Start Ratgeber Haushalt Waschmaschine - Hilfe, wenn die Wäsche Stinkt!

Waschmaschine – Hilfe, wenn die Wäsche Stinkt!

-

Waschmaschine – Hilfe, wenn die Wäsche Stinkt!

Waschmaschine – Muff erfolgreich beseitigen

Mit Sicherheit hat jeder, der selbst wäscht, schon einmal die Erfahrung gemacht, dass die eigene Waschmaschine unerwartet, muffig riecht und man sich nicht erklären kann, woher dieser Muff stammt. Es breitet sich sogleich Unbehagen aus, da man sich wünscht, dass die gewaschene Wäsche die Waschmaschine natürlich sauber und keimfrei verlässt.

Waschen im Zeitalter von Energiesparprogrammen und die Folgen

Durch die Zugabe von verschiedenen Waschmitteln, sieht die Wäsche nach dem Waschgang sauber und rein aus und duftet auch noch herrlich, nach Blumen, oder Sommerregen. Die Waschmittel-Hersteller übertreffen sich immer wieder aufs Neue und bringen ständig neue Produkte auf den Markt. Die modernen Waschmaschinen überzeugen die Kunden mit Energiesparprogrammen. Umweltschutz und Energieffizienz haben für Verbraucher einen großen Stellenwert eingenommen. Bei diesen Programmen steht eine schnelle Wäsche im Vordergrund, die nicht zu lange braucht und bei niedriger Temperatur sauber wird. Für die Wäsche selbst ist das Waschen bei niedrigeren Temperaturen natürlich auch von Vorteil, da sie nicht mit kochend heißem Wasser strapaziert wird. Für die Farben und die Form der Kleidungsstücke ist diese Art von Wäsche sehr förderlich, sie bleibt somit länger schön. Doch diese Energiesparprogramme haben auch ihre negativen Seiten. Wenn das Wasser also nicht mehr bis zu einer gewissen Temperatur erhitzt wird, ist dies genau die richtige Atmosphäre für die Bildung von Keimen und Bakterien. Die Folge ist, dass es modderig und muffig riecht.

Waschmaschinen-Klima wieder auf Vordermann bringen

Wer bereits Probleme mit einer stinkenden Waschmaschine hatte, oder einem solchen Szenario vorbeugen möchte, sollte mindestens einmal pro Monat seine Waschmaschine bei 60 Grad laufen lassen. 40 Grad Kochwäsche sind auch schon etwas, besser ist jedoch die 60 Grad Wäsche. Wer über Monate hinweg nur das Energiesparprogramm mit 20 oder 30 Grad wählt, bietet die perfekte Grundlage für Keime. Herr Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- u. Waschmittel (IKW) aus Frankfurt rät dringend dazu, öfter mal die Wäsche bei 60 Grad zu waschen.

Wäsche Muffig Stinkt Tipps Tricks

Details zur Keimbildung

Wer nur bei niedrigen Temperaturen wäscht, begünstigt die Bildung eines Biofilmes im Innenraum der Waschmaschine. Darin tummeln sich Pilze und Bakterien. Dieser Belag ist verantwortlich für diese unangenehmen Gerüche, die aus der Waschmaschine entweichen.

Neben der Temperatur beim Waschgang spielen auch die Waschmittel selbst eine große Rolle. Man sollte auf ein Voll- oder Universalwaschmittel zurückgreifen, da diese Bleichmittel enthalten, die wiederum schädliche Ablagerungen zerstören.

Pflegehinweise und Tipps für die Reinigung der Waschmaschine

Man sollte seine Waschmaschine in regelmäßigen Abständen auch von außen zu reinigen. Der Gummi um das Bullauge sollte abgenommen werden und gereinigt werden. Weiterhin sammeln sich in der Falte des Türgummis bei jeder Wäsche Waschrückstände und Feuchtigkeit, die auch ein perfekter Nährboden für Bakterien und Keime sind. Dies kann man am schmierigen Belag, der nach Zurückschieben der Falte, erkennbar ist. Dieser Belag kann ganz einfach mit einem Zewa oder einem Lappen entfernt werden. Wenn man die Tür der Waschmaschine immer offen stehen lässt, kann man vermeiden, dass dieser Belag überhaupt erst entsteht. Die Feuchtigkeit nach der Wäsche kann aus dem Innenraum so jederzeit entweichen. Keime fühlen sich bekanntermaßen in feuchter Umgebung pudelwohl. Das Schubfach für das Waschmittel kann ebenfalls immer offen gelassen werden, so dass alles durchtrocknen kann. Weiterhin sollte das Flusensieb auch gereinigt werden, da auch hier des Übels Wurzel stecken kann. Das Sieb fängt die Textilfasern auf, die als Rückstand von der Wäsche übrigbleiben. Wer das Sieb zu selten bis nie reinigt, könnte hier die Erfahrung machen, dass sich im schlimmsten Fall, Schimmel bildet. Dieser könnte bei Nichtentfernen auf der Wäsche hängenbleiben, was für den Träger alles andere als gesund wäre. Bakterien und Keime lieben Kalkablagerungen. Daher sollte man seine Waschmaschine öfter mal entkalken. Dies funktioniert ganz einfach und kann auch während des Waschens mit voller Waschtrommel passieren. Man gibt einfach bei jeder Wäsche Essig-Essenz oder Zitronensäure ins Spülwasser. Dies löst den Kalk. Es besteht auch die Möglichkeit, chemische Kalklöser zu verwenden. Man sollte dazu noch erwähnen, dass eine verkalkte Waschmaschine einen viel höheren Energieverbrauch hat, was sehr teuer ist, auf Dauer. Der Bund für Umwelt und Naturschutz berechnete, dass bereits Kalkablagerungen von fünf Milimetern auf den Heizstäben dafür verantwortlich sind, dass die Waschmaschine 30 Prozent mehr Energie braucht. Daneben wird die Wäsche davon auch nicht besser, weiße Wäsche bekommt mit der Zeit einen unschönen Grauschleier. Bunte Wäsche verliert an Farbintensität.

Wenn sich nach all den aufgeführten Maßnahmen zur Reinigung der Waschmaschine nicht der erhoffte Erfolg einstellen wollte, könnte die Ursache für den unschönen Geruch auch eine defekte Ablaufpumpe sein. Man kann dies erkennen, in dem man sich auf die Suche nach einem kleinen Leck begibt. Dieses reicht schon aus, um im Inneren der Waschmaschine eine Wasserpfütze zu bilden. Im Laufe der Zeit beginnt diese Pfütze dann unangenehm zu muffen und an einem Austausch der Pumpe oder einer Reparatur, führt kein Weg vorbei.

- Werbung -
Avatar
Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

Letzte Aktualisierung am 8.04.2020 um 17:20 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API