Die Zimmerpflanze, die bleibt Ficus benjamina richtig pflegen und verstehen
Die Zimmerpflanze, die bleibt Ficus benjamina richtig pflegen und verstehen

Die Zimmerpflanze, die bleibt: Ficus benjamina richtig pflegen und verstehen

Die Birkenfeige, auch bekannt als Ficus benjamina, ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen weltweit. Mit ihrer eleganten Erscheinung, den glänzenden grünen Blättern und der anmutigen Wuchsform verleiht sie jedem Raum sofort ein Stück Natur. Ursprünglich in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens und Australiens beheimatet, hat sich der Ficus benjamina als eine robuste und pflegeleichte Pflanze erwiesen, die sich ideal für die Innenraumbegrünung eignet.

Kurze Vorstellung der Pflanze

Der Ficus benjamina, oft liebevoll als „Weeping Fig“ bezeichnet, gehört zur Familie der Moraceae, der Maulbeerfamilie. Diese Pflanze zeichnet sich durch ihre langen, bogenförmigen Zweige aus, die dicht mit kleinen, ovalen Blättern besetzt sind. In ihrer natürlichen Umgebung kann sie zu einem großen Baum heranwachsen, während sie in Innenräumen häufig als kleinere, gestutzte Version kultiviert wird.

Bedeutung und Popularität als Zimmerpflanze

Die Popularität des Ficus benjamina als Zimmerpflanze lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen. Neben ihrer visuellen Attraktivität ist sie für ihre luftreinigenden Eigenschaften bekannt. Studien haben gezeigt, dass der Ficus benjamina dazu beitragen kann, die Raumluft von Schadstoffen wie Formaldehyd, Xylol und Toluol zu reinigen. Diese Fähigkeit, zur Verbesserung der Luftqualität beizutragen, zusammen mit ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lichtverhältnisse und ihre vergleichsweise einfache Pflege, macht sie zu einem idealen grünen Begleiter für Wohn- und Arbeitsräume.

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Die Birkenfeige hat nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern spielt auch eine wichtige Rolle im Kontext des Wohlbefindens und der Raumgestaltung. Sie fügt sich nahtlos in verschiedene Einrichtungsstile ein, von modern bis traditionell, und verleiht jedem Raum Lebendigkeit und eine beruhigende Atmosphäre. Ihre Popularität spiegelt einen wachsenden Trend zur Integration von Pflanzen in das Wohnumfeld wider, nicht zuletzt wegen der zunehmenden Anerkennung ihrer positiven Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden.

In der Pflege zeigt sich der Ficus benjamina als anpassungsfähig, wenngleich er einige spezifische Bedürfnisse hat, um wirklich zu gedeihen. Die richtige Balance aus Licht, Wasser und Nährstoffen ist entscheidend für seine Gesundheit und Schönheit. In den folgenden Abschnitten werden wir detailliert auf diese Aspekte eingehen, um Ihnen zu helfen, Ihre Birkenfeige optimal zu pflegen und lange von ihrer Präsenz zu profitieren.

Botanische Merkmale

Der Ficus benjamina, eine faszinierende Pflanze mit einzigartigen botanischen Merkmalen, ist nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen seiner interessanten Eigenschaften beliebt. Diese Abschnitte bieten einen detaillierten Einblick in die Beschreibung der Pflanze sowie ihre besonderen Merkmale und Blütezeit.

Beschreibung der Pflanze

Der Ficus benjamina präsentiert sich als eine äußerst anpassungsfähige und dekorative Pflanze. In ihrer natürlichen Umgebung kann sie Höhen von über 30 Metern erreichen, wobei ihr dichter, weit ausladender Wuchs charakteristisch ist. Die Pflanze verfügt über glatte, ledrige Blätter, die eine längliche, spitzzulaufende Form aufweisen und in einem satten Grün schimmern. Die Blätter hängen an flexiblen Zweigen, die sich elegant nach unten neigen, was ihr den Spitznamen „Weeping Fig“ eingebracht hat.

