Ratgeber Oleander erfolgreich vermehren - mit diesen Profi-Tipps gelingt es garantiert!
Ratgeber Oleander erfolgreich vermehren - mit diesen Profi-Tipps gelingt es garantiert!

Ratgeber: Oleander erfolgreich vermehren – mit diesen Profi-Tipps gelingt es garantiert!

Der Oleander gehört zu den Klassikern unter den mediterranen Kübelpflanzen und begeistert Hobbygärtner seit Jahrhunderten. Mit seinen üppigen, farbenfrohen Blüten und seinem immergrünen Blattwerk zaubert er Urlaubsatmosphäre auf Balkon, Terrasse oder in den Garten. Besonders in den Sommermonaten entfaltet er eine eindrucksvolle Blütenpracht, die von Weiß über Rosa bis hin zu kräftigem Rot reicht.

Doch Oleander ist nicht nur eine Zierde, sondern auch eine Pflanze, die sich erstaunlich leicht vermehren lässt. Wer selbst Hand anlegt, spart nicht nur die Kosten für neue Pflanzen im Gartencenter, sondern erlebt auch die Freude, den eigenen Oleander von Anfang an zu begleiten. Jede neue Jungpflanze ist ein Stück persönlicher Gartenerfolg – und ein Geschenk, das man sogar an Freunde oder Nachbarn weitergeben kann.

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den Oleander erfolgreich vermehren können. Zusätzlich geben wir wertvolle Experten-Tipps, damit Ihre Jungpflanzen gesund, kräftig und langlebig heranwachsen.

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Was ist der Oleander eigentlich
Was ist der Oleander eigentlich

Was ist der Oleander eigentlich?

Botanische Einordnung

Der Oleander (wissenschaftlich: Nerium oleander) gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Ursprünglich stammt er aus dem Mittelmeerraum, wo er an Flussufern, in Tälern und sogar in trockenen Regionen gedeiht. Als immergrüner Blütenstrauch ist er perfekt an sonnige, warme Standorte angepasst und erfreut sich deshalb auch in unseren Breiten als Kübelpflanze großer Beliebtheit.

Typische Eigenschaften

Charakteristisch für den Oleander sind seine langen, schmalen, ledrigen Blätter, die das ganze Jahr über grün bleiben. In der Blütezeit von Juni bis September präsentiert er sich mit üppigen Blütenständen, die je nach Sorte einfach oder gefüllt sein können. Oleander benötigt viel Licht und Wärme – ein vollsonniger Standort ist ideal, um eine reiche Blüte zu fördern. Während der warmen Monate fühlt er sich im Freien besonders wohl, im Winter sollte er jedoch frostfrei und hell überwintert werden.

Besonderheiten: Giftpflanze, Vorsicht bei Kindern & Haustieren

So prachtvoll der Oleander auch ist – er hat eine Besonderheit, die unbedingt beachtet werden sollte: Alle Pflanzenteile sind giftig. Schon geringe Mengen können bei Mensch und Tier zu Vergiftungserscheinungen führen. Besonders bei Kindern und Haustieren ist deshalb Vorsicht geboten. Beim Schneiden oder Vermehren des Oleanders empfiehlt es sich, stets Handschuhe zu tragen, da der Pflanzensaft Hautreizungen verursachen kann. Auch Werkzeuge sollten nach dem Gebrauch gründlich gereinigt werden.

Gründe für die Vermehrung von Oleander

Oleander zählt zu den Pflanzen, die sich mit etwas Geduld und der richtigen Technik unkompliziert vermehren lassen. Viele Hobbygärtner fragen sich, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt – und die Antwort ist eindeutig: Ja! Die Vermehrung bringt nicht nur Freude am eigenen Gartenprojekt, sondern hat auch ganz praktische Vorteile.

Eigene Pflanzenbestände erweitern

Wer einmal die Schönheit des Oleanders entdeckt hat, wünscht sich meist schnell mehr Exemplare im Garten oder auf der Terrasse. Doch anstatt jedes Jahr neue Pflanzen zu kaufen, lassen sich aus einer gesunden Mutterpflanze problemlos mehrere Jungpflanzen ziehen. So entsteht mit der Zeit eine kleine „Oleander-Familie“, die verschiedene Bereiche des Gartens schmückt oder sogar als lebende Blütenhecke genutzt werden kann.

