auch im Frühjahr wieder in voller Pracht erstrahlen.

Fischpflege im Winter


Die kalten Monate können für Fische in Gartenteichen eine herausfordernde Zeit sein. Während Fische kälteren Temperaturen standhalten können und viele sogar daran angepasst sind, erfordern sie dennoch besondere Aufmerksamkeit und Pflege, um sicherzustellen, dass sie gesund durch den Winter kommen. Hier sind einige wertvolle Tipps zur Fischpflege im Winter:

Fütterung umstellen

  1. Reduzierung der Fütterungsmenge: Mit sinkenden Wassertemperaturen verlangsamt sich der Stoffwechsel der Fische, wodurch sie weniger Nahrung benötigen. Beginnen Sie, die Fütterungsmenge zu reduzieren, sobald die Wassertemperaturen unter 10°C fallen.
  2. Spezielles Winterfutter: Es gibt spezielle Winterfischfutter, die leichter verdaulich sind und den Fischen helfen, die kalten Monate zu überstehen. Dieses Futter hat oft einen höheren Weizenanteil und weniger Protein.
  3. Fütterung einstellen: Bei Wassertemperaturen unter 5°C sollten Sie die Fütterung komplett einstellen. Bei diesen Temperaturen können Fische das Futter nicht mehr effizient verdauen, was zu Gesundheitsproblemen führen kann.

Überwachung der Fische und Anzeichen von Stress

  1. Beobachten Sie Ihr Teichleben: Es ist wichtig, regelmäßig nach Ihren Fischen zu sehen. Achten Sie darauf, ob sie aktiv sind oder ob sie Anzeichen von Stress oder Krankheit zeigen.
  2. Verändertes Verhalten: Im Winter neigen Fische dazu, sich in tiefere Teichbereiche zurückzuziehen, da es dort wärmer ist. Wenn Sie jedoch feststellen, dass sie an der Oberfläche schwimmen oder atypische Bewegungen zeigen, kann dies ein Anzeichen für Stress oder Sauerstoffmangel sein.
  3. Klare Wasserqualität: Stellen Sie sicher, dass das Wasser klar bleibt. Trübes Wasser kann ein Indikator für schlechte Wasserqualität sein, was die Fische zusätzlich belastet.
  4. Achten Sie auf Krankheitsanzeichen: Blasse Farben, offene Wunden, Flossenfäule oder Schimmelbildung sind Anzeichen von Krankheiten, die umgehend behandelt werden sollten.
  5. Eisfreie Zone: Es ist wichtig, dass ein Teil des Teiches eisfrei bleibt, um den Gasaustausch zu ermöglichen. Dies versorgt die Fische mit Sauerstoff und lässt schädliche Gase entweichen.

Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass die Winterpflege Ihrer Teichfische eine Kombination aus angepasster Fütterung, ständiger Überwachung und der Aufrechterhaltung einer guten Wasserqualität erfordert. Mit der richtigen Vorsorge und Aufmerksamkeit können Sie sicherstellen, dass Ihre Fische gesund durch den Winter kommen und im Frühjahr wieder in voller Vitalität sind.

Vorbeugung gegen Eisbildung


Die Bildung von Eis auf einem Gartenteich im Winter kann Probleme sowohl für die Fische als auch für die allgemeine Gesundheit des Teichs verursachen. Eine durchgehende Eisschicht verhindert den Gasaustausch zwischen dem Wasser und der Atmosphäre, was zu einem Sauerstoffmangel im Wasser führen kann. Zudem können sich schädliche Gase aus absterbenden Pflanzen und anderen organischen Materialien unter dem Eis ansammeln. Es ist daher wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um die Eisbildung zu verhindern oder zumindest zu minimieren.

Teichbelüfter und deren Vorteile

  1. Zirkulation des Wassers: Ein Teichbelüfter sorgt dafür, dass das Wasser in Bewegung bleibt. Dies kann verhindern, dass sich Eis bildet, da ständig bewegtes Wasser schwerer friert als stehendes Wasser.
  2. Sauerstoffversorgung: Teichbelüfter erhöhen den Sauerstoffgehalt des Wassers. Dies ist besonders wichtig im Winter, wenn die Sauerstoffproduktion durch Wasserpflanzen abnimmt.
  3. Vermeidung von Fischsterben: Durch die verbesserte Sauerstoffversorgung und den verhinderten Gasstau unter der Eisschicht können Fische und andere Wasserlebewesen besser überwintern.

