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Gartenarbeiten Frühling

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Wenn Frühblüher im März die ersten zarten Triebe zum Licht strecken, möchte bestimmt jeder passionierte Hobbygärtner gern los legen und seinen Garten auf Vordermann bringen. Jetzt ist es soweit und dank milder Winter beginnt das Jahr des Gärtners früher. Meist beginnt die Arbeit des Hobbygärtners schon in den eigenen vier Wänden auf der Fensterbank. Hier werden das Gemüse und die ersten Blumen vorgezogen, ein kleines Gewächshaus auf der Fensterbank hilft dem Ganzen zum Erfolg. Wer ein Frühbeet besitzt sollte jetzt auch mit den Vorbereitungen beginnen. Die Arbeit mit einer Gartenschere kann auch jetzt in Angriff genommen werden und abgestorbene Triebe der Hortensien, Rosen und an Obstbäumen können damit entfernt werden.

Rosen danken die Arbeit im März mit einer sehr kräftigen Blütenpracht

Wer sich jetzt mit seinen Rosensträuchern richtig beschäftigt, der wird im Juni/Juli ein wahres Rosenfest feiern können. Der richtige Schnitt bringt neue und kräftige Triebe und der Blütenansatz fällt besser aus. Passionierte Liebhaber der Rosen sollte auch bei Rosen die in Kübeln den Winter verbracht haben, an das entsprechende Umtopfen denken und einen Wurzelschnitt durchführen. Eines sollte man aber zum Grundsatz machen, lieber später die Rosen schneiden, denn eine alte Regel besagt, erst wenn die Forsythien blühen ist die Zeit reif für den Rosenschnitt. Dies hat seine Bedeutung, denn gerade beim Schnitt der Rosen entstehen Wunden, die dann von Pilzen befallen werden können.

Auch die Pflege des Grüns verlangt den ersten Arbeitsschritt

Wenn die Temperaturen über Tage im März zweistellig ausfallen beginnt der Rasen im Garten mit seinem Wachstum. Bereits jetzt kann man schon mit dem Vertikutieren und Lüften beginnen. Auch die erste Maat kann Ende März bereits erfolgen, denn dann ist der Rasen für den ersten Schnitt lang genug. Eine Neuansaat hingegen sollte erst bei wirklich frostfreien Nächten erfolgen, denn dann kann man die Saat genügend wässern und die jungen Rasentriebe können nachts nicht erfrieren.

Die Pflege der Obstbäume sichert den Ertrag

Die Pflege von Obstbäumen belegt auch einen großen Teil der Arbeit des Hobbygärtners im Frühjahr. Jetzt kann man daran gehen Wassertriebe auszulichten. Gerade Apfelbäume belohnen den fleißigen Gärtnern mit einer reichen Ernte. Nach einem solchen Schnitt entsteht eine bessere Blüte und die sorgt für mehr Ertrag. Süßkirsche, Pflaumen und Pfirsichbäume sollten in einem Zeitfenster zwischen November des vorausgegangenen Jahres und April geschnitten werden. Wer hier zu spät den Schnitt vornimmt, der riskiert das diese Bäume nicht austreiben oder sogar an bestimmten Stellen vertrocknen.

Die Blüher des Winters brauchen ihren Rückschnitt

Winterharte Heide beispielsweise, die über den Winter mit ihrer Blüte den Gartenfreund erfreut hat, braucht jetzt einen harten Rückschnitt. Dieser Schnitt ist wichtig für das kommende Jahr, denn nur so kann Heide wieder austreiben und im Herbst neue Knospen bilden. Es gibt aber einige dieser Winterblüher, die in größeren Abständen zurück geschnitten werden, wie als Beispiel der Winterjasmin. Hier kann man einen Turnus von 2 Jahren einhalten.

Das Frühbeet eine Aufgabe die sehr ideenreich sein kann

Frühbeete gibt es in vielen Formen und als interessante Varianten. Wer ein solches Beet besitzt kann auf das Vorziehen von Salat- oder Gemüsepflanzen auf der Fensterbank im Haus verzichten. Viele sehr effiziente Konstruktionen sind im Handel und teilweise setzen viele Hobbygärtner auf ein kleines Gewächshaus. Wichtig als Grundsatz ist die gute Vorbereitung des Bodens. Jetzt nach dem Winter sollte Bewegung in die bereits vorhandene Gartenerde gebracht werden. Auch Substrate und Mineralien benötigen diese Erdflächen besonders, denn hier soll effektives Wachstum erreicht werden. Wenn der Boden gut bereitet ist, dann sollten jetzt Radieschen, Möhren und diverse andere Gemüsepflanzen gesät werden. Bei einigen Gemüsesorten beginnt die Aussaat der kleinen Pflanzen bereits Ende März oder Anfang April.

Der Start für die Erdbeerernte

Jetzt beginnt auch der Vorlauf für die Erdbeerernte. Neue Pflanzen sollten in einem Erdbeer-Beet jetzt gepflanzt werden. Auch die alten Pflanzen des Vorjahres benötigen Aufmerksamkeit und in gewisser Weise werden sie jetzt aufgeweckt. Wer sich traut, der sollte jetzt einen radikalen Rückschnitt der Pflanzen vornehmen und mit trockenem Stroh diese Pflanzen bedecken, darunter treiben die alten Pflanzen hervorragend aus und bilden kräftige Triebe, die durch das Stroh hindurch dringen können. Das ergibt dann insgesamt eine sehr ergiebige Ernte und große reife Früchte.

Geranien kann man jetzt vermehren

Wer Geranien-Pflanzen über den Winter trocken und frostsicher im Keller gelagert hatte, der kann jetzt diese Pflanzen wieder zum Leben erwecken. In einzelnen Töpfen wird wieder in neuer Blumenerde angepflanzt. Wer neue Pflanzen hat, der kann diese auch vermehren, ein Steckling wird in einen neuen Topf gesteckt und mit einem Glas abgedeckt. Hier sollte man aber auf die entsprechende Belüftung achten, denn wenn diese kleinen Stecklinge zu feucht stehen und die verbrauchte Luft keinen Austausch erfährt, dann bilden sich Pilze, die diese kleinen Pflanzen vernichten. Wer dies bedachte bekommt schnell große Stecklinge, die man dann in seine Blumenkästen einpflanzen kann.

Neupflanzungen von Beerenobst

Jetzt ist auch der Moment für Neuanpflanzungen von Sträuchern und Beerenobststräuchern. Passionierte Hobbygärtner wissen, dieses Beerenobst, wie beispielsweise Stachelbeeren oder Himbeeren, die es als Strauchware zu kaufen gibt, sollte man an einen schattigen Platz setzen. Zu viel Licht sorgt für trockene und gelbe Blätter. Jedoch ist erst bei den meisten Strauchobstsorten mit einer Ernte im nächsten Jahr zu rechnen. Wie schon gesagt, Stachelbeersträucher und anderes Strauchobst das man bereits in seinem Garten hat, verträgt jetzt den Strauchschnitt für einen kräftigen Austrieb.

Handwerkszeug bedarf der Wartung

Gartengeräte sind für den Hobbygärtner wichtig. Wer seinen Garten liebt der braucht gute Geräte und diese müssen immer gut in Schuss gehalten werden. Es heißt jetzt also, Rost entfernen, fetten und ölen. Der Spaten sollten ohne Rost in die Erde gebracht werden und auch Stile sollte auf Sprünge und Risse überprüft werden. Man möchte sich ja schließlich nicht bei der erfüllenden Gartenarbeit verletzen.

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Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

Letzte Aktualisierung am 28.11.2020 um 15:20 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API