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Toiletten und WC Anstandsregeln

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Toiletten und WC Anstandsregeln

Verhaltensregeln für Toilette und WC

Das stille Örtchen muss jeder von uns mehrmals täglich aufsuchen. Dabei haben wir in Deutschland das Glück, dass wir überall über Sanitärbereiche verfügen und einen gewissen Hygienestandard erreicht haben. Trotzdem gibt es wichtige Verhaltensregeln und Tipps, wie Sie die Toilette benutzen, sauber hinterlassen und effektiv reinigen können.

In vielen Familien ist der tägliche Streit um die Toilette ein fester Bestandteil der Tagesordnung. So beschwert sich die Mutter über die Spritzer, die sich um die Toilette herum sammeln, Kinder beschweren sich über fehlendes Klopapier und penetrante Gerüche des letzten Geschäftes des Vaters. Aber nicht nur Familien sind von diesen Problem betroffen, auch in Wohngemeinschaften entfacht regelmäßig Streit über die Pflege, Benutzung und Reinigung der Toilette. Es sollten also immer dann, wenn sich mehrere Personen eine Toilette teilen, gewisse Regeln festgelegt werden, an die sich jeder zu halten hat, um das langfristige friedliche Zusammenleben nicht zu gefährden.

Geruchsbelastung sofort reduzieren

Besonders, wenn die Toilette nicht über einen abgetrennten Raum verfügt und sich im Badezimmer befindet, sollte man nach der erfolgreichen Verrichtung seines Geschäftes an die nachfolgenden Nutzer denken und die entstandenen Gerüche sofort beseitigen. Hierzu öffnet man auf jeden Fall das Fenster und auch Duft- oder Raumsprays können zum Einsatz kommen. So steht zumindest einem angenehmen Duscherlebnis des Mitbewohners nichts mehr im Wege.

Alle entstandenen Spuren sofort beseitigen

Damit erst gar keine nachhaltigen Gerüche oder hartnäckigen Verschmutzungen entstehen können, sollte man Kot- und Urinflecken direkt nach Gebrauch der Toilette beseitigen. Nur so verhindert man die Notwendigkeit eines großen Kraftaufwandes beim Reinigen des stillen Örtchens. Es bedarf also einer gewissen Grundhygiene jedes Nutzers, damit der “typische” Urinsteingeruch gar nicht erst die eigene Toilette befallen kann. Hierzu zählt besonders die sofortige Nutzung der Toilettenbürste, besonders nach dem großen Geschäft. Doch auch der Blick unter die Brille sollte öfter mal gewagt werden. Hier setzen sich besonders gerne kleine Spritzer ab, die nach längerer Zeit ebenso müffeln können. Bei der Beseitigung der Verschmutzung sollte außerdem das Verursacherprinzip angewendet werden, sodass jeder seinen eigenen Dreck beseitigt. Diese Schocktherapie verhilft außerdem dazu, dass Wiederholungen selten vorkommen und der Verursacher sein Verhalten nachhaltig verbessern wird.

Stehpinkler zur Kasse bitten

Die effektivste Methode zur Schmutzbeseitigung stellt trotzdem nach wie vor die Verhinderung einer solchen Entstehung dar. So sollte das Pinkeln im Stehen auf jeden Fall verboten werden, um hässliche Spritzer und Spuren zu vermeiden. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, kann sich im Handel ein Urinal besorgen und fachmännisch in den eigenen vier Wänden einbauen lassen. Jedoch ist die Anschaffung nicht allzu günstig und die verschiedenen Gegebenheiten vor Ort können den Einbau nochmal teurer werden lassen. Hierüber sollten sich die Betroffenen im Vorfeld Gedanken machen, vielleicht kommt eine gewisse Grundhygiene dann doch in Frage.

Aufstellen von Verhaltensregeln sinnvoll

Für weiteren Ärger sorgt sicherlich der Klassiker der leeren Toilettenpapierrolle, die vom vorherigen Nutzer nicht gewechselt worden ist. Derjenige, der sich nun nach der Erledigung seines Geschäftes reinigen möchte, hat erstmal ein Problem. Abhilfe kann hier die Lagerung von Ersatzrollen in unmittelbarer Nähe der Toilette schaffen oder eben ein klarer Dienstplan der Bewohner. Außerdem können der offene Klodeckel, das brennende Licht oder auch die nicht verschlossene Türe einen Streit der Nutzer verursachen.

Durch Besprechen der Regeln unter allen Benutzern der Toilette und Bewohnern der Wohngemeinschaft können alle gleichzeitig auf mögliche Defizite hingewiesen werden, die es allgemein zu vermeiden gilt. Hilfreich kann hier auch die Aufstellung eines Putzplanes sein, der in regelmäßigen Abständen von jedem Bewohner umgesetzt werden muss. Ebenfalls sollten alle für eine individuelle Grundhygiene sorgen und anfallenden Schmutz sofort beseitigen, bevor sich dieser zu einem ausgewachsenen Problem entwickeln kann. Nur so gelingt ein harmonisches Zusammenleben bei hervorragenden Hygieneverhältnissen. Um die Wichtigkeit der Regeln zu unterstreichen, kann man eine Haushaltskasse einführen, die bei jedem Verstoß von dem jeweiligen Verursacher mit Kleingeld gefüttert werden muss. Von diesem Betrag können die Beteiligten nach Ablauf eines vorher festgelegten Zeitraumes gemeinsam Essen gehen, um die bestehenden Konflikte beizulegen und einen schönen Abend miteinander verbringen zu können.

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Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

Letzte Aktualisierung am 12.04.2021 um 10:20 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API