Ratgeber Cerankochfeld

Ratgeber Ceranfeld Cerankochfeld
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Ratgeber Cerankochfeld – Herd richtig pflegen

Ein Ceranfeld gehört heute in eine moderne Küche unbedingt “zum guten Ton”. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich dabei um die Küche in den eigenen vier Wänden, in der Ferienwohnung oder gar in der Büroküche handelt. Im Gegensatz zu den “guten, alten” Kochplatten hat ein Ceranfeld doch weit mehr zu bieten, ist es doch unter anderem auch erheblich leichter zu reinigen. Nicht zuletzt ist auch die Energienutzung bei Ceranfeldern im Vergleich zu herkömmlichen Kochplatten um einiges effizienter. Allerdings ist Fakt, dass mit Blick auf eine möglichst dauerhafte Haltbarkeit des Ceranfeldes gewisse relevante Aspekte berücksichtigt werden müssen.

Das Besondere ist, dass es bei einem Ceranfeld keineswegs eines großen Arbeits- bzw. Zeitaufwandes bedarf, um es sauber zu halten und auf diese Weise möglichst über viele Jahre hinweg nutzen zu können. Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, ist es in der Regel schon mit wenigen Handgriffen möglich, Ceranfelder richtig zu pflegen und darüber hinaus auch noch Energie sparend zu nutzen. Apropos: Sicherlich ist die Anschaffung eines Herdes mit Ceranfeldern im Gegensatz zum Kauf einer Kochgelegenheit mit herkömmlichen Kochplatten um einiges teurer. Allerdings stellt sich immer wieder heraus, dass sich diese Mehrinvestition mit Blick auf den Faktor “Energie sparen” durchaus als lohnenswert erweist. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. So insbesondere auch dann, wenn es um Ceranfelder geht.

Wer mag, nutzt nach dem alltäglichen Kochvorgang bzw. im Anschluss an die Reinigungsarbeiten des Ceranfeldes eine passgenaue Schutzplatte, um das Ceranfeld gegen mögliche herabfallende Gegenstände oder gegen Verkratzen zu schützen. Diese Schutzplatten sind im gut sortierten Fachhandel zu haben und entweder ein- oder zweiteilig konzeptioniert. Sie sehen nicht nur ungemein dekorativ aus, sondern sie zeichnen sich darüber hinaus auch durch ihre bemerkenswerte Funktionalität aus.

Ceranfelder reinigen mit klassischen Hausmitteln

Warum auf kostspielige chemische Produkte setzen, um das Ceranfeld zu säubern, wenn es doch auch auf natürliche Art und Weise einfach und effizient möglich ist. Wenn man bedenkt, wie viele teure industriell hergestellte Produkte heute “die Kraft der Zitronensäure” nutzen, sollte man sich zugleich auch die Frage stellen, wie man diese wertvolle Power aus dem Schoß von Mutter Natur auf kostengünstige Weise nutzen kann. Eben – ganz einfach, indem man sich frische Zitronen aus dem Supermarkt um die Ecke besorgt. Ein Netz dieser frischen Energiespender kostet meist nicht einmal einen Euro und ist doch mit Blick auf den Reinigungs- bzw. Hygieneeffekt buchstäblich unbezahlbar. Viele erfahrene Hausfrauen und -männer schneiden eine Zitrone in zwei Hälften und reiben die Schnittseiten der beiden Teile jeweils fest über die verschmutzte Oberfläche des Ceranfeldes. Je gleichmäßiger man dabei zu Werke geht, desto größer und beeindruckender wird der Reinigungserfolg. Natürlich schadet es dabei nicht, hin und wieder an der Zitronenschale zu drücken, um bei Bedarf immer wieder ein paar Tropfen Zitronensaft auf die Oberfläche zu träufeln. Ist die Flüssigkeit fein säuberlich verteilt, heißt es nur noch: “Abwarten und (Zitronen-)Tee trinken. In der Tat genügt schon eine Viertelstunde Einwirkzeit, um die volle Kraft aus der sauren Frucht herauszuholen und die Zitronensäure wirken zu lassen.

Nach Ablauf der Einwirkzeit geht man mit einem feuchten Tuch über die behandelte Oberfläche und entfernt die Zitronensäure bzw. den Zitronensaft. Gesetzt den Fall, dass nach dieser Prozedur an der einen oder anderen Stelle noch kleine Verkrustungen vorhanden sind, gibt man einfach noch ein paar Tropfen auf die betroffenen Bereiche und wartet erneut so lange, wie es braucht, eine Tasse Tee zu genießen.

