Salat Gurken Ratgeber - Selber anbauen, Bester Zeitpunkt mit Anleitungen und Tipps
Salat Gurken Ratgeber - Selber anbauen, Bester Zeitpunkt mit Anleitungen und Tipps

Salat Gurken Ratgeber – Selber anbauen, Bester Zeitpunkt mit Anleitungen und Tipps

Willkommen zum ultimativen Salatgurken-Ratgeber! In diesem Ratgeber dreht sich alles um die erfrischende, vielseitige und gesunde Salatgurke, die in Küchen auf der ganzen Welt ihren festen Platz hat. Wir werden Ihnen alles Wissenswerte über dieses fantastische Gemüse näherbringen, von der Auswahl der besten Salatgurken über Anbau- und Erntetipps bis hin zu leckeren Rezeptideen und Konservierungsmethoden. Egal, ob Sie ein begeisterter Gärtner, ein passionierter Hobbykoch oder einfach nur ein Salatgurken-Liebhaber sind – dieser Ratgeber wird Ihnen helfen, das Beste aus dieser unschlagbaren Zutat herauszuholen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Salatgurken und lassen Sie sich von ihrem erfrischenden Geschmack und ihren zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen begeistern.

Was ist eine Salat Gurke?

Eine Salatgurke, auch als Schlangengurke oder einfach nur Gurke bezeichnet, ist eine längliche, grüne Gemüsesorte, die zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) gehört. Der wissenschaftliche Name der Pflanze ist Cucumis sativus. Salatgurken werden häufig roh verzehrt, etwa in Salaten oder als Snack. Sie haben einen hohen Wassergehalt, was sie erfrischend und kalorienarm macht, und enthalten auch einige Vitamine und Mineralstoffe. Salatgurken sind in vielen Ländern auf der ganzen Welt ein beliebtes Gemüse und werden in verschiedenen kulinarischen Kulturen verwendet.

Zeitpunkt für die Aussaat von Salatgurken und das Pflanzen von Jungpflanzen

Der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Salatgurken und das Pflanzen von Jungpflanzen hängt von Ihrer geografischen Lage, den örtlichen Wetterbedingungen und der Art der Gurken ab, die Sie anbauen möchten. Hier sind einige allgemeine Empfehlungen für die Aussaat von Gurkensamen und das Pflanzen von Jungpflanzen:

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  1. Saatgut (Aussaat): Der optimale Zeitpunkt für die Aussaat von Salatgurken ist im Frühjahr, etwa 3-4 Wochen vor dem letzten durchschnittlichen Frosttermin in Ihrer Region. Gurken sind wärmeliebende Pflanzen, daher sollten Sie warten, bis die Bodentemperaturen mindestens 15-18 °C erreichen. Sie können die Samen direkt im Freiland oder in Töpfen säen. Wenn Sie in einem Gebiet mit kurzen Sommern leben, können Sie die Samen auch früher im Haus oder im Gewächshaus vorziehen, etwa 4-6 Wochen vor dem letzten Frosttermin, um die Wachstumsperiode zu verlängern.
  2. Jungpflanzen (Pflanzung): Jungpflanzen können etwa 2-4 Wochen nach der Aussaat oder nach dem letzten Frosttermin ins Freiland gepflanzt werden. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen mindestens zwei echte Blätter entwickelt haben und die Bodentemperaturen konstant über 15 °C liegen. Es ist wichtig, die Jungpflanzen vor dem Auspflanzen abzuhärten, indem man sie einige Tage lang schrittweise an die Außenbedingungen gewöhnt.

Unabhängig davon, ob Sie mit Saatgut oder Jungpflanzen arbeiten, stellen Sie sicher, dass Sie genügend Platz zwischen den Pflanzen lassen (etwa 45-60 cm) und sie an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden pflanzen. Regelmäßiges Gießen und Düngen sind ebenfalls entscheidend für ein erfolgreiches Gurkenwachstum.