Ein interessantes Merkmal des Ficus benjamina ist sein Wurzelsystem. In freier Wildbahn entwickelt die Pflanze mächtige Luftwurzeln, die vom Stamm und den Ästen herabhängen und bei Bodenkontakt zu zusätzlichen Stützstrukturen heranwachsen. Diese Eigenschaft trägt zur stabilen Verankerung des Baumes bei und ermöglicht es ihm, in verschiedenen Bodenbedingungen zu gedeihen.

Besondere Merkmale und Blütezeit

Eines der bemerkenswertesten Merkmale des Ficus benjamina ist seine Blütezeit, die für Zimmerpflanzenbesitzer oft ein verborgener Aspekt bleibt. Die Pflanze produziert winzige Blüten, die sich in spezialisierten Strukturen, sogenannten Sykonien, entwickeln. Diese Blütenstände sind kugelförmig bis oval und beherbergen sowohl die männlichen als auch die weiblichen Blüten im Inneren. Für die Bestäubung ist in ihrer natürlichen Umgebung eine spezifische Feigenwespenart verantwortlich, was die Seltenheit der Fruchtbildung in Innenräumen erklärt.

Ein weiteres spezielles Merkmal ist die Fähigkeit des Ficus benjamina, sich an unterschiedliche Lichtverhältnisse anzupassen. Obwohl die Pflanze helles, indirektes Licht bevorzugt, kann sie auch in weniger idealen Lichtsituationen überleben, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für verschiedene Standorte im Haus macht.

Zusammengefasst zeichnet sich der Ficus benjamina durch seine elegante Erscheinung, das beeindruckende Wurzelsystem und seine anpassungsfähigen Wachstumseigenschaften aus. Die Blütezeit und die besonderen Bedingungen, unter denen Früchte entstehen können, sind faszinierende Aspekte, die die mystische Schönheit dieser Pflanze unterstreichen. Die Pflege eines Ficus benjamina erfordert Aufmerksamkeit und Verständnis für seine Bedürfnisse, doch die Belohnung ist eine robuste und visuell ansprechende Pflanze, die jedem Raum eine beruhigende, grüne Präsenz verleiht.

Standort und Lichtbedarf

Die richtige Wahl des Standorts und das Verständnis für den Lichtbedarf des Ficus benjamina sind entscheidend für sein Wohlbefinden und Wachstum. Dieser Abschnitt bietet wertvolle Einblicke in den idealen Standort im Haus sowie Tipps zum Umgang mit den Licht- und Schattenbedürfnissen der Pflanze.

Idealer Standort im Haus

Der ideale Standort für einen Ficus benjamina im Haus kombiniert helles, indirektes Licht mit Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung, die die Blätter verbrennen kann. Ein Platz in der Nähe eines Fensters, das nach Osten oder Westen ausgerichtet ist, erweist sich oft als optimal. Hier kann die Pflanze die sanfte Morgensonne oder das weichere Nachmittagslicht genießen, ohne den harschen Bedingungen der Mittagssonne ausgesetzt zu sein.

Es ist wichtig, einen Standort zu wählen, der frei von Zugluft und weit entfernt von Wärmequellen wie Heizkörpern ist, da diese die Luftfeuchtigkeit reduzieren und der Pflanze schaden können. Der Ficus benjamina bevorzugt eine gleichbleibende Umgebung, daher sollte er nicht zu häufig umgestellt werden. Einmal den idealen Platz gefunden, ist es am besten, ihn dort zu belassen, um Stress für die Pflanze zu minimieren.

Umgang mit Licht- und Schattenbedürfnissen

Obwohl der Ficus benjamina anpassungsfähig ist, reagiert er empfindlich auf Veränderungen in seiner Lichtumgebung. Zu wenig Licht führt zu spärlichem Wachstum und zum Abfallen der Blätter, während zu viel direktes Licht die Blätter beschädigen kann. Ein ausgewogener Ansatz ist entscheidend.

  • Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse: Beginnen Sie mit der schrittweisen Eingewöhnung Ihrer Pflanze an den gewählten Standort, insbesondere wenn sich die Lichtintensität deutlich von ihrem vorherigen Platz unterscheidet. Dies hilft, Stress zu reduzieren und die Pflanze an ihre neue Umgebung zu gewöhnen.
  • Verwendung von Vorhängen oder Blendschutz: Um die Intensität des direkten Sonnenlichts zu mildern, können durchsichtige Vorhänge oder ein Blendschutz hilfreich sein. Diese Maßnahmen ermöglichen es dem Ficus benjamina, vom Tageslicht zu profitieren, ohne den negativen Auswirkungen der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein.
  • Rotation der Pflanze: Drehen Sie die Pflanze regelmäßig, um ein gleichmäßiges Wachstum zu fördern. Dies stellt sicher, dass alle Seiten der Pflanze ausreichend Licht erhalten und verhindert ein einseitiges Wachstum.

Indem Sie den idealen Standort im Haus sorgfältig auswählen und die Licht- und Schattenbedürfnisse Ihres Ficus benjamina berücksichtigen, schaffen Sie eine Umgebung, in der Ihre Pflanze gedeihen kann. Die Belohnung für diese Bemühungen ist eine gesunde, lebendige Pflanze, die Schönheit und Frische in Ihr Zuhause bringt.

Wasserbedarf und Bewässerungstechniken

Die richtige Bewässerung ist entscheidend für die Gesundheit des Ficus benjamina. Eine Über- oder Unterbewässerung kann zu Problemen wie Blattfall, Wurzelfäule oder einem allgemein schwachen Wachstum führen. In diesem Abschnitt werden die optimale Häufigkeit und Menge der Bewässerung sowie Tipps zur Vermeidung von Staunässe erläutert.

Häufigkeit und Menge der Bewässerung

Der Wasserbedarf des Ficus benjamina variiert je nach Jahreszeit, Standortbedingungen und Größe der Pflanze. Ein grundlegendes Prinzip ist, die oberste Schicht des Bodens zwischen den Bewässerungen leicht antrocknen zu lassen. Dies kann bedeuten:

  • Im Sommer und Frühling, wenn die Pflanze aktiv wächst, benötigt sie häufigere Bewässerung. Überprüfen Sie den Boden alle paar Tage und gießen Sie, sobald die oberste Schicht trocken ist.
  • Im Herbst und Winter, während der Ruhephase der Pflanze, reduzieren Sie die Bewässerung. Warten Sie, bis die obersten paar Zentimeter des Bodens trocken sind, bevor Sie wieder gießen.

Eine gute Faustregel für die Menge der Bewässerung ist, den Boden gleichmäßig zu befeuchten, bis das Wasser aus den Abflusslöchern am Boden des Topfes austritt. Dies stellt sicher, dass das Wasser die Wurzeln erreicht, ohne dass die Pflanze übermäßig gewässert wird.

Tipps zur Vermeidung von Staunässe

Staunässe ist einer der häufigsten Gründe für Probleme bei Zimmerpflanzen, einschließlich des Ficus benjamina. Folgende Tipps helfen, Staunässe zu vermeiden:

  • Verwenden Sie Töpfe mit Abflusslöchern: Stellen Sie sicher, dass Ihr Pflanzgefäß Abflusslöcher hat, um überschüssiges Wasser abzuleiten. Dies verhindert, dass Wasser im Topf steht und die Wurzeln ertränkt.
  • Wählen Sie die richtige Topfgröße: Ein zu großer Topf hält zu viel Erde, die mehr Feuchtigkeit speichert als die Pflanze benötigt. Ein angemessen großer Topf unterstützt eine gesunde Wurzelentwicklung und erleichtert die Bewässerung.
  • Verwenden Sie eine gut drainierende Erde: Eine hochwertige, gut drainierende Topferde ist entscheidend. Erde, die speziell für Zimmerpflanzen oder sogar für Ficus-Arten formuliert ist, kann eine gute Wahl sein.
  • Überprüfen Sie die Feuchtigkeit des Bodens: Bevor Sie gießen, stecken Sie Ihren Finger etwa 2-3 cm tief in die Erde, um die Feuchtigkeit zu überprüfen. Wenn der Boden in dieser Tiefe trocken ist, ist es Zeit zu gießen.
  • Leeren Sie das Untersetzerwasser: Entfernen Sie stehendes Wasser aus Untersetzern oder Übertöpfen, um zu verhindern, dass die Wurzeln im Wasser stehen.