Essigessenz – nach wie vor ein “Zaubermittel”, das (fast) alles kann

Eine hervorragende Alternative zur Zitrone ist das gute, alte Hausmittelchen Essig-Essenz. Auch dieses Produkt ist ein natürliches Erzeugnis, das durch eine ebenso nachhaltige Reinigungswirkung zu punkten vermag. Allerdings ist der Duft, der sich im Zuge der Reinigungsarbeiten in der Küche ausbreitet, nicht ganz so angenehm, wie der von der frischen Zitrone. Fakt jedenfalls ist, dass Essigessenz ebenfalls schon für kleines Geld im Lebensmittelmarkt um die Ecke zu haben ist. Die Essigsäure arbeitet genauso effektiv, und die Umwelt wird selbst durch häufiges Verwenden dieses Produktes in keiner Weise belastet. Bei geringen Verschmutzungen auf der Ceranfläche reicht es aus, einen Esslöffel Essigessenz in einem halben Liter Wasser aufzulösen und dann ein Tuch mit dieser Mischung anzufeuchten. Damit wird dann das Ceranfeld sorgfältig abgerieben.

Wie praktisch: der Küchenschaber

Selbstverständlich sollten bei der Reinigung von Ceranfeldern keine harten Schwämme oder allzu raue Tücher verwendet werden, um Kratzer oder gar schwerwiegendere Beschädigungen der Oberfläche zu vermeiden. Natürlich lassen sich Verkrustungen durch beim Kochen angebrannte Lebensmittel nicht verhindern. Mit einem Drahtschwamm ist man jedoch trotzdem nicht gut beraten, sondern stattdessen empfiehlt es sich, zu einem Küchenschaber zu greifen. Idealerweise ist dieser aus hochwertigem Metall und nicht gerade aus Kunststoff. Sind die verschmutzten Bereiche auf dem Ceranfeld nämlich noch nicht vollends abgekühlt, schmilzt die Kratzfläche des Plastikschabers binnen Sekunden. Dies wiederum geht meist mit einem noch aufwändigeren Reinigungsprozedere einher…

Wenn möglich, sollten Verschmutzungen möglichst in dem Moment beseitigt werden, wo sie entstehen. Wer kennt das nicht: Wie schnell tropfen Fett, Milch und Co. auf das Ceranfeld und brennen auf der heißen Platte im Nu fest. Sofern diese rechtzeitig entstehen, verhärten sie nicht und lassen sich somit viel schneller entfernen. Allerdings wird so manche Verschmutzung während des Kochens übersehen, sodass Flecken und Angebranntes oft erst viel später entdeckt wird. Mit einem Spültuch oder einem Schwämmchen kommt man da erfahrungsgemäß nicht weit. Also muss der Küchenschaber her. Damit werden selbst kleinste, unscheinbarste Anhaftungen oder Verkrustungen beseitigt, wobei es beim Einsatz dieses praktischen Helfers unerlässlich ist, mit Sorgfalt zu Werke zu gehen. Vor allem auch im Hinblick auf die Vermeidung möglicher Beschädigungen der Oberfläche, denn das Vorderteil des Schabers ist mitunter messerscharf.

Moderne Produkte ohne Chemie – einfach wirken lassen

Trotz der hohen Effizienz von Essigessenz, Zitrone und Co. greifen viele anspruchsvolle Verbraucher immer wieder gerne auf “chemische Keulen” zurück. Sicherlich in der Annahme, dass diese doch effizienter und wirkungsvoller seien. Ein Blick in die mittlerweile riesige Angebotsvielfalt, mit welcher der gut sortierte Fachhandel aufwartet, fällt jedoch auf, dass es immer mehr industriell erzeugte Präparate gibt, die sich auf der einen Seite durch eine hervorragende Reinigungswirkung auszeichnen, dass diese andererseits aber meist frei sind von chemischen bzw. ätzenden Stoffen jeglicher Art. Sicherlich sind derartige Produkte im Vergleich zu “Großmutters Hausmittelchen” relativ teuer. Aber immer wieder stellt sich ihre außerordentliche Effizienz unter Beweis. So gibt es heute zahlreiche Produkte, die vor allem nach dem Motto funktionieren: “Weniger ist mehr”. Soll heißen, dass besagte Substanzen insbesondere dann durch Effizienz “glänzen”, wenn man nur wenig verwendet. Ein echter Fortschritt in der weiten Welt des Ceranfeld-Reinigens. Aber nichtsdestotrotz scheut sich noch so mancher Verbraucher, hierfür allzu tief in die Tasche zu greifen. Wie dem auch sei – die Zeitersparnis, die sich beim Putzen ergibt, ist in der Tat beeindruckend. Hand aufs Herz: Wer verbringt schon gerne viel Zeit in der Küche, nur um Ceranfelder zu reinigen?

Träume sind (keine) Schäume

So mancher Verbraucher kommt mitunter gar auf die Idee, das Ceranfeld der Einfachheit halber in der Spülmaschine reinigen zu wollen. Gewiss ist dies eine durchaus angenehme Vorstellung, allerdings lässt sich dieser “Traum” mit Blick auf die hochwertige Elektronik wohl kaum in die Tat umsetzen. Allerdings kann es durchaus hilfreich sein, bei der Reinigung ein Geschirrspül-Tab zu verwenden, denn der Hygieneeffekt ist bemerkenswert. Sicherlich macht es nur wenig Sinn, das ganze Tab in Wasser aufzulösen und dann zu hoffen, dass die Oberfläche des Ceranfeldes sauber wird. Vielmehr bietet es sich an, einen Teil des Reinigungstabs abzuschneiden, zu zerbröseln und dann mit einem Tuch sorgfältig auf die Oberfläche des Ceranfeldes zu reiben. Zahlreiche wertvolle Tenside bzw. Reinigungs- und Duftstoffe stecken in so einem Tab, sodass es sich – erfahrenen Hausfrauen und -männern zufolge – immer wieder lohnt, auf dieses effiziente Mittel zurückzugreifen. Wer weiß: In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Küchentechnologien nahezu stetig weiter entwickeln, könnte es über kurz oder lang doch tatsächlich möglich sein, das Ceranfeld kurzerhand in der Spülmaschine zu reinigen? Man wird schließlich noch träumen dürfen…

