Letzte Chance Pflanzzeit So kaufen Sie Bäume und Sträucher zum halben Preis
Letzte Chance Pflanzzeit So kaufen Sie Bäume und Sträucher zum halben Preis

Letzte Chance Pflanzzeit: So kaufen Sie Bäume und Sträucher zum halben Preis

Pflanzzeit für Wurzelnackte: Wie Sie jetzt beim Baumkauf bis zu 50 % sparen können

Der März markiert für passionierte Gärtner einen entscheidenden Wendepunkt im Gartenjahr. Während die ersten Frühblüher ihre Köpfe aus dem Boden strecken und die Tage spürbar länger werden, schließt sich ein Zeitfenster, das nur wenige Monate im Jahr offensteht: die Pflanzzeit für wurzelnackte Gehölze. Wer jetzt handelt, kann bei der Anlage von Hecken, beim Kauf von Obstbäumen oder bei der Ergänzung des Ziergehölzbestands erhebliche Summen sparen – nicht selten bis zu 50 Prozent gegenüber der klassischen Containerware.

Doch die Uhr tickt. Sobald die Gehölze aus ihrer Winterruhe erwachen und die ersten Knospen schwellen, endet die Saison unwiderruflich. Dann verschwinden wurzelnackte Pflanzen aus dem Sortiment der Baumschulen, und wer seinen Garten erweitern möchte, greift zwangsläufig zu den deutlich teureren Alternativen. Die kommenden Wochen bieten daher eine letzte Gelegenheit, von dieser traditionellen und bewährten Pflanzware zu profitieren.

Leitfaden für wurzelnackte Gehölze
Leitfaden für wurzelnackte Gehölze

Was sind wurzelnackte Gehölze?

Wurzelnackte Gehölze sind Bäume und Sträucher, die ohne Erde um ihre Wurzeln verkauft werden. Im Gegensatz zur Containerware, die ganzjährig im Kunststofftopf heranwächst, und zur Ballenware, bei der ein Erdballen das Wurzelwerk umschließt, präsentieren sich wurzelnackte Pflanzen in ihrem ursprünglichsten Zustand: mit freigelegtem, sichtbarem Wurzelsystem.

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Diese Vertriebsform ist keineswegs ein Zeichen minderer Qualität, sondern vielmehr die traditionelle Art, wie Gehölze seit Jahrhunderten in Baumschulen herangezogen und weitergegeben wurden. Die Pflanzen wachsen mehrere Jahre im Freiland auf, werden dann während der Vegetationsruhe ausgegraben, von anhaftender Erde befreit und direkt an Gärtnereien, Gartenmärkte oder Endkunden weitergegeben.

Das enge Verkaufsfenster erklärt sich aus der Pflanzenphysiologie. Wurzelnackte Gehölze lassen sich nur dann erfolgreich verpflanzen, wenn sie sich in vollständiger Ruhe befinden – also kein aktives Wachstum stattfindet und die Stoffwechselprozesse auf ein Minimum reduziert sind. In Deutschland erstreckt sich diese Phase typischerweise von November bis März, wobei strenge Frostperioden und durchgefrorene Böden die Pflanzung zeitweise unterbrechen können.

Besonders häufig werden Laubgehölze wurzelnackt angeboten. Klassiker sind Heckenpflanzen wie Hainbuche, Liguster, Feldahorn und Rotbuche. Auch Obstgehölze – von Apfel- und Birnbäumen über Kirschen bis hin zu Beerensträuchern – finden sich regelmäßig im wurzelnackten Sortiment. Rosen, Ziergehölze wie Forsythien oder Weigelien sowie Wildgehölze für naturnahe Pflanzungen ergänzen das Angebot. Nadelgehölze hingegen werden aufgrund ihrer immergrünen Benadelung fast ausschließlich als Container- oder Ballenware vertrieben, da sie auch im Winter Wasser über ihre Nadeln verdunsten und empfindlicher auf Wurzelstörungen reagieren.

Warum sind wurzelnackte Pflanzen so günstig
Warum sind wurzelnackte Pflanzen so günstig

Warum sind wurzelnackte Pflanzen so günstig?

Der deutliche Preisunterschied zwischen wurzelnackter Ware und Containerpflanzen lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen, die allesamt mit dem geringeren Produktions- und Logistikaufwand zusammenhängen.

