Japan-Segge

Pflegeleitfaden für Japan-Segge Bewässerung, Düngung und Überwinterungstipps
Pflegeleitfaden für Japan-Segge Bewässerung, Düngung und Überwinterungstipps

Pflegeleitfaden für Japan-Segge: Bewässerung, Düngung und Überwinterungstipps

Die Japan-Segge (Carex morrowii), bekannt für ihre eleganten, bogig überhängenden Halme, ist ein immergrünes Ziergras, das in vielen modernen Gärten eine beliebte Wahl ist. Diese Pflanze stammt ursprünglich aus Japan, wo sie in Waldgebieten und auf schattigen Hängen wächst. Ihre Anpassungsfähigkeit und das attraktive Laub machen sie zu einer hervorragenden Option für Gartenlandschaften und als Bodendecker.

Die Japan-Segge zeichnet sich durch ihre robuste Natur und Pflegeleichtigkeit aus, was sie besonders für beschäftigte Gärtner attraktiv macht. Sie ist nicht nur resistent gegen viele Krankheiten und Schädlinge, sondern auch bemerkenswert tolerant gegenüber einer Vielzahl von Bodenbedingungen und Lichtverhältnissen. Diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass Carex morrowii in der modernen Gartenarchitektur immer mehr an Beliebtheit gewinnt, sei es in privaten Gärten, öffentlichen Parks oder als Teil städtischer Begrünungsprojekte.

In diesem Artikel werden wir die besten Tipps und Praktiken vorstellen, wie Sie Ihre Japan-Segge erfolgreich pflanzen, pflegen und in Ihre Gartenlandschaft integrieren können, damit auch Sie die Schönheit und Vielseitigkeit dieser Pflanze genießen können.

Was ist Japan-Segge (Carex morrowii)?

Carex morrowii, allgemein bekannt als Japan-Segge, gehört zur Familie der Sauergräser (Cyperaceae) und zeichnet sich durch ihre attraktive und pflegeleichte Natur aus. Die Pflanze bildet dichte, klumpenförmige Büschel, die aus schmalen, bogig überhängenden Blättern bestehen. Diese können je nach Sorte eine Länge von etwa 30 bis 50 cm erreichen und weisen oft eine grüne bis leicht gelbliche Farbe mit auffälligen weißen oder cremefarbenen Rändern auf.

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Botanische Merkmale und Wachstumsform

Die Japan-Segge verfügt über starke, rhizomartige Wurzeln, die es ihr ermöglichen, sich effektiv auszubreiten und dichte Bodendecker zu bilden. Die Blätter sind lineal bis schmal lanzettlich, steif und glatt, was ihnen ein poliertes Aussehen verleiht. Im Frühling trägt Carex morrowii unauffällige bräunliche Blütenstände, die zwar nicht sehr dekorativ sind, aber zur natürlichen Eleganz der Pflanze beitragen.

Unterscheidung zu anderen Ziergräsern

Im Vergleich zu anderen Ziergräsern wie dem Chinaschilf (Miscanthus) oder dem Pampasgras (Cortaderia) bleibt die Japan-Segge eher niedrig und kompakt. Während viele Ziergräser für ihre auffälligen Blüten und Höhenwachstum bekannt sind, schätzt man bei der Japan-Segge besonders ihre fein strukturierte Laubtextur und die ganzjährige Präsenz. Ihre Fähigkeit, auch im Halbschatten zu gedeihen, unterscheidet sie weiter von vielen anderen Gräsern, die volle Sonne bevorzugen. Dies macht sie zu einer ausgezeichneten Wahl für schattige Gartenbereiche oder als Unterbepflanzung von höheren Sträuchern und Bäumen.

Durch ihre unterschiedlichen Wachstumsbedingungen und Erscheinungsformen bietet die Japan-Segge eine schöne und pflegeleichte Alternative oder Ergänzung zu anderen Ziergräsern in der Gartengestaltung.

