Türkonstruktion – Was gehört zur Tür?

Dmitry Kalinovsky

Türkonstruktion – Was gehört zur Tür?

Auf den ersten Blick erscheint es so, dass eine Tür nur aus dem Türblatt und einer Türzarge besteht. Eine Tür enthält jedoch etliche weitere Elemente, die bei einer fertigen Tür nicht mehr sichtbar sind. Damit sich eine Tür nach der Fertigstellung problemlos öffnen und schließen lässt, muss bei der Herstellung jedes Bauteil in der richtigen Reihenfolge montiert werden.

Eine Tür – zahlreiche Bauteile

Zwei Faktoren sind bei einer Tür besonders wichtig: Sie muss stabil zu verankern und darüber hinaus sehr robust sein. Weiterhin muss eine Tür so konstruiert werden, dass damit ein Raum sicher verschlossen werden kann. Eine stabile Verankerung der Tür gewährt die Zarge, welche in der Wand befestigt wird. Sie wird in eine Maueröffnung eingepasst. Das Gewicht der Tür wird von den Scharnieren getragen.

Zimmertüren können ein hohes Eigengewicht haben. Noch mehr Gewicht bringen Modelle auf die Waage, die als Haustür konzipiert wurden, da diese höheren Anforderungen, bezüglich der Wärmedämmung und des Lärmschutzes, gerecht werden müssen. Das Innenmaterial einer Tür wird Einlage genannt. Die Einlage bestimmt das Gewicht und über die Stabilität der Konstruktion. Sie kann beispielsweise aus Massivholz (Landhaustüren), Vollspan (Eingangstüren für Wohnungen), Röhrenspankern (RSPK) für eine hohe Geräuschdämmung, Röhrenspanstreifen (RSTR) für den universellen Einsatz mit mittlerer Beanspruchung und aus einer Waben- oder Verbundstruktur bestehen. Welche Einlage gewählt wird, ist anhängig vom geplanten Verwendungszeck des Modells. Ob sich ein Modell nach links oder nach rechts öffnen lässt, wird durch die Bezeichnungen “DIN rechts” beziehungsweise “DIN links” angegeben. Eine Schiebetür benötigt keinen Freiraum zum Öffnen und eignet sich deshalb für besonders gut für kleine Räume. Um die individuellen Wünsche zu erfüllen, werden Türen in zahlreichen Designs, in verschiedenen Ausführungen und aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Auf diese Details muss bei der Auswahl einer Tür geachtet werden. Haustüren müssen des Weiteren so konstruiert sein, dass Einbrecher keine Chance haben, die Tür aufzubrechen. Um die Zarge einer Haustür am Mauerwerk zu montieren, werden stabile Schrauben und Dübel verwendet.

Schritt für Schritt zur kompletten Tür

Bestandteil einer Tür ist nicht nur die Pforte selbst, sondern auch die bauliche Anpassung der vorhandenen Maueröffnung. Rechts und links neben der Tür wird konventionell gemauert. Über der Tür muss jedoch ein sogenannter Sturz angebracht werden. Dieser wird in der Regel aus Beton gefertigt und bei Bedarf zusätzlich durch Stahl verstärkt. Bei den beweglichen Elementen einer fertigen Tür handelt es sich um die Scharniere (Türband) und das Türblatt. Durch den Einbau eines Schlosses wird die fertige Konstruktion komplettiert.

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