Gesunde Mutterpflanze nutzen

Ein weiterer Vorteil der Vermehrung liegt darin, dass Sie die Qualität Ihrer vorhandenen Pflanze nutzen können. Hat Ihr Oleander bereits über Jahre hinweg kräftig geblüht, sich als robust erwiesen und keine Anzeichen von Krankheiten gezeigt, ist er die perfekte Grundlage für neue Pflanzen. Auf diese Weise sichern Sie sich die bewährten Eigenschaften Ihrer Mutterpflanze – ganz ohne Risiko, eine weniger widerstandsfähige Sorte zu kaufen.

Nachhaltigkeit: Pflanzennachwuchs aus eigener Hand statt Neukauf

In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spielt, ist die eigene Pflanzenvermehrung ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz. Jeder selbst gezogene Oleander bedeutet weniger Transportwege, weniger Verpackung und weniger Ressourcenverbrauch. Zudem erleben Sie den gesamten Wachstumsprozess hautnah mit – vom ersten Wurzelansatz bis zur ersten eigenen Blüte. Das macht nicht nur stolz, sondern schafft auch eine besondere Verbindung zu Ihren Pflanzen.

Methoden der Oleander-Vermehrung

Die Vermehrung von Oleander gelingt am zuverlässigsten über Stecklinge. Je nach Platz, Zeit und persönlicher Vorliebe wählen Sie die Bewurzelung im Wasser oder in Erde. Bei mehrtriebigen, älteren Exemplaren kommen zusätzlich Absenker oder in seltenen Fällen eine Teilung infrage. Nachfolgend erhalten Sie eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Profi-Tipps und Fehlervermeidung.

Stecklingsvermehrung im Wasser

Optimale Jahreszeit

Die beste Zeit liegt zwischen spätem Frühjahr und Hochsommer (Mai–August). In dieser Phase wachsen die Triebe aktiv, was die Wurzelbildung beschleunigt. Später im Jahr ist es ebenfalls möglich, dauert jedoch länger und erfordert stabil warme, helle Bedingungen.

Vorbereitung der Stecklinge

Wählen Sie halbverholzte, nicht blühende Triebe. Schneiden Sie 10–15 cm lange Stücke direkt unter einem Blattknoten schräg ab. Entfernen Sie die unteren Blätter (die später im Wasser stünden) und kürzen Sie große Blattflächen um ein Drittel, um Verdunstung zu senken. Tragen Sie Handschuhe (Oleander ist giftig) und arbeiten Sie mit sauberen, scharfen Werkzeugen. Optional: Die Schnittstelle kurz antrocknen lassen; ein Bewurzelungshormon kann die Erfolgsquote erhöhen, ist aber nicht zwingend.

Bewurzelung im Glas (Dauer, Tipps, Fehler vermeiden)

Stellen Sie die Stecklinge in ein Glas mit weichem, zimmerwarmem Wasser, so dass mindestens ein Knoten im Wasser steht. Heller, warmen Platz wählen (ca. 20–25 °C), keine pralle Mittagssonne.

  • Dauer: Erste Wurzelspitzen zeigen sich meist nach 2–4 Wochen, kräftige Wurzeln (3–5 cm) nach 4–6 Wochen.

  • Profi-Tipps: Dunkles Glas reduziert Algenwuchs; Wasser wöchentlich wechseln; mehrere Stecklinge nicht zu dicht in ein Glas stecken; Blätter dürfen nicht im Wasser liegen (Fäulnisgefahr).

  • Häufige Fehler: Blütentriebe verwenden (Wurzelbildung verlangsamt), zu kaltes Wasser, direkte Sonne → Überhitzung/Algen, Wasser nicht wechseln → Fäulnis.

  • Umtopfen: Sobald die Wurzeln 3–5 cm lang sind, in kleine Töpfe (10–12 cm) mit luftiger Erde setzen, gut angießen, 1–2 Wochen hell, aber ohne Mittagssonne stellen.

Stecklingsvermehrung in Erde

Substratwahl (lockere Erde, Sand, Perlite)

Ein luftiges, drainagestarkes Substrat verhindert Fäulnis. Bewährt: 60 % Anzuchterde (nährstoffarm) + 20 % scharfer Sand + 20 % Perlite (alternativ Bims/Kokosfaser). Töpfe mit großer Drainageöffnung und einer dünnen Blähtonschicht nutzen.

