Himbeeren anbauen: Diese vergessene Methode verdreifacht Ihren Ertrag ohne Mehraufwand
Inhaltsverzeichnis
Himbeeren im eigenen Garten – der vollständige Ratgeber für reiche Ernten
Kaum eine Frucht weckt so viele Kindheitserinnerungen wie die Himbeere. Wer einmal sonnenwarme Beeren direkt vom Strauch genascht hat, vergisst diesen Geschmack nie wieder. Doch Himbeeren sind weit mehr als nostalgische Nascherei – sie gehören zu den ertragreichsten und dankbarsten Obstgehölzen für den Hausgarten. Mit der richtigen Sortenwahl und ein wenig Grundwissen ernten Sie von Juni bis in den Oktober hinein, selbst auf kleinstem Raum.
Dieser Ratgeber begleitet Sie von der Auswahl der passenden Sorte über die optimale Pflanzung bis hin zur Lagerung Ihrer Ernte. Sie erfahren, warum der Unterschied zwischen Sommer- und Herbsthimbeeren entscheidend für Ihren Erfolg ist, welche Standortbedingungen die Pflanzen wirklich brauchen und wie Sie typische Anfängerfehler vermeiden. Der Aufwand hält sich dabei in Grenzen: Ein gut angelegtes Himbeerbeet verlangt pro Jahr nur wenige Stunden Pflege – und belohnt Sie dafür mit kiloweise aromatischen Früchten, die im Supermarkt ein kleines Vermögen kosten würden. Rechnen Sie mit zwei bis vier Kilogramm Ertrag pro laufendem Meter Himbeerhecke, sobald die Pflanzen eingewachsen sind. Gleichzeitig lauern einige Stolperfallen, die unbedarfte Gärtner um ihre Ernte bringen können: falscher Schnitt, ungeeignete Standorte oder der gefürchtete Himbeerkäfer machen vielen Hobbygärtnern das Leben schwer. All diese Themen greifen wir auf den folgenden Seiten auf.
Was sind Himbeeren? Botanisches Porträt von Rubus idaeus
Die Himbeere (Rubus idaeus) gehört zur Familie der Rosengewächse und ist in Europa sowie Nordasien heimisch. In deutschen Wäldern findet man sie wild an Lichtungen und Waldrändern – ein Hinweis auf ihre Vorlieben für halbschattige bis sonnige Standorte mit humosem Boden. Botanisch betrachtet handelt es sich bei der Himbeerfrucht um eine Sammelsteinfrucht, die aus vielen kleinen Einzelfrüchtchen zusammengesetzt ist. Jedes dieser winzigen Kügelchen enthält einen Samen, was die charakteristische Textur der Beere erklärt.
Der Wuchs der Himbeere unterscheidet sie grundlegend von anderen Beerensträuchern. Die Pflanze bildet ein ausdauerndes Wurzelsystem, aus dem jährlich neue Triebe emporwachsen. Diese Ruten erreichen je nach Sorte Höhen zwischen 1,50 und 2,50 Metern. Nach ein bis zwei Jahren sterben sie oberirdisch ab, während die Wurzel munter weitertreibt und für Nachschub sorgt. Dieses Wuchsverhalten macht den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Hauptgruppen aus.
Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren im Vergleich
Sommerhimbeeren fruchten an den zweijährigen Ruten, also an jenen Trieben, die im Vorjahr gewachsen sind. Sie tragen ihre Ernte typischerweise von Juni bis Juli in einem konzentrierten Zeitraum. Nach der Ernte werden diese abgetragenen Ruten bodennah abgeschnitten, während die diesjährigen Neutriebe für das kommende Jahr stehen bleiben.
Herbsthimbeeren hingegen tragen bereits im ersten Jahr an den frisch gewachsenen Ruten – und zwar am oberen Drittel. Die Ernte beginnt je nach Sorte im August und zieht sich bis in den Oktober, manchmal sogar bis zum ersten Frost. Der große Vorteil: Nach der Saison schneiden Sie sämtliche Ruten bodennah ab. Das macht die Pflege deutlich einfacher und reduziert gleichzeitig das Risiko für Rutenkrankheiten, da kein infiziertes Holz überwintert.
