Wunderschöner Parkettboden in einer Altbauwohnung mit dem besonderem Flair © Photographee.eu - Fotolia.com
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Ratgeber Parkett – Tipps zum hochwertigen Parkettboden

Parkett ist eine Art von Bodenbelag, der aus kleinen, ineinandergreifenden Stücken von Holz hergestellt wird. Der Begriff “Parkett” kommt aus dem Französischen und bedeutet “kleiner Park” oder “kleiner umzäunter Bereich”, was auf die Art und Weise anspielt, wie die Holzstücke arrangiert sind.

Das Holz, das zur Herstellung von Parkett verwendet wird, kann aus einer Vielzahl von Quellen stammen, darunter Hartholzarten wie Eiche, Ahorn und Walnuss sowie Weichhölzer wie Kiefer. Die einzelnen Holzstücke können in einer Vielzahl von Mustern angeordnet sein, die von einfachen geometrischen Designs bis hin zu komplexen Inlay-Mustern reichen.

Es gibt zwei Haupttypen von Parkettboden: Massivparkett und Mehrschichtparkett.

Massivparkett besteht aus einzelnen Holzstücken, die direkt auf den Unterboden geklebt oder genagelt werden. Dieser Typ von Parkett ist sehr langlebig und kann viele Male abgeschliffen und neu versiegelt werden, was seine Lebensdauer erheblich verlängert. Allerdings ist Massivparkett anfälliger für Veränderungen in Temperatur und Luftfeuchtigkeit und kann sich verziehen oder schrumpfen.

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Mehrschichtparkett, auch als Fertigparkett bekannt, besteht aus mehreren Schichten von Holz, die zusammengepresst werden, um ein stabiles und haltbares Produkt zu schaffen. Die oberste Schicht ist eine dünne Furnierschicht aus dem gewählten Holz, während die darunter liegenden Schichten oft aus weniger teurem Holz oder aus einem zusammengesetzten Material bestehen. Mehrschichtparkett ist stabiler und weniger anfällig für Verformungen als Massivparkett, kann aber nicht so oft abgeschliffen und neu versiegelt werden.

Parkettböden sind für ihre Schönheit und Haltbarkeit bekannt und können den Wert einer Immobilie erheblich steigern. Sie erfordern jedoch auch eine sorgfältige Pflege und Wartung, um ihr Aussehen und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Die richtige Wahl des Parkettbodens

Parkett und Parkettboden – vielseitig und elegant

Edles Parkett wird seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in Wohnhäusern verlegt. Zu Beginn war das Stäbchenparkett sehr modern. Das empfindliche Material wird seit den 50er Jahren versiegelt und ist somit pflegeleichter geworden. Ebenso das Verlegen hat sich dank besserer Klebstoffe und dünner Stahlnägel verbessert.

Reines Holz wird zu Parkett

Parkett besteht aus massiven Holz. Es wird in unterschiedlicher Stärke in einer oder mehreren Schichten hergestellt. Dieses Fertigparkett kann -je nach Stärke- bis zu mehreren Malen wieder abgeschliffen und neu versiegelt werden. Mehrschichtparkett hat eine dünnere Oberfläche und ist somit nicht so haltbar, wie einschichtiges Parkett.

Damals wurden die einzelnen Parkettstückchen in mühsamer Handarbeit einzeln zusammengesetzt und mittels eines Klebers mit dem Boden verbunden und versiegelt. Dank des Fortschritts ist Parkett heute bereits fertig auf tragbarem Untergrund zu kaufen.

Der Farbvielfalt sind keine Grenzen gesetzt

  • Die so genannte Sortierung erlaubt es dem Parkettliebhaber, nahezu jeden gewünschten Farbton, von Ahorn über Buche, Birnbaum, Zeder oder sogar bis zur Olive zu bekommen.
  • Die Auswahl reicht von der sehr hellen Birke bis zum rötlichen Merbau oder der dunklen Wenge.
  • Der Vorteil bei Naturmaterialien ist die Einzigartigkeit. So ist es möglich, seinen ganz individuellen Stil zum Ausdruck zu bringen.

Fachmann für Parkett verlegen

 

Das Verlegen des Parketts

Auch hier kann man zwischen beliebten Methoden wählen:

  • Schiffsboden
  • Fischgrät
  • Diagonalverband
  • Tafel
  • Altdeutscher Verband
  • Flechtmuster
  • Kassette
  • Leiter

Heutzutage wird Parkett traditionell noch mittels Nut und Feder, als Klicksystem oder einer Spundung miteinander fixiert. Es können unterschiedliche Muster geformt werden und es kann schwimmend oder vollflächig mit dem Untergrund verbunden werden.