Bewurzelung mit Mini-Gewächshaus / Folie

Stecken Sie die vorbereiteten Triebe so ein, dass 2 Knoten in der Erde sitzen. Andrücken, angießen. Für gleichmäßige Luftfeuchte ein Minigewächshaus oder einen durchsichtigen Beutel über den Topf stülpen (mit Abstandshaltern, Blätter sollen nichts berühren).

  • Standort & Klima: Hell, indirekt sonnig, 20–24 °C, Substrat gleichmäßig leicht feucht, nicht nass.

  • Lüften: Täglich kurz lüften, um Schimmel zu vermeiden.

  • Kontrolle: Nach 3–5 Wochen gibt die Pflanze beim leichten Ziehen Widerstand – ein Zeichen, dass Wurzeln gebildet wurden. Erst danach die Haube schrittweise entfernen.

Pflege während der Anwachsphase

Reduzieren Sie die Luftfeuchte in 3–5 Tagen (Haube täglich länger offen lassen). Erhöhen Sie die Lichtmenge, vermeiden Sie jedoch direkte Mittagssonne. Erste Düngung frühestens 4–6 Wochen nach erfolgreicher Bewurzelung mit schwach dosiertem Flüssigdünger. Für buschigen Wuchs die Triebspitze leicht pinzieren. Umtopfen, sobald der Wurzelballen den Topf durchwurzelt hat.

Teilung oder Absenker

Wann sinnvoll

  • Absenker: Ideal, wenn flexible, bodennahe Triebe vorhanden sind oder die Stecklingsmethode vermieden werden soll. Sehr sichere Methode mit hoher Erfolgsquote.

  • Teilung: Nur bei mehrtriebigen, stark durchwurzelten Kübelpflanzen sinnvoll, die natürliche Teilstücke bilden (seltener als bei Stauden). Geeignet beim Umtopfen im Spätwinter/Frühjahr.

Vorgehen Schritt-für-Schritt

Absenker (Layering):

  1. Zeitpunkt: Spätfrühling bis Sommer. Gesunden, langen Seitentrieb wählen.

  2. Vorbereiten: Unterhalb eines Blattknotens die Rinde leicht anritzen (2–3 mm tief). Optional Bewurzelungshormon auftragen.

  3. Fixieren: Neben der Mutterpflanze einen Topf mit lockerem Substrat platzieren. Den angeritzten Bereich 3–5 cm tief eingraben und mit U-förmigem Draht oder Holzstäbchen fixieren. Triebspitze frei nach oben wachsen lassen.

  4. Pflege: Substrat gleichmäßig feucht halten; hell, warm stellen.

  5. Trennen & Topfen: Nach 6–10 Wochen (sichtbarer Neuaustrieb/Widerstand) den Absenker zwischen Mutterpflanze und Wurzelstelle durchtrennen und als eigene Jungpflanze eintopfen.

Teilung:

  1. Zeitpunkt: Beim Umtopfen vor dem Austrieb (Spätwinter/Frühjahr).

  2. Aus dem Topf lösen, Wurzelballen vorsichtig freilegen.

  3. Mit desinfiziertem Messer/Säge ein oder zwei Teilstücke abtrennen, je Teilstück: kräftiger Wurzelanteil + 2–3 vitale Triebe.

  4. Laub leicht einkürzen, um Verdunstung zu reduzieren.

  5. In frisches, durchlässiges Substrat topfen, kräftig angießen, warm & hell stellen, die ersten 2–3 Wochen vor direkter Mittagssonne schützen.

Sicherheits-Hinweis: Oleander ist in allen Pflanzenteilen giftig. Tragen Sie beim Schneiden/Stecken Handschuhe, vermeiden Sie Hautkontakt mit dem Milchsaft und reinigen Sie Werkzeuge gründlich. Schnittreste sicher entsorgen, fern von Kindern und Haustieren.

Tipps für gesunde Jungpflanzen

Damit Ihre frisch vermehrten Oleander-Stecklinge zu kräftigen, langlebigen Pflanzen heranwachsen, ist die richtige Pflege in den ersten Monaten entscheidend. Vor allem Standort, Bewässerung und Nährstoffversorgung haben großen Einfluss auf die Entwicklung der Jungpflanzen.

