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Erdwespe – Steckbrief

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Erdwespe – Steckbrief

Die gemeine Wespe, der Steckbrief einer Erdwespe

Kaum wird es langsam etwas wärmer, kommen auch schon die kleinen schwarz-gelb gestreiften kleinen Plagegeister aus ihren “Löchern”. Da die Erdwespe bei einem Picknick oder einem Grillfest ein erheblicher Störfaktor sein kann, erfreut sie sich nicht bei jedermann an Beliebtheit. Wenn Sie mehr über die gemeine Erdwespe erfahren wollen, lesen Sie einfach weiter.

Wespe Erdwespe

Sobald der Frühling eingeläutet ist, ist sie auch schon da, die Wespenkönigin

Die gemeine Wespe, die im lateinischen Vespula Vulgaris heißt, ist während der anfänglichen Frühjahrszeit nur vereinzelt vorzufinden. Der Hintergrund hierfür ist, dass nur die Königinnen den kalten Winter überleben. Sobald es Frühjahr wird, nehmen die kleinen Summer ihre Aktivitäten wieder auf. Darunter zählt selbstverständlich der Nestbau. Während dieser Phase ernähren sich die Königinnen ausschließlich von dem Blütennektar.

Die gemeine Wespe ist auch als fleißige Arbeiterin bekannt

Dass die Wespen ihre ersten Waben in Mäuselöcher legen, dürfte wohl wenige stören. Wenn sie aber anfangen ihre Nester auf Dachböden oder Rollkästen zu bauen, wird es für die Bewohner des Hauses unangenehm. In den Eiern, die die Wespe in jede einzelne Wabe legt, befinden sich ausschließlich Weibchen, die unfruchtbar sind. Dank der Arbeiterinnen, die das Nest weiter ausbauen, kann sich die Königin ganz der Eiablage widmen. Die kleinen Larven werden anschließend von den Erdwespen mit einem Brei, der aus zerkauten Insekten besteht, gefüttert.

Die lästige Plage der Erdwespe geht ab dem Spätsommer erst richtig los

Solang der Sommer andauert, wird ein einziges Wespenvolk eine Populationsgröße von bis zu 4000 Insekten erreichen. Gerade dann, wenn die Biergartenzeit anfängt, werden die Wespen zur richtigen Plage. Während ihnen der Pflanzensaft nicht mehr genügt, machen sie sich auf Kuchen und unseren, mit süßen Säften gefüllte Gläser breit.

Auch die Erdwespe trägt Merkmale

Die Königin lässt sich durch ihre Körperlänge von 20 Millimetern gut von den Arbeiterinnen, die eine Körperlänge von 14 Millimetern erreichen, unterscheiden. Die Augen, welche im Verhältniss zu dem Körper riesig sind, haben gelbe Ausbuchtungen an den Innenrändern. Auf dem Kopf der gemeinen Wespe befindet sich ein Schild, welches breit schwarze Längststreifen aufweist.

Ja, auch die Erdwespe hat einen Stachel, vor dem man sich in Acht sollte

Vor dem Stachel, den die Wespe trägt, sollte man sich in Acht nehmen. Sobald das Nest bedroht wird, werden sie aggressiv und setzen ihn zur Verteidigung ein. Nicht wie es bei der Biene der Fall ist, die ihren Stachen mit dem Wiederhaken nur ein Mal benutzen kann, besitzt die Wespe den Vorteil, ihren Stachel mehrere Male zu nutzen. Für Allergiker kann dies zu gefährlichen Umständen führen. Fühlen sich die Wespen bedroh, greifen sie oft nicht im Einzelkampf an. Auf eine Wespe folgen dann weitere, die ihr Nest und die dazugehörige Königin verteidigen. Wer ein Wespennest entdeckt, sollte sich einen Fachmann an die Seite holen.

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Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

Letzte Aktualisierung am 8.04.2020 um 18:10 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API