Zugluft-Stopper selbst gemacht So bleibt die Wärme drin und die Kälte draußen
Zugluft-Stopper selbst gemacht So bleibt die Wärme drin und die Kälte draußen

Zugluft-Stopper selbst gemacht: So bleibt die Wärme drin und die Kälte draußen

Es ist ein Phänomen, das viele kennen: Sie sitzen gemütlich auf dem Sofa, die Heizung läuft auf voller Stufe, und trotzdem fröstelt es an den Füßen. Ein feiner, kaum spürbarer Luftzug kriecht unter der Wohnungstür hindurch oder zieht vom Fenster her durch den Raum. Was auf den ersten Blick wie eine Kleinigkeit erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als echter Energiefresser – und damit als teures Ärgernis.

Zugluft ist weit mehr als nur unangenehm. Sie sorgt dafür, dass die mühsam erwärmte Raumluft kontinuierlich entweicht, während kalte Außenluft ungehindert nachströmt. Das Ergebnis: Die Heizung arbeitet permanent gegen diesen unsichtbaren Wärmeverlust an, ohne dass sich das Raumklima wirklich verbessert. Experten schätzen, dass undichte Türen und Fenster den Heizenergiebedarf eines Haushalts um bis zu 15 Prozent erhöhen können. Bei den aktuellen Energiepreisen summiert sich das schnell auf mehrere hundert Euro pro Heizsaison.

Ein kurzer Realitätscheck macht die Dimension deutlich: Bereits ein Türspalt von nur fünf Millimetern Höhe über die gesamte Türbreite von 90 Zentimetern entspricht einer offenen Fläche von 45 Quadratzentimetern. Das ist etwa so groß wie eine Handfläche – und durch diese Öffnung strömt bei jedem Windstoß kalte Luft direkt in Ihre Wohnung. Je größer der Temperaturunterschied zwischen innen und außen, desto stärker der Luftaustausch und desto höher der Energieverlust.

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Die gute Nachricht: Gegen dieses Problem lässt sich etwas tun, und zwar ohne großen Aufwand, ohne Handwerkertermin und ohne teure Materialien. Ein selbst gemachter Zugluft-Stopper ist in weniger als einer halben Stunde fertig, kostet praktisch nichts und erfüllt seinen Zweck zuverlässig über viele Winter hinweg.

Was ist ein Zugluft-Stopper
Was ist ein Zugluft-Stopper

Was ist ein Zugluft-Stopper?

Ein Zugluft-Stopper, im Volksmund oft liebevoll als Zugluft-Schlange bezeichnet, ist ein länglicher, mit schwerem Material gefüllter Stoffschlauch, der vor Türen oder auf Fensterbänken platziert wird. Seine Aufgabe ist denkbar einfach: Er blockiert den Spalt zwischen Tür und Boden beziehungsweise zwischen Fensterrahmen und Fensterbank und verhindert so, dass kalte Luft eindringen oder warme Raumluft entweichen kann.

Das Funktionsprinzip

Die Wirkungsweise beruht auf dem Prinzip der physischen Barriere. Der gefüllte Stoffschlauch legt sich durch sein Eigengewicht dicht an den Boden und passt sich der Kontur des Spaltes an. Anders als starre Dichtungen, die millimetergenau sitzen müssen, gleicht die flexible Textilfüllung Unebenheiten im Bodenbelag oder Verzüge im Türrahmen automatisch aus. Das Gewicht der Füllung – üblicherweise Sand, Reis, Kirschkerne oder ähnliche Materialien – sorgt dafür, dass der Stopper an Ort und Stelle bleibt und nicht bei jedem Luftzug verrutscht.

Unterschied zu fest montierten Lösungen

Im Gegensatz zu permanent installierten Türdichtungen, Bürstenschienen oder selbstklebenden Dichtungsbändern bietet die textile Variante einige entscheidende Vorteile. Fest montierte Dichtungen erfordern handwerkliches Geschick, passendes Werkzeug und oft auch bauliche Eingriffe. Bürstenschienen beispielsweise müssen präzise ausgemessen und an der Türunterkante angeschraubt werden – eine Maßnahme, die in Mietwohnungen häufig nicht ohne Zustimmung des Vermieters möglich ist. Selbstklebende Dichtungsstreifen wiederum halten oft nur eine Saison, verlieren ihre Elastizität und hinterlassen beim Entfernen unschöne Klebereste.

