Gartenpool Vergleich – Bewertungen, Erfahrungen, Empfehlungen

Gartenpool Vergleich – Bewertungen, Erfahrungen, Empfehlungen
Dario Lo Presti/shutterstock.com

Gartenpool Vergleich – Bewertungen, Erfahrungen, Empfehlungen

Gartenpool- das persönliche Schwimmbad im Garten

Bei dem Begriff Swimmingpool denkt man an luxuriöse Villen oder Anwesen in Amerika, wo kleinere Pools mit einer danebenstehenden Gartenbank in den heißeren Regionen zum Lebensstandard dazugehören. Swimmingpools sind klassisch gemauert und aufwändig zu errichten und pflegen, daher war bislang der Wunsch nach einem eigenen Pool im Garten nicht leicht zu erfüllen. Seit einiger Zeit sind Gartenpools im Trend, einer Alternative zu klassischen Swimmingpools, die auch in kleineren Gärten für Entspannung sorgen. Oft

Damit Sie einen Überblick über die Vielfalt und Möglichkeiten erhalten, sind untenstehend die wichtigsten Dinge zusammengefasst.

1 Definition Gartenpool

Als Gartenpool werden aufstellbare Becken bezeichnet. Diese werden ebenerdig aufgestellt, d.h. speziell beim Ein- und Aussteigen werden gegebenenfalls Leitern benötigt. Der Untergrund muss ebenfalls tragfähig sein, um die Last aufnehmen zu können, hier ist beispielsweise feiner Sand ungeeignet. Nach Aufstellung wird der Pool einfach mit Wasser befüllt und je nach Einsatzdauer weiteres Zubehör wie Pumpe und Filter in Betrieb genommen. Nach Ende der Saison kann der Pool schnell wieder abgebaut und eingelagert werden.

Vorteile:

  • Keine langen Fahrten zur Schwimmhalle
  • Freier Eintritt
  • Jederzeit verfügbar
  • Kein Gedränge, da nur eingeladene Gäste mit im Pool sitzen

Nachteile:

  • Pflegebedürftig zur Sicherung der Wasserqualität
  • Aufstellung erfordert Zeit und Geschick

2 Welche Gartenpool-Typen gibt es?

Vereinfacht lassen sich hier Aufstellbecken und Stahlwandbecken unterscheiden. Aufstellbecken werden auch als Quick-Up-Pools bezeichnet, da diese in ca. 15 Min. aufgebaut sein können und daher auch geeignet sind, spontan an einem sonnigen Tag Badespaß zu haben. Starre Konstruktionen sind meist Stahlwandbecken, oder Holzrahmen, die in über einer innenliegenden Hohlkehle zur Lastverteilung eine Folie gespannt haben.

2.1 Aufstellbecken

Quick-Up-Pools bestehen meist aus robuster Pool-Folie, die oben über einen aufblasbaren Ring verfügt, der mittels Kompressor aufgeblasen wird und dann bei Befüllung die Wände trägt. Dieser Typ ist recht günstig zu produzieren, schnell aufzubauen und auch im Winter platzsparend einzulagern. Bis auf einige Sonderformen sind Quick-Up-Pools in der Regel rund.

2.2 Stahlwandbecken

Stahlwandbecken bestehen aus einem Gerüst, welches als Träger für eine Poolfolie dient, die oben am Rand zwischen einer Kunststoffschiene geklemmt wird, die auch die Funktion des klassischen Beckenrandsteins wahrnimmt.

Bei der Montage muss darauf geachtet werden, dass die Folie faltenfrei anliegt. Aus diesem Grund sollte die Montage eines Stahlwandbeckens mit mehreren Personen erfolgen. Vom Format sind hier mehrere Formen möglich, speziell eine rechteckige Form ist hier recht beliebt und wird auch in Größen gefertigt, die sogar kleinere Schwimmzüge erlauben. Formen reichen hier von rund über oval bis rechteckig.

Als Variation des Stahlwandbeckens werden auch Systeme mit Holz angeboten.

3  Kaufkriterien

Auch bei dem vielfältigen Angebot gelten einige grundsätzliche Parameter, anhand derer eine erste Auswahl getroffen werden kann, welcher Pool für die Bedürfnisse passt.

3.1 Material

Prinzipiell lässt sich festhalten, dass Stahlwannenpools aufgrund der eher statischen Konstruktion und geringen Auf- Abbau-Zyklen deutlich langlebiger sind als Quick-Up-Pools. Die Verarbeitung der Poolfolie ist bei allen Qualitätsherstellern auf einem vergleichbaren, guten Niveau und gibt keinen Anlass zu unnötigen Sorgen.

Da Quick-Up-Pools keine schützende Umrandung wie bei einem Stahlwannenpool besitzen, fallen hier äußere Einflüsse und Beanspruchung stärker ins Gewicht als bei einem vergleichsweise gut geschützten Stahlwannenpool. Kleinere Schäden lassen sich bei einem Quick-Up-Pool aber mit speziellen Flickensets leicht reparieren.

3.2 Größe

Gartenpools werden in allen möglichen Größen gefertigt, verbreitet sind aber „kleinere“ Pools mit Durchmessern zwischen 1,6m und 3m. Größere Systeme, die bei Quick-Up-Pools bis zu 5m und bei Stahlwandpools bis zu über 7m (Durchmesser oder Länge bei rechteckigen Systemen) reichen können, werden auch angeboten. Die Höhen reichen nach Belieben bis zu 1,3m, meist sind aber Höhen, speziell, wenn man im Pool sitzen will, von 80cm – 90cm vollkommen ausreichend.

