Garten-Wasserzähler spart Hunderte Euro Warum Eigenheimbesitzer 2026 keine Abwassergebühren mehr für Gießwasser zahlen müssen
Garten-Wasserzähler spart Hunderte Euro Warum Eigenheimbesitzer 2026 keine Abwassergebühren mehr für Gießwasser zahlen müssen

Garten-Wasserzähler spart Hunderte Euro: Warum Eigenheimbesitzer 2026 keine Abwassergebühren mehr für Gießwasser zahlen müssen

Garten-Wasserzähler sparen bares Geld: Warum Sie jetzt einen separaten Wasserzähler für draußen einbauen sollten

Wer im Sommer seinen Garten bewässert, Blumenbeete pflegt oder den Rasen sprengt, verbraucht schnell erhebliche Mengen Trinkwasser. Was viele Eigenheimbesitzer dabei nicht wissen: Für jeden Kubikmeter, der durch die Hauptwasseruhr fließt, berechnet die Kommune automatisch auch Abwassergebühren – selbst dann, wenn das Wasser vollständig im Garten versickert und niemals die Kanalisation erreicht. Über das Jahr gerechnet summiert sich diese stille Mehrbelastung auf erstaunliche Beträge. Ein separater Gartenwasserzähler schafft hier Abhilfe, denn er erfasst genau die Wassermenge, die ausschließlich im Außenbereich verwendet wird, und sorgt dafür, dass dafür keine Abwassergebühren mehr anfallen. Gerade im Jahr 2026, in dem zahlreiche Kommunen ihre Gebührensätze erneut angehoben haben, lohnt es sich mehr denn je, über diese Investition nachzudenken.

Guide zum Garten-Wasserzähler
Guide zum Garten-Wasserzähler

Was ist ein Gartenwasserzähler und wie funktioniert er?

Ein Gartenwasserzähler ist ein geeichter Zwischenzähler, der hinter dem Hauptwasserzähler in die Leitung eingebaut wird, die ausschließlich die Außenzapfstellen versorgt. Technisch handelt es sich um einen handelsüblichen Kaltwasserzähler mit einem Nenndurchfluss, der typischerweise bei Qn 2,5 liegt – ausreichend für die gängigen Gartenwasseranschlüsse. Anders als der Hauptzähler, der den gesamten Wasserverbrauch eines Haushalts misst, erfasst der Gartenwasserzähler ausschließlich das Wasser, das durch den separaten Außenanschluss fließt. Die dort gemessene Menge wird bei der jährlichen Abrechnung vom Gesamtverbrauch abgezogen, sodass nur noch für die tatsächlich in die Kanalisation eingeleitete Wassermenge Abwassergebühren erhoben werden. Wichtig zu verstehen: Der Gartenwasserzähler ersetzt nicht den Hauptzähler, sondern ergänzt ihn als eigenständige Messstelle für den Außenbereich.

Warum zahlen Gartenbesitzer zu viel? Das Abwassergebühren-Problem erklärt

Die kommunale Abwassergebühr wird in den meisten deutschen Gemeinden nach dem sogenannten Frischwassermaßstab berechnet. Das bedeutet, dass die Menge des verbrauchten Trinkwassers als Berechnungsgrundlage für die Abwasserentsorgung dient. Die Logik dahinter ist simpel: Was an Frischwasser in den Haushalt fließt, verlässt ihn in der Regel als Abwasser über die Kanalisation. Für den Gartenbereich greift diese Annahme jedoch nicht, denn Gießwasser versickert im Boden, verdunstet oder wird von Pflanzen aufgenommen – es erreicht zu keinem Zeitpunkt das Abwassersystem.

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Eine Beispielrechnung verdeutlicht das Problem

Ein durchschnittlicher Garten mit rund 400 Quadratmetern Rasenfläche und einigen Beeten benötigt in einem normalen Sommer etwa 30 bis 50 Kubikmeter Wasser. Bei einem Abwassergebührensatz von beispielsweise 2,80 Euro pro Kubikmeter, wie er in vielen Kommunen üblich ist, zahlt der Gartenbesitzer zwischen 84 und 140 Euro pro Jahr an Abwassergebühren für Wasser, das nie im Kanal gelandet ist. In trockenen Sommern oder bei größeren Gärten mit Gemüsebeeten, Gewächshaus und Rasenbewässerung kann der Verbrauch schnell auf 80 bis 100 Kubikmeter steigen – und damit auch die unnötige Belastung auf über 250 Euro jährlich.