Wurzelnackte Gehölze wachsen während ihrer gesamten Anzuchtzeit im gewachsenen Boden der Baumschule heran. Sie benötigen keine Töpfe, kein spezielles Substrat und keine aufwendige Bewässerungsinfrastruktur. Nach dem Ausheben werden sie gebündelt, in feuchtes Material eingeschlagen und können ohne schwere Erdballen transportiert werden. Das reduziert nicht nur die Materialkosten, sondern spart auch erhebliche Transportkapazitäten – wo ein Lkw einige hundert Containerpflanzen fasst, passen mehrere tausend wurzelnackte Exemplare.

Die Einsparungen summieren sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette und werden an den Endkunden weitergegeben. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Dimension: Für eine 20 Meter lange Hainbuchenhecke benötigt man bei einem Pflanzabstand von 40 Zentimetern rund 50 Pflanzen. Während wurzelnackte Hainbuchen in der gängigen Größe von 60 bis 80 Zentimetern oft für 2 bis 3 Euro pro Stück erhältlich sind, kosten vergleichbare Containerpflanzen schnell das Doppelte bis Dreifache. Bei der Hecke ergibt sich so eine Ersparnis von 100 bis 200 Euro – und bei größeren Projekten wie einer Grundstückseinfriedung multipliziert sich dieser Betrag entsprechend.

Ähnlich verhält es sich bei Obstbäumen. Ein wurzelnackter Apfel-Hochstamm einer bewährten Sorte ist ab etwa 25 bis 35 Euro zu haben, während die Containerversion derselben Sorte und Größe häufig bei 50 bis 70 Euro liegt. Wer einen kleinen Obstgarten mit fünf oder sechs Bäumen anlegt, spart somit leicht 150 Euro und mehr.

Vorteile gegenüber Containerware

Der günstigere Preis ist nicht der einzige Grund, der für wurzelnackte Gehölze spricht. Tatsächlich bringen diese Pflanzen aus gärtnerischer Sicht mehrere Vorteile mit, die sich langfristig auszahlen.

Der wohl bedeutsamste liegt in der Wurzelentwicklung. Containerpflanzen verbringen oft mehrere Jahre im begrenzten Raum eines Topfes. Ihre Wurzeln wachsen an die Gefäßwände, biegen um und können sich spiralförmig verflechten – ein Phänomen, das Fachleute als Ringwurzelbildung bezeichnen. Diese deformierten Wurzeln behindern nach dem Auspflanzen die natürliche Ausbreitung im Boden und können die Standfestigkeit sowie die Nährstoffversorgung des Gehölzes dauerhaft beeinträchtigen.

Wurzelnackte Pflanzen hingegen entwickeln von Beginn an ein natürlich verzweigtes, strahlenförmig ausgebreitetes Wurzelsystem. Nach dem Einpflanzen wachsen die Wurzeln ohne Hindernis in alle Richtungen und verankern das Gehölz optimal im Boden. Studien aus dem Gartenbau zeigen, dass wurzelnackt gepflanzte Bäume bei fachgerechter Pflanzung oft innerhalb weniger Jahre ihre containererzogenen Pendants in Wuchsleistung und Vitalität überholen.

Hinzu kommen ökologische Aspekte, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Containerproduktion verbraucht erhebliche Mengen an Kunststoff und speziellen Substraten, die häufig Torf enthalten. Beides belastet die Umwelt – Plastik durch seine begrenzte Recyclingfähigkeit und lange Verrottungsdauer, Torf durch die Zerstörung wertvoller Moorlandschaften bei seinem Abbau. Wurzelnackte Gehölze kommen weitgehend ohne diese Ressourcen aus und stellen damit die nachhaltigere Wahl dar.

Die richtige Auswahl beim Kauf

Der Erfolg einer Pflanzung steht und fällt mit der Qualität der erworbenen Ware. Bei wurzelnackten Gehölzen lässt sich diese besonders gut beurteilen, da das gesamte Wurzelsystem sichtbar ist.

Gesunde Wurzeln erkennt man an ihrer hellen, frischen Färbung. Je nach Gehölzart variiert der Farbton von weißlich über cremefarben bis hin zu hellbraun. Dunkle, matschige oder stark vertrocknete Wurzeln deuten auf Lagerungsprobleme oder Krankheitsbefall hin und sollten zum Aussortieren führen. Ein leichter, erdiger Geruch ist normal – stechende oder faulige Gerüche hingegen sind Warnsignale.

