Ratgeber – Klinker Streichen: Profi-Tipps für ein makelloses Ergebnis
Inhaltsverzeichnis
Der Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Klinkerfassade mit professionellen Methoden und hochwertigen Produkten wirkungsvoll streichen. Eine gestrichene Fassade verleiht Ihrem Zuhause nicht nur einen frischen Look, sondern schützt den Untergrund zugleich vor Witterungseinflüssen und Verunreinigungen. Ob optische Aufwertung, vorbeugender Schutz gegen Feuchtigkeit oder Anpassung an Ihr Farbkonzept – mit dem richtigen Know-how wird das Projekt Klinker streichen zum Erfolgserlebnis.
Dieser Ratgeber richtet sich an:
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Hausbesitzer, die ihre Fassade ohne großen Abriss modernisieren möchten.
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Gartenfreunde, die das Gesamtbild ihres Außenbereichs stilvoll abrunden wollen.
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Heimwerker, die mit klaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Profi-Tipps arbeiten möchten.
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Sanierungsinteressierte, die nachhaltig in Werterhalt und Schutz investieren möchten.
Überblick über den Aufbau des Beitrags
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Was ist Klinker und warum sollte man ihn streichen?
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Materialien und Werkzeuge im Überblick
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Vorbereitung der Oberfläche
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Schritt-für-Schritt Anleitung zum Streichen
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Pflege und Wartung
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Kosten und Zeitaufwand
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Praxis-Tipps vom Handwerker & Architekten
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Fazit & Checkliste
Was ist Klinker und warum sollte man ihn streichen?
Definition und Eigenschaften von Klinker
Klinker sind gebrannte, hochfeste Ziegelsteine, die bei Temperaturen über 1.100 °C hergestellt werden. Dank ihrer geringen Wasseraufnahme, hohen Druckfestigkeit und UV-Beständigkeit sind sie prädestiniert für den Fassadenbau. Die raue Oberfläche und natürliche Farbvielfalt von Rot-, Braun- und Anthrazittönen verleihen jedem Objekt einen charaktervollen Look.
Rotes Klinkerhaus

Klinkerhaus – Weiss Gestrichen

Klinkerhaus – Weiss Gestrichen – Dunkle Fensterrahmen und Haustür

Vor- und Nachteile naturbelassener vs. gestrichener Klinkerflächen
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Naturbelassene Klinker
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Vorteile: Pflegeleicht, witterungsbeständig, charakteristische Struktur bleibt erhalten.
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Nachteile: Farbton verblasst durch Ablagerungen, begrenzte Farbwahl, Anfälligkeit für Moose und Algen.
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Gestrichene Klinkerflächen
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Vorteile: Individuelle Farbgestaltung, einheitliches Erscheinungsbild, zusätzlicher Schutz vor Feuchtigkeit und Verschmutzung.
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Nachteile: Regelmäßiger Wartungsaufwand, richtige Materialwahl und sorgfältige Vorbereitung sind entscheidend.
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Ästhetik, Schutz und Werterhalt
Ein gezielter Anstrich steigert die Ästhetik Ihrer Immobilie und sorgt für ein einheitliches Fassadenbild. Die aufgetragene Beschichtung fungiert als Barriere gegen Schlagregen, UV-Strahlung und Schmutzpartikel. So bleibt die Bausubstanz langfristig trocken und schadensfrei, was den Werterhalt signifikant unterstützt. Gleichzeitig können Sie mit einem harmonischen Farbkonzept den Charakter Ihres Hauses individuell unterstreichen.
Materialien und Werkzeuge im Überblick
Geeignete Farben und Grundierungen
Für ein dauerhaftes und gleichmäßiges Ergebnis empfiehlt sich der Einsatz von speziell für Klinker entwickelten Silikatfarben oder Acrylatfarben.
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Silikatfarbe: Hervorragende Diffusionsfähigkeit, mineralischer Charakter, besonders UV-beständig und atmungsaktiv.
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Acrylatfarbe: Flexibler, einfache Verarbeitung, gute Haftung auf leicht glasierten Klinkern.
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Grundierung: Ein Tiefgrund auf Silikat- oder Acrylatbasis verbessert die Haftung und sorgt für ein gleichmäßiges Farbbild.
Pinsel, Rollen, Abdeckmaterial und Schutzkleidung
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Pinsel: Flachpinsel (Breiten 50–100 mm) für Ecken und Kanten, Querstreicher für grobe Flächen.