Rechtliche Grundlagen: Was Kommunen erlauben und was Sie beachten müssen

Grundsätzlich haben Grundstückseigentümer in ganz Deutschland das Recht, einen Gartenwasserzähler zu installieren und sich die darüber erfassten Wassermengen bei der Abwassergebühr anrechnen zu lassen. Die genauen Regelungen finden sich jedoch in den kommunalen Entwässerungssatzungen und können von Gemeinde zu Gemeinde deutlich variieren. Einige Kommunen verlangen eine formelle Genehmigung vor dem Einbau, andere setzen lediglich eine Anmeldung beim örtlichen Wasserversorger voraus.

Eichpflicht und Austauschfristen

Was in allen Fällen gilt, ist die Eichpflicht: Der Gartenwasserzähler muss nach dem deutschen Mess- und Eichgesetz geeicht sein, und die Eichfrist für Kaltwasserzähler beträgt sechs Jahre. Nach Ablauf dieser Frist muss der Zähler entweder neu geeicht oder durch ein neues, geeichtes Gerät ersetzt werden. Versäumt der Eigentümer den fristgerechten Austausch, erkennt die Kommune die abgelesenen Werte nicht mehr an – die Ersparnis entfällt dann rückwirkend für den betroffenen Abrechnungszeitraum. Es empfiehlt sich daher dringend, das Einbaudatum zu notieren und den Austauschtermin rechtzeitig einzuplanen.

Installation 2026: Ablauf, Kosten und Fördermöglichkeiten

Der Einbau eines Gartenwasserzählers ist technisch unkompliziert und in der Regel innerhalb weniger Stunden erledigt. Einige Kommunen schreiben vor, dass die Montage durch einen zugelassenen Fachbetrieb erfolgen muss, während andere auch die Eigeninstallation erlauben, sofern die anschließende Verplombung durch den Wasserversorger vorgenommen wird.

Typische Kosten im Überblick

Der Zähler selbst kostet zwischen 30 und 60 Euro, hinzu kommen Einbaumaterial wie Absperrventile, Rückflussverhinderer und Anschlussverschraubungen für weitere 20 bis 40 Euro. Wer einen Fachbetrieb beauftragt, sollte für die Montage zusätzlich 80 bis 150 Euro einplanen. Die Verplombung durch den Wasserversorger schlägt je nach Kommune mit 20 bis 50 Euro zu Buche. Insgesamt bewegen sich die Gesamtkosten damit in einem Rahmen von rund 150 bis 300 Euro. Spezielle Förderprogramme für Gartenwasserzähler gibt es zwar nicht, doch einige Kommunen bieten vergünstigte Pauschalen für den Einbau oder verzichten auf die Plombierungsgebühr, wenn der Antrag innerhalb bestimmter Aktionszeiträume gestellt wird. Ein Anruf beim örtlichen Wasserwerk kann sich daher lohnen.

Wann rechnet sich der Gartenwasserzähler? Amortisationsrechnung mit Praxisbeispielen

Die Wirtschaftlichkeit hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: dem jährlichen Gartenwasserverbrauch und der Höhe der kommunalen Abwassergebühr. Bei einem Gebührensatz von 2,80 Euro pro Kubikmeter und Einbaukosten von insgesamt 200 Euro ergibt sich folgendes Bild.

Rechenbeispiele nach Gartengröße

Ein kleiner Garten mit etwa 200 Quadratmetern und einem Verbrauch von rund 20 Kubikmetern pro Jahr spart jährlich circa 56 Euro – die Investition hat sich nach knapp vier Jahren amortisiert. Ein mittelgroßer Garten mit 500 Quadratmetern und 50 Kubikmetern Verbrauch kommt auf eine Ersparnis von 140 Euro jährlich, sodass sich die Kosten bereits nach eineinhalb Jahren rechnen. Bei großen Gärten mit Rasenfläche, Gemüsebeeten und Gewächshaus, die leicht 80 bis 100 Kubikmeter verbrauchen, liegt die jährliche Ersparnis bei 224 bis 280 Euro – hier ist die Investition bereits im ersten Jahr wieder eingespielt. Selbst wenn man den turnusgemäßen Austausch alle sechs Jahre einkalkuliert, bleibt über die gesamte Nutzungsdauer ein deutliches Plus.