Standortwahl

Die beste Standortwahl für Gurkenpflanzen ist entscheidend für ein erfolgreiches Wachstum und eine reiche Ernte. Hier sind einige Faktoren, die Sie bei der Auswahl des idealen Standorts für Ihre Gurkenpflanzen berücksichtigen sollten:
  1. Sonnenlicht: Wählen Sie einen Standort, der mindestens 6-8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag erhält. Gurken gedeihen bei viel Licht und benötigen ausreichend Sonnenlicht für eine gesunde Entwicklung und Fruchtbildung.
  2. Wärme: Gurken sind wärmeliebende Pflanzen und bevorzugen Temperaturen zwischen 18-30 °C. Wählen Sie einen geschützten Standort, der vor kalten Winden und Frost geschützt ist, insbesondere in kühleren Klimazonen oder während der frühen Wachstumsphase.
  3. Bodenbeschaffenheit: Gurken bevorzugen leicht lehmige oder sandige Böden mit guter Drainage. Der Boden sollte feucht, aber nicht durchnässt sein, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass der Standort eine gute Drainage hat und keine Wasseransammlungen aufweist.
  4. pH-Wert: Der optimale pH-Wert für Gurken liegt zwischen 6,0 und 6,8. Gurken bevorzugen leicht saure bis neutrale Böden. Führen Sie vor dem Pflanzen einen Bodentest durch, um den pH-Wert zu bestimmen, und passen Sie ihn gegebenenfalls an.
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  5. Platz für Rankhilfe: Gurken sind Kletterpflanzen, die von einer Rankhilfe wie einem Gitter, Spalier oder Zaun profitieren. Stellen Sie sicher, dass der gewählte Standort genügend Platz für eine Rankhilfe bietet, um das Wachstum der Gurkenpflanzen zu unterstützen.
  6. Luftzirkulation: Wählen Sie einen Standort mit guter Luftzirkulation, um Krankheiten wie Mehltau und Schimmelbildung vorzubeugen. Vermeiden Sie überfüllte oder schlecht belüftete Bereiche in Ihrem Garten.
  7. Mischkultur und Fruchtfolge: Berücksichtigen Sie die umliegenden Pflanzen, wenn Sie einen Standort für Ihre Gurken auswählen. Mischkultur mit Pflanzen wie Erbsen, Bohnen oder Ringelblumen kann Vorteile bieten, indem sie Schädlinge abwehren und die Bodengesundheit fördern. Praktizieren Sie Fruchtfolge, indem Sie Gurken nicht jedes Jahr im selben Beet anbauen, um Krankheiten und Schädlinge im Boden zu reduzieren.

Durch die sorgfältige Auswahl des besten Standorts für Ihre Gurkenpflanzen können Sie optimale Wachstumsbedingungen schaffen und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Ernte erhöhen.

Rankhilfe für Gurken 

Gurkensorten, insbesondere die Schlangengurken (Salatgurken), profitieren von einer Rankhilfe. Gurken sind von Natur aus Kletterpflanzen und wachsen gut an Gittern, Spalieren, Zäunen oder anderen Stützstrukturen. Eine Rankhilfe bietet den Pflanzen mehrere Vorteile:

  1. Bessere Luftzirkulation: Eine Rankhilfe erhöht die Luftzirkulation um die Pflanze und verringert so das Risiko von Krankheiten wie Mehltau oder Fäulnis, die in feuchten Bedingungen entstehen können.
  2. Saubere Früchte: Durch das Anheben der Pflanzen vom Boden bleiben die Gurken sauberer und weniger anfällig für Fäulnis oder Schäden durch Bodenfeuchtigkeit, Schädlinge und Krankheiten.
  3. Einfache Ernte: Eine Rankhilfe erleichtert die Sichtbarkeit und den Zugang zu den Früchten, was das Ernten vereinfacht.
  4. Platzsparend: Durch das Vertikale Wachstum an einer Rankhilfe wird horizontaler Platz im Garten gespart, was besonders in kleineren Anbauflächen von Vorteil ist.
  5. Bessere Sonneneinstrahlung: Die Rankhilfe ermöglicht eine gleichmäßigere Sonneneinstrahlung für die Pflanze, was zu einer besseren Ausreifung der Früchte führt.
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Es gibt auch buschig wachsende Gurkensorten, die keine Rankhilfe benötigen. Diese Sorten sind in der Regel kompakter und eignen sich gut für kleinere Gärten oder den Anbau in Containern. Dennoch können auch buschige Gurken von einer kleinen Stützstruktur profitieren, um die Früchte vom Boden fernzuhalten und die Pflanze aufrecht zu erhalten.

Bewässerung Gurken

Die richtige Bewässerung ist entscheidend für das erfolgreiche Wachstum von Gurkenpflanzen. Gurken bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und benötigen daher regelmäßige und gleichmäßige Bewässerung. Hier sind einige Tipps, um Ihre Gurkenpflanzen richtig zu bewässern:

  1. Bodenfeuchtigkeit: Achten Sie darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, aber nicht durchnässt wird. Der Boden sollte feucht, aber gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden. Staunässe kann Wurzelfäule verursachen und das Wachstum der Pflanze beeinträchtigen.
  2. Bewässerungsmenge: Gurkenpflanzen benötigen etwa 2,5 bis 5 cm Wasser pro Woche, abhängig von den Wetterbedingungen und der Größe der Pflanze. In trockenen oder heißen Perioden müssen Sie möglicherweise häufiger gießen.
  3. Tageszeit: Gießen Sie Gurkenpflanzen am besten morgens oder in den frühen Abendstunden, um ein schnelles Verdunsten des Wassers zu vermeiden und die Pflanze ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen. Vermeiden Sie das Gießen während der heißesten Tageszeit.
  4. Gießmethode: Verwenden Sie eine Gießkanne oder einen Schlauch, um das Wasser direkt auf den Boden in der Nähe der Pflanzenbasis zu gießen. Vermeiden Sie das Besprühen der Blätter, da dies das Risiko von Krankheiten wie Mehltau erhöhen kann. Tropfbewässerung oder ein Soaker-Schlauch sind ebenfalls gute Optionen, um die Pflanzen effizient und direkt an der Wurzelzone zu bewässern.
  5. Mulch: Um die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren und ein gleichmäßiges Feuchtigkeitsniveau aufrechtzuerhalten, können Sie eine Schicht Mulch um die Basis der Pflanze anbringen. Dies hilft auch, Unkraut zu unterdrücken und die Bodentemperatur zu regulieren.

Überprüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit regelmäßig, indem Sie einen Finger oder ein Feuchtigkeitsmessgerät etwa 5 cm tief in den Boden stecken. Wenn der Boden trocken oder fast trocken ist, ist es Zeit, die Gurkenpflanzen zu gießen.

Boden für Gurken

Gurken gedeihen am besten in einem gut vorbereiteten, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Hier sind einige Tipps, um den idealen Boden für Gurkenpflanzen zu schaffen:

  1. Bodenart: Gurken bevorzugen leicht lehmige oder sandige Böden mit guter Drainage. Vermeiden Sie schwere, verdichtete oder tonhaltige Böden, die das Wurzelwachstum behindern und zu Staunässe führen können.
  2. pH-Wert: Der optimale pH-Wert für Gurken liegt zwischen 6,0 und 6,8. Sie tolerieren leicht saure bis neutrale Böden. Führen Sie vor dem Pflanzen einen Bodentest durch, um den pH-Wert zu bestimmen, und passen Sie ihn gegebenenfalls mit Kalk (um den pH-Wert zu erhöhen) oder Schwefel (um den pH-Wert zu senken) an.
  3. Bodenvorbereitung: Lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen der Gurken gründlich auf, um eine gute Belüftung und Drainage zu gewährleisten. Dies fördert ein kräftiges Wurzelwachstum und verbessert die Wasser- und Nährstoffaufnahme.
  4. Nährstoffe: Gurken sind Starkzehrer, was bedeutet, dass sie viele Nährstoffe benötigen, um gesund zu wachsen und reichlich Früchte zu produzieren. Vor dem Pflanzen sollten Sie reifen Kompost oder gut verrotteten Mist in den Boden einarbeiten, um die Nährstoffversorgung zu erhöhen. Eine ausgewogene Düngung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium ist ebenfalls wichtig für das Wachstum und die Fruchtbildung von Gurkenpflanzen. Zusätzlich kann die Verwendung von Mikronährstoffen wie Magnesium und Calcium die Pflanzengesundheit fördern.
  5. Mulch: Legen Sie eine Schicht Mulch (z. B. Stroh, Grasschnitt oder Rindenmulch) um die Basis der Gurkenpflanzen, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, Unkrautwachstum zu reduzieren und die Bodentemperatur zu regulieren. Mulch hilft auch, das Risiko von Bodenkrankheiten zu verringern, indem er verhindert, dass Pilzsporen von der Erde auf die Pflanzen gelangen.

Indem Sie den idealen Boden für Gurkenpflanzen schaffen, verbessern Sie die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Ernte und sorgen für gesunde, kräftige Pflanzen.

Dünger für Gurken

Gurken sind Starkzehrer und benötigen während ihres Wachstums ausreichend Nährstoffe, um eine gesunde Entwicklung und reichliche Fruchtproduktion zu gewährleisten. Hier sind einige Tipps zur Düngung von Gurkenpflanzen:

  1. Organische Dünger: Vor dem Pflanzen sollten Sie reifen Kompost oder gut verrotteten Mist in den Boden einarbeiten, um die Nährstoffversorgung zu erhöhen. Diese organischen Dünger sind reich an Nährstoffen und verbessern auch die Bodenstruktur und -drainage.
  2. Ausgewogene Düngung: Gurken benötigen Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) für ein gesundes Wachstum und eine gute Fruchtbildung. Verwenden Sie einen ausgewogenen Dünger, wie zum Beispiel einen 10-10-10 oder 14-14-14 Dünger (die Zahlen beziehen sich auf das Verhältnis von N, P und K im Dünger). Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Düngeretikett für die korrekte Dosierung und Anwendung.
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  3. Flüssigdünger: Eine weitere Option ist die Verwendung von Flüssigdünger, der direkt ins Gießwasser gemischt und während der Bewässerung auf die Pflanzen angewendet werden kann. Flüssigdünger bieten eine schnelle Nährstoffversorgung und können bei Bedarf alle 2-4 Wochen angewendet werden.
  4. Langzeitdünger: Langzeit- oder Langsamfreisetzungsdünger sind eine weitere Option für die Düngung von Gurken. Diese Dünger werden nur einmal aufgetragen und geben über einen längeren Zeitraum Nährstoffe ab. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Düngeretikett für die korrekte Dosierung und Anwendung.
  5. Mikronährstoffe: Gurken benötigen auch Mikronährstoffe wie Magnesium und Calcium für eine optimale Pflanzengesundheit. Eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen kann durch die Zugabe von Dolomitkalk (enthält sowohl Magnesium als auch Calcium) oder Epsomsalz (enthält Magnesium) erreicht werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Produktetikett für die korrekte Dosierung und Anwendung.
  6. Düngung im Wachstumsverlauf: Gurken sollten während des Wachstums regelmäßig gedüngt werden, insbesondere in der Fruchtentwicklungsphase. Beginnen Sie mit der Düngung, wenn die Pflanzen etwa 10-15 cm groß sind, und wiederholen Sie die Anwendung alle 3-4 Wochen oder nach Bedarf.

