
Blumenzwiebeln für den Frühling planen: Diese 5 Sorten sollten Sie jetzt bestellen, bevor sie ausverkauft sind
Der Frühling entscheidet sich im August
Es ist ein seltsamer Gedanke: Draußen stehen Dahlien, Sonnenhut und Phlox in voller Blüte, die Gießkanne ist im Dauereinsatz – und ausgerechnet jetzt soll man an Krokusse denken. Genau das aber unterscheidet den geübten Gärtner vom Gelegenheitspflanzer. Denn während der Sommergarten seinen Höhepunkt feiert, ist die Zwiebelernte in den Niederlanden längst eingefahren, sortiert und kalibriert. Wer im August bestellt, greift auf das vollständige Sortiment zu. Wer bis Oktober wartet, kauft, was übrig geblieben ist.
Dieser Beitrag zeigt Ihnen, warum der Bestellzeitpunkt über die Blütenqualität im April entscheidet, welche fünf Sorten sich für nahezu jeden Garten lohnen, wie Sie vom Paket bis ins Beet vorgehen – und was zu tun ist, wenn Zwiebeln faulen, Wühlmäuse zuschlagen oder im Frühjahr nur Blätter erscheinen.

Was sind Blumenzwiebeln – und warum ist der Bestellzeitpunkt so entscheidend?
Umgangssprachlich wird alles, was im Herbst in die Erde kommt, als Blumenzwiebel bezeichnet. Botanisch sind das drei verschiedene Dinge. Eine echte Zwiebel, etwa bei Tulpe, Narzisse und Hyazinthe, besteht aus fleischigen Schuppenblättern, die schichtweise um einen zentralen Trieb liegen. Eine Knolle wie beim Krokus ist dagegen eine verdickte Sprossachse ohne Schuppen, sie wird jedes Jahr komplett neu gebildet. Rhizome, etwa bei Schwertlilien, sind waagerecht wachsende Erdsprosse.
Entscheidend ist für die Praxis aber ein anderer Punkt: In der Zwiebel steckt die Blüte des kommenden Frühjahrs bereits fertig angelegt. Wer eine Tulpenzwiebel im Sommer längs durchschneidet, sieht unter der Lupe Blütenblätter, Staubgefäße und Stempel im Miniaturformat. Der Gärtner pflanzt also keine Möglichkeit, sondern ein bereits fertiges Produkt. Alles, was die Zwiebel im Herbst noch leisten muss, ist Wurzelbildung – die Blüte selbst wurde im Vorjahr auf dem Feld des Züchters gemacht.
Daraus folgt die ganze Bestelllogik. Die niederländischen Zwiebelfelder werden ab Ende Juni gerodet, getrocknet und im Juli kalibriert, also nach Umfang sortiert. Zwischen Kalenderwoche 32 und 36, grob also Anfang August bis Anfang September, ist die Ware am frischesten und das Sortiment vollständig. Beliebte Sorten in großen Kalibern sind oft bereits im September vergriffen, weil Gartencenter und Kommunen ihre Kontingente früh binden. Wer im Oktober im Baumarkt vor dem Zwiebelregal steht, kauft in vielen Fällen Restposten: kleinere Kaliber, Ware, die bereits wochenlang in geheizter Verkaufsfläche lag, teils mit Druckstellen oder beginnendem Schimmel.

Wirkung: Was gute Zwiebelqualität im Beet tatsächlich bewirkt
Die wichtigste Kennzahl beim Einkauf ist der Zwiebelumfang, angegeben in Zentimetern. Er beschreibt den Umfang der Zwiebel an ihrer dicksten Stelle und korreliert direkt mit der Größe der angelegten Blüte sowie der Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt geblüht wird. Als Orientierung für gute Qualität gilt: Tulpen ab 11/12, besser 12/+, Narzissen ab 14/16, Hyazinthen ab 17/18. Kleinere Kaliber sind nicht grundsätzlich schlecht, sie brauchen aber häufig ein Jahr Aufbauzeit, bevor sie erstmals blühen.