Idealer Standort und Bodenbedingungen

Die Japan-Segge (Carex morrowii) ist bekannt für ihre Anpassungsfähigkeit und kann in einer Vielzahl von Gartenbedingungen gedeihen. Um jedoch das beste Wachstum und die attraktivste Laubfärbung zu erzielen, sind einige spezifische Bedingungen zu beachten.

Anforderungen an Lichtverhältnisse und Standort

Carex morrowii bevorzugt halbschattige Standorte, kann aber auch in vollschattigen oder teilweise sonnigen Bereichen gut wachsen. Ein Standort, der morgens oder spät nachmittags Sonnenlicht erhält und während des heißesten Teils des Tages Schatten bietet, ist ideal. Zu viel direkte Sonne kann die Blätter verblassen lassen und Stress verursachen, während zu wenig Licht das Wachstum hemmen und die Blätter schlaff erscheinen lassen kann.

Bodentypen, die das Wachstum fördern

Die Japan-Segge ist nicht besonders wählerisch, was den Bodentyp angeht, gedeiht aber am besten in einem gut durchlässigen, fruchtbaren Boden. Sie toleriert eine breite Palette von Bodenbedingungen, einschließlich sandiger, lehmiger und toniger Böden, solange Staunässe vermieden wird. Ein neutraler bis leicht saurer pH-Wert ist optimal.

Tipps zur Bodenvorbereitung vor der Pflanzung

Um den idealen Standort für Ihre Japan-Segge vorzubereiten, sollten Sie folgende Schritte beachten:

  1. Bodenuntersuchung: Führen Sie eine Bodenuntersuchung durch, um den pH-Wert und die Bodenbeschaffenheit zu verstehen. Dies kann helfen, den Boden entsprechend anzupassen.
  2. Bodenverbesserung: Verbessern Sie die Bodenstruktur durch das Einmischen von organischem Material wie Kompost oder gut verrottetem Mist. Dies fördert die Drainage und erhöht die Nährstoffverfügbarkeit.
  3. Drainage sicherstellen: Wenn Ihr Garten zu Staunässe neigt, erwägen Sie, eine Drainageschicht aus Kies oder zerbrochenen Steinen am Boden des Pflanzlochs hinzuzufügen, bevor Sie die Pflanze setzen.
  4. Pflanzloch vorbereiten: Das Loch sollte doppelt so breit wie der Wurzelballen und genauso tief wie der Container sein, in dem die Pflanze gewachsen ist. Dies gibt den Wurzeln genügend Raum, sich auszubreiten.

Durch die Beachtung dieser Richtlinien schaffen Sie die besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum und die Entwicklung Ihrer Japan-Segge, sodass sie viele Jahre lang ein attraktiver Bestandteil Ihres Gartens sein wird.

Pflanzanleitung

Die Japan-Segge (Carex morrowii) ist eine attraktive und robuste Wahl für viele Gartenlandschaften. Um sicherzustellen, dass Ihre Pflanzen die besten Startbedingungen erhalten, folgen Sie dieser detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Pflanzung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Pflanzung von Carex morrowii

  1. Standortwahl: Wählen Sie einen Standort, der den Lichtanforderungen der Japan-Segge entspricht: Halbschatten ist ideal, vollschattige bis teilweise sonnige Standorte sind ebenfalls geeignet.
  2. Boden vorbereiten: Lockern Sie den Boden in einer Tiefe und Breite von mindestens 30-50 cm. Entfernen Sie Unkraut und Steine und mischen Sie reichlich Kompost oder organischen Dünger ein, um die Nährstoffe zu verbessern und die Drainage zu fördern.
  3. Pflanzloch graben: Das Loch sollte etwa doppelt so breit und etwas tiefer als der Wurzelballen der Pflanze sein.
  4. Pflanze einsetzen: Entfernen Sie die Pflanze vorsichtig aus ihrem Behälter. Lockern Sie die äußeren Wurzeln leicht, um das Einwurzeln zu erleichtern. Setzen Sie die Pflanze so in das Loch, dass die Oberkante des Wurzelballens auf Bodenniveau ist.
  5. Boden auffüllen: Füllen Sie das Pflanzloch mit der ausgehobenen Erde, die mit Kompost vermischt wurde. Drücken Sie den Boden sanft um die Wurzeln, um Lufteinschlüsse zu entfernen.
  6. Wässern: Gießen Sie die Pflanze gründlich, um den Boden zu setzen und um sicherzustellen, dass keine Lufttaschen zurückbleiben. Dies hilft auch, die Wurzeln mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  7. Mulchen: Decken Sie den Boden um die Pflanze herum mit einer Schicht Mulch (z.B. Rindenmulch) ab, um Feuchtigkeit zu bewahren und Unkrautwachstum zu unterdrücken.

