Löwenzahn entfernen

Löwenzahn entfernen - Rasen
Peter Clark

Wie wird der Löwenzahn richtig entfernt?

Der Löwenzahn ist ein hartnäckiges Unkraut, welches in vielen Gärten zu finden ist. Auf einer Feldwiese ist dieser noch hübsch anzusehen, aber nur wenige Gärtner möchten sie in ihren Beeten und auf ihrem Rasen. Wer sich nicht die Arbeit mit der Entfernung des Löwenzahns machen möchte, darf sich gern von der Sichtweise mehrerer Natur-Gärtner anstecken lassen: Unkraut, was ist das?

In der natürlichen Pflanzenwelt gibt es den Begriff: „Unkraut“ nicht wirklich. Ordnungsliebende Menschen definieren „Unkraut“ als eine Pflanze, die an jedem Ort wachen darf, wo sie allerdings nicht erwünscht ist. Es klingt zwar knallhart, aber nicht wirklich erwünscht. Viele Definitionen gehen sogar noch ein Schritt weiter: Zum Teil wird jede Pflanze als „Unkraut“ eingeordnet, die nicht selbst gezüchtet und gezielt angebaut wurde. Aber einige Erklärungen sind weniger naturverbundener, da es die erste Pflanze auf einem Boden ist oder einen Unterschied zwischen der Massenverbreitung gibt. Die Gärtner achten gern darauf, dass eine „neue“ Pflanze nicht das Wasser, die Nährstoffe oder das Licht der „richtigen“ Pflanze bekommt.

Von der liebevollen Betreuung anderer Pflanzenlieblinge, kann das Gedeihen plötzlich im Garten entspannt betrachtet werden, wohingegen „Unkräuter“ zu Wildkräutern werden, die schöne Blüten zum Vorschein kommen lassen und als heilsamen Tee verkocht werden können oder in einem gesunden Salat nicht fehlen dürfen. Welcher Gärtner sich die entspannte Haltung aneignet, bekommt eine interessante Gartenbelohnung und muss nicht mehr die unangenehmsten Gartenarbeiten machen. Aber das Herumkriechen mit einer Unkrauthacke gehört einfach zum Gärtnern dazu, oder?

köstlicher und gesunder Löwenzahn

Für ökologisch angelegte Gärtner ist der Löwenzahn kein Unkraut, sondern mit seinen gelben Blüten ein willkommener Gast. Vor allem die Kinder erfreuen sich an der „Pusteblume“. Zumindest greifen viele ökologisch veranlagte Gärtner nicht sofort zur Hacke, sondern begutachtet, was die dichte Löwenbesiedlung über den Gartenboden aussagt. Wenn der Gärtner eine Antwort findet, ist er mit Sicherheit zufrieden. Feststeht, dass der Löwenzahn einen nährstoff- und stickstoffreichen Humusboden braucht. Also achtet der Gärtner schlichtweg darauf, dass er nach regelmäßiger Gartenarbeit mehr mulchen muss und eine professionelle Gründüngung vornehmen sollte oder den Löwenzahn erntet und verwertet. Ein junger Löwenzahn ist sehr schmackhaft und darf in einen frischen Salat nicht fehlen. Bei großen Mengen wird der Bitterstoff: Taraxacin freigesetzt, deshalb sollte der Salat nicht nur aus Löwenzahn bestehen.

den Löwenzahn entfernen

Eines der relevantesten Gesichtspunkte ist die Gartenvorbereitung der Beete vor der Bepflanzung. Der Boden braucht eine Auflockerung und jedes noch so kleine Wurzelteilchen muss entfernt werden. Wenn der Löwenzahn überhandgenommen hat, ist es empfehlenswert, die obere Erdschicht abzutragen. Insgesamt sind 50 cm für die Erdabtragung ausreichend zum Durchsieben. Die Unkrautreste kommen nicht auf den Kompost, sondern in eine Vernichtungsanlage oder in die grüne Abfalltonne. Den Boden mit reinem Mutterboden aufbessern. Gerade die Zeit nach der Erstbenutzung des neuen Beetes kommen die Unkräuter regelmäßig, weil sie noch jung sind. Dann müssen diese sofort entfernt werden. Wenn die Wurzeln zu lang und reif genug sind, kommt ein Messer oder eine Unkrautkelle zum Einsatz.