Häufige Probleme und Fehler beim Gartenwasserzähler

Der häufigste Fehler passiert nicht beim Zähler selbst, sondern bei der Leitungsführung. Wer den Gartenwasserzähler in eine Leitung einbaut, von der auch ein Innenanschluss abzweigt – etwa ein Waschbecken in der Garage – erfasst Wasser, das doch ins Abwasser gelangt. Die Kommune kann in solchen Fällen die Anerkennung verweigern. Ebenso problematisch ist der fehlende Rückflussverhinderer, der in vielen Satzungen als Einbauvoraussetzung vorgeschrieben ist und verhindert, dass Gartenwasser zurück ins Trinkwassernetz gedrückt wird.

Frostschutz nicht vergessen

Da der Gartenwasserzähler in der Regel im unbeheizten Bereich montiert ist, gehört die Wintervorbereitung zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen. Vor dem ersten Frost muss die Leitung entleert und der Zähler nach Möglichkeit abgesperrt werden. Frostschäden am Zählergehäuse führen nicht nur zum Wasserverlust, sondern machen auch einen Neukauf samt erneuter Verplombung erforderlich. Wer den Zähler in einem frostsicheren Schacht oder einem isolierten Zählerkasten unterbringt, schützt sich dauerhaft vor diesem Problem.

Praktische Tipps So holen Sie das Maximum aus Ihrem Gartenwasserzähler
Praktische Tipps So holen Sie das Maximum aus Ihrem Gartenwasserzähler

Praktische Tipps: So holen Sie das Maximum aus Ihrem Gartenwasserzähler

Die Platzierung des Zählers sollte gut durchdacht sein. Idealerweise sitzt er direkt hinter der Abzweigung vom Hauswassernetz, an einer Stelle, die für die jährliche Ablesung leicht zugänglich ist. Wer zusätzlich eine Regenwasserzisterne nutzt, kann das System besonders effizient gestalten: Der Gartenwasserzähler erfasst dann nur die Trinkwassermenge, die bei leerem Regenwassertank als Ergänzung benötigt wird – die Kombination beider Systeme maximiert die Einsparung.

Dokumentieren Sie die Zählerstände regelmäßig, am besten monatlich während der Bewässerungssaison und einmal zum Jahresende vor der Ablesung. Diese Aufzeichnungen helfen nicht nur bei der Kontrolle des eigenen Verbrauchs, sondern dienen auch als Nachweis gegenüber der Kommune, falls Unstimmigkeiten bei der Abrechnung auftreten.

Fazit

Ein Gartenwasserzähler ist eine der wenigen Investitionen rund ums Eigenheim, die sich fast immer innerhalb kurzer Zeit rechnen. Die Einbaukosten sind überschaubar, der bürokratische Aufwand hält sich in Grenzen, und die jährliche Ersparnis bei den Abwassergebühren steigt mit jedem trockenen Sommer. Besonders lohnenswert ist der Einbau für alle, die regelmäßig Rasen bewässern, Gemüse anbauen oder größere Pflanzflächen versorgen. Wer 2026 handelt, profitiert angesichts der vielerorts gestiegenen Gebührensätze besonders schnell – und zahlt endlich nur noch für das Wasser, das auch tatsächlich in der Kanalisation landet.

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Gartenwasserzähler mit aktueller Eichung

Wer Abwassergebühren sparen möchte, braucht zunächst einen geeichten Kaltwasserzähler, der von der Kommune anerkannt wird. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf eine aktuelle Eichung mit möglichst langem Resteichzeitraum, damit Sie die vollen sechs Jahre Nutzungsdauer ausschöpfen können. Zähler mit Qn 2,5 decken den üblichen Durchfluss an Gartenzapfstellen zuverlässig ab.

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Wasserzähler-Einbaugarnitur mit Anschlussset

Eine passende Einbaugarnitur erleichtert die Montage erheblich und sorgt für dichte Verbindungen. Hochwertige Sets enthalten Verschraubungen, Dichtungen und Absperrhähne in der richtigen Dimension, sodass der Zähler fachgerecht und leckagefrei in die Außenleitung integriert werden kann. Achten Sie auf Messingausführungen, die deutlich langlebiger sind als Kunststoffvarianten.

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Rückflussverhinderer für die Trinkwasserleitung

Viele Kommunen schreiben den Einbau eines Rückflussverhinderers als Voraussetzung für die Genehmigung des Gartenwasserzählers vor. Dieses kleine, aber wichtige Bauteil verhindert, dass verunreinigtes Wasser aus der Gartenleitung zurück ins Trinkwassernetz gedrückt wird. Wählen Sie ein Modell, das der DIN EN 1717 entspricht und zur Nennweite Ihrer Leitung passt.