Maßnahmen bei starkem Frost

  1. Eisfreihalter: Dies sind spezielle Vorrichtungen, oft aus Styropor oder Kunststoff, die auf der Wasseroberfläche schwimmen und durch ihre Form oder Bewegung eine kleine Fläche des Teichs eisfrei halten.
  2. Teichheizungen: Es gibt spezielle Heizungen für Gartenteiche, die dazu beitragen, dass das Wasser zumindest in einem kleinen Bereich eisfrei bleibt. Diese sind jedoch in der Regel energieintensiv und sollten nur bei extremen Temperaturen eingesetzt werden.
  3. Manuelles Entfernen: Wenn sich trotz aller Vorkehrungen eine dünne Eisschicht bildet, kann diese vorsichtig mit einem Holzbrett oder ähnlichem entfernt werden. Wichtig: Schlagt nicht auf das Eis, da dies die Fische durch die entstehenden Druckwellen stressen oder sogar verletzen kann.
  4. Wasserbewegung: Eine einfache Fontäne oder ein kleiner Wasserfall kann helfen, einen Bereich des Teichs eisfrei zu halten.
  5. Tiefe des Teichs: Ein tieferer Teich friert langsamer zu als ein flacher. Wenn Ihr Teich also häufig zufriert, kann es sinnvoll sein, über eine Erweiterung nachzudenken.

Abschließend ist es entscheidend zu betonen, dass eine gute Vorbereitung und ständige Überwachung des Teichs während der Wintermonate entscheidend sind, um die Eisbildung effektiv zu bekämpfen. Mit den richtigen Werkzeugen und Strategien können Sie sicherstellen, dass Ihr Teich und seine Bewohner den Winter unbeschadet überstehen.

Zusätzliche Tipps und Tricks


Ein Teich kann im Winter nicht nur durch Kälte und Eisbildung bedroht werden, sondern auch durch andere Faktoren wie Raubtiere oder fehlende Pflegeprodukte. Hier finden Sie einige zusätzliche Ratschläge, um sicherzustellen, dass Ihr Teich und seine Bewohner den Winter sicher überstehen.

Produkte, die bei der Winterpflege helfen:

  1. Teichsalz: Dieses Produkt kann dazu beitragen, den Stress für Fische zu reduzieren und ihre Schleimhäute zu stärken, wodurch sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten werden. Es ist jedoch wichtig, die empfohlene Dosierung genau zu befolgen.
  2. Winterteichfutter: Spezielles Futter für Kaltwasserfische ist leichter verdaulich und verhindert, dass die Fische bei niedrigen Temperaturen zu viel unverdautes Futter im Darm haben.
  3. Flüssiger Teichheizer: Diese Produkte setzen Wärmeenergie frei, wenn sie ins Wasser gegossen werden, und können dabei helfen, das Einfrieren des Teichs zu verhindern.
  4. Schwimmende Isolationsbälle: Diese kleinen, oft transparenten Bälle schwimmen an der Oberfläche und reduzieren den Wärmeverlust des Teichwassers, indem sie als isolierende Schicht fungieren.

Möglichkeiten, Teichbewohner vor Raubtieren zu schützen:

  1. Netze: Ein Teichnetz kann nicht nur dabei helfen, Laub und anderen Schmutz aus dem Wasser zu halten, sondern auch verhindern, dass Vögel oder andere Raubtiere Ihre Fische fangen können.
  2. Refugien und Unterschlüpfe: Stellen Sie sicher, dass es im Teich genügend Versteckmöglichkeiten gibt, in denen sich die Fische zurückziehen können, z. B. in Form von speziellen Fischhöhlen oder großen Steinen.
  3. Bewegungssensoren mit Spritzwasser: Es gibt Geräte, die mit Bewegungssensoren ausgestattet sind und bei Erkennung eines Raubtiers einen Wasserstrahl ausstoßen. Dies kann besonders gegen Katzen oder Reihern wirksam sein.
  4. Ultraschallabwehr: Einige Geräte nutzen Ultraschallfrequenzen, um Raubtiere wie Katzen oder Füchse fernzuhalten. Diese sind für den Menschen und die meisten Teichbewohner nicht hörbar.
  5. Teichtiefe: Ein tieferer Teich macht es für Räuber schwieriger, an die Fische heranzukommen.

Ein Teich im Winter erfordert besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Doch mit den richtigen Produkten und Strategien können Sie sicherstellen, dass Ihr Teich und seine Bewohner die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen. Es lohnt sich, in qualitativ hochwertige Produkte zu investieren und regelmäßig den Zustand des Teichs zu überprüfen.

Der Winter stellt für jeden Gartenteich eine besondere Herausforderung dar. Auch wenn die Aktivität während dieser Jahreszeit reduziert ist und sich das Leben im Teich verlangsamt, bedeutet dies nicht, dass die Pflege des Teiches vernachlässigt werden sollte.

Die Wichtigkeit regelmäßiger Checks im Winter:

1. Frühzeitige Problemerkennung: Wenn Sie Ihren Teich regelmäßig überprüfen, können Sie mögliche Probleme, wie zum Beispiel eine unzureichende Sauerstoffversorgung oder Anzeichen von Krankheiten bei den Fischen, frühzeitig erkennen und umgehend Maßnahmen ergreifen.