Bestmögliche Zeitpunkte für die Pflanzung im Jahreszyklus

Die beste Zeit, um Carex morrowii zu pflanzen, ist das Frühjahr oder der frühe Herbst. Diese Zeiten des Jahres bieten mäßige Temperaturen und ausreichend Niederschlag, was den Pflanzen hilft, sich zu etablieren, bevor die Extreme des Sommers oder Winters eintreten. Im Frühjahr gepflanzt, haben die Pflanzen die ganze Wachstumsperiode vor sich, um sich zu entwickeln, während die Herbstpflanzung den Vorteil hat, dass die Pflanzen in der Ruhephase des Winters Wurzeln schlagen können, bevor das Wachstum im folgenden Frühjahr beginnt.

Durch die Einhaltung dieser Pflanzanleitung und die Wahl des optimalen Zeitpunkts für die Pflanzung sorgen Sie dafür, dass Ihre Japan-Segge gedeiht und Ihr Garten das ganze Jahr über mit ihrem eleganten Grün bereichert wird.

Bewässerungs- und Düngungsstrategien

Die Pflege Ihrer Japan-Segge (Carex morrowii) erfordert Aufmerksamkeit sowohl bei der Bewässerung als auch bei der Düngung, um ein gesundes Wachstum und eine attraktive Erscheinung zu gewährleisten.

Richtige Bewässerungstechniken für optimale Feuchtigkeitslevel

  1. Bewässerungsfrequenz: Japan-Segge bevorzugt gleichmäßig feuchten Boden. In der Wachstumsphase, besonders in trockenen Perioden, sollte regelmäßig bewässert werden. Überprüfen Sie den Boden ein paar Zentimeter tief; wenn dieser trocken erscheint, ist es Zeit zu gießen.
  2. Wassermenge: Geben Sie genug Wasser, um den Boden rund um die Wurzeln herum gründlich zu befeuchten, jedoch ohne dass Wasser steht. Dies fördert tiefere Wurzelsysteme und erhöht die Trockenheitstoleranz.
  3. Tageszeit für Bewässerung: Bewässern Sie früh am Morgen, um die Effizienz der Wassernutzung zu maximieren und die Blätter während des Tages trocken zu halten, was das Risiko von Krankheiten reduziert.

Empfehlungen für Düngemittel und Häufigkeit der Düngung

  1. Art des Düngers: Eine ausgewogene, langsam freisetzende Düngemittelzusammensetzung ist ideal für die Japan-Segge. Suchen Sie nach einem Dünger mit einem NPK-Verhältnis (Stickstoff, Phosphor, Kalium) von etwa 10-10-10 oder 20-20-20.
  2. Düngungsfrequenz: Düngen Sie im frühen Frühjahr, wenn die Wachstumsphase beginnt, und wieder im Frühherbst, um die Pflanze auf den Winter vorzubereiten. Vermeiden Sie es, in der Hochsommerhitze oder direkt nach der Pflanzung zu düngen, da dies zu Wurzelverbrennungen führen kann.
  3. Anwendungsmethode: Verteilen Sie den Dünger gleichmäßig um die Basis der Pflanze, fern von den direkten Stamm- oder Blattbasen, um Verbrennungen zu vermeiden. Gießen Sie nach dem Düngen gründlich, um den Dünger in den Boden einzubringen und den Nährstofftransport zu den Wurzeln zu erleichtern.