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Frostsicherer Wasserzählerschacht

Ein erdverlegter Zählerschacht schützt den Gartenwasserzähler zuverlässig vor Frost, Witterung und mechanischer Beschädigung. Gute Modelle verfügen über einen isolierten Deckel und ausreichend Platz, um den Zähler bequem ablesen und bei Bedarf tauschen zu können. Die Investition in einen soliden Schacht spart auf lange Sicht die Kosten für frostbedingte Zählerdefekte und Neuinstallationen.

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Rohrisolierung für Außenwasserleitungen

Ergänzend zum Zählerschacht sollten freiliegende Leitungsabschnitte im Außenbereich mit einer hochwertigen Rohrisolierung geschützt werden. Selbstklebende Isolierschläuche aus geschlossenzelligem Schaumstoff lassen sich einfach anbringen und verhindern, dass Restwasser in der Leitung bei den ersten Minusgraden gefriert. Besonders wichtig ist die Isolierung an Übergangsstellen zwischen Hauswand und Erdreich.

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Regenwasserzisterne für den Garten

Wer die Einsparung durch den Gartenwasserzähler maximieren möchte, kombiniert ihn idealerweise mit einer Regenwasserzisterne. Das gesammelte Regenwasser deckt den Großteil des Bewässerungsbedarfs kostenlos ab, während der Trinkwasseranschluss mit dem Gartenzähler nur bei leerem Tank als Nachspeisung einspringt. Bereits ein unterirdischer Tank mit 2.000 bis 3.000 Litern Fassungsvermögen reicht für viele Gärten aus.

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Versenkregner-Bewässerungssystem

Mit einem automatischen Bewässerungssystem nutzen Sie das über den Gartenwasserzähler erfasste Wasser besonders effizient. Versenkregner bewässern den Rasen gleichmäßig und bedarfsgerecht, ohne dass Wasser durch ungezieltes Spritzen verschwendet wird. In Kombination mit einer Zeitschaltuhr lässt sich die Bewässerung in die kühleren Morgen- oder Abendstunden legen, was die Verdunstung minimiert und den Wasserverbrauch deutlich senkt.

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Garten-Wasserzähler Ableseprotokoll und Dokumentationsmappe

Regelmäßige Dokumentation der Zählerstände ist der Schlüssel zur reibungslosen Abrechnung mit der Kommune. Eine übersichtliche Dokumentationsmappe oder ein Hausverwaltungsbuch hilft dabei, Ablesewerte lückenlos festzuhalten, Eichfristen im Blick zu behalten und bei Rückfragen des Wasserversorgers sofort alle Nachweise griffbereit zu haben. Wer es digital bevorzugt, findet auch praktische Haushaltsbuch-Varianten mit vorgedruckten Kategorien für Nebenkosten und Verbrauchswerte.

Häufige Leserfragen zum Garten-Wasserzähler

Brauche ich eine Genehmigung für den Einbau eines Gartenwasserzählers?

In den meisten Kommunen ist keine klassische Baugenehmigung erforderlich, wohl aber eine Anmeldung beim zuständigen Wasserversorger oder der Gemeindeverwaltung. Viele Städte und Gemeinden verlangen, dass der Einbau vorab schriftlich beantragt wird und der Zähler nach der Montage durch den Versorger verplombt wird. Ohne diese offizielle Registrierung erkennt die Kommune die abgelesenen Werte bei der Abwasserabrechnung nicht an. Ein kurzer Anruf beim örtlichen Wasserwerk klärt in wenigen Minuten, welche Schritte in Ihrer Gemeinde konkret notwendig sind.

Kann ich den Gartenwasserzähler selbst einbauen oder muss ein Fachbetrieb ran?

Das hängt von der jeweiligen kommunalen Satzung ab. Einige Gemeinden erlauben die Eigenmontage durch den Grundstückseigentümer, sofern der Zähler anschließend durch den Wasserversorger verplombt und abgenommen wird. Andere Kommunen schreiben den Einbau durch einen zugelassenen Installationsbetrieb ausdrücklich vor. Selbst wenn die Eigeninstallation erlaubt ist, empfiehlt sich zumindest eine fachkundige Beratung, denn ein fehlerhaft eingebauter Rückflussverhinderer oder eine falsch dimensionierte Verschraubung kann später zu undichten Stellen oder zur Aberkennung der Messwerte führen.

Wie hoch sind die jährlichen Folgekosten nach dem Einbau?

