Ratgeber Kaminofen

Ratgeber Kaminofen - Hark Kaminwand Beige
Ratgeber Kaminofen - Hark Kaminwand Beige

Ratgeber Kaminofen

Kaminöfen sind wahre Allrounder. Denn sie geben sogar noch viel Wärme ab, wenn schon lange kein Feuer mehr in ihnen brennt. So sind Kaminöfen auch für die Heizung von Gebäuden immer wichtiger. Bei einigen Herstellern bekommt man sogar Kaminöfen, die mit Solarthermie-Anlangen gekoppelt sind. Auch optisch sind sie mittlerweile in fast jeder denkbaren Form zu haben. Das gilt besonders für die neueren Modelle von Kaminöfen, die auch die Kaminofen-Trends  bilden.

Besonders die dunklen und kalten Herbst- und Wintermonate sind für ein schönes Feuerchen im Kaminofen prädestiniert. Denn mit einem warmen Feuer schafft man sich eine wohlige und einladende Atmosphäre in den eigenen vier Wänden, die zum Verweilen einlädt. Meistens braucht man den Raum, in dem man den Kaminofen nutzt, noch nicht einmal zusätzlich heizen. Denn die Wärme, die der Kaminofen abgibt, reicht für das Heizen aus, zumindest solange das Feuer schön lodert.

Selbst Stunden nach dem Feuer heizt der Kaminofen

Kaum ist das Feuer im Kaminofen erloschen, ist auch schon Schluss mit der angenehmen Wärme. Denn nicht nur der Kaminofen, sondern auch der Raum, in dem er steht, verliert schnell die heizende Wärme. Bei den Kaminöfen, die die Wärme teilweise speichern können, ist das jedoch anders. Denn diese Öfen geben auch noch weiter eine gute Wärme ab. Daher bieten auch einige Hersteller schon mehrere solcher Kaminöfen an.

Natürlich lässt sich die Wärme nur speichern, wenn der Kaminofen eine entsprechende Masse vorweist. Wie gut, dass gerade die besonders hohen und schlanken Kaminöfen sehr beliebt sind und oft in verschiedenen Designs entworfen werden. Denn bei diesen Öfen bleibt genügend Speicherkapazität über dem Brennraum. So wird die Wärme unsichtbar im Ofeninneren hinter einer Blende oder einer Verkleidung gespeichert. Das Kaminofenmodell „Arkona“ vom hessischen Hersteller Oranier bietet beispielsweise noch eine zusätzliche Speichermasse von 70 Kilogramm. So soll diese Speicherkapazität die überschüssige Wärme aufnehmen und sie über einen Zeitraum von etwa 10 Stunden nach dem Erlöschen des Ofens noch abgeben können.

Der Duisburger Hersteller Hark erklärt das Speicherprinzip ganz einfach: „Viel hilft viel.“ Denn die Speicherkapazität ist umso größer, je mehr Masse der Ofen hat. Hark bietet einigen Verbrauchern sogar an, gewisse Modelle noch nachzurüsten. Denn mit einer Schamotte-Vergussmasse lassen sich noch weitere Speicherblöcke fertigen. So soll eine zusätzliche Speichermasse von bis zu 55 Kilogramm möglich sein. Die Kosten sind dabei sogar moderat und überschaubar. Denn mit etwa 90 Euro pro Speicherblock ist das Nachrüsten recht günstig.

Mit dem Modell „Solitherm“ hat der Dürener Hersteller Cera Design ein ganz neues Modell eines Kaminofens auf den Markt gebracht. Denn dieses Modell hat zusätzliche 100 Kilogramm Speichermasse und bleibt damit dem Motto „Klasse durch Masse“ treu. Die Speichermasse wird dabei aus großen und glänzenden Thermotte-Elementen in Beton-Verkleidung angeboten, sogar in drei verschiedenen Farben. Auch verspricht Cera Design, dass man lediglich acht Kilogramm Brennholz benötigt, um 10 Stunden lang eine gute Wärmeabgabe zu erzeugen. Vorteilhaft ist ein solcher Kaminofen allemal. Denn während des Heizens wird der Raum nicht übermäßig mit Wärme versorgt, aber nach dem Erlöschen der Flammen gibt es trotzdem noch eine gute Wärmeabgabe durch den Speicher.