Der zweite Unterschied betrifft die Perspektive. Manche Zwiebeln liefern eine spektakuläre einmalige Show und lassen danach deutlich nach – das gilt für viele gefüllte und gefranste Tulpen, die im Grunde als einjährige Pflanzung gedacht sind. Andere verwildern, das heißt, sie vermehren sich über Brutzwiebeln und Selbstaussaat und werden von Jahr zu Jahr üppiger. Wer langfristig denkt, sollte den Schwerpunkt bewusst auf diese Gruppe legen.
Nicht zu unterschätzen ist der ökologische Nutzen. Krokusse, Traubenhyazinthen und Wildtulpen blühen zu einem Zeitpunkt, an dem kaum andere Nahrung verfügbar ist. Für Hummelköniginnen, die nach der Überwinterung ein Volk gründen müssen, und für früh fliegende Wildbienen sind diese Bestände oft die erste verlässliche Pollenquelle des Jahres.

Diese 5 Sorten sollten Sie jetzt bestellen
Crocus tommasinianus (Elfen-Krokus)
Blüte ab Februar, Wuchshöhe 8 bis 12 Zentimeter, Pflanztiefe rund 8 Zentimeter. Er verträgt Sonne wie lichten Halbschatten und verwildert im Rasen wie kaum eine zweite Art. Sein großer Vorteil gegenüber den großblumigen Gartenkrokussen: Wühlmäuse verschmähen ihn weitgehend. Blühdauer: Mittel. Wiederkehrfreudigkeit: Gut. Pflegeaufwand: Gut, also sehr gering.
Narcissus ‘Thalia’ und ‘Tête-à-Tête’
Blüte März bis April, Höhe 15 bis 40 Zentimeter je nach Sorte, Pflanztiefe 12 bis 15 Zentimeter. Narzissen enthalten Alkaloide und werden deshalb von Wühlmaus und Reh gemieden – die zuverlässigste Dauerlösung im Beet. Sie mögen humosen, nicht zu trockenen Boden. Blühdauer: Gut. Wiederkehrfreudigkeit: Gut. Pflegeaufwand: Gut.
Tulipa Darwin-Hybriden, etwa ‘Apeldoorn’
Blüte im April, Höhe 50 bis 60 Zentimeter, Pflanztiefe 15 bis 20 Zentimeter. Als einzige größere Tulpengruppe kehren sie über mehrere Jahre verlässlich zurück, sofern der Standort sonnig und der Boden im Sommer eher trocken ist. Blühdauer: Gut. Wiederkehrfreudigkeit: Mittel. Pflegeaufwand: Mittel.
Allium ‘Purple Sensation’
Blüte Mai bis Juni, Höhe 70 bis 90 Zentimeter, Pflanztiefe rund 20 Zentimeter. Der Zierlauch schließt genau die Lücke zwischen abgeblühten Frühlingszwiebeln und den erst später startenden Sommerstauden. Er braucht volle Sonne und durchlässigen Boden. Blühdauer: Gut. Wiederkehrfreudigkeit: Mittel. Pflegeaufwand: Gut.
Muscari armeniacum (Traubenhyazinthe)
Blüte April, Höhe 15 bis 20 Zentimeter, Pflanztiefe 8 bis 10 Zentimeter. In großen Stückzahlen sehr günstig und damit ideal für flächige Blauteppiche oder als Unterpflanzung von Gehölzen. Sie treibt bereits im Herbst Laub, das ist normal und kein Fehler. Blühdauer: Mittel. Wiederkehrfreudigkeit: Gut. Pflegeaufwand: Gut.
Anwendung: Vom Paket bis ins Beet
Nach der Lieferung im August gilt zunächst: Zwiebeln sofort aus der Plastikverpackung nehmen. In luftdichten Beuteln kondensiert Feuchtigkeit, und Schimmel hat leichtes Spiel. Ideal ist die Zwischenlagerung in Obst- oder Papierkisten, kühl, dunkel und luftig – Keller, Garage oder Gartenhaus, aber nicht neben lagerndem Obst, da dessen Ethylen die Blütenanlage schädigen kann.