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Rollen: Strukturwalzen mit mittlerem Flor (10–15 mm) zur Aufnahme der Farbe und gleichmäßigen Verteilung auf der rauen Oberfläche.
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Abdeckmaterial: Malervlies oder Folie zum Schutz von Fenstern, Türen und Beeten. Qualitäts-Malerkreppband für saubere Kanten.
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Schutzkleidung: Arbeitsoverall, Handschuhe, Schutzbrille und – je nach Reinigungsmittel – Atemmaske.
Zusatzprodukte: Dichtmittel, Reiniger und Versiegelung
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Dichtmittel (z. B. Silikon- oder Acrylacryl-Dichtstoff) für Fugen und Risse vor dem Anstrich.
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Reiniger: Mauerwerksspezifischer Algen- und Moosentferner sowie salzlösende Effloreszenz-Reiniger.
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Versiegelung: Transparente Imprägnierung oder Hydrophobierung für zusätzlichen Witterungsschutz nach dem Anstrich.
Vorbereitung der Oberfläche
Reinigung und Entfernung von Schmutz, Moos und Salzausblühungen
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Groben Schmutz und lose Partikel mit Besen oder Hochdruckreiniger (max. 80 bar) entfernen.
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Speziellen Moos- und Algenreiniger auftragen, gemäß Herstellerangaben einwirken lassen und abspülen.
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Salz- und Kalkablagerungen (Effloreszenzen) mit einem salzlösenden Reiniger neutralisieren, um spätere Haftungsprobleme zu vermeiden.
Überprüfung auf Risse und Schäden – wie man sie fachgerecht ausbessert
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Risse und schadhafte Fugen zuerst mit einem geeigneten Dichtmittel (z. B. Silikon- oder Acryl-Dichtstoff) verschließen.
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Lose oder bröselnde Klinkersteine ausnehmen und mit frischem Mauerwerksmörtel und passender Körnung einsetzen.
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Nach dem Aushärten Unebenheiten mit dem Schleifbrett leicht glätten, damit der Anstrich später eine ebene Fläche findet.
Abkleben und Abdecken von Fenstern, Türen und Beeten
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Abdeckfolie oder Malervlies großflächig auslegen, um Pflanzen und Boden zu schützen.
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Malerkreppband präzise entlang von Fensterrahmen, Türen und Einfassungen anbringen.
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Achten Sie darauf, dass das Band fest haftet und keine Farbspritzer unterlaufen können.
Mit diesen Materialien, Werkzeugen und einer sorgfältigen Vorbereitung schaffen Sie optimale Voraussetzungen für einen langlebigen und ästhetisch ansprechenden Anstrich Ihrer Klinkerfassade.
Schritt-für-Schritt Anleitung zum Klinker streichen
Auftrag der Grundierung
Vorbereitung der Grundierung
Bevor Sie mit dem Anstrich beginnen, mischen Sie den Tiefgrund gemäß Herstellerangaben. Rühren Sie gründlich, bis die Grundierung homogen ist.
Auftragsmethode
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Verwenden Sie eine Strukturrolle, um die Grundierung satt aufzutragen.
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Arbeiten Sie abschnittsweise von oben nach unten. So vermeiden Sie Laufnasen.
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In Ecken und an Kanten einen Flachpinsel einsetzen und sanft ausstreichen.
Trocknungszeiten beachten
Lassen Sie die Grundierung mindestens 12–24 Stunden trocknen. Achten Sie auf empfohlene Temperatur– und Luftfeuchtigkeits-bereiche des Herstellers.
Erste Farbschicht: Technik und Trocknungszeiten
Farbwahl und Mischanleitung
Wählen Sie eine Silikatfarbe oder Acrylatfarbe in Ihrem Wunschton. Rühren Sie sie gleichmäßig an und gießen Sie ausreichend Farbe in die Walzwanne.
Roll- und Pinseltechnik
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Grobe Flächen mit der Rolle im Kreuzverfahren (erst horizontal, dann vertikal) streichen.
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Pinsel für Detailarbeit an Fugen und Kanten verwenden.
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Achten Sie auf gleichmäßigen Farbauftrag und vermeiden Sie Tropfen.
Trocknungszeiten der ersten Schicht
Die ersten Farbschicht sollte 6–8 Stunden trocknen (je nach Produkt und Wetterlage). Prüfen Sie vor dem zweiten Anstrich, ob die Oberfläche matttrocken ist.
