Start Wohnen & Einrichten Kleines Badezimmer – ganz Groß

Kleines Badezimmer – ganz Groß

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Kleines Badezimmer – ganz Groß

Längst ist das Badezimmer nicht mehr nur einfach eine funktionale Nasszelle. Ein Bad soll immer wohnlich wirken und beliebt sind reichlich Ablagefläche, viel Licht und schicke Armaturen. Nicht immer können die Ansprüche mit der Realität vereinbart werden. Auf dem Markt haben nur die wenigsten Wohnungen Wellness-Oasen. Lediglich die Luxussegmente gehören mit dazu. Wer sich allerdings nur ein kleines Bad leisten kann, der hat dennoch immer ausreichend Möglichkeiten, dass aus dem Raum das beste herausgeholt werden kann. Es gibt für die kleinen Badezimmer schließlich viele verschiedene Ideen. Mit wenigen Tricks können die kleinen Räume deutlich größer wirken. Großformatige Fliesen sind besonders wichtig, denn in dem kleinen Badezimmer wirken die Fliesen homogener. Dies ist immer der Fall, weil weniger Fugen dann das Augen sonst stören.

Den Raum mit großen Fliesen strecken

Bei einem Raum mit den Maßen 1,80 mal 1 Meter werden gerne drei große Fliesen eingeplant. Diese haben die Maße 1,20 mal 0,60 Meter. Dies gibt Herr Stephan Krischer an, der Sprecher von Aqua Cultura ist. Hierbei handelt es sich um eine Vereinigung von Badeinrichtern aus Deutschland und aus der Schweiz. Es entsteht eine optisch sehr schöne und ruhige Fläche und zudem gibt es nur winzige Fugen. Schmale Fugen an den Rändern und Fliesenstreifen sind hingegen sehr ungünstig. Sie entstehen damit, weil die Restfläche für die gesamte Fliese zu klein ist und es wird nur ein Teilstück angesetzt.

Das Badezimmer wird mit dem Spiegel verdoppelt

Ein groß dimensionierter Spiegel wird als weiterer Tipp genannt, damit optisch für mehr Größe gesorgt wird. Nachdem die Räume quasi verdoppelt werden, wird ein Gefühl von Tiefe vermittelt. Möglichst bodengleich sollte die Dusche sein und sie kann mit der transparenten Glasabtrennung versehen sein. In den Bädern wird oft auch viel Platz verschenkt. Mit Hilfe von einer Vorwandinstallation kann bei einem Umbau vieles anders angeordnet werden. Metallkonstruktionen werden halbhoch oder raumhoch von der bestehenden Wand gesetzt. Es wird so nicht an der Wand entlang geplant, sondern eine T-förmige Wand wird in den Raum gezogen. Vor dem Kopf wird hier der Waschtisch beherbergt, während dahinter zwei Bereiche entstehen. Hier können WC und Dusche untergebracht werden. Für diese Aufteilung ist sehr wichtig, dass die Räume möglichst quadratisch sind.

Alle Hohlräume nutzen

In jedes Bad gehören Duschzeug, Kosmetika und Handtücher. Stauraum ist in den kleinen Bädern besonders wichtig. Es wird dazu geraten, dass die Waschbecken möglichst flächenbündig in die Waschtischplatte integriert werden. Es wird damit nicht nur Abstellfläche geschaffen, sondern optisch wird damit auch weniger Raum eingenommen. Dies natürlich im Vergleich zu dem Aufsatzbecken. Zudem können Vorwände für flächenbündig integrierte Staufächer genutzt werden, wo die Hohlräume nur zum Teil von Technik belegt sind. Es wird zudem auch nicht nur für die kleinen Bäder empfohlen, dass unter der Waschtischplatte der Platz als Stauraum genutzt wird.

Die Badezimmer werden durch Licht wohnlich

Bei einem Zimmer kann die Deckenleuchte für eine Grundbeleuchtung sorgen. In dem Raum wird das Licht damit diffus verteilt. Zusätzlich können laut dem Geschäftsführer von der Brancheninitiative Licht.de namens Jürgen Waldorf auch Strahler noch zusätzliche Highlights von einem Bad punktförmig ausleuchten. Es kann damit ein Akzent gesetzt werden und es können schöne Accessoires oder Kunstgegenstände in einer Nische schön hervorgehoben werden. Für die wohnliche Atmosphäre sorgt dies sogar in einem kleinen Bad.

Der gute Farbwiedergabeindex muss beachtet werden

Bevor Spiegelleuchten gekauft werden sollten diese zunächst getestet werden. Diese sollten in jedem Fall blendfrei sein und deshalb wird oft ein mattiertes Glas eingesetzt. Sehr wichtig ist auch, dass beachtet wird, dass es bei den Leuchtmitteln einen sehr guten Farbwiedergabeindex gibt. Der Index wird abgekürzt mit RA oder mit dem Englischen CRI. Der Wert sollte sich bei über achtzig befinden, damit er dem Tageslicht möglichst nahe kommt. Sogar die LEDs erreichen in der Zwischenzeit einen Wert zwischen 80 und 90.

Kein Badezimmer optisch überfrachten

Für eine gelungene Inszenierung des Traumbades ist die Dosierung von den Highlights sehr entscheidend. Die Räume sollten auf keinen Fall überfrachtet werden. Am besten ist, wenn kleine Akzente gesetzt werden. Es kann sich um ein Mosaik oder auch um eine schön tapezierte Wand handeln. Die weiteren Flächen sollten hingegen optisch beruhigt werden. Eine große Rolle spielt immer auch das Licht. Am besten wird laut Experten zu der indirekten Spiegel- oder Deckenbeleuchtung gegriffen. Am besten befindet sich diese hinter einer Schattenfuge. Es wird damit ein schönes und stimmungsvolles Licht geschaffen.

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Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
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Letzte Aktualisierung am 3.06.2020 um 14:10 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API