Durch die Beachtung dieser Richtlinien stellen Sie sicher, dass Ihr Ficus benjamina die richtige Menge an Wasser erhält, ohne dem Risiko von Wurzelfäule durch Staunässe ausgesetzt zu sein. Eine ausgewogene Bewässerungspraxis fördert ein gesundes Wachstum und die Vitalität Ihrer Pflanze.

Boden und Düngung

Eine gute Bodenmischung und regelmäßige Düngung sind wesentlich für die Vitalität und das Wachstum des Ficus benjamina.

Empfehlungen für Bodenmischung und Topfgröße

Der Ficus benjamina bevorzugt einen gut durchlässigen, fruchtbaren Boden, der eine ausgewogene Mischung aus Torf, Perlit und organischem Material enthält. Diese Zusammensetzung fördert die Drainage und verhindert Staunässe, während sie gleichzeitig ausreichend Nährstoffe für das Wachstum bereitstellt.

Bei der Wahl der Topfgröße ist es wichtig, einen Topf zu wählen, der nur geringfügig größer als der Wurzelballen ist. Ein zu großer Topf kann dazu führen, dass der Boden zwischen den Bewässerungen zu lange feucht bleibt, was das Risiko von Wurzelfäule erhöht.

Düngungsplan und geeignete Düngemittel

Eine regelmäßige Düngung während der Wachstumsmonate (Frühling und Sommer) unterstützt die Gesundheit und die Blattentwicklung des Ficus benjamina. Verwenden Sie einen ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger alle 4-6 Wochen. Während der Ruheperiode im Herbst und Winter kann die Düngung reduziert oder ganz eingestellt werden, da die Pflanze in dieser Zeit weniger Nährstoffe benötigt.

Wählen Sie Düngemittel, die ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) aufweisen, um das gesunde Wachstum von Blättern, Wurzeln und Stielen zu fördern. Achten Sie darauf, die Anweisungen auf der Düngemittelpackung zu befolgen, um Überdüngung zu vermeiden, die zu Salzansammlung führen können.

Pflege und Wartung
Pflege und Wartung

Pflege und Wartung

Eine angemessene Pflege und Wartung sind entscheidend, um den Ficus benjamina gesund und kräftig zu halten. Zu den wichtigsten Aspekten gehören der Umgang mit Schädlingen und Krankheiten sowie das richtige Beschneiden und Umtopfen der Pflanze. In diesem Abschnitt erhalten Sie praktische Tipps, um Ihre Birkenfeige in bestem Zustand zu halten.

Umgang mit Schädlingen und Krankheiten

Der Ficus benjamina kann gelegentlich von Schädlingen wie Blattläusen, Spinnmilben und Schildläusen befallen werden, insbesondere wenn die Pflanze unter Stress steht oder die Pflegebedingungen nicht ideal sind.

  • Vorbeugung: Die beste Strategie gegen Schädlinge und Krankheiten ist die Vorbeugung. Halten Sie die Blätter Ihrer Pflanze sauber und staubfrei, um ein gesundes Wachstum zu fördern und Schädlinge abzuwehren. Achten Sie auf eine angemessene Luftzirkulation um die Pflanze herum.
  • Erkennung: Überprüfen Sie Ihre Pflanze regelmäßig auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten, wie z.B. verfärbte, klebrige oder deformierte Blätter.
  • Behandlung: Bei einem Befall können nicht-toxische Insektizide oder Neemöl eine wirksame Lösung sein. Befallene Blätter sollten entfernt und die Pflanze isoliert werden, um eine Ausbreitung auf andere Zimmerpflanzen zu verhindern.