Die Zugluft-Schlange hingegen ist vollkommen mobil und hinterlässt keinerlei Spuren. Sie kann nach Belieben platziert, bei Bedarf zur Seite geschoben und nach der Heizsaison einfach im Schrank verstaut werden. Das macht sie zur idealen Lösung für Mietwohnungen, aber auch für alle, die eine schnelle und unkomplizierte Abhilfe suchen.

Sofort einsatzbereit und kostengünstig

Der vielleicht größte Vorteil liegt in der unmittelbaren Verfügbarkeit. Während Sie auf einen Handwerkertermin Wochen warten und für professionelle Dichtungsarbeiten mehrere hundert Euro einplanen müssen, ist die selbst gemachte Variante an einem einzigen Nachmittag fertig. Die benötigten Materialien finden sich in den meisten Haushalten ohnehin: ausgediente Handtücher, alte Stoffreste, nicht mehr getragene Kleidungsstücke. Selbst wer alles neu kaufen müsste, kommt mit weniger als zehn Euro aus.


Wo entsteht Zugluft in der Wohnung?

Bevor Sie zum Basteln schreiten, lohnt sich eine systematische Spurensuche. Denn Zugluft kann an verschiedenen Stellen auftreten, und nicht immer ist die Ursache auf Anhieb erkennbar.

Die typischen Schwachstellen

Die Wohnungseingangstür ist der klassische Problemfall. Gerade in älteren Mehrfamilienhäusern weisen Türen zum unbeheizten Treppenhaus oft erhebliche Spalten auf. Der Temperaturunterschied zwischen der beheizten Wohnung und dem kalten Treppenhaus erzeugt einen natürlichen Luftstrom, der durch jeden noch so kleinen Spalt dringt.

Balkontüren stehen den Eingangstüren in nichts nach. Durch häufiges Öffnen und Schließen, thermische Ausdehnung des Materials und die allgemeine Abnutzung der Dichtungen entstehen hier im Laufe der Jahre Undichtigkeiten, die sich besonders in Bodennähe bemerkbar machen.

Alte Fenster, insbesondere Holzfenster aus den 1960er bis 1980er Jahren, sind ebenfalls häufige Übeltäter. Die Dichtungsprofile dieser Fenstergeneration sind oft spröde und rissig, die Rahmen haben sich verzogen, und die Beschläge schließen nicht mehr sauber. Selbst wenn das Fenster geschlossen ist, kann kalte Außenluft durch die Fugen zwischen Rahmen und Flügel eindringen.

Rollladenkästen werden als Zugluftquelle oft übersehen. Der Kasten selbst ist in vielen Gebäuden nicht oder nur unzureichend gedämmt, und der Spalt, durch den der Rollladengurt läuft, bildet eine direkte Verbindung zur Außenluft. An windigen Tagen lässt sich hier manchmal sogar ein deutliches Pfeifen hören.

Der Kerzentest zur Selbstdiagnose

Um Zugluft aufzuspüren, brauchen Sie weder teure Messgeräte noch einen Energieberater. Eine einfache Kerze genügt. Zünden Sie die Kerze an und führen Sie sie langsam an allen verdächtigen Stellen entlang: am unteren Türspalt, an den Fensterrahmen, an den Rollladenkästen, an Steckdosen in Außenwänden. Überall dort, wo die Flamme flackert, sich neigt oder gar erlischt, strömt Luft – und damit entweicht Wärme.

Führen Sie diesen Test an einem kühlen, windigen Tag durch, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Bei Windstille ist der Luftaustausch deutlich geringer, und kleine Undichtigkeiten bleiben möglicherweise unentdeckt.

Material und Werkzeug
Material und Werkzeug

Material und Werkzeug

Die Materialliste für einen selbst gemachten Zugluft-Stopper ist erfreulich kurz und besteht größtenteils aus Dingen, die in vielen Haushalten ohnehin vorhanden sind.