Wer beide Typen kombiniert, kann über mehrere Monate hinweg frische Himbeeren ernten. Diese Strategie lohnt sich besonders für größere Gärten oder Familien mit hohem Beerenverzehr.
Die besten Himbeersorten für jeden Garten
Die Sortenwahl entscheidet maßgeblich über Ertrag, Geschmack und Pflegeaufwand. Unter den Sommerhimbeeren hat sich Meeker seit Jahrzehnten bewährt – sie liefert große, dunkelrote Früchte mit intensivem Aroma und eignet sich hervorragend zum Einfrieren. Tulameen gilt als eine der geschmacklich besten Sorten überhaupt, verlangt aber etwas mehr Pflege und einen optimalen Standort. Für kleinere Gärten empfiehlt sich Glen Ample, eine stachellose Sorte mit aufrechtem Wuchs und guter Krankheitsresistenz.
Bei den Herbsthimbeeren führt Autumn Bliss die Beliebtheitsliste an. Sie reift früh, bringt zuverlässig hohe Erträge und kommt auch mit weniger idealen Standorten zurecht. Polka überzeugt durch besonders große, feste Früchte und eine lange Ernteperiode. Wer etwas Besonderes sucht, greift zu Golden Everest oder All Gold – gelbe Himbeeren mit mildem, süßem Geschmack, die weniger anfällig für Vogelfraß sind, da die Tiere die reifen Früchte schlechter erkennen.
Für den Balkon oder kleine Gärten eignen sich kompakte Sorten wie BonBonBerry Yummy, die auch im Kübel gedeihen und nur etwa einen Meter hoch werden. Achten Sie bei der Auswahl außerdem auf Resistenzen gegen häufige Krankheiten wie das Himbeer-Wurzelsterben – moderne Züchtungen wie Glen Dee oder Malling Promise bieten hier deutliche Vorteile gegenüber älteren Sorten.
Standort und Boden: So fühlen sich Himbeeren wohl
Himbeeren bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Volle Sonne fördert die Fruchtbildung und sorgt für süßere Beeren, allerdings sollte der Standort in heißen Sommern nicht zu stark aufheizen. Eine leichte Beschattung während der Mittagsstunden schadet nicht, zu viel Schatten reduziert jedoch den Ertrag und begünstigt Pilzkrankheiten.
Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 bietet ideale Bedingungen. Schwere Lehmböden bereiten Probleme, da Himbeeren Staunässe überhaupt nicht vertragen – ihre feinen Faserwurzeln faulen in nasser Erde schnell ab. Sandige Böden trocknen wiederum zu schnell aus und halten Nährstoffe schlecht.
Schwierige Böden verbessern
Verdichtete oder lehmige Untergründe lockern Sie am besten durch tiefgründiges Umgraben und das Einarbeiten von reichlich reifem Kompost, Rindenhumus oder gut verrottetem Stallmist. Eine Drainageschicht aus Kies im Pflanzgraben verhindert zusätzlich, dass sich Wasser staut. Bei sehr sandigen Böden hilft die regelmäßige Zugabe von Kompost, die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Eine dauerhafte Mulchschicht aus Stroh, Rasenschnitt oder Holzhäckseln hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt gleichzeitig Unkraut.
Pflanzen Sie Himbeeren niemals an Standorte, an denen zuvor bereits Himbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren standen. Diese Flächen sind häufig mit bodenbürtigen Krankheitserregern belastet, die den Neuaustrieb gefährden. Eine Anbaupause von mindestens vier Jahren gilt als sinnvoll.
Himbeeren pflanzen: Zeitpunkt, Abstand und Methode
Der ideale Pflanzzeitpunkt liegt im Herbst zwischen Oktober und November oder im zeitigen Frühjahr von März bis April. Herbstpflanzungen haben den Vorteil, dass die Wurzeln vor dem Winter noch anwachsen können und die Pflanzen im Frühjahr kraftvoll austreiben. Containerpflanzen lassen sich zwar ganzjährig setzen, vermeiden Sie jedoch die heißen Sommermonate, da junge Himbeeren viel Wasser benötigen.