Tipps zum Beschneiden und Umtopfen

Das Beschneiden und Umtopfen sind wesentliche Pflegemaßnahmen, die nicht nur die Gesundheit und das Erscheinungsbild des Ficus benjamina verbessern, sondern auch sein Wachstum fördern.

  • Beschneiden: Der beste Zeitpunkt für das Beschneiden ist das Frühjahr, bevor die neue Wachstumsphase beginnt. Entfernen Sie abgestorbene oder überwuchernde Zweige, um die Pflanze zu verjüngen und ihr eine schönere Form zu geben. Ein regelmäßiges Beschneiden hilft auch, die Größe der Pflanze zu kontrollieren.
  • Umtopfen: Ficus benjamina sollte etwa alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden, um sicherzustellen, dass die Wurzeln genügend Platz haben und der Boden ausreichend Nährstoffe liefert. Wählen Sie beim Umtopfen einen etwas größeren Topf und frische, gut durchlässige Erde, um das Wurzelwachstum zu unterstützen und Staunässe zu vermeiden.

Beim Umtopfen ist es wichtig, die Wurzeln vorsichtig zu behandeln und beschädigte Wurzeln zu entfernen, um das Wachstum gesunder Wurzeln zu fördern. Nach dem Umtopfen sollte die Pflanze gründlich gewässert werden, um den Stress des Umtopfens zu minimieren und die Anpassung an die neue Umgebung zu erleichtern.

Durch sorgfältige Pflege und Wartung, einschließlich regelmäßiger Kontrollen auf Schädlinge und Krankheiten sowie angemessenes Beschneiden und Umtopfen, kann Ihr Ficus benjamina eine gesunde und attraktive Ergänzung Ihres Zuhauses sein. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Vitalität der Pflanze zu erhalten und ihr Wachstum zu fördern, sodass Sie sich lange an ihrer Schönheit erfreuen können.

Krankheiten und Schädlinge

Der Ficus benjamina ist trotz seiner Robustheit nicht immun gegen Schädlinge und Krankheiten. Die rechtzeitige Erkennung und Behandlung solcher Probleme ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Pflanze. Hier erfahren Sie mehr über die häufigsten Probleme sowie effektive Lösungen.

Häufige Probleme

  • Blattläuse: Diese kleinen, oft grünen Insekten saugen an den Blättern und können zu Wachstumsstörungen führen.
  • Spinnmilben: Besonders in trockenen Innenräumen fühlen sich Spinnmilben wohl. Sie sind an feinen Gespinsten und punktförmigen Verfärbungen auf den Blättern erkennbar.
  • Schildläuse: Sie sehen aus wie kleine braune oder weiße Hügel auf den Stängeln und Unterseiten der Blätter und entziehen der Pflanze wichtige Nährstoffe.
  • Wurzelfäule: Eine der schwerwiegendsten Erkrankungen, verursacht durch zu viel Wasser und schlechte Drainage, führt zu verfaulten Wurzeln.

Lösungen

  • Für Schädlinge: Der erste Schritt ist die Isolierung der befallenen Pflanze, um eine Ausbreitung zu verhindern. Milde Insektizide oder Neemöl sind effektive Behandlungen. Eine regelmäßige Besprühung der Blätter mit Wasser kann auch helfen, Schädlinge abzuwehren. In hartnäckigen Fällen kann eine systemische Behandlung erforderlich sein.
  • Für Krankheiten: Bei Anzeichen von Wurzelfäule ist es wichtig, die Bewässerung sofort zu reduzieren und sicherzustellen, dass der Topf eine gute Drainage hat. Möglicherweise müssen Sie die Pflanze umtopfen und dabei jegliches verfaultes Wurzelmaterial entfernen. Verwenden Sie frische, gut durchlässige Erde und einen Topf mit ausreichenden Abzugslöchern.