Achten Sie darauf, die Gurkenpflanzen nicht zu überdüngen, da dies zu einem übermäßigen Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung führen kann. Befolgen Sie stets die Anweisungen auf dem Düngeretikett und passen Sie die Düngung bei Bedarf an die Pflanzenentwicklung und Bodenbedingungen an.

Lagerung von Gurken – Die Besten Tipps

Die richtige Lagerung von Salatgurken ist entscheidend, um ihre Frische und Qualität zu erhalten. Hier sind einige Tipps zur Lagerung von Salatgurken:

  1. Unmittelbar nach der Ernte: Ernten Sie Salatgurken, wenn sie jung und zart sind, um den besten Geschmack und die beste Textur zu erhalten. Entfernen Sie nach der Ernte sorgfältig Schmutz oder Staub von den Gurken.
  2. Nicht waschen: Waschen Sie die Gurken nicht, bevor Sie sie lagern. Feuchtigkeit kann das Verderben fördern. Waschen Sie sie stattdessen kurz vor dem Verzehr oder der Zubereitung.
  3. Ganze Gurken lagern: Lagern Sie ganze Salatgurken in einem kühlen, feuchten Bereich, wie zum Beispiel dem Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Die ideale Lagertemperatur liegt bei etwa 7-10 °C. Vermeiden Sie Temperaturen unter 5 °C , da Gurken kälteempfindlich sind und bei niedrigeren Temperaturen Schäden erleiden können.
  4. Feuchtigkeit regulieren: Um die Feuchtigkeit zu regulieren und die Haltbarkeit der Gurken zu verlängern, können Sie sie in ein sauberes, trockenes Küchentuch oder Papiertuch einwickeln. Dies hilft, Feuchtigkeit aufzunehmen und Kondensation zu reduzieren.
  5. In einer Plastiktüte aufbewahren: Bewahren Sie die in ein Tuch oder Papiertuch gewickelten Gurken in einer gelochten Plastiktüte auf. Die Löcher sorgen für eine bessere Luftzirkulation und verhindern Kondensation, die das Verderben beschleunigen kann.
  6. Nicht stapeln: Vermeiden Sie das Stapeln von Gurken, da dies Druckstellen verursachen und das Verderben beschleunigen kann.
  7. Trennung von ethylenproduzierenden Früchten: Lagern Sie Gurken getrennt von Früchten, die Ethylen produzieren, wie Äpfel, Bananen oder Tomaten. Ethylen kann den Reifeprozess von Gurken beschleunigen und ihre Haltbarkeit verkürzen.
  8. Aufbewahrung von geschnittenen Gurken: Wenn Sie bereits geschnittene Gurken aufbewahren müssen, legen Sie die Stücke in einen luftdichten Behälter oder verschließbaren Plastikbeutel und lagern Sie sie im Kühlschrank. Verbrauchen Sie geschnittene Gurken innerhalb von 1-2 Tagen, da sie schneller verderben als ganze Gurken.
  9. Regelmäßige Kontrolle: Überprüfen Sie die Gurken regelmäßig auf Anzeichen von Verderb oder Schimmelbildung und entfernen Sie betroffene Gurken sofort, um eine Ausbreitung auf andere Gurken zu verhindern.

Durch die richtige Lagerung von Salatgurken können Sie ihre Frische, Qualität und den Geschmack für längere Zeit bewahren. Im Allgemeinen halten sich richtig gelagerte Salatgurken etwa 7-10 Tage im Kühlschrank.