Die Wurzelmasse sollte zur oberirdischen Pflanze in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Ein kräftiger Trieb mit kümmerlichem Wurzelwerk wird nach der Pflanzung Schwierigkeiten haben, sich selbst zu versorgen. Idealerweise präsentiert sich das Wurzelsystem reich verzweigt mit zahlreichen feinen Faserwurzeln, die später die Wasser- und Nährstoffaufnahme übernehmen.

Bei der oberirdischen Begutachtung achten erfahrene Gärtner auf eine gute Verzweigung, intakte Knospen und eine unbeschädigte Rinde. Gehölze mit Verletzungen, eingetrockneten Triebspitzen oder spärlichem Astaufbau entwickeln sich häufig unbefriedigend. Wer unsicher ist, kratzt vorsichtig mit dem Fingernagel an einem jungen Trieb – zeigt sich darunter grünes Gewebe, ist die Pflanze vital.

Der Einkauf in einer regional ansässigen Baumschule bietet mehrere Vorteile. Die Pflanzen stammen meist aus der Umgebung, sind an das lokale Klima angepasst und haben kurze Transportwege hinter sich. Zudem kann man die Ware persönlich in Augenschein nehmen und erhält bei Bedarf fachkundige Beratung. Wer im Gartencenter kauft, sollte darauf achten, dass die wurzelnackten Pflanzen sachgerecht gelagert werden – also feucht, kühl und vor Wind geschützt.

Transport und Zwischenlagerung

Zwischen Kauf und Pflanzung vergeht oft einige Zeit, und gerade diese Phase entscheidet maßgeblich über das Anwachsergebnis. Die oberste Regel lautet: Die Wurzeln dürfen niemals austrocknen.

Für den Transport empfiehlt es sich, die Wurzeln in feuchte Jutesäcke, nasses Zeitungspapier oder feuchtes Stroh einzuwickeln. Zusätzlich schützt eine Plastikfolie vor Verdunstung während der Fahrt. Bei offenen Transportern oder längeren Strecken ist besondere Vorsicht geboten, da der Fahrtwind die Wurzeln schnell austrocknet. Wer mit dem Pkw unterwegs ist, verstaut die Pflanzen am besten im geschlossenen Kofferraum.

Kann die Pflanzung nicht sofort nach dem Kauf erfolgen, ist das sogenannte Einschlagen die Methode der Wahl. Dabei hebt man an einer schattigen Stelle im Garten einen flachen Graben aus und legt die Pflanzen schräg hinein, sodass die Wurzeln vollständig mit Erde bedeckt sind. Anschließend wird gründlich gewässert. In diesem Zustand überdauern wurzelnackte Gehölze problemlos mehrere Wochen, bis die Bedingungen für die endgültige Pflanzung stimmen.

Bei Frost ist besondere Umsicht erforderlich. Durchgefrorene Wurzeln nehmen erheblichen Schaden. Steht eine Frostperiode bevor, deckt man eingeschlagene Pflanzen zusätzlich mit Laub, Stroh oder Vlies ab. Die Pflanzung selbst sollte erst erfolgen, wenn der Boden aufgetaut und nicht mehr geschmiert ist.

Schritt für Schritt: Pflanzung von wurzelnackten Gehölzen

Die eigentliche Pflanzung folgt einem bewährten Ablauf, der bei Beachtung einiger Grundregeln zuverlässig zu guten Ergebnissen führt.

Zunächst bereitet man das Pflanzloch vor. Es sollte mindestens doppelt so breit und eineinhalbmal so tief sein wie das Wurzelsystem der Pflanze. Die ausgehobene Erde wird gelockert und bei Bedarf mit reifem Kompost oder gut abgelagertem Stallmist angereichert. Schwere Böden profitieren von einer Drainageschicht aus grobem Kies am Grund des Pflanzlochs.

Vor dem Einsetzen erfolgt der Wurzelschnitt. Dabei kürzt man beschädigte, abgebrochene oder überlange Wurzeln mit einer scharfen Gartenschere sauber ein. Dieses Anschneiden regt die Bildung neuer Faserwurzeln an und verbessert die Wasseraufnahme. Zusätzlich ist ein mehrstündiges Wässern der Wurzeln empfehlenswert – am besten über Nacht in einem Eimer mit Wasser.