Der Pflanzabstand hängt von der Anbaumethode ab. In Reihen gepflanzt, rechnen Sie mit 40 bis 50 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen und mindestens 1,50 Metern zwischen den Reihen. Für ein Spalier reicht ein Abstand von 50 Zentimetern, da die Ruten hier gezielt an Drähten entlanggeleitet werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit und tief ist wie der Wurzelballen. Lockern Sie den Untergrund mit einer Grabgabel auf und mischen Sie eine Handvoll Hornspäne sowie reifen Kompost unter die Aushuberde. Setzen Sie die Pflanze so tief ein, dass der Wurzelhals etwa zwei Finger breit unter der Erdoberfläche liegt – Himbeeren treiben aus unterirdischen Knospen neue Ruten und profitieren von einer etwas tieferen Pflanzung. Drücken Sie die Erde gut an, gießen Sie durchdringend und bringen Sie sofort eine Mulchschicht auf.
Wurzelnackte Pflanzen wässern Sie vor dem Einsetzen für einige Stunden in einem Eimer. Beschneiden Sie beschädigte Wurzeln mit einer sauberen Schere und kürzen Sie die Ruten auf etwa 30 Zentimeter ein, um das Anwachsen zu erleichtern.
Spalieranbau oder freistehend?
Ein Spalier aus Holzpfosten und gespannten Drähten erleichtert die Pflege erheblich. Die Ruten werden entlang der Drähte fixiert, trocknen nach Regen schneller ab und sind besser zu beernten. Freistehende Reihen funktionieren ebenfalls, neigen jedoch zum Umknicken bei Sturm oder unter der Last reifer Früchte. Wer wenig Platz hat, spannt ein einfaches V-Spalier mit zwei schräg gestellten Pfählen – so nutzen Sie die Fläche optimal aus und trennen tragende von neuen Ruten.
Pflege im Jahresverlauf
Himbeeren gehören zu den Flachwurzlern und reagieren empfindlich auf Trockenheit. Gießen Sie während der Blüte und Fruchtreife regelmäßig, besonders in Trockenperioden. Durchdringendes Wässern alle paar Tage ist besser als tägliches oberflächliches Gießen, da die Wurzeln so animiert werden, tiefer zu wachsen. Eine Tröpfchenbewässerung unter der Mulchschicht spart Wasser und hält das Laub trocken.
Die Düngung erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr mit reifem Kompost oder einem organischen Beerendünger. Übertreiben Sie es nicht mit Stickstoff – zu üppig gedüngte Pflanzen bilden viel Laub, aber weniger Früchte und werden anfälliger für Krankheiten. Eine zweite, leichte Gabe nach der Ernte unterstützt die Pflanzen bei der Bildung neuer Ruten.
Der richtige Schnitt
Bei Sommerhimbeeren schneiden Sie unmittelbar nach der Ernte alle abgetragenen Ruten bodennah ab. Die neuen, diesjährigen Triebe bleiben stehen und tragen im kommenden Jahr. Entfernen Sie außerdem schwache oder zu dicht stehende Ruten, sodass pro laufendem Meter etwa acht bis zehn kräftige Triebe übrig bleiben.
Herbsthimbeeren machen es Ihnen leicht: Im späten Winter, bevor der Neuaustrieb beginnt, schneiden Sie sämtliche Ruten komplett auf Bodenniveau zurück. Aus dem Wurzelstock treiben dann frische Ruten, die im selben Jahr fruchten. Diese Radikalmethode beseitigt gleichzeitig überwinternde Schädlinge und Krankheitserreger.
Tipps und Tricks für maximalen Ertrag
Erfahrene Himbeergärtner schwören auf eine dauerhafte Bodenabdeckung. Eine zehn Zentimeter dicke Mulchschicht aus Stroh, Holzhäckseln oder angetrocknetem Rasenschnitt hält den Boden kühl und feucht, unterdrückt Unkraut und zersetzt sich langsam zu wertvollem Humus. Vermeiden Sie Rindenmulch in direktem Kontakt mit den Ruten, da dieser beim Verrotten Stickstoff bindet.