Durch die Einhaltung dieser Bewässerungs- und Düngungsstrategien stellen Sie sicher, dass Ihre Japan-Segge nicht nur überlebt, sondern gedeiht, was zu einem gesünderen Wachstum und einem attraktiveren Garten führt.

Pflegetipps (Schneiden und Überwinterung)

Die Pflege der Japan-Segge (Carex morrowii) umfasst regelmäßiges Schneiden und spezielle Vorbereitungen für die Überwinterung, um die Gesundheit und das attraktive Erscheinungsbild der Pflanze zu erhalten.

Anleitung zum fachgerechten Zurückschneiden

  1. Zeitpunkt des Schneidens: Die beste Zeit, um Carex morrowii zurückzuschneiden, ist das frühe Frühjahr, bevor das neue Wachstum beginnt. Dies hilft, alte und beschädigte Blätter zu entfernen und regt frisches Wachstum an.
  2. Technik: Verwenden Sie eine scharfe Schere oder Gartenschere, um die Pflanze um etwa ein Drittel ihrer Höhe zu kürzen. Schneiden Sie gleichmäßig und vorsichtig, um die natürliche Form der Pflanze zu erhalten.
  3. Entfernung von abgestorbenem Material: Entfernen Sie alle abgestorbenen oder beschädigten Blätter sowie Schmutz aus dem Inneren der Pflanze. Dies fördert die Luftzirkulation und reduziert das Risiko von Pilzkrankheiten.

Vorbereitung der Pflanze auf die Wintermonate und Schutzmaßnahmen

  1. Mulchen: Bedecken Sie den Boden rund um die Pflanze mit einer dicken Schicht organischen Mulchs wie gehackten Blättern oder Rindenmulch. Dies hilft, die Wurzeln vor extremen Temperaturen zu schützen und die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren.
  2. Wassergabe reduzieren: Verringern Sie die Bewässerung im Herbst, um die Pflanze auf die Ruhephase vorzubereiten. Zu viel Feuchtigkeit in Verbindung mit Kälte kann zu Wurzelfäule führen.
  3. Schutz vor Frost: In Regionen mit sehr harten Wintern kann es nötig sein, empfindlichere Sorten der Japan-Segge zusätzlich zu schützen. Decken Sie die Pflanzen mit einem Winterschutzvlies oder einer ähnlichen Abdeckung ab, wenn strenger Frost vorhergesagt wird.
  4. Überprüfung auf Schädlinge und Krankheiten: Bevor der Winter eintritt, überprüfen Sie die Pflanze auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten und behandeln Sie diese entsprechend. Gesunde Pflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber winterlichen Bedingungen.

Durch die Befolgung dieser Pflegetipps stellen Sie sicher, dass Ihre Japan-Segge gut durch den Winter kommt und im Frühjahr wieder kräftig und gesund ausschlägt. Dies trägt nicht nur zur Langlebigkeit der Pflanze bei, sondern auch zur ästhetischen Qualität Ihres Gartens.

Vermehrung von Japan-Segge

Die Japan-Segge (Carex morrowii) lässt sich effektiv durch Teilung oder aus Samen vermehren. Beide Methoden sind relativ einfach durchzuführen und können Ihnen helfen, Ihre Gartenbepflanzung zu erweitern oder zu erneuern.

Methoden der Vermehrung durch Teilung

  1. Beste Zeit für die Teilung: Der ideale Zeitpunkt für die Teilung der Japan-Segge ist das frühe Frühjahr, bevor das neue Wachstum startet, oder der frühe Herbst, nachdem das Wachstum nachlässt. Diese Zeitpunkte stellen sicher, dass die Pflanzen genug Zeit haben, sich vor dem Winter oder der Sommerhitze zu etablieren.
  2. Schritte zur Teilung:
    • Beginnen Sie, indem Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Boden heben. Verwenden Sie eine Gartenforke, um den Wurzelballen zu lockern und aus dem Boden zu heben, ohne die Wurzeln zu sehr zu beschädigen.
    • Teilen Sie den Wurzelballen mit den Händen oder einer sauberen, scharfen Schere in kleinere Segmente. Jedes Segment sollte gesunde Wurzeln und mehrere Triebansätze haben.
    • Pflanzen Sie die Teilsegmente sofort an ihren neuen Standorten ein, wobei Sie die gleichen Pflanzanweisungen wie für eine neue Pflanze befolgen.