Zweiter Anstrich für gleichmäßiges Farbbild
Vorbereitung für den Zweitanstrich
Untersuchen Sie die Flächen auf dünne Stellen oder leichte Unregelmäßigkeiten. Verschließen Sie gegebenenfalls mit einem kleinen Pinsel punktuell nach.
Anwendungstechnik
Tragen Sie die zweite Schicht analog zur ersten auf – wieder im Kreuzverfahren und mit Pinsel an den Kanten. Der zweite Anstrich sorgt für Deckkraft und ein homogenes Farbbild.
Endgültige Trocknung
Lassen Sie die Fläche nun mindestens 24 Stunden ruhen, bevor Sie das Abdeckmaterial entfernen oder eine Versiegelung auftragen.
Kontrolle und Nacharbeiten
Sichtprüfung
Gehen Sie nach dem Trocknen mit ausreichend Tageslicht um das Haus. Achten Sie auf Stellen mit dünner Deckung oder Farbspritzer auf angrenzenden Flächen.
Ausbesserungen
Korrigieren Sie nach Bedarf mit Pinsel oder Rolle – kleine Ausbesserungen fallen in der Regel kaum auf. Entfernen Sie anschließend vorsichtig das Malerkreppband.
Pflege und Wartung
Reinigung der gestrichenen Fläche
Sanfte Reinigung
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Verwenden Sie einen weichen Besen oder Bürste, um losen Schmutz und Staub zu beseitigen.
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Bei hartnäckigen Verschmutzungen setzen Sie lauwarmes Wasser und mildes Spülmittel ein.
Hochdruckreiniger mit Vorsicht
Ein Hochdruckreiniger ist nur bei starken Ablagerungen geeignet und muss auf maximal 50 bar eingestellt sein, um den Anstrich nicht zu beschädigen.
Langfristiger Schutz: Nachstreichen und Versiegeln
Regelmäßiges Nachstreichen
Planen Sie alle 5–7 Jahre einen Auffrischungsanstrich ein, um Farbfrische und Schutzfunktion zu erhalten.
Versiegelung zur Hydrophobierung
Tragen Sie nach dem letzten Anstrich eine transparente Imprägnierung auf Silikat- oder Acrylatbasis auf. Sie schützt vor Feuchtigkeit und Schmutzablagerungen.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Fehler: Unzureichende Trocknungszeiten
Unterbrechen Sie das Projekt nicht zu früh – zu kurze Trocknungszeiten führen zu schlechter Haftung und späterem Abblättern.
Fehler: Falsche Farbwahl
Nutzen Sie nur für Mauerwerk empfohlene Silikat- oder Acrylatfarben. Dispersionsfarben aus dem Baumarkt können Blasenbildung verursachen.
Fehler: Schlechte Vorbereitung
Ohne gründliche Reinigung und Ausbesserung von Schäden setzt sich Feuchtigkeit hinter dem Anstrich fest und schädigt langfristig die Fassade.
Mit dieser Schritt-für-Schritt Anleitung und den Pflege-Tipps sind Sie bestens gerüstet, um Ihre Klinker professionell zu streichen und langfristig zu schützen.
Kosten und Zeitaufwand
Grobe Kalkulation für Material- und Arbeitskosten
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Farben und Grundierung: Je nach Qualität und Fassadenfläche rechnen Sie mit ca. 8–15 € pro Liter für Silikat- oder Acrylatfarbe und ca. 5–8 € pro Liter für Tiefgrund. Für eine 100 m² große Fassade benötigen Sie etwa 10–15 Liter Farbe sowie 5 Liter Grundierung, also rund 150–250 € Materialkosten.
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Werkzeug und Zubehör: Pinsel, Rollen, Abdeckmaterial und Dichtmittel kosten einmalig 50–80 €, sofern nicht bereits vorhanden.
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Arbeitszeit Heimwerker: Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von ca. 20–30 € für professionelle Hilfe (wenn doch extern beauftragt) liegen die reinen Arbeitskosten für Reinigung, Ausbesserung und zwei Anstriche bei 15–20 Stunden, also 300–600 €. Selbermachen spart diesen Posten, erfordert aber Zeitinvestition.
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Gesamtkosten: In Eigenleistung ca. 200–350 € (ohne externes Personal). Mit Fachbetrieb 500–900 € je nach Aufwand und Stundensatz.