Die richtige Pflanztiefe orientiert sich an der früheren Standtiefe in der Baumschule, die meist an einer leichten Verfärbung am Wurzelhals erkennbar ist. Zu tiefes Setzen begünstigt Fäulnis, zu flaches Pflanzen legt die Wurzeln frei und trocknet sie aus. Das Gehölz wird mittig ins Pflanzloch gestellt, die Wurzeln werden fächerförmig ausgebreitet und die Erde schichtweise eingefüllt. Zwischendurch tritt man die Erde leicht an, um Hohlräume zu vermeiden.

Anschließend formt man einen Gießrand rund um die Pflanze und schlämmt gründlich ein – bei einem Baum sind das gut 20 bis 30 Liter Wasser. Das Einschlämmen schwemmt die Erde an die Wurzeln und beseitigt verbliebene Lufttaschen. Hochstämme und größere Bäume benötigen einen Stützpfahl, der vor dem Einsetzen der Pflanze eingeschlagen wird, um Wurzelschäden zu vermeiden. Der Baum wird mit einem breiten, elastischen Band am Pfahl befestigt, wobei darauf zu achten ist, dass das Band nicht einschneidet.

Pflege nach der Pflanzung

Mit dem Einsetzen ist die Arbeit nicht getan. Gerade in den ersten Wochen und Monaten benötigen frisch gepflanzte Gehölze besondere Aufmerksamkeit.

Die Wasserversorgung steht dabei im Mittelpunkt. Auch wenn der März oft feucht ist, können trockene Phasen im Frühjahr den Anwachserfolg gefährden. Frisch gepflanzte Gehölze haben noch kein ausgebreitetes Wurzelsystem und können Trockenheit nicht aus tieferen Bodenschichten kompensieren. In niederschlagsarmen Perioden sollte daher regelmäßig und durchdringend gewässert werden – lieber seltener und dafür reichlich als täglich nur oberflächlich.

Eine Mulchschicht aus Rindenmulch, Grasschnitt oder Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt gleichzeitig Unkrautwuchs, der junge Gehölze um Wasser und Nährstoffe konkurriert. Die Mulchschicht sollte etwa fünf bis zehn Zentimeter stark sein, dabei aber nicht direkt am Stamm anliegen, um Fäulnis zu vermeiden.

Bei vielen Gehölzen empfiehlt sich im ersten Jahr nach der Pflanzung ein Pflanzschnitt. Dieser regt die Verzweigung an und bringt das Verhältnis zwischen oberirdischer Masse und Wurzelvolumen ins Gleichgewicht. Da beim Ausheben in der Baumschule zwangsläufig Wurzelmasse verloren geht, entlastet ein moderater Rückschnitt die Pflanze und fördert einen kompakten Aufbau. Die genaue Schnittführung variiert je nach Gehölzart und sollte bei Unsicherheit mit einem Fachmann abgesprochen werden.

In Gebieten mit hohem Wildbesatz ist ein Verbissschutz sinnvoll. Rehe und Hasen knabbern gerne an jungen Trieben und können frisch gepflanzte Gehölze erheblich schädigen. Drahtgitter, Wuchshüllen oder spezielle Verbissschutzmanschetten schaffen hier Abhilfe.

Häufige Fehler vermeiden

Trotz der grundsätzlichen Robustheit wurzelnackter Gehölze scheitern manche Pflanzungen. In den meisten Fällen lassen sich die Ursachen auf einige typische Fehler zurückführen, die sich mit etwas Wissen leicht vermeiden lassen.

Der wohl häufigste Fehler ist die zu späte Pflanzung. Sobald die Knospen sichtbar schwellen und der Austrieb beginnt, verlagert die Pflanze ihre Energie in die oberirdischen Teile. Die Wurzeln, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Boden verankert sind, können den Wasserbedarf der austreibenden Blätter nicht decken. Die Pflanze vertrocknet trotz feuchter Erde, weil der Wassertransport nicht funktioniert. Wer im März pflanzt, sollte daher die Knospen im Blick behalten und bei deutlich einsetzender Entwicklung auf Containerware ausweichen.

Austrocknung der Wurzeln vor der Pflanzung ist ein weiterer häufiger Grund für Misserfolge. Schon wenige Stunden an der Luft genügen, um feine Faserwurzeln irreparabel zu schädigen. Die Wurzeln müssen vom Kauf bis zum Einsetzen konsequent feucht gehalten werden.