Richtige Licht- und Temperaturbedingungen

Oleander liebt Sonne und Wärme – doch frisch bewurzelte Stecklinge sind noch empfindlich. Sie benötigen helle, warme Plätze mit indirekter Sonne. Ideal sind Temperaturen zwischen 20 und 25 °C, ohne starke Schwankungen. Im Sommer können die Jungpflanzen nach der Bewurzelung langsam an einen sonnigen Standort im Freien gewöhnt werden. Wichtig ist, die direkte Mittagssonne in den ersten Wochen zu meiden, da junge Blätter schnell verbrennen.

Bewässerung in der Anwachsphase

Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist das A und O. Jungpflanzen dürfen niemals komplett austrocknen, da die feinen Wurzeln empfindlich reagieren. Ebenso gefährlich ist jedoch Staunässe, die Fäulnis verursacht. Gießen Sie deshalb regelmäßig in kleinen Mengen und nutzen Sie ein durchlässiges Substrat. Tipp: Ein Untersetzer mit etwas Wasser kann im Sommer helfen, konstante Feuchtigkeit zu sichern – allerdings nur für kurze Zeit und nicht dauerhaft, um Fäulnis zu vermeiden.

Düngung für kräftigen Wuchs

In den ersten Wochen nach der Bewurzelung brauchen die Pflanzen noch keinen Dünger. Erst wenn die Jungpflanze stabil angewachsen ist (ca. 6–8 Wochen nach der Bewurzelung), sollten Sie mit einer leichten Nährstoffgabe beginnen. Verwenden Sie einen flüssigen Volldünger für Blühpflanzen, stark verdünnt (¼ bis ½ der normalen Dosierung). Mit der Zeit steigern Sie die Menge, bis die Pflanze kräftig genug ist. Ein hoher Kaliumanteil fördert den Wuchs und stärkt die Triebe.

Umtopfen und Pflege im ersten Jahr

Sobald die Wurzeln den Anzuchttopf durchdrungen haben, ist es Zeit für das erste Umtopfen. Wählen Sie einen etwas größeren Topf (2–4 cm mehr Durchmesser) mit frischem, lockeren Substrat. Vermeiden Sie große Töpfe, da sich dort zu viel Feuchtigkeit stauen kann. Im ersten Jahr geht es weniger um Blütenfülle, sondern um kräftige Wurzeln und stabile Triebe. Entfernen Sie gegebenenfalls Knospen im ersten Sommer, damit die Pflanze ihre Energie in das Wachstum steckt.


Häufige Fehler vermeiden

Bei der Oleander-Vermehrung gibt es ein paar typische Stolperfallen, die leicht zu vermeiden sind, wenn man sie kennt.

Falscher Schnitt → Steckling vertrocknet

Ein häufiger Fehler ist das Schneiden von zu weichen oder blühenden Trieben. Diese bewurzeln schlecht und vertrocknen schnell. Achten Sie darauf, halbverholzte Triebe zu wählen und den Schnitt sauber und schräg unterhalb eines Knotens zu setzen.

Zu nasses Substrat → Fäulnisgefahr

Vor allem beim Bewurzeln in Erde führt zu viel Wasser rasch zu Fäulnis. Stecklinge müssen gleichmäßig feucht, aber niemals nass stehen. Verwenden Sie daher ein luftiges, drainagestarkes Substrat und töpfen Sie nicht zu groß, damit überschüssige Feuchtigkeit abfließen kann.

Falscher Standort → schwacher Wuchs

Oleander ist eine Sonnenpflanze. Wird er zu dunkel gestellt, entwickeln sich dünne, kraftlose Triebe und wenige Wurzeln. Achten Sie deshalb auf einen hellen Standort, besonders während der Bewurzelung und in den ersten Wachstumsmonaten. Im Sommer können junge Pflanzen ins Freie, sollten aber langsam an die direkte Sonne gewöhnt werden, um Blattverbrennungen zu vermeiden.

Sicherheitshinweis: Oleander ist giftig

So prachtvoll und beliebt der Oleander auch ist – er gehört zu den Giftpflanzen. Alle Pflanzenteile enthalten sogenannte Herzglykoside, die schon in kleinen Mengen gesundheitsschädlich wirken können. Deshalb ist es besonders wichtig, beim Vermehren, Schneiden und Pflegen einige Sicherheitsregeln einzuhalten.