Gepflanzt wird gestaffelt. Narzissen, Krokusse, Muscari und Allium kommen ab September in die Erde, sie brauchen die verbleibende Wärme zur Wurzelbildung. Tulpen dagegen setzt man bewusst spät, ab November, wenn die Bodentemperatur unter zehn Grad gefallen ist. Das ist die wirksamste Vorbeugung gegen die Pilzkrankheit Tulpenfeuer.
Die Faustregel für die Tiefe lautet: zwei- bis dreimal so tief pflanzen, wie die Zwiebel hoch ist. Zu flach gesetzte Zwiebeln blühen schwächer und frieren eher zurück. Pflanzabstände orientieren sich am Zwiebeldurchmesser, in der Regel zwei bis drei Zwiebelbreiten. Optisch überzeugend wirken Gruppen in ungeraden Zahlen – sieben, elf oder fünfzehn Zwiebeln als lockerer Horst statt einer geraden Reihe.
Im Kübel bewährt sich die Lasagne-Methode: unten die großen, spät blühenden Zwiebeln wie Tulpen, darüber eine Schicht Substrat, dann Narzissen, ganz oben Krokusse und Muscari. So blüht dasselbe Gefäß von Februar bis Mai durch.

Tipps vom Profi
Für eine dichte Wirkung rechnet man grob mit 50 bis 80 Kleinzwiebeln oder 30 bis 40 Tulpen pro Quadratmeter. Wer zu sparsam kalkuliert, erhält einen zerstreuten Eindruck statt eines Bildes.
Da die meisten Versender mit Staffelpreisen arbeiten und Versandkosten unabhängig von der Menge anfallen, lohnt sich eine Sammelbestellung mit Nachbarn oder Vereinskollegen fast immer. Prüfen Sie jede Zwiebel vor dem Setzen kurz: Sie muss fest sein, trocken, ohne weiche Stellen und ohne blaugrünen Belag. Weiche Exemplare gehören nicht ins Beet.
Ein Punkt, an dem viele Gärten jedes Jahr verlieren: Das einziehende Laub darf erst entfernt werden, wenn es vollständig vergilbt ist, meist sechs bis acht Wochen nach der Blüte. Vorher zieht die Pflanze die Reservestoffe zurück in die Zwiebel. Wer zu früh schneidet oder mäht, opfert die Blüte des Folgejahres. Kaschieren lässt sich das gelbe Laub elegant durch Nachbarn wie Frauenmantel, Storchschnabel oder Funkien, die genau dann austreiben.
Hilfe bei typischen Problemen
Zwiebeln faulen im Boden. Fast immer ist Staunässe die Ursache, besonders auf lehmigen Böden. Geben Sie eine Handvoll grobkörnigen Sand oder Splitt in die Pflanzgrube und setzen Sie die Zwiebel darauf. Bei sehr schweren Böden ist eine leichte Erhöhung des Beetes die dauerhafte Lösung.
Wühlmäuse fressen die Zwiebeln. Wirksam sind Pflanzkörbe aus engmaschigem Draht oder, deutlich einfacher, der konsequente Umstieg auf Narzissen, Allium und Kaiserkronen. Diese Gattungen werden gemieden.
Es erscheinen nur Blätter, aber keine Blüte. Sogenannte Blindtriebe haben meist zwei Gründe: zu flach gepflanzt oder ein zu kleines Kaliber eingekauft. Beides lässt sich im Folgejahr korrigieren, indem Sie tiefer setzen und auf die Umfangsangabe achten.
Tulpen blühen nur ein einziges Jahr. Das ist bei vielen modernen Zuchtformen systembedingt. Wer Beständigkeit will, wählt Darwin-Hybriden, Wildtulpen oder botanische Arten und sorgt für einen sonnigen, im Sommer trockenen Standort.