Der Abstand zur Wand sollte hier 1,5 cm betragen, da Holzfußböden bei Temperaturveränderungen arbeiten. Eine federnde Unterlage dient als Lärm- und Trittschutz.

Zudem schützt eine PE-Folie das Holz gegen Feuchtigkeit und somit das Aufquellen. Praktisch dabei ist, dass Parkett sich hervorragend eignet, wenn eine Fußbodenheizung vorhanden ist, da es über eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit verfügt.

Parkett verlegen Anleitung

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Ökologisch und nachhaltig-Parkett als intelligenter Baustoff

Dies gilt aber nur, wenn man das Holz aus einer entsprechenden Quelle stammt. Darauf sollte geachtet werden, damit genug Holz nachwachsen kann. So kann gewährleistet werden, dass unser Klima im Gleichgewicht bleibt.

Die Verarbeitung von Holz zu Parkett benötigt wenig Energie und im Falle einer Entsorgung das Material wieder ökologisch abbaubar ist. Alternativ kann es auch zu weiterer Verarbeitung dienen.

Die Versiegelung des Parketts

  • Wachs
  • Lack
  • Öl

Es empfiehlt sich immer, den Parkettboden zu versiegeln. Damit wird er widerstandsfähiger, rutschfest und pflegeleicht. Die Methode mit Öl lässt das Holz atmen, lässt allerdings auch Feuchtigkeit hindurch und bietet somit keinen optimalen Schutz.

Eine Kombination aus Öl und Wachs bietet eine gute Alternative, so wird das Holz gepflegt, weil das Öl tief in die Poren dringen kann, und das Wachs als schützende Schicht auf der Oberfläche verbleibt.

Es besteht auch die Möglichkeit, reines Wachs zu wählen. Es ist nicht entzündlich und leicht zu verarbeiten.

Für eine sehr starke Versiegelung, zum Beispiel für sehr beanspruchte Böden, bieten sich spezielle Lacke an, so genannte Polyurethanversiegelungen.

Das Parkett ist hier hochgradig geschützt, wobei das Holz leider seine feuchtigkeitsregulierende Wirkung verliert.

Parkett ist sehr pflegeleicht, obwohl es sich um Holz handelt. Es reicht in der Regel eine Trockenreinigung. Es sollte darauf geachtet werden, dass er nicht zerkratzt.

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Holzfußboden im Badezimmer?

  • Lange wurde davon abgeraten. Doch es gibt geeignete Holzsorten, nämlich Doussie, Merbau oder Teakholz. Diese nehmen von Natur aus wenig Wasser auf oder sind besonders ölhaltig.
  • Somit wird ein Aufquellen des Parketts verhindert. Hier ist besonders auf die Fugen zu achten, dass sie dicht sind, sowie darauf, dass die Versiegelung flexibel bleibt.
  • Lacke können splissen und sind somit nicht so gut geeignet, wie Wachse oder Öle.Ein Trockenwischen wird nach dem Baden oder Duschen empfohlen.
  • So kann man lange die behagliche Wärme des Parketts unter seinen Füßen spüren.

Überblick über die Vorteile und Nachteile des Parketts

  • Parkett ist ein repräsentativer Bodenbelag, der vielseitig zu gestalten , hygienisch und leicht zu reinigen ist.
  • Bei Bedarf kann er abgeschliffen und somit erneuert werden.
  • Er schafft ein gutes Raumklima, da er Feuchtigkeit regulieren kann.
  • Für Fußbodenheizung bestens geeignet und fußwarm, da eine gute Wärmedämmeigenschaft vorhanden ist.
  • Nachteilig sind die teilweise aufwendige Verlegung, die eingeschränkte Eignung für den Nassbereich und die Tritt- und Schallgeräusche.
  • Eine Riss- und Fugenbildung kann auch nicht ausgeschlossen werden.