Die laufenden Kosten sind gering. Einige Kommunen erheben eine jährliche Zählergebühr zwischen 5 und 15 Euro für die Verwaltung und Ablesung. Der größte Posten ist der turnusgemäße Austausch alle sechs Jahre, wenn die Eichfrist abläuft. Ein neuer geeichter Zähler kostet zwischen 30 und 60 Euro, die erneute Verplombung je nach Gemeinde weitere 20 bis 50 Euro. Gemessen an der jährlichen Ersparnis bei den Abwassergebühren, die selbst bei kleineren Gärten bei 50 Euro und mehr liegt, bleibt unter dem Strich ein deutliches Plus.

Was passiert, wenn ich die Eichfrist versäume?

Läuft die sechsjährige Eichfrist ab, ohne dass der Zähler getauscht oder nachgeeicht wurde, verliert er seine messtechnische Zulassung. Die Kommune ist dann berechtigt, die abgelesenen Werte für den gesamten betroffenen Abrechnungszeitraum nicht anzuerkennen. Im Klartext bedeutet das: Sie zahlen rückwirkend volle Abwassergebühren auf Ihren gesamten Wasserverbrauch, als hätten Sie keinen Gartenwasserzähler. Tragen Sie sich das Austauschdatum daher unbedingt im Kalender ein – idealerweise mit einer Erinnerung drei Monate vor Ablauf, damit genügend Zeit für die Beauftragung bleibt.

Lohnt sich ein Gartenwasserzähler auch bei einem kleinen Garten?

Grundsätzlich ja, allerdings verlängert sich die Amortisationszeit bei geringem Wasserverbrauch. Als Faustregel gilt: Ab einem jährlichen Gartenwasserverbrauch von etwa 15 bis 20 Kubikmetern rechnet sich die Investition innerhalb der sechsjährigen Eichperiode. Wer einen kleinen Garten mit wenigen Quadratmetern Rasenfläche hat und überwiegend Regenwasser nutzt, sollte vorher ehrlich kalkulieren. Bereits ein einziger heißer Sommer mit intensiver Bewässerung kann den Verbrauch jedoch deutlich nach oben treiben und die Rechnung zugunsten des Zählers kippen.

Darf ich das Wasser über den Gartenwasserzähler auch für den Pool oder das Planschbecken nutzen?

Das ist eine der häufigsten Streitfragen zwischen Eigenheimbesitzern und Kommunen. Grundsätzlich erfasst der Gartenwasserzähler alles Wasser, das durch die angeschlossene Außenleitung fließt. Ob Poolwasser von der Abwassergebühr befreit ist, hängt davon ab, wie das Wasser letztlich entsorgt wird. Fließt das Poolwasser beim Ablassen in die Kanalisation, handelt es sich sehr wohl um Abwasser, und die Gebührenbefreiung gilt nicht. Versickert es hingegen vollständig auf dem eigenen Grundstück, erkennen viele Kommunen die Absetzung an. Prüfen Sie die Regelung in Ihrer Entwässerungssatzung sorgfältig, bevor Sie den Pool über den Gartenzähler befüllen.

Wie schütze ich den Gartenwasserzähler im Winter vor Frostschäden?

Frost ist der größte Feind des Gartenwasserzählers, denn gefrierendes Wasser im Zählergehäuse sprengt das Messwerk und macht einen Neukauf erforderlich. Vor dem ersten Frost sollten Sie die Außenleitung am Absperrhahn im Haus schließen, die Leitung vollständig entleeren und den Zähler nach Möglichkeit trocken überwintern lassen. Wer den Zähler in einem erdverlegten Schacht installiert hat, sollte diesen zusätzlich mit Isoliermaterial oder Styroporplatten auskleiden. Eine dauerhafte Lösung bieten frostsichere Zählerschächte mit gedämmtem Deckel, die auch bei strengem Frost zuverlässigen Schutz bieten.

Kann ich den Gartenwasserzähler mit einer Regenwasserzisterne kombinieren?

Diese Kombination ist sogar besonders sinnvoll und holt das Maximum an Einsparung heraus. Wird der Garten vorrangig mit gesammeltem Regenwasser bewässert, springt die Trinkwasserleitung mit dem Gartenwasserzähler nur bei leerem Tank als Nachspeisung ein. Der Zähler erfasst dann ausschließlich die relativ geringe Trinkwasser-Ergänzungsmenge, während der Großteil der Bewässerung gebührenfrei aus der Zisterne erfolgt. Achten Sie bei der Installation darauf, dass Regenwasser- und Trinkwassersystem baulich sauber getrennt bleiben, denn eine Querverbindung zwischen beiden Systemen verstößt gegen die Trinkwasserverordnung und kann empfindliche Bußgelder nach sich ziehen.

Letzte Aktualisierung am 2026-04-20 at 18:43 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

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