Prävention

  • Regelmäßige Inspektion: Überprüfen Sie Ihre Pflanze regelmäßig auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten. Früherkennung ist der Schlüssel zur Vermeidung schwerwiegender Probleme.
  • Richtige Bewässerung: Vermeiden Sie Überwässerung, indem Sie die Erde zwischen den Bewässerungen antrocknen lassen. Überprüfen Sie die Feuchtigkeit mit einem Finger oder einem Feuchtigkeitsmesser.
  • Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation: Halten Sie die Luftfeuchtigkeit auf einem gesunden Niveau und sorgen Sie für gute Luftzirkulation um die Pflanze herum, um die Entwicklung von Pilzkrankheiten zu verhindern.

Durch aufmerksame Pflege und vorbeugende Maßnahmen können Sie Ihren Ficus benjamina vor den gängigsten Krankheiten und Schädlingen schützen. Ein gesunder Ficus ist widerstandsfähiger und kann sich schneller von Befall oder Krankheit erholen, sodass er Ihnen lange Freude bereitet.

Häufige Leserfragen zum Thema Ficus benjamina

Warum verliert mein Ficus benjamina Blätter?

Blattverlust ist eines der häufigsten Probleme bei Ficus benjamina und kann verschiedene Ursachen haben, darunter Stress durch Standortwechsel, unzureichende Bewässerung (sowohl Über- als auch Unterbewässerung), zu wenig Licht oder Zugluft.

  • Tipps: Stellen Sie sicher, dass Ihre Pflanze genügend indirektes Licht bekommt und schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung. Überprüfen Sie die Feuchtigkeit der Erde, um die Bewässerung entsprechend anzupassen, und vermeiden Sie es, den Standort häufig zu wechseln. Eine stabile Umgebung ist für das Wohlbefinden Ihres Ficus benjamina entscheidend.

Wie oft sollte ich meinen Ficus benjamina gießen?

Die Bewässerungshäufigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Umgebungstemperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Jahreszeit. Im Allgemeinen sollte die Erde zwischen den Bewässerungen leicht antrocknen.

  • Tipps: Führen Sie einen Finger etwa 2-3 cm tief in die Erde ein. Wenn die Erde trocken ist, ist es Zeit zu gießen. Im Winter, wenn das Wachstum verlangsamt ist, benötigt die Pflanze weniger Wasser.

Wie schneide ich einen Ficus benjamina?

Das Beschneiden hilft, die Form der Pflanze zu erhalten und fördert ein buschigeres Wachstum.

  • Tipps: Verwenden Sie eine saubere, scharfe Schere oder Gartenschere, um überlange Zweige zu kürzen. Schneiden Sie knapp über einem Blattknoten, um neues Wachstum zu ermutigen. Der beste Zeitpunkt für das Beschneiden ist das Frühjahr, bevor die neue Wachstumsperiode beginnt.

Wie kann ich meinen Ficus benjamina umtopfen?

Umtopfen fördert die Gesundheit Ihrer Pflanze, indem es den Wurzeln mehr Platz zum Wachsen gibt und die Nährstoffe im Boden erneuert werden.

  • Tipps: Wählen Sie einen neuen Topf, der etwa 5 cm größer im Durchmesser ist als der aktuelle. Verwenden Sie eine hochwertige, gut durchlässige Topferde. Umtopfen Sie im Frühling, um die Pflanze während ihrer aktiven Wachstumsphase zu unterstützen. Entfernen Sie vorsichtig verfaulte oder beschädigte Wurzeln, bevor Sie die Pflanze in den neuen Topf setzen.

Kann ich meinen Ficus benjamina im Sommer nach draußen stellen?

Ja, Ihr Ficus benjamina kann von einem Sommeraufenthalt im Freien profitieren, solange er richtig akklimatisiert wird.

  • Tipps: Gewöhnen Sie Ihre Pflanze langsam an die äußeren Bedingungen, indem Sie sie zunächst an einen schattigen, geschützten Ort stellen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, die die Blätter verbrennen kann. Bringen Sie die Pflanze vor dem ersten Frost wieder ins Haus.

Durch die Beachtung dieser Tipps und Hinweise können Sie sicherstellen, dass Ihr Ficus benjamina gesund bleibt und Ihr Zuhause oder Büro mit seiner Schönheit bereichert.

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.