Der Löwenzahn im Rasen

Wer jeden Löwenzahn aus dem Rasen entfernen möchte, muss mit einer mühsamen Arbeit rechnen. Hier ist ein Messer oder eine Unkrautkelle unabdingbar. Nicht gerade eine schonende Methode, aber sehr effektiv. Wichtig ist, – ob im Beet oder im Rasen – dass der Löwenzahn nicht reifen darf.

Eine weitere hilfreiche Methode ist, um das hartnäckige Unkraut endgültig loszuwerden, Kartoffeln einzusetzen. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht gehackt werden müssen und die Unkräuter noch aus den tiefsten Erdschichten aufgesammelt werden. Meist reicht nur ein einziger Sommer, um jedes Unkraut zu entfernen. In den nächsten Monaten wird der Löwenzahn viel weniger; mit viel Geduld sind sie nahezu bald verschwunden.

Welchen Gärtner diese Arbeiten zu mühselig erscheinen, bleiben nur noch chemische Mittel übrig. Durch die starke Belastung der Umwelt aus verschiedenen Einflüssen, möchten die Gärtner gern auf Chemie im eigenen Garten verzichten. Darüber hinaus ist der Aufenthalt im Freien für die Gesundheit sehr angenehm. Im Gartenfachhandel gibt es Unmengen an chemischen Unkrautvernichter, die zwischen Zierpflanzen, Blumen, Büschen oder auf dem Weg eingesetzt werden können. Es hat den Vorteil, dass das Unkraut schnell vertrocknet. Aber der Nachteil: andere Pflanzen können aus Versehen mit eingesprüht werden und ebenfalls vertrocknen. Die Wurzeln des Löwenzahns können mit chemischen Mitteln allerdings nicht vernichtet werden.

So wird der Löwenzahn zur Geschichte

Der Löwenzahn ist zwar schön anzusehen, aber er ist eine Unkrautpflanze, weil er den Nachteil hat, dass er sich schnell vermehrt und zudem noch schwer entfernbar ist. Die Wurzeln und die Blätter sind köstlich und die Blüten haben Ähnlichkeiten mit einer Pusteblume. Dennoch wollen viele Gärtner den Löwenzahn nicht haben. Aber wie kann der Löwenzahn entfernt werden? Eine lange spitze Grabschaufel bietet hier Abhilfe. Um die Ausbreitung des Unkrauts zu vermeiden, ist der erste Schritt an der Reihe: die Blütenköpfe und jede Pusteblume abschneiden. Das Schnittgut gehört in eine Tüte. Die Blüten dürfen nicht auf den Kompost geworfen werden, da ansonsten im nächsten Jahr der Ärger von vorn beginnt. Selbst die Blüten haben Samen und entwickeln auf dem Komposthaufen einige Samenstände.

Mit der Grabschaufel ist es einfach, alle Blätter und Wurzeln auszugraben. Die Grabschaufel wird im 80-Grad-Winkel senkrecht angesetzt. Die Wurzel hat eine Länge von mindestens 40 cm. Die gesamte Wurzel muss entfernt werden. Das Beste daran: Die Pflanzen von „nebenan“ werden nicht beschädigt. Auf die Blätter und Wurzeln freuen sich die Hasen.

Nach der ersten Beseitigung des Unkrauts kommen neue Trieben zum Vorschein. Es ist wichtig, regelmäßig den Garten abzulaufen, um sofort die nachwachsenden Pflanzen zu entfernen. Warum nicht an dieser Stelle neue Pflanzen besiedeln und den Löwenzahn vergessen. Das hilft, den Löwenzahnüberfluss einzudämmen. Am besten eignen sich große Pflanzen, aber keine ähnlich aussehenden Pflanzen wie zum Beispiel Rucola. So ist ein frühes Jäten effektiv, ohne dass die neuen Pflanzen versehentlich zu beschädigen. Zum Jäten eignen sind vor allem heiße Tage, die den Löwenzahn schnell austrocknen lassen.

Beseitigung mit Salzwasser – sinnvoll?

Unkraut lässt sich auch mit Salzwasser vernichten? Auf jeden Fall. Das Kochsalz muss lang genug in Wasser aufgelöst werden, bis kein Salz mehr zu sehen ist. Mithilfe einer Drucksprühflasche werden die einzelnen Pflanzen besprüht. Wie beim Einsatz chemischer Mittel werden die Halme und Blätter vertrocknen. Hierbei ist zu beachten, dass diese Methode nicht auf versiegelte Fläche wie Terrassen angewandt werden darf.

Impressionen Löwenzahn

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