Zeitplan: Realistische Projektdauer für Heimwerker
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Tag 1–2: Vorbereitung
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Reinigung, Moos- und Salzentfernung (4–6 h)
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Ausbessern von Rissen und Fugen (2–4 h inkl. Trocknungszeiten)
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Tag 3: Abkleben & Grundieren
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Abkleben und Abdecken (2 h)
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Grundierung auftragen (3–4 h)
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Tag 4: Erste Farbschicht
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Erster Anstrich (4–6 h)
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Trocknen lassen (mind. 6–8 h)
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Tag 5: Zweiter Anstrich & Abschlussarbeiten
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Zweiter Anstrich (4–6 h)
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Nacharbeiten, Sichtkontrolle und Entfernen des Abdeckmaterials (2–3 h)
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Gesamtdauer: Mit realistischen Pausen und Trocknungszeiten sollten Heimwerker 4–5 Tage einplanen.
Praxis-Tipps vom Handwerker & Architekten
Tricks für perfekte Kanten und Ecken
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Vorarbeit: Tragen Sie vor dem Streichen an Kanten und Fenstern eine dünne Schicht Grundierung mit kleinem Pinsel auf, um spätere Unterläufer zu vermeiden.
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Rollentechnik: Benutzen Sie eine schmale Strukturrolle für nah an der Kante und arbeiten Sie stets vom frischen Rand weg in die große Fläche hinein.
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Abkleben: Verwenden Sie Malerkrepp in Profi-Qualität, damit es sich sauber abziehen lässt, ohne die frische Farbe zu beschädigen.
Farbwahl passend zum Stil Ihres Hauses
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Historische Häuser: Erdtöne und Pastellnuancen harmonieren mit traditionellen Klinkern.
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Moderne Architektur: Kräftige Kontraste wie Anthrazit oder Graphit bringen klare Linien zur Geltung.
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Naturnahes Ambiente: Warme Sand- und Beigetöne fügen sich dezent in Garten- und Landschaftsdesign ein.
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Tipp: Testen Sie vorab Farbproben auf einer kleinen Fläche bei unterschiedlichem Lichteinfall.
Wann Sie lieber einen Profi hinzuziehen sollten
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Große Flächen oder Mehrstockgebäude mit hohem Gerüstbedarf.
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Bei erheblichem Schadensbild: Tiefe Risse, stark bröckelnde Fugen oder feuchte Stellen.
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Komplexe Detailarbeiten an Säulen, Gewänden oder historischen Ornamenten.
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Time-Crunch: Wenn das Projekt zügig und in gleichbleibend hoher Qualität umgesetzt werden muss.
Mit diesen Kosten- und Zeitaufwand-Planungen sowie den handwerklichen und architektonischen Praxis-Tipps sind Sie bestens gerüstet, um Ihr Klinker-Streich-Projekt effizient und ästhetisch anspruchsvoll umzusetzen.
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Erklärung & Tipp: Rollen mit mittlerem Flor (10–15 mm) nehmen ausreichend Farbe auf und erreichen auch tiefe Poren der Klinkeroberfläche. Für ein gleichmäßiges Ergebnis im Kreuzverfahren (erst horizontal, dann vertikal) arbeiten.
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Erklärung & Tipp: Ein hochwertiger Flachpinsel (50–100 mm) ist unverzichtbar für saubere Kanten und Fugen. Wählen Sie synthetische Borsten für Acrylatfarben oder Naturborsten für Silikatfarben.
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Erklärung & Tipp: Eine transparente Imprägnierung schützt den frisch gestrichenen Klinker vor Feuchtigkeit und Verschmutzungen. Tragen Sie sie in zwei dünnen Schichten bei trockenem Wetter auf.
Häufige Leserfragen zum Thema „Klinker streichen“
1. Wie oft muss ich meine gestrichene Klinkerfassade nachstreichen?
In der Regel empfiehlt sich ein Auffrischungsanstrich alle 5–7 Jahre, abhängig von der Farbqualität, Witterungsbelastung und Ausrichtung der Fassade. Südseitig exponierte Wände mit stärkerer UV-Belastung können etwas häufiger nachbearbeitet werden, während Nordwände oft länger stabil bleiben. Achten Sie auf matte, ausgewaschene Stellen oder sichtbaren Putzabrieb – dann ist es Zeit für einen neuen Anstrich.