Die Lieferung kommt schimmelig an. Dokumentieren Sie den Zustand fotografisch und melden Sie den Mangel umgehend, in der Regel innerhalb weniger Tage. Seriöse Zwiebelversender ersetzen beanstandete Ware unkompliziert – ein weiterer Grund, früh zu bestellen, solange Nachlieferungen aus dem laufenden Sortiment noch möglich sind.
Fazit und Bestellcheckliste
Der Aufwand für einen überzeugenden Frühlingsgarten verteilt sich auf wenige Wochen. Im August bestellen Sie, solange Sortiment und Kaliber vollständig sind, und lagern die Ware kühl und luftig. Im September kommen Narzissen, Krokusse, Muscari und Allium in die Erde. Im Oktober folgen die letzten Nachpflanzungen und die Kübelbepflanzung. Im November schließlich, bei Bodentemperaturen unter zehn Grad, werden die Tulpen gesetzt.
Wer diesen Rhythmus einmal einhält, hat im Februar die ersten Krokusse im Rasen, im April ein volles Beet und im Juni die Alliumkugeln als Übergang zum Sommer. Der Frühling entscheidet sich tatsächlich im August.
Folgende Produkte könnten interessant für Sie sein
Zwiebelpflanzer aus Edelstahl
Der wichtigste Handgriff bei jeder Zwiebelpflanzung ist die exakte Tiefe – und genau die lässt sich mit einem Zwiebelpflanzer mit Zentimeterskala zuverlässig einhalten. Das konische Werkzeug sticht einen sauberen Erdpfropfen aus, der nach dem Einsetzen der Zwiebel einfach wieder aufgesetzt wird. Achten Sie auf ein Modell aus Edelstahl mit gehärteter Schneidkante: Modelle aus lackiertem Stahlblech verbiegen auf lehmigen Böden bereits nach wenigen Saisons. Für den Rasen ist ein Pflanzer mit Trittkante besonders praktisch, weil sich die Grasnarbe damit sauber durchstechen lässt.
- Ergonomischer T-Griff für maximalen Komfort: Der ergonomisch gestaltete T-Griff aus hochwertigem Hartholz liegt...
- Hochwertige und langlebige Materialien: Unser Zwiebelpflanzer ist aus feinem Hartholz gefertigt und mit einem...
- Optimal für die Pflanzsaison vorbereitet: Dieser wurde speziell entwickelt, um das Pflanzen von Blumenzwiebeln...
Pflanzkörbe gegen Wühlmäuse
Wer in einem wühlmausgeplagten Garten Tulpen oder Krokusse setzen möchte, kommt um Pflanzkörbe kaum herum. Die Drahtkörbe werden in die Pflanzgrube eingelassen, mit Erde befüllt und bepflanzt – die Zwiebeln bleiben geschützt, Wurzeln und Triebe wachsen durch die Maschen hindurch. Wichtig ist eine Maschenweite von maximal 13 Millimetern, größere Öffnungen bieten keinen wirksamen Schutz. Setzen Sie den Korb so ein, dass der obere Rand knapp unter der Bodenoberfläche liegt, sonst graben die Tiere schlicht von oben ein.
- Lieferumfang: Sie erhalten 6 Stück Wühlmauskorb und 1 Paar Handschuhe. Jedes Wurzelschutz misst 23 x 25 cm (9 x...
- Hochwertige Materialien: Dieses Pflanzen Wurzelschutz aus Edelstahl 304 ist rost- und korrosionsbeständig und...
- Dreidimensionaler Schutz: Die kreisförmige Schutznetzstruktur schützt die Wurzeln wirksam vor Schlangen...
Aufbewahrungskisten aus Holz für die Zwiebellagerung
Zwischen Lieferung im August und Pflanzung im November müssen die Zwiebeln luftig lagern. Flache Holzstiegen oder Lattenkisten sind dafür ideal, weil die Luft von allen Seiten zirkulieren kann und keine Feuchtigkeit staut. Legen Sie die Zwiebeln nur einlagig aus und stapeln Sie die Kisten mit Abstand. Ein Standort mit 15 bis 18 Grad im Keller oder in der Garage ist optimal – auf keinen Fall neben lagerndem Obst, dessen Ethylen die bereits angelegte Blüte schädigen kann.