Textilien für die Hülle

Als Außenhülle eignen sich robuste, dicht gewebte Stoffe am besten. Alte Handtücher sind ideal, da sie strapazierfähig, waschbar und in ausreichender Größe vorhanden sind. Alternativ funktionieren auch ausgemusterte Geschirrtücher, Stoffreste von Nähprojekten, nicht mehr getragene Jeans oder andere Kleidungsstücke aus festem Baumwollstoff. Wichtig ist, dass der Stoff keine groben Löcher aufweist, durch die später die Füllung rieseln könnte.

Für die Variante ohne Nähen eignen sich lange Socken, Strumpfhosen oder die Ärmel alter Pullover besonders gut, da sie bereits schlauchförmig sind und nur an den Enden verschlossen werden müssen.

Füllmaterial mit Gewicht

Das Füllmaterial verleiht dem Zugluft-Stopper das nötige Gewicht und die Anpassungsfähigkeit. Hier gibt es verschiedene Optionen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Reis ist leicht verfügbar, günstig und rieselt gut in die Hülle. Allerdings kann er bei Feuchtigkeit aufquellen und im schlimmsten Fall schimmeln. Für trockene Bereiche wie die Wohnungstür ist er dennoch eine gute Wahl.

Sand bietet das höchste Gewicht und damit die beste Dichtigkeit. Er sollte jedoch trocken und möglichst feinkörnig sein. Spielsand aus dem Baumarkt eignet sich hervorragend. Der Nachteil: Sand kann bei beschädigter Hülle austreten und ist schwerer zu reinigen.

Kirschkerne oder Traubenkerne sind eine natürliche Alternative mit angenehmem Gewicht. Sie speichern zudem Wärme und können die Zugluft-Schlange zu einem behaglichen Wärmespender machen.

Watte oder Füllwatte aus alten Kissen ist sehr leicht und daher nur bedingt geeignet. Sie kann als ergänzende Füllung dienen, um Hohlräume zu füllen, sollte aber nicht allein verwendet werden.

Alte Stoffreste, kleingeschnittene Kleidung oder Stoffschnipsel bilden eine kostenlose und nachhaltige Füllvariante. Das Gewicht ist geringer als bei Sand oder Reis, aber für windgeschützte Türspalten durchaus ausreichend.

Werkzeug und Hilfsmittel

Für die genähte Variante benötigen Sie Nadel und Faden, eine Schere und gegebenenfalls Stecknadeln. Eine Nähmaschine beschleunigt die Arbeit, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Für die Variante ohne Nähen reichen Gummibänder, festes Garn oder Kabelbinder zum Verschließen der Enden.


Schritt-für-Schritt-Anleitung

Mit den folgenden Anleitungen gelingt der Zugluft-Stopper garantiert – unabhängig davon, ob Sie nähen können oder nicht.

Variante mit Nähen

Messen Sie zunächst die Breite der Tür oder des Fensters, für die der Stopper bestimmt ist. Addieren Sie etwa fünf Zentimeter als Puffer, damit der Stopper auf beiden Seiten leicht übersteht.

Schneiden Sie aus Ihrem Stoff ein Rechteck zu. Die Länge entspricht der gemessenen Türbreite plus fünf Zentimeter, die Breite sollte etwa 20 bis 25 Zentimeter betragen, um nach dem Zusammenlegen und Nähen einen Schlauch mit ausreichendem Durchmesser zu erhalten.

Falten Sie den Stoff der Länge nach, sodass die rechte, also die schöne Stoffseite, innen liegt. Nähen Sie nun die lange offene Seite mit einem Abstand von etwa einem Zentimeter zur Kante zusammen. Anschließend verschließen Sie eines der beiden Enden.

Wenden Sie den entstandenen Schlauch, sodass die Naht innen liegt. Füllen Sie nun das gewählte Material ein. Ein Trichter aus zusammengerolltem Papier erleichtert das Einfüllen von Reis oder Sand erheblich. Achten Sie darauf, den Schlauch fest, aber nicht prall zu füllen. Er sollte sich noch gut biegen und an den Türspalt anschmiegen können.

Schlagen Sie das offene Ende etwa einen Zentimeter nach innen ein und nähen Sie es sorgfältig zu. Fertig ist Ihre Zugluft-Schlange.

Variante ohne Nähen

Wenn Sie nicht nähen möchten oder können, greifen Sie zu einer langen Socke, dem Bein einer alten Strumpfhose oder dem Ärmel eines ausrangierten Pullovers.