Ausführliche Schritt für Schritt Anleitung – “Parkett Reinigen”

Die Reinigung von Parkett erfordert sorgfältige Handhabung und Kenntnis der spezifischen Eigenschaften des Materials. Hier ist eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Trockene Reinigung: Beginnen Sie immer mit einer trockenen Reinigung des Parkettbodens. Benutzen Sie einen Staubsauger oder einen trockenen Mikrofasermopp, um Staub und lose Partikel zu entfernen. Verwenden Sie den Staubsauger immer mit einer speziellen Parkettdüse, um Kratzer zu vermeiden.
  2. Vorbereitung für die Nassreinigung: Stellen Sie sicher, dass alle verschütteten Flüssigkeiten und Flecken sofort aufgewischt werden, um Wasserflecken und Schäden zu vermeiden. Dennoch sollte eine regelmäßige Nassreinigung durchgeführt werden, um tiefer sitzenden Schmutz zu entfernen.
  3. Nassreinigung: Mischen Sie einen speziellen Parkettreiniger gemäß den Anweisungen des Herstellers mit Wasser. Es ist wichtig, keine starken Chemikalien oder Öle zu verwenden, die das Holz beschädigen könnten.
  4. Reinigung: Tauchen Sie einen weichen Mopp oder ein Tuch in die Reinigungslösung, wringen Sie es gut aus, so dass es nur feucht und nicht nass ist, und wischen Sie den Boden in Richtung der Holzmaserung. Es ist wichtig, den Boden nicht zu nass zu machen, da Wasser das Holz beschädigen kann.
  5. Trocknen: Lassen Sie den Boden natürlich trocknen, ohne ihn abzuspülen. Wenn es Bereiche gibt, die nach der Reinigung noch feucht sind, wischen Sie diese mit einem trockenen Tuch ab.
  6. Auffrischen: Wenn Ihr Parkett versiegelt ist, kann es von Zeit zu Zeit sinnvoll sein, es mit einem speziellen Parkettpflegemittel zu behandeln. Dies schützt das Holz und verleiht ihm einen frischen Glanz.

Denken Sie daran, dass jede Art von Parkett seine speziellen Pflegeanforderungen hat, abhängig von der Art des Holzes und der Oberflächenbehandlung. Lesen Sie immer die Pflegeanweisungen des Herstellers oder konsultieren Sie einen Fachmann, wenn Sie unsicher sind.

Häufige Leserfragen zum Thema “Parkett”

Frage 1: Wie pflege ich meinen Parkettboden richtig?

Die Pflege von Parkett hängt von der Art des Parketts und dem Finish ab. Im Allgemeinen sollte Parkett regelmäßig gefegt oder staubgesaugt werden, um Schmutz und Staub zu entfernen, der Kratzer verursachen kann. Vermeiden Sie übermäßige Feuchtigkeit und reinigen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort auf. Verwenden Sie für die Nassreinigung spezielle Holzbodenreiniger und ein gut ausgewrungenes Mopp oder Tuch. Ein Parkettboden sollte von Zeit zu Zeit nachbehandelt werden, bei Bedarf abgeschliffen und neu versiegelt werden.

Frage 2: Wie widerstandsfähig ist Parkett gegen Kratzer und Abnutzung?

Parkett ist im Allgemeinen recht widerstandsfähig gegen Abnutzung, insbesondere wenn es richtig gepflegt wird. Allerdings können harte Schläge, das Verschieben von Möbeln oder das Laufen mit harten Schuhen oder Absätzen Kratzer verursachen. Filzgleiter unter Möbeln und Schmutzfangmatten können helfen, Schäden zu verhindern. Je nach Art des Parketts und der Versiegelung kann es bei Bedarf abgeschliffen und neu versiegelt werden, um Kratzer und Abnutzung zu entfernen.

Frage 3: Welche Arten von Parkett sind für Fußbodenheizung geeignet?

Nicht alle Parkettböden sind für eine Fußbodenheizung geeignet. Massivparkett kann sich durch die Wärme verziehen oder schrumpfen. Mehrschichtparkett oder Fertigparkett sind in der Regel besser für Fußbodenheizungen geeignet, da sie stabiler sind und sich weniger verziehen. Es ist wichtig, dies beim Kauf des Parketts zu berücksichtigen und die Herstelleranweisungen zu befolgen.

Frage 4: Was sind die Vor- und Nachteile von Parkett im Vergleich zu anderen Bodenbelägen?

Parkett hat viele Vorteile gegenüber anderen Bodenbelägen. Es ist ästhetisch ansprechend, langlebig und kann den Wert einer Immobilie erhöhen. Zudem bietet es eine warme und natürliche Oberfläche. Die Nachteile sind die Kosten, insbesondere für hochwertige Hölzer und Installation. Parkett kann durch Feuchtigkeit, Kratzer und Abnutzung beschädigt werden und erfordert regelmäßige Pflege. Im Vergleich dazu sind beispielsweise Laminat oder Vinyl oft kostengünstiger, widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit und einfacher zu pflegen, bieten aber nicht die gleiche Wärme und natürliche Schönheit wie Parkett.

Letzte Aktualisierung am 25.02.2024 um 17:50 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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