- ORDNUNG FÜR DIE VORRATSKAMMER: Jede Stapelkiste misst 27 x 38 x 20 cm und bietet genug Platz für Obst, Gemüse...
- PERFEKT FÜR LEBENSMITTEL: Durch das Bodengitter kann Luft zirkulieren und die Lebensmittel bleiben frisch und ohne...
- STAPELBAR & ALLES GRIFFBEREIT: Die Holzkisten können ganz einfach umgesetzt werden. Dank der eingefrästen...
Bodenthermometer für den Pflanzzeitpunkt
Tulpen sollten erst gesetzt werden, wenn die Bodentemperatur dauerhaft unter zehn Grad liegt – das ist die wirksamste Vorbeugung gegen Tulpenfeuer. Nach Gefühl liegt man dabei regelmäßig daneben, weil sich sonnige Lagen deutlich länger halten als schattige. Ein einfaches Einstichthermometer mit langem Schaft schafft Klarheit. Messen Sie in etwa 15 Zentimetern Tiefe, jeweils morgens, und an mehreren Stellen des Gartens.
- KOMPOST-THERMOMETER FÜR PRÄZISE TEMPERATURÜBERWACHUNG – Verfolgen Sie mühelos die Temperatur Ihres Komposts...
- LANGER EDELSTAHL-SONDENAUFBAU – Langlebige, korrosionsbeständige 500-mm-Kompostsonde, ideal für...
- LEICHT ABLESBARES 50-MM-ZIFFERBLATT – Klar strukturiertes Analog-Zifferblatt mit °C-Skala und...
Grobkörniger Sand oder Splitt für die Pflanzgrube
Die häufigste Ursache für faulende Zwiebeln ist Staunässe auf schweren, lehmigen Böden. Eine zwei bis drei Zentimeter dicke Schicht grobkörniger Sand oder feiner Splitt in der Pflanzgrube schafft eine Drainage, auf der die Zwiebel trocken aufsitzt. Verwenden Sie ausdrücklich keinen feinen Bausand oder Spielsand – der verdichtet mit Lehm zu einer zementartigen Schicht und verschlimmert das Problem. Geeignet ist gewaschener Quarzsand in der Körnung 0/4 oder Splitt 2/8.
- FÜR BESSERE DRAINAGE: Der kör4u Rasensand mit grober Körnung von 0,4-1,4 mm unterstützt die...
- ZUR BODENVERBESSERUNG: Der gewaschene Quarzsand lockert verdichtete Rasenflächen, verbessert die Bodenstruktur und...
- IDEAL NACH AERIFIZIEREN UND VERTIKUTIEREN: Der Rasensand lässt sich nach der Rasenpflege gleichmäßig einarbeiten...
Pflanzkübel mit Wasserabzug für die Lasagne-Methode
Für die geschichtete Kübelbepflanzung braucht es Tiefe: Mindestens 35, besser 40 Zentimeter, damit drei Zwiebelschichten übereinander Platz finden. Entscheidend sind ausreichend große Abzugslöcher, denn im Winter ist Staunässe im Gefäß der häufigste Verlustgrund. Frostfeste Materialien wie Fiberglas oder hochgebrannte Keramik überstehen die kalte Jahreszeit im Freien deutlich besser als einfacher Ton. Stellen Sie den Kübel auf Füße, damit das Wasser tatsächlich ablaufen kann.
- Pflanzkübel aus frostfestem hochgebranntem Terracotta. in Handarbeit hergestellt
- in hellem,freundlichen Farbton
- Rustikales,sehr hartes Material.