Das Spalier sollte mindestens 1,80 Meter hoch sein, um auch hochwachsenden Sorten genug Halt zu bieten. Spannen Sie drei Drahtreihen auf etwa 50, 100 und 150 Zentimetern Höhe. Die Ruten werden locker mit Schnur oder Klammern fixiert, niemals abgeschnürt.
In heißen Sommern hilft ein Schattierungsnetz über den Pflanzen, Sonnenbrand an den Früchten zu verhindern. Gleichzeitig reduziert es den Wasserverlust durch Verdunstung. Gießen Sie morgens, damit das Laub über den Tag abtrocknen kann – feuchte Blätter über Nacht fördern Pilzinfektionen.
Ernte und Reifezeichen
Eine reife Himbeere erkennen Sie daran, dass sie sich mühelos vom Zapfen löst, wenn Sie sie leicht drehen. Hängt die Frucht fest oder müssen Sie ziehen, ist sie noch nicht so weit. Die Farbe allein täuscht – manche Sorten sind bereits tiefrot, bevor sie ihr volles Aroma entwickelt haben.
Ernten Sie am besten in den frühen Morgenstunden, wenn die Früchte noch kühl sind. Sie bleiben dann länger frisch und lassen sich besser transportieren. Pflücken Sie alle zwei bis drei Tage, da reife Himbeeren schnell überreifen und zu Matsch zerfallen. Legen Sie die empfindlichen Beeren flach in Schalen oder Körbe und stapeln Sie sie nicht übereinander, um Druckstellen zu vermeiden.
Vermehrung leicht gemacht
Himbeeren vermehren sich quasi von selbst. Ihre unterirdischen Ausläufer bilden oft meterweit entfernt neue Triebe, die Sie einfach abstechen und verpflanzen können. Wählen Sie kräftige Jungpflanzen mit eigenem Wurzelwerk und setzen Sie diese im Herbst an ihren neuen Standort.
Stecklingsvermehrung gelingt mit Wurzelstecklingen: Im Winter schneiden Sie etwa bleistiftdicke Wurzelstücke von zehn bis fünfzehn Zentimetern Länge und legen sie flach in Anzuchterde. Bis zum Frühjahr treiben sie zuverlässig aus. Diese Methode eignet sich besonders, um Lieblingssorten sortenecht zu vermehren.
Schädlinge und Krankheiten erkennen und bekämpfen
Der Himbeerkäfer ist der Hauptfeind des Himbeerfreundes. Die kleinen, graubraunen Käfer legen ihre Eier in die Blüten, die Larven fressen sich später durch die reifenden Früchte – der gefürchtete Madenbefall. Herbsthimbeeren sind weniger betroffen, da ihre Blütezeit nicht mit dem Flug des Käfers zusammenfällt. Bei Sommerhimbeeren hilft das Abschütteln der Käfer in den frühen Morgenstunden sowie engmaschige Insektenschutznetze während der Blüte.
Die Rutenkrankheit zeigt sich durch bräunliche Flecken an den Trieben, die später eintrocknen und absterben. Befallene Ruten sofort entfernen und im Hausmüll entsorgen, nicht auf den Kompost. Vorbeugend wirken luftige Pflanzabstände und das konsequente Entfernen alter Ruten.
Grauschimmel (Botrytis) befällt besonders in feuchten Sommern die reifenden Früchte. Gute Durchlüftung, Mulchen und das Vermeiden von Überkopfbewässerung reduzieren das Risiko. Befallene Früchte großzügig absammeln, bevor sich die Sporen weiter ausbreiten.
Lagerung und Verwertung
Frische Himbeeren halten sich im Kühlschrank nur ein bis zwei Tage. Waschen Sie sie erst unmittelbar vor dem Verzehr, da Feuchtigkeit die Schimmelbildung beschleunigt. Für längere Haltbarkeit frieren Sie die Beeren ausgebreitet auf einem Blech vor und füllen sie anschließend in Gefrierbeutel – so verkleben sie nicht und lassen sich portionsweise entnehmen.