Verschließen Sie zunächst das eine Ende fest mit einem Gummiband, einem stabilen Haargummi oder einem Kabelbinder. Achten Sie darauf, dass die Befestigung wirklich dicht sitzt, damit keine Füllung ausrieseln kann.

Füllen Sie den Schlauch nun mit dem Material Ihrer Wahl. Bei Socken eignet sich Reis besonders gut, da er sich leicht einfüllen lässt. Verdichten Sie die Füllung zwischendurch leicht, indem Sie den Schlauch aufrecht halten und vorsichtig auf den Tisch klopfen.

Verschließen Sie das zweite Ende ebenfalls mit einem Gummiband. Für zusätzliche Sicherheit können Sie das überstehende Stoffende umklappen und mit einem zweiten Band fixieren.

Tipps für eine saubere Verarbeitung

Verwenden Sie eine Wäscheklammer oder einen Clip, um das offene Ende während des Füllens offen zu halten. So haben Sie beide Hände frei.

Füllen Sie in mehreren Etappen und verdichten Sie zwischendurch leicht, um Hohlräume zu vermeiden.

Testen Sie die Biegsamkeit, bevor Sie das letzte Ende verschließen. Der Stopper sollte sich problemlos an die Form des Türspaltes anpassen können.


Varianten und Gestaltungsideen

Die einfache Zugluft-Schlange erfüllt ihren Zweck zuverlässig, doch mit ein wenig Kreativität wird aus dem praktischen Helfer ein dekoratives Wohnaccessoire.

Die klassische Schlange

Mit aufgenähten Knopfaugen, einer Zunge aus rotem Filz und vielleicht einigen gestickten Schuppen verwandelt sich der schnöde Stoffschlauch in eine charmante Schlange, die vor der Kinderzimmertür sicher für Begeisterung sorgt. Verwenden Sie bunte Stoffreste oder alte Kinderkleider, um ein fröhliches Design zu erzielen.

Skandinavischer Minimalismus

Für einen modernen, zurückhaltenden Look wählen Sie unifarbene Stoffe in Naturfarben wie Beige, Grau oder Weiß. Leinen oder grober Baumwollstoff unterstreichen die schlichte Ästhetik. Eine solche Variante fügt sich unauffällig in jeden Wohnraum ein und wirkt eher wie ein Designobjekt als wie ein Provisorium.

Rustikaler Landhausstil

Karierte Stoffe, Blumenmuster oder Stoffe mit Stickereien passen perfekt in Wohnungen im Landhausstil. Kombinieren Sie verschiedene Stoffreste im Patchwork-Design, um einen individuellen Hingucker zu schaffen.

Kindgerechte Designs

Neben der klassischen Schlange lassen sich auch andere Tiere umsetzen: ein langer Dackel, eine Raupe, ein Krokodil. Mit etwas Fantasie und einigen Stoffresten entstehen Unikate, die nicht nur Zugluft stoppen, sondern auch als Spielzeug oder Kuscheltier dienen.


Wirksamkeit und Heizkostenersparnis

Die entscheidende Frage lautet: Bringt der selbst gemachte Zugluft-Stopper tatsächlich etwas? Die Antwort ist ein klares Ja, allerdings mit Einschränkungen.

Bauphysikalische Einordnung

Ein textiler Zugluft-Stopper reduziert den unkontrollierten Luftwechsel an der jeweiligen Stelle erheblich. Er verhindert das direkte Einströmen kalter Außenluft und das Entweichen warmer Raumluft durch den Türspalt. Die Wirkung ist sofort spürbar: Der unangenehme Kaltluftzug am Boden verschwindet, und die Raumtemperatur bleibt stabiler.

Wissenschaftlich exakte Einsparwerte lassen sich schwer beziffern, da sie von zahlreichen Faktoren abhängen – von der Größe des Spaltes, dem Temperaturunterschied, der Windexposition und dem allgemeinen Dämmzustand der Wohnung. Als grobe Orientierung gilt: In einem durchschnittlichen Altbau mit mehreren undichten Stellen kann die konsequente Abdichtung aller Türspalten den Heizenergieverbrauch um fünf bis zehn Prozent senken.