Pools mit größeren Höhen sind dann auch zum Schwimmen geeignet.

3.3 Fassungsvermögen

Abhängig von Durchmesser und Höhe des Pools bemisst sich folglich das Fassungsvermögen. Als Faustregel kann kleinere Pools mit 2500 Litern ansetzen, und ab 6000 Litern findet hier jeder seinen persönlichen Platz-Sieger zur freien Entfaltung.

3.4 Zubehör

Zu Gartenpools gibt es viel Zubehör, welches speziell bei Dauerbetrieb wichtig werden kann. Generell gilt, dass die Wasserqualität im Hinblick auf Gesundheit die oberste Prämisse bei dem Betrieb ist, hierzu gibt es verschiedene Filtersysteme, wie Sandfilter, Chlorfilter oder mechanische Filter. Zusätzlich ist die Benutzung von Teststreifen zur Wasserqualitätsanalyse sehr sinnvoll, um Verkeimung zu verhindern bzw. zu erkennen.

Pumpen und Heizungen erweitern die Einsatzzeit auch auf Monate, die moderate Umgebungstemperaturen haben, oder sogar den Winter, wenn der Gartenpool entsprechend geschützt aufgestellt ist. Zum Anschluss von diesem Zubehör sollte darauf geachtet werden, dass der jeweilige Pool entsprechende Anschlussstutzen bietet.

Auch sind Abdeckungen sehr sinnvoll, um Laub oder Pollen fernzuhalten, und um zu Verhindern, dass spielende Kinder hereinfallen und ertrinken.

Eine Leiter ist speziell bei Stahlwannenpools sinnvoll, um Verletzungen an der Oberkante beim Ein- und Ausstieg zu vermeiden.

Der eigene Pool: Home-Pools im Test

3.5 Stiftung Warentest

Einen Gartenpool-Vergleichstest der Stiftung Warentest gibt es bisher nicht.

In unserem Vergleich können wir einige Preis-Leistungs-Sieger nennen, die Qualität zu bezahlbaren Preisen anbieten. Die Unterschiede von hochqualitativen Gartenpools zu preiswerten Modellen liegen oft nicht in der deutlich anderen Verarbeitung, sondern teilweise in Komfortmerkmalen wie Anschlussstutzen für Filter und Pumpen, Heizungen etc.

Bei geschickter Auswahl eines Pools und gegebenenfalls Verzicht auf eigentlich nicht benötigte Ausstattungsoptionen lassen sich durchaus auch preiswerte Pools kaufen und lange Zeit betreiben, da wenig Qualitätsunterschiede in den wesentlichen Komponenten bestehen.

4 Fragen und Antworten

Für Eilige und Kaufentschlossene beantworten wir die wichtigsten praktischen Fragen zum Thema Garten- und Swimmingpool in Kurzform.

4.1 Was brauche ich?

Es wird eine ebene Fläche benötigt, die über festen, tragfähigen Boden verfügt. Bei Quick-Up-Pools ist die Beschaffung eines Kompressors sinnvoll, damit der obere Ring nicht aufgepustet werden muss.

Der Kompressor schafft auch einen höheren Druck und damit stabileren Halt.

Zubehör wie ein Filter ist ebenfalls bei längerer Benutzung Pflicht, und Teststreifen zur Sicherstellung einer gesunden Wasserqualität sind sehr sinnvoll.

4.2 Wann sollte Wasser gewechselt werden?

Ein Wasserwechsel muss erfolgen, wenn dieses sehr verschmutzt oder verkeimt ist. Bei sorgfältiger Benutzung, Einsatz von Filtern, Desinfektion und Abdeckung bei Nichtnutzung kann ein Wasserwechsel einmal im Jahr reichen, bei kleineren Pools, die vorrangig von Kindern benutzt werden, die aufgrund empfindlicher Haut auch weniger gechlort werden, sind dementsprechend häufigere Wechsel anzuraten.

4.3 Wie mache ich einen Gartenpool winterfest?

Winterfestigkeit ist bei Gartenpools ein wichtiges Thema, da ansonsten durch Eisbildung die Folie oder Filter beschädigt werden können. Das Wasser muss komplett aus dem Pool, Schläuchen, Filter und Pumpe entfernt werden. Danach sollte das Material gereinigt und trocken eingelagert werden.

Generell sollten Aufstellpools (und die danebenstehende Gartenbank) am Ende der Poolsaison abgebaut werden.

Durch den Einsatz einer Heizung lässt sich die Saison auch ausdehnen, aber soweit Frostgefahr besteht, ist der Pool abzubauen und einzulagern, um Beschädigungen zu vermeiden.

4.4 Welcher ist der Beste?

Diese Frage wird oft gestellt, und hier ist die Antwort: Es gibt keinen Besten. Hier hat jeder Nutzer die Freiheit, einen Pool nach seinen persönlichen Bedürfnissen zu erwerben. Die wichtigsten Kriterien sind hier sicherlich die Abmessungen und der Typ (Quick-Up oder Stahlwand)

4.5 Wie groß sollte ein Gartenpool sein?

In unserem Überblick über verschiedene Pools hat sich ergeben, dass für dauerhaften Spaß und intensive Nutzung Pools mit min. 6000 Litern zu empfehlen sind. Für kürzere Abkühlung oder Nutzung durch Kinder sind auch Größen ab 2500 Litern ausreichend.

Letzte Aktualisierung am 15.08.2018 um 14:12 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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