Einkochen zu Marmelade, Gelee oder Sirup konserviert die Ernte für viele Monate. Auch Trocknen im Dörrautomaten oder Backofen funktioniert gut – getrocknete Himbeeren eignen sich für Müsli, Tee oder als Snack. Bei großem Überschuss lohnt sich das Ansetzen von Himbeerlikör oder das Einlegen in Essig für fruchtige Salatdressings.
Häufige Probleme und Lösungen
Gelbe Blätter deuten oft auf Eisenmangel hin, der bei zu hohem pH-Wert auftritt. Senken Sie den Boden-pH durch das Einarbeiten von Nadelstreu oder Rhododendronerde. Auch Staunässe führt zu Vergilbungen – prüfen Sie die Drainage.
Ausbleibende Ernte trotz kräftiger Pflanzen liegt häufig an falschem Schnitt. Wer Sommerhimbeeren im Herbst komplett zurückschneidet, entfernt die Fruchtruten des kommenden Jahres. Informieren Sie sich genau, welcher Typ in Ihrem Garten steht.
Kümmerlicher Wuchs und schwache Neutriebe können auf das Himbeer-Wurzelsterben hinweisen, eine Pilzerkrankung im Boden. Befallene Pflanzen lassen sich kaum retten – entfernen Sie sie samt Wurzelwerk und wechseln Sie den Standort.
Fazit
Himbeeren gehören zu den lohnendsten Obstkulturen für den Hausgarten. Mit der richtigen Sortenwahl, einem passenden Standort und dem Wissen um die Unterschiede zwischen Sommer- und Herbsttypen legen Sie den Grundstein für jahrelange, reiche Ernten. Der Pflegeaufwand bleibt überschaubar, solange Sie einige Grundregeln beachten: Staunässe vermeiden, konsequent schneiden und auf frühe Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten achten. Beginnen Sie am besten mit zwei bis drei bewährten Sorten, sammeln Sie Erfahrungen und erweitern Sie Ihr Himbeerbeet nach und nach. Die erste selbst gepflückte, sonnenwarme Himbeere wird Sie für alle Mühen entschädigen – versprochen.
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Häufige Leserfragen rund um Himbeeren
Warum tragen meine Himbeeren keine Früchte, obwohl sie üppig wachsen?
Dieses Problem tritt fast immer durch falschen Schnitt auf. Sommerhimbeeren fruchten ausschließlich an den zweijährigen Ruten – wer im Herbst oder Frühjahr alle Triebe bodennah abschneidet, entfernt damit die fruchttragenden Ruten komplett. Prüfen Sie zunächst, ob Sie Sommer- oder Herbsthimbeeren im Garten haben. Bei Sommerhimbeeren dürfen nur die abgetragenen Ruten nach der Ernte entfernt werden, die einjährigen Neutriebe müssen stehen bleiben. Weitere Ursachen können zu viel Stickstoffdüngung sein, die üppiges Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung fördert, oder ein zu schattiger Standort, der die Fruchtbildung hemmt.
Wie verhindere ich Maden in meinen Himbeeren?
Der Übeltäter ist der Himbeerkäfer, dessen Larven sich in den reifenden Früchten entwickeln. Die effektivste Methode bei Sommerhimbeeren ist das Abdecken mit engmaschigen Insektenschutznetzen während der Blütezeit von Mai bis Juni. Alternativ schütteln Sie die Käfer frühmorgens, wenn sie noch träge sind, auf ein untergestelltes helles Tuch und sammeln sie ab. Ein Sortenwechsel zu Herbsthimbeeren löst das Problem dauerhaft, da deren Blütezeit außerhalb der Flugperiode des Käfers liegt. Befallene Früchte immer absammeln und im Hausmüll entsorgen, nicht auf den Kompost geben.
Kann ich Himbeeren auch im Kübel auf dem Balkon anbauen?
Ja, das funktioniert sehr gut mit kompakten Sorten wie BonBonBerry Yummy, Ruby Beauty oder Lowberry Little Sweet Sister. Wählen Sie einen Kübel mit mindestens 30 Litern Volumen und guten Abzugslöchern, da auch im Topf Staunässe der größte Feind ist. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, gemischt mit etwas Sand für bessere Drainage. Auf dem Balkon ist regelmäßiges Gießen besonders wichtig, da Kübel schnell austrocknen. Düngen Sie während der Wachstumszeit alle zwei Wochen mit einem organischen Flüssigdünger und stellen Sie den Kübel im Winter an eine geschützte Hauswand oder isolieren Sie ihn mit Vlies.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um Himbeeren zu schneiden?