Handschuhe beim Schneiden tragen

Beim Rückschnitt oder der Stecklingsgewinnung tritt aus den Schnittstellen ein milchiger Pflanzensaft aus. Dieser kann Hautreizungen hervorrufen und sollte nicht in Kontakt mit Schleimhäuten oder Augen geraten. Tragen Sie deshalb stets Handschuhe und arbeiten Sie mit sauberem, scharfem Werkzeug. Nach getaner Arbeit sollten Werkzeuge gründlich gereinigt und die Hände gewaschen werden.

Vorsicht bei Kindern und Haustieren

Da bereits geringe Mengen des Pflanzensaftes giftig sind, sollten Oleander und insbesondere frisch geschnittene Stecklinge außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren stehen. Hunde, Katzen, Kaninchen oder Vögel könnten beim Anknabbern ernsthafte Vergiftungen erleiden. Im Familiengarten ist daher ein sicherer Standort wichtig, an dem kein direkter Kontakt möglich ist.

Entsorgung von Schnittgut

Schnittreste oder abgestorbene Pflanzenteile dürfen nicht auf den Kompost, da die Giftstoffe erhalten bleiben. Stattdessen gehören sie in den Restmüll, sicher verpackt in einer Plastiktüte oder einem Papierbeutel. So wird verhindert, dass Tiere oder Menschen unbeabsichtigt mit dem giftigen Material in Kontakt kommen. Auch beim Verbrennen von Schnittgut (wo erlaubt) ist Vorsicht geboten, da die Rauchgase ebenfalls gesundheitsschädlich sein können.

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Häufige Leserfragen zum Thema Oleander

1. Wann ist die beste Zeit, um Oleander zu vermehren?

Die optimale Zeit liegt zwischen Mai und August, wenn die Pflanze aktiv wächst. In dieser Phase bewurzeln Stecklinge am schnellsten. Eine Vermehrung ist zwar ganzjährig möglich, dauert in den dunkleren Monaten jedoch länger und benötigt zusätzliche Wärme und Licht.

2. Kann ich Oleander aus Samen ziehen?

Grundsätzlich ja – doch die Samenanzucht ist schwierig und bringt oft keine sortenreinen Pflanzen hervor. Für Hobbygärtner ist die Stecklingsvermehrung deutlich einfacher und erfolgversprechender, da die Eigenschaften der Mutterpflanze erhalten bleiben.

3. Wie lange dauert es, bis ein Steckling Wurzeln bildet?

Im Wasser zeigen sich meist nach 2–4 Wochen erste Wurzeln, in Erde dauert es etwa 3–5 Wochen, bis der Steckling angewachsen ist. Die Dauer hängt stark von Temperatur, Licht und Schnittqualität ab. Geduld ist wichtig – nicht zu früh an den Stecklingen ziehen!

4. Soll ich Stecklinge lieber im Wasser oder in Erde bewurzeln?

Beide Methoden haben Vorteile:

  • Wasser: sehr einfach, man sieht die Wurzeln wachsen → ideal für Anfänger.

  • Erde: führt oft zu kräftigeren Wurzeln, da sich die Pflanze gleich an das Substrat gewöhnt.
    Wer auf Nummer sicher gehen will, probiert beide Methoden parallel.

5. Muss ich beim Schneiden Handschuhe tragen?

Ja, unbedingt. Der Oleander enthält giftigen Milchsaft, der Hautreizungen verursachen kann. Tragen Sie Handschuhe und reinigen Sie Werkzeug nach dem Schneiden gründlich.

6. Warum vertrocknen meine Stecklinge trotz Wasser im Glas?

Meist liegt es an blühenden oder zu weichen Trieben, die schlechter bewurzeln. Auch zu kaltes Wasser oder direkte Sonneneinstrahlung können den Steckling austrocknen. Tipp: Nur halbverholzte, gesunde Triebe verwenden und das Wasser regelmäßig wechseln.

7. Wann darf ich die Jungpflanzen zum ersten Mal düngen?

Frisch bewurzelte Stecklinge benötigen zunächst keine Nährstoffe. Erst nach etwa 6–8 Wochen – wenn neue Blätter erscheinen und die Pflanze stabil ist – kann mit einem schwach dosierten Flüssigdünger begonnen werden.

8. Kann man Oleander im Topf teilen wie eine Staude?

Nur selten. Eine Teilung ist nur bei sehr großen, mehrtriebigen Kübelpflanzen sinnvoll, die sich natürlich verzweigen. In der Regel ist die Stecklingsvermehrung deutlich einfacher und erfolgreicher.

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

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