Vermehrung durch Samen

  1. Samenernte und Aussaat:
    • Samen der Japan-Segge können im Spätsommer geerntet werden, sobald die Samenstände trocken sind.
    • Säen Sie die Samen im Herbst direkt in den Boden oder im Frühjahr nach der letzten Frostgefahr. Die Samen sollten flach ausgesät werden, bedecken Sie sie leicht mit Erde.
  2. Keimung:
    • Die Samen keimen am besten bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und Temperaturen um 20°C. Halten Sie das Saatbett feucht, aber nicht nass.
    • Die Keimung kann einige Wochen dauern, also gedulden Sie sich.

Tipps für eine erfolgreiche Vermehrung

  • Standortwahl: Sowohl für die durch Teilung vermehrten Pflanzen als auch für die aus Samen gezogenen Pflanzen ist ein passender Standort entscheidend. Wählen Sie einen Ort, der den Licht- und Bodenanforderungen der Japan-Segge entspricht.
  • Bodenpflege: Verbessern Sie den Boden mit Kompost, um die Nährstoffe zu erhöhen und die Bodenstruktur zu verbessern, was das Anwachsen erleichtert.
  • Regelmäßige Pflege: Achten Sie darauf, die neuen Pflanzen regelmäßig zu gießen und bei Bedarf zu düngen, um ein gesundes Wachstum zu fördern.

Durch die Beachtung dieser Methoden und Tipps können Sie die Anzahl Ihrer Japan-Seggen effektiv erhöhen und so Ihren Garten bereichern.

Umgang mit Krankheiten und Schädlingen

Die Japan-Segge (Carex morrowii) ist im Allgemeinen eine robuste Pflanze, die jedoch gelegentlich von bestimmten Krankheiten und Schädlingen befallen werden kann. Ein effektives Management ist entscheidend, um die Gesundheit und das ästhetische Erscheinungsbild der Pflanze zu erhalten.

Häufige Probleme und Krankheiten

  1. Wurzelfäule: Eine der häufigsten Krankheiten, die Carex morrowii betreffen kann, ist Wurzelfäule, oft verursacht durch Staunässe. Symptome sind welkende, gelbe Blätter und ein schwarz verfärbter Wurzelbereich.
  2. Blattfleckenkrankheit: Pilzinfektionen können zu dunklen Flecken auf den Blättern führen. Dies tritt häufig bei feuchtem Wetter auf.
  3. Rost: Rostpilze können orangefarbene bis braune Pusteln auf den Blättern verursachen, was zu Blattverlust führen kann.

Vorbeugung und Behandlungstipps gegen Schädlinge

  1. Vorbeugende Maßnahmen:
    • Bodenmanagement: Sorgen Sie für gut durchlässigen Boden, um Staunässe zu vermeiden. Überprüfen Sie die Drainage und verbessern Sie diese bei Bedarf.
    • Luftzirkulation: Pflanzen Sie Carex morrowii nicht zu dicht, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten und das Risiko von Pilzkrankheiten zu verringern.
    • Reinheit: Entfernen Sie regelmäßig abgestorbenes oder infiziertes Pflanzenmaterial, um die Verbreitung von Krankheiten zu minimieren.
  2. Behandlungsstrategien:
    • Bei Anzeichen von Wurzelfäule, vermindern Sie die Bewässerung und verbessern Sie die Bodenbedingungen, um die Feuchtigkeit zu regulieren. In schweren Fällen kann das Umpflanzen in frischen, gut durchlässigen Boden notwendig sein.
    • Bei Blattflecken und Rost, entfernen Sie betroffene Blätter sofort und entsorgen Sie diese sicher. Fungizide können eingesetzt werden, sollten jedoch als letztes Mittel betrachtet werden. Verwenden Sie Produkte, die für Ziergräser zugelassen sind, und folgen Sie genau den Anweisungen auf dem Etikett.
  3. Schädlingsbekämpfung:
    • Schnecken und Raupen können gelegentlich auftreten und die Blätter beschädigen. Manuelle Entfernung oder die Verwendung von umweltfreundlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln kann helfen, diese Schädlinge zu kontrollieren.