Tipp: Führen Sie jährlich eine kurze Sichtprüfung durch, um kleine Schäden frühzeitig zu erkennen und punktuell auszubessern.
2. Kann ich jede Fassadenfarbe auf Klinker verwenden?
Nein. Verwenden Sie ausschließlich Silikat- oder Acrylatfarben, die speziell für mineralische Untergründe wie Klinker entwickelt sind. Dispersionsfarben aus dem Baumarkt können Blasenbildung, Abblättern oder mangelnde Diffusion verursachen. Silikatfarben sind mineralisch und besonders atmungsaktiv, Acrylatfarben bieten mehr Flexibilität und einfache Verarbeitung.
Tipp: Lassen Sie sich im Fachhandel beraten und prüfen Sie technische Datenblätter auf Diffusionswerte und Haftungstest-Ergebnisse.
3. Wie bereite ich stark verschmutzte oder moosbewachsene Klinker optimal vor?
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Mechanische Reinigung: Groben Schmutz und Moose mit Besen oder Bürste entfernen.
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Chemische Vorbehandlung: Speziellen Algen- und Moosentferner gemäß Herstellerangaben auftragen, einwirken lassen und gründlich abspülen.
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Entfernung von Ausblühungen: Salz- und Kalkrückstände mit einem salzlösenden Reiniger neutralisieren.
Tipp: Arbeiten Sie bei trockenem Wetter und Temperaturen zwischen +10 °C und +25 °C, damit Reiniger optimal wirken und die Fläche vor dem Anstrich vollständig trocknen kann.
4. Welches Werkzeug brauche ich für ein gleichmäßiges Farbbild?
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Strukturrolle (10–15 mm Flor): Für raue Klinkerflächen.
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Flachpinsel (50–100 mm Breite): Für Kanten, Fugen und Detailarbeiten.
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Rollwanne und Rührstab: Farbmenge gleichmäßig aufnehmen und anmischen.
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Hochwertiges Malerkrepp: Für präzise Abklebungen ohne Unterlaufen von Farbe.
Tipp: Investieren Sie in Profi-Werkzeuge – sie zahlen sich durch gleichmäßigeren Auftrag und weniger Frust aus.
5. Welche Temperatur- und Witterungsbedingungen sind optimal?
Ideal sind trockene Tage mit Temperaturen zwischen +10 °C und +25 °C und mäßiger Luftfeuchtigkeit. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf feuchte Farbe, starken Wind oder Regen während der Trocknungsphase.
Tipp: Planen Sie den Anstrich im Frühherbst oder späten Frühjahr, um extreme Wetterlagen zu umgehen.
6. Wie behebe ich Risse und lose Klinkersteine vor dem Anstrich?
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Risse füllen: Mit elastischem Acryl- oder Silikondichtstoff verschließen.
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Lose Steine neu versetzen: Herausnehmen, frischen Mörtel auftragen und Stein wieder einsetzen.
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Glätten: Nach Aushärtung mit einem Schleifbrett Unebenheiten beseitigen.
Tipp: Bei größeren Schäden oder tiefen Haarrissen empfiehlt sich eine fachmännische Begutachtung durch einen Maurer.
7. Wie reinige ich die gestrichene Klinkerfläche im Alltag?
Leichten Schmutz entfernen Sie mit Besen oder weicher Bürste. Für festere Ablagerungen nutzen Sie lauwarmes Wasser mit mildem Spülmittel. Ein Hochdruckreiniger ist nur bei starkem Schmutz und maximal 50 bar einzusetzen, um den Anstrich nicht zu beschädigen.
Tipp: Vermeiden Sie aggressive Reiniger oder Scheuermittel, da sie die Farbschicht angreifen können.
8. Lohnt sich eine Imprägnierung nach dem Streichen?
Ja. Eine transparente Imprägnierung auf Silikat- oder Acrylatbasis schützt Ihre Fassadenfarbe vor Feuchtigkeit, Schmutz und Mooseinwuchs. Sie verlängert die Lebensdauer des Anstrichs und erleichtert die regelmäßige Reinigung.
Tipp: Tragen Sie die Imprägnierung in zwei dünnen Schichten auf, um ein gleichmäßiges Eindringen in den Mauerwerkskörper zu gewährleisten.
Letzte Aktualisierung am 2025-12-11 at 19:43 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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