Das hängt vom Typ ab. Sommerhimbeeren schneiden Sie direkt nach der Ernte im Sommer – entfernen Sie alle abgetragenen Ruten bodennah und lichten Sie die Neutriebe auf acht bis zehn kräftige Exemplare pro laufendem Meter aus. Herbsthimbeeren schneiden Sie im späten Winter, idealerweise im Februar, komplett auf Bodenhöhe zurück. Dieser Zeitpunkt ist wichtig, da die Pflanzen dann noch in der Ruhephase sind und der Neuaustrieb im Frühjahr kraftvoll erfolgt. Verwenden Sie immer sauberes, scharfes Werkzeug, um Quetschungen und Infektionen zu vermeiden.
Meine Himbeerblätter werden gelb – was fehlt den Pflanzen?
Gelbe Blätter mit grünen Blattadern deuten auf Eisenmangel hin, der bei zu kalkhaltigem Boden auftritt. Senken Sie den pH-Wert durch das Einarbeiten von Rhododendronerde, Nadelstreu oder Kaffeesatz. Gleichmäßig gelbe Blätter können auf Stickstoffmangel hinweisen – hier hilft eine Gabe von reifem Kompost oder Hornspänen. Staunässe verursacht ebenfalls Vergilbungen, da die Wurzeln in nasser Erde absterben. Prüfen Sie die Drainage und verbessern Sie schwere Böden mit Sand und organischem Material. Bei älteren Blättern im Spätsommer ist eine gewisse Vergilbung normal und kein Grund zur Sorge.
Wie weit breiten sich Himbeeren aus und wie begrenze ich sie?
Himbeeren bilden unterirdische Ausläufer, die sich mehrere Meter vom ursprünglichen Standort entfernt ihren Weg an die Oberfläche bahnen. Ohne Begrenzung erobern sie schnell angrenzende Beete. Eine Rhizomsperre aus festem Kunststoff oder Metall, mindestens 30 Zentimeter tief eingegraben, stoppt die Ausbreitung zuverlässig. Alternativ stechen Sie unerwünschte Ausläufer regelmäßig mit dem Spaten ab – am besten im Frühjahr, wenn sie noch jung sind. Die abgestochenen Jungpflanzen lassen sich prima verschenken oder an anderer Stelle einsetzen.
Welche Himbeersorten sind besonders robust gegen Krankheiten?
Moderne Züchtungen bieten deutlich bessere Resistenzen als ältere Sorten. Glen Dee und Glen Moy zeigen hohe Widerstandskraft gegen das gefürchtete Himbeer-Wurzelsterben. Autumn Bliss und Polka bei den Herbsthimbeeren gelten als robust und wenig anfällig für Rutenkrankheiten. Stachellose Sorten wie Glen Ample sind nicht nur angenehmer zu beernten, sondern oft auch widerstandsfähiger. Beim Kauf achten Sie auf zertifizierte, virusfreie Pflanzen aus der Baumschule – billige Angebote vom Wühltisch sind häufig bereits infiziert und bringen Krankheiten in Ihren Garten.
Kann ich Himbeeren neben anderen Beerensträuchern pflanzen?
Grundsätzlich ja, aber mit einigen Einschränkungen. Brombeeren sind nahe Verwandte und sollten nicht direkt neben Himbeeren stehen, da sie dieselben Krankheiten und Schädlinge teilen. Auch Erdbeeren als Vorkultur sind ungünstig, da sie Wurzelfäule-Erreger hinterlassen können. Johannisbeeren und Stachelbeeren sind dagegen unproblematische Nachbarn. Achten Sie bei der Planung auf ausreichend Abstand, damit jede Kultur genug Licht und Luftzirkulation bekommt. Ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Beerensträuchern verhindert Konkurrenzdruck um Wasser und Nährstoffe.
Letzte Aktualisierung am 2026-04-13 at 06:04 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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