Bei der Pflanztiefe unterlaufen ebenfalls oft Fehler. Zu tiefes Setzen, bei dem der Wurzelhals unter der Erde verschwindet, führt langfristig zu Stammfäule und Kümmerwuchs. Zu flaches Pflanzen hingegen legt die Wurzelansätze frei, trocknet sie aus und macht das Gehölz anfällig für Frostschäden.

Schließlich wird die Wasserversorgung in den ersten Wochen und Monaten unterschätzt. Viele Gärtner verlassen sich auf den Regen, der im Frühjahr aber keineswegs zuverlässig fällt. Regelmäßige Kontrollen und bedarfsgerechtes Wässern sichern den Anwachserfolg.

Fazit und Handlungsempfehlung

Wurzelnackte Gehölze verbinden handfeste wirtschaftliche Vorteile mit gärtnerischer Qualität. Der deutlich günstigere Preis ermöglicht ambitionierte Gartenprojekte, die mit Containerware das Budget sprengen würden. Gleichzeitig entwickeln sich fachgerecht gepflanzte wurzelnackte Bäume und Sträucher oft besser als ihre teurer erworbenen Pendants, da ihr natürliches Wurzelsystem von Anfang an ungehindert in den Boden einwachsen kann.

Wer jetzt handelt, nutzt die letzten Wochen dieses besonderen Zeitfensters optimal aus. Der März bietet ideale Bedingungen: Die Böden sind in der Regel frostfrei und gut zu bearbeiten, die Pflanzen befinden sich noch in Ruhe, und bis zum Sommer bleibt genügend Zeit für die Wurzelbildung. Ein Besuch bei der örtlichen Baumschule oder ein gezielter Blick ins Sortiment der Gartenmärkte lohnt sich. Ob Obstbaum, Hecke oder Ziergehölz – die Auswahl ist jetzt am größten und die Preise am niedrigsten.

In wenigen Wochen schließt sich dieses Fenster bis zum Herbst. Wer seine Gartenpläne in diesem Jahr noch verwirklichen möchte, sollte daher nicht zögern. Die Investition in wurzelnackte Gehölze zahlt sich aus – für den Geldbeutel heute und für einen vitalen, schönen Garten in den kommenden Jahren.

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Häufige Leserfragen zu wurzelnackten Gehölzen

Kann ich wurzelnackte Pflanzen auch im Herbst setzen oder nur im Frühjahr?

Die Pflanzzeit für wurzelnackte Gehölze erstreckt sich über die gesamte Vegetationsruhe, also von etwa Mitte Oktober bis Ende März. Der Herbst bietet sogar einige Vorteile: Der Boden ist noch warm vom Sommer, was die Wurzelbildung begünstigt, und die Pflanzen können sich bis zum Frühjahr bereits etablieren. Im Frühjahr gepflanzte Gehölze müssen hingegen direkt mit dem Austrieb beginnen, ohne bereits eingewachsen zu sein. Beide Zeiträume führen bei fachgerechter Pflanzung zu guten Ergebnissen, wobei frostempfindliche Arten wie Walnuss oder bestimmte Obstsorten besser im Frühjahr gesetzt werden sollten.

Woran erkenne ich, ob eine wurzelnackte Pflanze noch lebensfähig ist?

Ein einfacher Test gibt schnell Aufschluss: Kratzen Sie mit dem Fingernagel vorsichtig an einem jungen Trieb die oberste Rindenschicht ab. Erscheint darunter grünes, feuchtes Gewebe, ist die Pflanze vital. Zeigt sich braunes, trockenes Material, deutet dies auf Absterben hin. Zusätzlich sollten die Wurzeln bei leichtem Biegen elastisch sein und nicht brechen. Frische Wurzeln haben eine helle Färbung und riechen angenehm erdig. Morsche, dunkle Wurzeln mit fauligem Geruch sind ein klares Ausschlusskriterium.

Muss ich wurzelnackte Rosen anders behandeln als Bäume und Sträucher?

Grundsätzlich gelten dieselben Prinzipien, doch Rosen haben einige Besonderheiten. Die Veredlungsstelle – die knollige Verdickung am Übergang zwischen Wurzel und Trieben – sollte nach der Pflanzung etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Das schützt sie vor Frost und fördert die Bildung eigener Wurzeln oberhalb der Unterlage. Zusätzlich empfiehlt sich bei Rosen das Anhäufeln nach der Pflanzung: Die Triebe werden etwa 15 bis 20 Zentimeter hoch mit Erde bedeckt und erst nach dem Austrieb im späten Frühjahr wieder freigelegt. So bleiben die Triebe vor Austrocknung und Frost geschützt.