Durch die Beachtung dieser vorbeugenden Maßnahmen und Behandlungstipps können Sie sicherstellen, dass Ihre Japan-Segge gesund bleibt und ihr dekoratives Potenzial voll ausschöpft. Ein proaktives Pflegemanagement ist der Schlüssel zur Vermeidung von Krankheiten und zur Minimierung von Schäden durch Schädlinge.

Häufige Leserfragen zum Thema Japan-Segge

Kann die Japan-Segge in voller Sonne wachsen?

Antwort: Obwohl Carex morrowii schattige bis halbschattige Standorte bevorzugt, kann sie unter bestimmten Bedingungen auch in vollsonnigen Bereichen gedeihen. In Regionen mit milderem Klima und nicht zu heißen Sommern kann die Japan-Segge auch volle Sonne tolerieren, vorausgesetzt, der Boden bleibt feucht und ist gut durchlässig. In heißeren Klimazonen ist es jedoch ratsam, sie in Bereichen zu pflanzen, die zumindest während der heißesten Tageszeit Schatten bieten, um Stress und Verblassen der Blätter zu minimieren.

Wie oft sollte ich meine Japan-Segge gießen?

Antwort: Die Bewässerungsfrequenz für Carex morrowii hängt von verschiedenen Faktoren wie Standort, Bodentyp und Wetterbedingungen ab. Generell bevorzugt die Japan-Segge einen gleichmäßig feuchten Boden. In den meisten Klimazonen bedeutet dies, dass sie während der Wachstumsperiode etwa einmal pro Woche gründlich gewässert werden sollte, je nach Wetterbedingungen auch häufiger. In sehr heißen oder trockenen Bedingungen kann es notwendig sein, die Bewässerungsfrequenz zu erhöhen, während in kühleren oder feuchteren Klimazonen weniger oft gegossen werden muss.

Wie vermehre ich Carex morrowii?

Antwort: Die Vermehrung von Carex morrowii kann durch Teilung oder Aussaat erfolgen. Die Teilung ist die einfachste und effektivste Methode und sollte im Frühjahr oder Herbst durchgeführt werden. Heben Sie dazu die Pflanze vorsichtig aus dem Boden, teilen Sie den Wurzelballen in mehrere Segmente und pflanzen Sie diese sofort an neuen Standorten. Die Aussaat ist ebenfalls möglich, wobei die Samen im Herbst direkt ins Freiland gesät oder im Frühjahr nach der letzten Frostgefahr ausgesät werden können. Die Keimung kann einige Wochen dauern.

Wie schütze ich meine Japan-Segge im Winter?

Antwort: In den meisten Klimazonen benötigt Carex morrowii keinen speziellen Winterschutz, da sie frosthart ist. In sehr kalten Regionen kann es jedoch hilfreich sein, den Boden um die Pflanzen herum mit einer dicken Schicht Mulch zu bedecken, um die Wurzeln vor extremen Temperaturen zu schützen. Achten Sie darauf, den Mulch im Frühjahr zu entfernen, um die Luftzirkulation zu fördern und Staunässe zu vermeiden.

Gibt es häufige Krankheiten oder Schädlinge, die ich beachten sollte?

Antwort: Carex morrowii ist allgemein resistent gegen viele Krankheiten und Schädlinge. Gelegentlich können jedoch Probleme wie Wurzelfäule, Blattflecken oder Rost auftreten, besonders in feuchten Bedingungen oder bei schlechter Luftzirkulation. Zur Vorbeugung ist es wichtig, einen geeigneten Standort mit guter Drainage und ausreichender Luftzirkulation zu wählen und kranke Pflanzenteile rechtzeitig zu entfernen. Bei stärkerem Befall können fungizide Spritzmittel helfen, die Ausbreitung von Krankheiten zu kontrollieren.

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.