Grenzen der DIY-Lösung

Der Zugluft-Stopper ist eine effektive Soforthilfe, ersetzt aber keine professionelle Abdichtung bei gravierenden baulichen Mängeln. Wenn Fenster so undicht sind, dass es selbst bei geschlossenem Zustand pfeift, wenn Türrahmen deutlich verzogen sind oder wenn die Zugluft aus der Wand selbst zu kommen scheint, sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen.

Bei Altbaufenstern mit stark beschädigten Dichtungen lohnt sich oft der Austausch der Dichtungsprofile. Diese Arbeit können versierte Heimwerker selbst erledigen, bei unsicherem Umgang mit dem Material ist jedoch professionelle Hilfe ratsam.

Rollladenkästen sollten idealerweise von innen gedämmt werden – eine Maßnahme, die ebenfalls in Eigenregie möglich ist, aber ein gewisses handwerkliches Geschick erfordert.


Pflege und Haltbarkeit

Ein gut verarbeiteter Zugluft-Stopper hält problemlos mehrere Jahre. Mit der richtigen Pflege bleibt er über viele Winter hinweg einsatzbereit.

Waschen und Reinigen

Stopper mit Reis- oder Sandfüllung lassen sich nicht in der Waschmaschine reinigen. Hier empfiehlt es sich, die Außenhülle regelmäßig mit einer Bürste abzubürsten oder mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Bei starker Verschmutzung können Sie die Hülle auftrennen, die Füllung in ein Gefäß umfüllen, die Hülle waschen und anschließend wieder befüllen.

Stopper mit Stofffüllung sind weniger empfindlich. Sie können bei niedrigen Temperaturen in der Waschmaschine gewaschen werden, sollten allerdings nur liegend getrocknet werden, damit sich die Füllung gleichmäßig verteilt.

Nachfüllen bei Bedarf

Mit der Zeit kann sich die Füllung verdichten oder durch kleine Undichtigkeiten in der Hülle verringern. Kontrollieren Sie vor jeder Heizsaison, ob Ihr Stopper noch prall genug ist, und füllen Sie bei Bedarf Material nach.

Austausch und Neuanfertigung

Wenn die Stoffhülle porös wird, Löcher aufweist oder schlicht nicht mehr gefällt, ist die Neuanfertigung in weniger als einer Stunde erledigt. Das alte Füllmaterial kann in den meisten Fällen wiederverwendet werden.


Fazit

Der selbst gemachte Zugluft-Stopper ist eine der einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Maßnahmen, um im Winter Heizkosten zu sparen und den Wohnkomfort zu erhöhen. Mit Materialien, die in fast jedem Haushalt vorhanden sind, lässt sich in kürzester Zeit ein effektiver Kälteschutz basteln – ohne handwerkliche Vorkenntnisse, ohne Spezialwerkzeug und ohne nennenswerte Kosten.

Natürlich ersetzt die textile Lösung keine grundlegende energetische Sanierung. Doch als schnelle Soforthilfe gegen zugige Türen und undichte Fenster ist sie unschlagbar. Der nächste Wintersturm kann kommen – Ihre Wärme bleibt, wo sie hingehört: in Ihrer Wohnung.

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Häufige Leserfragen zum Thema Zugluft-Stopper

Welches Füllmaterial ist am besten für einen Zugluft-Stopper geeignet?

Die Wahl des Füllmaterials hängt vom Einsatzort und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Sand bietet das höchste Gewicht und damit die beste Dichtigkeit, eignet sich jedoch nur für trockene Bereiche und sollte in einer reißfesten Hülle verarbeitet werden. Reis ist leichter zu handhaben und in jedem Supermarkt erhältlich, reagiert aber empfindlich auf Feuchtigkeit. Kirschkerne vereinen gutes Gewicht mit natürlicher Optik und lassen sich bei Bedarf sogar erwärmen. Für eine besonders nachhaltige Variante verwenden Sie kleingeschnittene Stoffreste oder ausgediente Kleidung – kostenlos, umweltfreundlich und ausreichend schwer für windgeschützte Türspalten.

Wie lang sollte ein Zugluft-Stopper sein?

Der Stopper sollte mindestens so lang sein wie die Tür oder das Fenster breit ist. Addieren Sie etwa fünf Zentimeter, damit er auf beiden Seiten leicht übersteht und keine Lücken an den Rändern entstehen. Bei einer Standardtür mit 90 Zentimetern Breite empfiehlt sich also eine Länge von 95 bis 100 Zentimetern. Zu lang ist besser als zu kurz, denn überstehende Enden lassen sich unauffällig zur Seite legen, während ein zu kurzer Stopper seine Funktion nicht vollständig erfüllt.