Wie lange können wurzelnackte Pflanzen eingeschlagen überdauern?

Bei sachgerechtem Einschlagen an einem schattigen, windgeschützten Platz halten sich wurzelnackte Gehölze problemlos mehrere Wochen. Die Wurzeln müssen vollständig mit lockerer, feuchter Erde bedeckt sein, und bei Trockenheit ist zusätzliches Wässern erforderlich. Allerdings sollte das Einschlagen als Übergangslösung betrachtet werden und nicht länger als nötig dauern. Je früher die endgültige Pflanzung erfolgt, desto besser sind die Anwachsbedingungen. Bei längerem Einschlagen über vier Wochen hinaus beginnen die Pflanzen am provisorischen Standort Wurzeln zu bilden, die beim Umpflanzen wieder beschädigt werden.

Brauchen wurzelnackte Gehölze sofort Dünger?

Im Pflanzjahr ist Zurückhaltung beim Düngen angebracht. Die Wurzeln benötigen zunächst Zeit, um sich im Boden zu etablieren und Faserwurzeln zu bilden. Hohe Nährstoffkonzentrationen können die jungen Wurzeln sogar schädigen. Eine Beigabe von reifem Kompost ins Pflanzloch versorgt die Pflanze mit allem Nötigen. Mineralischer Dünger sollte frühestens im zweiten Standjahr gegeben werden, wenn das Wurzelsystem ausreichend entwickelt ist. Eine Mulchschicht aus organischem Material zersetzt sich langsam und gibt dabei kontinuierlich Nährstoffe frei – das ist für frisch gepflanzte Gehölze ideal.

Ist der Pflanzschnitt bei allen wurzelnackten Gehölzen notwendig?

Der Pflanzschnitt dient dazu, das Gleichgewicht zwischen Wurzelmasse und oberirdischen Trieben wiederherzustellen. Da beim Ausheben in der Baumschule Wurzeln verloren gehen, entlastet ein moderater Rückschnitt die Pflanze. Bei Heckenpflanzen wie Hainbuche oder Liguster kürzt man die Triebe um etwa ein Drittel, was zusätzlich die Verzweigung fördert. Obstbäume erhalten ihren Erziehungsschnitt, der den Kronenaufbau einleitet. Ziergehölze, die bereits gut verzweigt sind, benötigen oft nur das Entfernen beschädigter Triebspitzen. Ausnahmen bilden Gehölze, die schlecht auf Schnitt reagieren, wie etwa Magnolien oder Zaubernuss – hier beschränkt man sich auf das Entfernen offensichtlich geschädigter Teile.

Können wurzelnackte Pflanzen auch in Kübel gepflanzt werden?

Grundsätzlich ist das möglich, allerdings nicht die optimale Verwendung. Wurzelnackte Gehölze sind für die Freilandpflanzung konzipiert und entfalten ihr Potenzial am besten im gewachsenen Gartenboden. Wer dennoch einen Kübel bepflanzen möchte, sollte ein ausreichend großes Gefäß wählen und auf gute Drainage achten. Besser geeignet für die Kübelkultur ist jedoch Containerware, die bereits an begrenzte Wurzelräume gewöhnt ist. Der Preisvorteil wurzelnackter Pflanzen relativiert sich im Kübel zudem, da diese ohnehin nur einzelne Pflanzen und keine großen Stückzahlen erfordern.

Was tun, wenn nach der Pflanzung Spätfrost angekündigt wird?

Leichte Fröste bis etwa minus fünf Grad überstehen frisch gepflanzte Gehölze in der Regel unbeschadet, solange sie noch nicht ausgetrieben haben. Problematisch wird es, wenn bereits junge Blätter erschienen sind, die dann erfrieren können. In diesem Fall hilft ein Schutz aus Vlies, das abends über die Pflanze gelegt und tagsüber entfernt wird. Den Wurzelbereich schützt eine dicke Mulchschicht vor dem Durchfrieren. Bei angekündigtem Kahlfrost sollte zudem vorher gegossen werden, da feuchter Boden Wärme besser speichert als trockener. Nach einem Frostschaden sollten erfrorene Triebteile erst nach dem endgültigen Austrieb zurückgeschnitten werden, wenn das Ausmaß der Schädigung erkennbar ist.

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

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