Kaliumbetonter Blumenzwiebeldünger
Im Pflanzjahr ist Dünger überflüssig, die Zwiebel bringt ihre Reserven mit. Ab dem zweiten Standjahr entscheidet die Nährstoffversorgung direkt nach der Blüte aber darüber, wie kräftig die Zwiebel für das Folgejahr aufbaut. Kaliumbetonte Dünger fördern genau diese Einlagerung und verbessern zugleich die Frosthärte. Streuen Sie unmittelbar nach dem Verblühen, solange das Laub noch grün ist – danach ist die Aufnahme kaum noch möglich. Frischer Stallmist gehört dagegen nie in die Pflanzgrube, er begünstigt Fäulnis.
- Für eine wahre Explosion der Farben: Unsere Blüten-Induktor-Formel weckt die volle Kraft Ihrer Zwiebelblumen und...
- Wissenschaftlich perfektioniert: Das exakt auf Zwiebelblumen abgestimmte NPK-Verhältnis mit moderatem Stickstoff...
- Maximale Nährstoff-Power dank Chelat-Technologie: Essentielle Spurenelemente wie Eisen und Zink sind optimal...
Gartenhandschuhe mit beschichteter Handfläche
Zwiebelpflanzung bedeutet stundenlanges Arbeiten in feuchter, kühler Herbsterde. Handschuhe mit Nitril- oder Latexbeschichtung an der Handfläche halten die Hände trocken, lassen den Handrücken aber atmen. Wichtig ist ein enger Sitz an den Fingerkuppen, weil sich kleine Zwiebeln wie Muscari sonst kaum greifen lassen. Ein zusätzlicher Nutzen: Die Schalen mancher Zwiebeln, besonders bei Hyazinthen, enthalten Kalziumoxalat und können bei empfindlicher Haut Juckreiz auslösen.
- Verpackung: 3 Paare; Größe: L
- Hohe Atmungsaktivität und hervorragende Griffigkeit: Sie werden sich im Sommer nicht schwül fühlen, wenn Sie...
- Langlebige und wiederverwendbare Gartenhandschuhe: Hochwertiges, schlankes Nylon-Innenfutter mit schwarzer...
Häufige Leserfragen zu Blumenzwiebeln
Kann ich Blumenzwiebeln auch noch im Dezember pflanzen?
Ja, solange der Boden frostfrei und bearbeitbar ist. Tulpen vertragen eine Pflanzung bis in den Dezember hinein sogar gut, weil sie ohnehin Kälte zur Blühinduktion brauchen. Kritisch wird es erst, wenn der Boden durchgefroren ist – dann wurzeln die Zwiebeln nicht mehr an und vertrocknen. Notlösung bei bereits gefrorenem Beet: in Töpfe mit Substrat setzen, an einer geschützten Hauswand überwintern und im Frühjahr auspflanzen. Die Blüte fällt meist etwas später und kürzer aus, ist aber besser als eine ungenutzte Zwiebel.
Muss ich Blumenzwiebeln nach der Blüte ausgraben?
In den allermeisten Fällen nicht. Narzissen, Krokusse, Muscari und Allium bleiben dauerhaft im Boden und werden von Jahr zu Jahr besser. Ausgraben lohnt nur bei hochgezüchteten Tulpen, die im Sommer trocken gelagert werden sollen, oder wenn der Standort im Sommer stark bewässert wird. Wichtig ist dann: erst nach vollständigem Einziehen des Laubs roden, luftig und dunkel bei etwa 18 bis 20 Grad lagern.
Woran erkenne ich beim Kauf eine hochwertige Zwiebel?
An vier Merkmalen: Sie ist fest und schwer für ihre Größe, die äußere Schale ist trocken und papierartig, es gibt keine weichen oder eingedrückten Stellen und keinen blaugrünen oder graufilzigen Belag. Kleine Risse in der Außenhaut sind unbedenklich. Achten Sie zusätzlich auf die Umfangsangabe – ein Beutel ohne Kaliberangabe ist fast immer ein Hinweis auf kleinere Sortierung.
Wie viele Zwiebeln brauche ich für einen Quadratmeter?