Kann ich einen Zugluft-Stopper auch für Fenster verwenden?

Selbstverständlich. Auf der Fensterbank platziert, verhindert der Stopper das Eindringen kalter Luft durch den unteren Fensterbereich. Achten Sie darauf, dass die Fensterbank breit genug ist und der Stopper nicht beim Öffnen des Fensters herunterfällt. Für schmale Fensterbänke fertigen Sie einfach eine schlankere Variante mit geringerem Durchmesser an. Besonders effektiv ist die Kombination aus Fensterstopper und zusätzlichen Dichtungsbändern am Fensterrahmen selbst.

Funktioniert ein Zugluft-Stopper auch bei starkem Wind?

Bei normalem Wind und üblichen Türspalten hält ein gut gefüllter Stopper zuverlässig seine Position. Verwenden Sie bei exponierten Stellen wie Balkontüren zur Wetterseite ein besonders schweres Füllmaterial wie Sand oder befüllen Sie den Schlauch dichter als üblich. Bei extremen Bedingungen, etwa in Küstennähe oder bei schlecht schließenden Altbautüren, empfiehlt sich zusätzlich eine festere Abdichtung durch selbstklebende Bürstendichtungen an der Türunterkante, die den Stopper sinnvoll ergänzen.

Wie verhindere ich, dass der Zugluft-Stopper schimmelt?

Schimmelbildung entsteht durch Feuchtigkeit in der Füllung. Verwenden Sie für feuchtigkeitsanfällige Bereiche wie Balkontüren oder bodentiefe Fenster synthetische Füllmaterialien oder Stoffreste statt Reis oder Naturfasern. Stellen Sie sicher, dass der Stopper regelmäßig trocknen kann, insbesondere nach der Reinigung der Böden. Nehmen Sie ihn bei längerem Nichtgebrauch von seinem Platz und lagern Sie ihn trocken und luftig. Bei ersten Anzeichen von muffigem Geruch entsorgen Sie die Füllung und befüllen Sie die Hülle neu.

Kann ich den Zugluft-Stopper auch an der Haustür von außen verwenden?

Grundsätzlich ja, allerdings mit Einschränkungen. Im Außenbereich ist der Stopper Regen, Schnee und starker Feuchtigkeit ausgesetzt. Verwenden Sie hier ausschließlich wasserfeste oder schnell trocknende Materialien für die Hülle und synthetische Füllungen, die nicht verrotten. Eine beschichtete Plane oder ein altes Wachstuch eignen sich als Außenhülle. Bedenken Sie jedoch, dass ein Außenstopper schneller verschmutzt und regelmäßiger ausgetauscht werden muss als sein Pendant im Innenbereich.

Stört der Zugluft-Stopper beim Öffnen der Tür?

Das hängt von der Platzierung und der Türart ab. Bei Türen, die nach außen öffnen, liegt der Stopper einfach vor der Tür und bleibt beim Öffnen liegen. Bei Türen, die nach innen öffnen, müssen Sie den Stopper zur Seite schieben, bevor Sie die Tür öffnen. Das ist ein kleiner zusätzlicher Handgriff, der mit der Zeit zur Routine wird. Alternativ fertigen Sie einen zweiteiligen Stopper an, der sich in der Mitte teilen lässt und einfacher beiseite geschoben werden kann.

Lohnt sich ein Zugluft-Stopper auch bei modernen Fenstern und Türen?

Moderne, gut abgedichtete Fenster und Türen weisen in der Regel keine Zugluftprobleme auf. Dennoch kann auch hier im Laufe der Jahre die Dichtung nachlassen, können sich Rahmen minimal verziehen oder Beschläge lockern. Wenn Sie bei der Kerzenprobe Luftbewegung feststellen, ist ein Stopper eine sinnvolle Ergänzung, bis die eigentliche Ursache behoben wird. Bei einwandfrei funktionierenden Dichtungen ist ein zusätzlicher Stopper hingegen überflüssig und bringt keinen messbaren Vorteil.

 

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

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