Die Besten Tipps zum Anbau von Salatgurken

Um erfolgreich Salatgurken anzubauen, folgen Sie diesen hilfreichen Tipps, die Ihnen dabei helfen, gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte zu erzielen:

  1. Standortwahl: Wählen Sie einen sonnigen Standort mit mindestens 6-8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Gurken bevorzugen warme Temperaturen und gedeihen bei viel Licht.
  2. Bodenvorbereitung: Bereiten Sie den Boden gut vor, indem Sie ihn auflockern und reifen Kompost oder gut verrotteten Mist einarbeiten. Gurken bevorzugen leicht lehmige oder sandige Böden mit guter Drainage und einem pH-Wert zwischen 6,0 und 6,8.
  3. Pflanzzeit: Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen von Gurken ist, wenn die Bodentemperaturen mindestens 15-18 °C erreichen. Pflanzen Sie Gurken entweder direkt im Freiland oder ziehen Sie sie drinnen vor und pflanzen Sie sie nach dem letzten Frost ins Freiland.
  4. Rankhilfe: Gurken sind Kletterpflanzen und profitieren von einer Rankhilfe wie einem Gitter, Spalier oder Zaun. Die Rankhilfe verbessert die Luftzirkulation, erleichtert die Ernte und hilft, die Früchte sauber zu halten.
  5. Bewässerung: Gurken benötigen gleichmäßige Bewässerung, um ein gesundes Wachstum zu fördern. Stellen Sie sicher, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, und gießen Sie etwa 2,5 bis 5 Liter  Wasser pro Woche, abhängig von den Wetterbedingungen.
  6. Düngung: Gurken sind Starkzehrer und benötigen eine ausgewogene Düngung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium. Fügen Sie organischen Dünger wie Kompost oder Mist hinzu und verwenden Sie einen ausgewogenen Dünger (z.B. 10-10-10) während des Wachstums.
  7. Mulchen: Verwenden Sie Mulch um die Basis der Pflanzen, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, Unkrautwachstum zu reduzieren und die Bodentemperatur zu regulieren.
  8. Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Überwachen Sie Ihre Gurkenpflanzen regelmäßig auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten. Ergreifen Sie bei Bedarf vorbeugende oder kontrollierende Maßnahmen, wie das Entfernen von befallenen Pflanzenteilen oder den Einsatz von biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln.
  9. Frühernte: Ernten Sie Gurken, wenn sie jung und zart sind, um den besten Geschmack und die beste Textur zu erhalten. Regelmäßiges Ernten fördert auch die weitere Fruchtbildung.
  10. Ausdünnen und Beschneiden: Entfernen Sie bei Bedarf schwache oder überflüssige Triebe, um das Wachstum und die Fruchtbildung der stärksten Pflanzen zu fördern. Beschneiden Sie auch tote oder kranke Pflanzenteile, um die Pflanzengesundheit zu erhalten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.
  11. Fruchtfolge und Mischkultur: Praktizieren Sie Fruchtfolge, indem Sie Gurken nicht jedes Jahr im selben Beet anbauen. Dies hilft, Krankheiten und Schädlinge im Boden zu reduzieren. Mischkultur mit Pflanzen wie Erbsen, Bohnen oder Ringelblumen kann ebenfalls von Vorteil sein, indem sie Schädlinge abwehren und die Bodengesundheit fördern.
  12. Gute Gartenhygiene: Halten Sie den Bereich um Ihre Gurkenpflanzen sauber und frei von abgestorbenen Pflanzenteilen oder Unkraut. Dies hilft, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern und ein gesundes Wachstumsumfeld zu schaffen.
  13. Wetterbedingungen berücksichtigen: Achten Sie auf extreme Wetterbedingungen wie Hitze, Trockenheit oder Starkregen, die das Wachstum und die Fruchtbildung von Gurken beeinträchtigen können. Ergreifen Sie bei Bedarf Maßnahmen wie zusätzliche Bewässerung, Schattierung oder Windschutz.

Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Salatgurken unter optimalen Bedingungen wachsen und Ihnen eine reiche und schmackhafte Ernte bescheren.

Letzte Aktualisierung am 18.06.2024 um 03:49 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.