Solarthermie ergänzt durch Wasser führende Öfen

Wasser führende Kaminöfen sind dann von Vorteil, wenn der Kaminofen nicht nur den Raum erwärmen soll, in dem er steht, sondern auch noch das Gebäudeheizsystem unterstützen soll. Zwar gibt es bei den größeren Herstellern schon lange solche Kaminöfen, aber erst seit kurzer Zeit bieten die Hersteller auch Komplettlösungen an. Das bedeutet, dass Solarthermie-Anlagen mit den Wasser führenden Kaminöfen kombiniert werden, sodass man quasi beides in einem bekommt.

Besonders, wenn der Winter nicht mit vielen Sonnenstunden daherkommt, gibt er nur einen kleinen Teil der Wärme an die Umgebung ab. So kann die überschüssige Wärme die eingelassene Wassertasche erhitzen. Bei entsprechender Temperatur wird das Wasser dann in den Heizkreislauf eingespeist, erklärt der Hersteller Hark.

So erzeugt die Solarthermie in den Wintermonaten laut Bauherren-Schutzbund nur etwas 10 Prozent der der Energie, die zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Hingegen kann sie im Sommer fast 90 Prozent der benötigten Energie dafür liefern. Mit einem Kaminofen lässt sich so im Winter eine Lücke schließen. Denn gerade im Winter kommt ein Ofen zu Einsatz und ist so eine sehr nützliche Ergänzung zur Solarthermie.

Perfekt auf den Wohnraum abgestimmt

Während Kaminöfen früher eher optisch nicht sonderlich ansprechend und daher auch in Sachen Erscheinung eher unbeliebt waren, hat sich das heute sehr gewandelt. Denn Verbraucher holen sich einen Kaminofen oft nicht nur wegen der guten Heizeigenschaften. Auch optisch möchten sie damit ihren Wohnraum aufwerten. Schließlich ist der Kaminofen nicht nur schön anzusehen, wenn ein Feuer in ihm brennt. Er ist nämlich schon lange kein Fremdkörper mehr in seiner Umgebung.

Daher sind Kaminöfen heutzutage in den unterschiedlichsten Designs erhältlich. Genau so, wie es auch mit Möbeln ist. So wird beispielsweise das Kaminofenmodell „Asmara“ vom Trierer Hersteller Hase schon in elf unterschiedlichen Farben angeboten. Zudem kann dieser Ofen ganz nach dem individuellen Geschmack des zukünftigen Besitzers entweder aus glatter oder strukturierter Keramik hergestellt werden oder aber mit einer Speckstein-Verkleidung.

Mit einer weißen Verkleidung aus Mineralputz kommt das Ofenmodell „Arkona“ von Oranier daher. So kann man dieses Modell gut in der gewünschten Farbe streichen. Oder man nutzt die Keramikeinlage, die ausgetauscht werden kann und nun schon in drei Farben erhältlich ist. Auch in den Modellreihen „Rota Tre“ und „Rota“ bietet Oranier viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten an. So sind die Kaminöfen dieser Reihen mit austauschbaren Abdeckplatten ausgestattet. Diese kann man in entweder aus Glas oder aber in sechs verschiedenen Farben erhalten. Zudem lässt sich der Brennraum sogar von drei Seiten aus einsehen, was ein besonders schönes Bild abgibt.

Behaglichkeit beim Zusehen des gemütlichen Feuers

Kaminöfen sollten heutzutage möglichst so gestaltet und natürlich anschließend auch produziert werden, dass sie einen guten Blick auf das Feuer bieten. Am Besten ist es noch, wenn man möglichst von allen Seiten aus das Feuer beobachten kann. Denn als Verbraucher möchte man nicht nur einen Kaminofen haben, der eine angenehme Wärme abgibt. Man möchte möglichst auch noch diesen beruhigenden Anblick genießen, wenn die Holzscheite langsam verbrennen. Daher bieten viele Hersteller Modelle an, die mit vielen Sichtfenstern ausgestattet sind. Auch runde Kaminöfen mit Panoramascheiben werden immer beliebter. Auch sie gehören zu den Kaminofen-Trends.

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