Ceranfelder noch energiesparender nutzen

Qualitätsbewusste Verbraucher legen mit Blick auf das Reinigen von Ceranfeldern stets auch größten Wert auf den Faktor “Wirtschaftlichkeit”. Überhaupt entscheidet man sich beim Kauf eines Herdes mit Ceranfeld doch in erster Linie für derartige Innovationen, weil man Zeit, Geld und Energie sparen will. So sind Ceranfelder an sich bereits für ihre außerordentliche Energieeffizienz bekannt, jedoch ist es sehr wohl möglich, mit einem nur geringen Aufwand noch mehr Power aus einem Ceranfeld “heraus zu holen” und im Zuge dessen zusätzlich Energie zu sparen. Die Lösung liegt diesbezüglich klar auf der Hand.

Energie sparen durch eine hygienisch reine Oberfläche

Nur wenn ein Ceranfeld wirklich sauber und hygienisch rein ist, lässt sich die volle Power nutzen. Verkrustungen, Schlieren oder gar Fettrückstände bzw. eine Oberfläche voller Schlieren tragen dazu bei, dass die Energie, welche man beim Kochen per Knopfdruck generiert, nicht in vollem Umfang an den Topf oder die Pfanne abgegeben wird. Das bedeutet, dass das Koch- oder Bratgut entweder länger auf dem Herd verbleiben oder eine höhere Temperatur eingestellt werden muss. Dies wiederum kostet zusätzlich wertvolle Zeit – und Geld! Grund genug in jedem Fall für den “echten Sparfuchs”, nach jedem Kochen und Braten das Ceranfeld sorgfältig zu reinigen und darauf zu achten, dass die Oberfläche wirklich rein ist – ohne Verkrustungen, Krümel oder Schlieren.

Bevor Töpfe und Pfannen zum Einsatz kommen, sollte jeder (Hobby-)Koch außerdem prüfen, ob am Boden des besagten Kochgerätes eventuell noch Verschmutzungen anhaften. Denn auch die tragen dazu bei, dass die Hitze nicht adäquat durch den Boden an das Kochgut abgegeben bzw. generell nicht gleichmäßig verteilt wird. Des Weiteren ist es unbedingt empfehlenswert, von Anfang an auf das richtige Kochgeschirr zu setzen. Gusseiserne Töpfe und Pfannen sind erfahrungsgemäß weitaus ergiebiger und energiesparender, als alte Edelstahltöpfe und -pfannen. Auch ist es bei Ersteren um die Wärmeleitfähigkeit erheblich besser bestellt. Mit der Konsequenz, dass die Wärme, die durch das Ceranfeld an das Koch- oder Bratgut abgegeben wird, gleichmäßig ankommt und die Lebensmittel demgemäß schneller und gleichmäßiger erhitzt werden. Bei veraltetem oder sogar beschädigtem Kochgeschirr kann die Weitergabe der Hitze nicht gleichmäßig erfolgen. Dellen, Kratzer, Beulen und Co. sind – das darf man mit Fug und Recht behaupten – wahre “Energiefresser”, die idealerweise schnellstens entsorgt werden.

Vorausschauend kaufen

Selbst wenn es schwer fällt: Es rentiert sich, alte, beschädigte Töpfe und Pfannen zu entsorgen und gegen neue einzutauschen. Sicherlich ist der Neuerwerb stets auch mit einem nicht unerheblichen Kostenaufwand verbunden. Anfangs mag dieser mitunter schwerlich zu verschmerzen sein, jedoch spart man – langfristig betrachtet – durch diese Investition bares Geld. In Anbetracht der Tatsache, dass modernes Kochgeschirr nicht nur durch innovative Materialien überzeugt, sondern dass darüber hinaus auch die Funktionalität und die Wärmeleitfähigkeit wahrlich bemerkenswert sind, ist es sehr wohl von Vorteil, sich für einen Neuerwerb zu entscheiden.

Wird ein Ceranfeld von Anfang an sorgfältig gepflegt und mit den richtigen Präparaten gereinigt, so kann man in der Regel davon ausgehen, dass man über viele Jahre hinweg Freude an dem “guten Stück” haben wird. Die pflegeleichten Eigenschaften sowie auch die besondere Energieeffizienz werden gewiss auch noch in Zukunft dazu beitragen, dass sich Ceranfelder einer stetig wachsenden Beliebtheit bei kostenbewussten Verbrauchern erfreuen.

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