2. Erhaltung der Wasserqualität: Laub, abgestorbene Pflanzenreste und andere Ablagerungen können die Wasserqualität negativ beeinflussen. Regelmäßige Kontrollen und Säuberungen helfen dabei, das Wasser klar und gesund für die Teichbewohner zu halten.

3. Schutz vor Frostschäden: Durch ständige Beobachtung können Sie sicherstellen, dass Eisfreihalter und Teichheizungen ordnungsgemäß funktionieren und Ihr Teich nicht vollständig zufriert, was zu Schäden an der Teichfolie oder gar zum Ersticken der Fische führen könnte.

Motivation, um den Teich für die nächste Saison vorzubereiten:

1. Erholung und Lebensraum: Ein gut gepflegter Teich im Winter stellt sicher, dass die Teichbewohner im Frühjahr in bester Verfassung sind. Dies bietet nicht nur eine wundervolle Kulisse für den Gartenbesitzer, sondern auch einen vitalen Lebensraum für Fische, Amphibien und Insekten.

2. Weniger Aufwand im Frühjahr: Eine sorgfältige Winterpflege erleichtert die Arbeit im Frühjahr erheblich. Ein sauberer, gut gewarteter Teich reduziert den Bedarf an umfangreichen Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten zu Beginn der wärmeren Monate.

3. Ästhetische Gründe: Ein Teich, der während der Wintermonate gepflegt wird, behält seine Schönheit und kann auch in der kalten Jahreszeit ein Highlight im Garten sein. Die Reflexionen von Schnee und Eis, kombiniert mit klarem Wasser, können ein faszinierendes Schauspiel bieten.

Abschließend kann man sagen, dass die Winterpflege eines Gartenteichs sowohl aus praktischen als auch aus ästhetischen Gründen von großer Bedeutung ist. Mit ein wenig Aufwand und Hingabe während der Wintermonate können Sie sicherstellen, dass Ihr Teich das ganze Jahr über in bestem Zustand ist und Ihnen und den Teichbewohnern Freude bereitet.

Häufige Leserfragen zum Thema “Teich winterfest machen”


1. Frage: Wie verhindere ich, dass mein Teich im Winter komplett zufriert?

Antwort: Es ist wichtig zu verhindern, dass ein Teich vollständig zufriert, da dies den Sauerstoffaustausch blockieren und die im Teich lebenden Organismen schädigen kann. Hier sind einige Methoden, um das zu erreichen:

  • Eisfreihalter: Dies sind schwimmende Geräte, die eine offene Stelle im Eis freihalten und so den Gasaustausch ermöglichen.
  • Teichheizungen: Diese sorgen dafür, dass das Wasser um sie herum warm bleibt und nicht gefriert.
  • Teichbelüfter: Diese fördern den Sauerstoffaustausch und verhindern gleichzeitig die Eisbildung. Es ist auch ratsam, Schnee von der Eisfläche zu entfernen, da dies das Eindringen von Licht verhindert und den Sauerstoffgehalt des Wassers verringern kann.

2. Frage: Wie oft sollte ich meinen Teich im Winter überprüfen?

Antwort: Idealerweise sollten Sie Ihren Teich mindestens einmal pro Woche überprüfen, besonders bei extremen Wetterbedingungen. Achten Sie auf Eisbildung, die Funktionalität von Heizungen und Belüftern, und überwachen Sie die allgemeine Gesundheit Ihrer Teichbewohner.

3. Frage: Wie kümmere ich mich im Winter um die Fische in meinem Teich?

Antwort: Die Fische in Ihrem Teich gehen im Winter in eine Art Winterruhe und sind weniger aktiv. Es ist wichtig, die Fütterungsfrequenz und -menge entsprechend zu reduzieren. Ein spezielles Winterfutter, das leichter verdaulich ist, kann hilfreich sein. Überwachen Sie die Fische regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheit. Stellen Sie zudem sicher, dass genügend Sauerstoff vorhanden ist und der Teich nicht vollständig zufriert.

4. Frage: Was mache ich mit den Wasserpflanzen im Teich während des Winters?

Antwort: Einige Wasserpflanzen können im Teich überwintern, während andere möglicherweise geschützt oder ins Haus gebracht werden müssen. Schneiden Sie überstehende Pflanzenreste zurück und entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile. Dies verhindert, dass sie im Wasser verrotten und die Wasserqualität beeinträchtigen. Empfindliche Pflanzen sollten an einen geschützten Ort gebracht oder mit einer Schicht Laub oder Stroh bedeckt werden, um sie vor Frost zu schützen.

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.