Für ein dichtes, geschlossenes Bild rechnen Sie mit rund 30 bis 40 Tulpen oder Narzissen beziehungsweise 50 bis 80 Kleinzwiebeln wie Krokus und Muscari pro Quadratmeter. Der häufigste Fehler ist Sparsamkeit: Zehn Tulpen auf einem Quadratmeter wirken zufällig verstreut. Besser ist es, die Fläche kleiner zu wählen und dafür dicht zu pflanzen.
Warum blühen meine Tulpen jedes Jahr schwächer?
Dahinter stecken meist drei Faktoren. Erstens die Sortenwahl – gefüllte, gefranste und Papageien-Tulpen sind auf Schauwirkung, nicht auf Ausdauer gezüchtet. Zweitens ein zu feuchter Sommerboden, der die Ruhephase stört. Drittens zu frühes Entfernen des Laubs. Wer Beständigkeit möchte, greift zu Darwin-Hybriden, Wildtulpen oder botanischen Arten und wählt einen sonnigen Platz, der im Sommer abtrocknen darf.
Sind Blumenzwiebeln giftig für Haustiere?
Ja, viele davon. Besonders Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und Herbstzeitlose enthalten Alkaloide beziehungsweise Colchicin und können bei Hunden und Katzen zu Erbrechen, Durchfall und Kreislaufproblemen führen. Bewahren Sie die Lieferung deshalb außerhalb der Reichweite auf – grabefreudige Hunde sind vor allem in den ersten Wochen nach der Pflanzung gefährdet. Bei Verdacht auf Aufnahme sollte umgehend eine Tierarztpraxis kontaktiert werden.
Kann ich Blumenzwiebeln in den Rasen pflanzen?
Sehr gut sogar, das nennt sich Verwilderung. Geeignet sind Elfen-Krokus, Wildnarzissen, Winterlinge und Schneeglöckchen. Setzen Sie die Zwiebeln mit einem Zwiebelpflanzer in unregelmäßigen Gruppen – ein bewährter Trick ist, eine Handvoll über die Fläche zu werfen und dort zu pflanzen, wo sie landen. Entscheidend ist die Mahdplanung: Der erste Schnitt darf frühestens sechs Wochen nach der Blüte erfolgen, sonst verschwindet der Bestand nach wenigen Jahren.
Lohnt sich Dünger beim Pflanzen der Zwiebeln?
Im ersten Jahr nicht, die Zwiebel bringt ihre komplette Energie mit. Wichtig wird die Düngung ab dem zweiten Standjahr, wenn die Zwiebel für die kommende Saison neu aufbauen muss. Geben Sie dann direkt nach der Blüte einen kaliumbetonten Volldünger oder reifen Kompost. Frischer Stallmist gehört nie in die Pflanzgrube – er fördert Fäulnis.
Letzte Aktualisierung am 16.09.2026 um 19:43 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
- 75 Blumenzwiebeln zur Pflanzung einer farbenfrohen Blumenmischung zur Verwilderung
- Das bunt gemischte Verwilderungssortiment ist mehrjährig, winterhart und pflegeleicht.
- Die farbenprächtige Mischung eignet sich hervorragend zur Verzierung von Garten, Vorgarten, zur Bepflanzung von...
- Liefergröße: Zwiebelumfang 4/5 cm - 14/15 cm je nach Sorte
- Standort: Sonne bis Halbschatten, Blütezeit: Ende Feb.-Ende April
- Wuchshöhe: 10-50 cm, Pflanzabstand:
- VERPACKUNGSINHALT: Sie erhalten 50 Tulpenzwiebeln, sicher verpackt und pflanzfertig. Lagern Sie sie bis zum...
- WINTERHART UND MEHRJÄHRIG: In gut durchlässigen Boden pflanzen. Pflegeleicht; kommt jedes Jahr im Frühling...
- SPEKTAKULÄRE BLÜTE: Genießen Sie eine Mischung aus Pastelltönen, leuchtenden Farben und Papageien- oder...
- Pflanzen Sie Ihren eigenen Schnittblumengarten mit dieser reich blühenden Mischung aus auserlesenen Tulpen. Wir...
- Pflanzzeit: September - Dezember
- Größe 9 - 10