
Das “Stuhl-Phänomen”: Warum der Kleiderberg im Schlafzimmer kein Ordnungsproblem ist – sondern ein Designfehler
Inhaltsverzeichnis
Er steht vermutlich auch in Ihrem Schlafzimmer: ein Stuhl, der längst seine ursprüngliche Funktion verloren hat. Statt als Sitzgelegenheit dient er als Ablage für Jeans, die noch ein zweites Mal getragen werden können, für den Pullover von gestern und das Hemd, das eigentlich nur kurz gelüftet werden sollte. Innerhalb weniger Tage wächst auf diesem Stuhl ein kleiner Berg, der irgendwann so hoch ist, dass einzelne Kleidungsstücke herunterrutschen und auf dem Boden landen.
Dieses Phänomen kennen Millionen von Menschen, und die meisten schämen sich ein wenig dafür. Sie nehmen sich regelmäßig vor, den Stuhl endlich leer zu räumen und künftig mehr Ordnung zu halten. Doch nach spätestens einer Woche sieht alles wieder genauso aus wie vorher. Der Grund dafür liegt nicht in mangelnder Disziplin oder Faulheit, wie viele glauben. Das Problem ist viel grundlegender: Der Kleiderstuhl ist ein Symptom falscher Raumgestaltung. Solange die Ursache nicht behoben wird, helfen auch die besten Vorsätze nicht weiter. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum klassische Ordnungstipps bei diesem Problem versagen und welche Lösungen aus architektonischer und psychologischer Sicht tatsächlich funktionieren.

Was ist das “Stuhl-Phänomen”?
Die unsichtbare Kategorie: weder sauber noch schmutzig
Um das Stuhl-Phänomen zu verstehen, muss man zunächst einen Blick auf unsere alltäglichen Gewohnheiten werfen. Kleidung lässt sich grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen: sauber und schmutzig. Für beide Kategorien gibt es in den meisten Haushalten klar definierte Orte. Saubere Kleidung kommt in den Schrank oder die Kommode, schmutzige Wäsche wandert in den Wäschekorb. Dieses System funktioniert seit Generationen und ist tief in unserem Alltag verankert.
Doch es gibt eine dritte Kategorie, die in diesem System keinen Platz findet: Kleidungsstücke, die bereits getragen wurden, aber noch nicht schmutzig genug für die Wäsche sind. Die Jeans, die man nur wenige Stunden anhatte. Der Pullover, der noch völlig frisch riecht. Das T-Shirt, das man abends zum Fernsehen übergezogen hat. Diese Kleidungsstücke zurück in den Schrank zu legen, fühlt sich falsch an, schließlich waren sie bereits am Körper. Sie in die Wäsche zu werfen, erscheint jedoch übertrieben, denn sie sind noch sauber genug für einen weiteren Einsatz.
Der Stuhl als provisorische Lösung
Genau hier kommt der Stuhl ins Spiel. Er bietet eine schnelle, unkomplizierte Ablage für diese Zwischenkategorie. Das Kleidungsstück wird kurz über die Lehne gehängt, mit dem festen Vorsatz, es später ordentlich wegzuräumen oder am nächsten Tag wieder anzuziehen. Doch dieser Moment kommt selten. Stattdessen gesellt sich am nächsten Abend das nächste Kleidungsstück dazu, und am übernächsten wieder eines. Der provisorische Ablageort wird zur Dauerlösung, und aus dem einzelnen Kleidungsstück wird ein unübersichtlicher Stapel.
Das Tückische an diesem Prozess ist seine Schleichform. Niemand entscheidet sich bewusst dafür, einen Kleiderberg anzuhäufen. Es passiert einfach, Tag für Tag, Kleidungsstück für Kleidungsstück. Und weil der Stuhl ohnehin schon voll ist, sinkt die Hemmschwelle, weitere Teile dazuzulegen. Der Kleiderberg wirkt wie ein Magnet, der immer mehr Unordnung anzieht.

Warum klassische Ordnungstipps versagen
Das Problem liegt nicht an Ihnen
Die meisten Ratgeber zum Thema Ordnung im Schlafzimmer setzen an der falschen Stelle an. Sie appellieren an Disziplin und Selbstkontrolle, empfehlen feste Aufräumzeiten oder motivierende Belohnungssysteme. Der Grundgedanke dahinter: Wer sich nur genug anstrengt, schafft es auch, den Stuhl leer zu halten. Dieser Ansatz ignoriert jedoch die eigentliche Ursache des Problems.
Der Kleiderberg entsteht nicht, weil Menschen faul oder undiszipliniert sind. Er entsteht, weil es im Raum keinen logischen Platz für die Zwischenkategorie gibt. Solange dieser Platz fehlt, wird die Kleidung immer irgendwo landen, sei es auf dem Stuhl, auf dem Bett oder auf dem Boden. Willenskraft allein kann dieses strukturelle Defizit nicht ausgleichen. Wer gegen die Grundlogik seiner Raumgestaltung ankämpft, wird auf Dauer verlieren.
Systeme schlagen Willenskraft
Aus architektonischer Sicht ist das Schlafzimmer ein Raum mit klar definierten Funktionen: Schlafen, Ausruhen, Ankleiden. Für jede dieser Funktionen sollte es entsprechende Zonen und Möbel geben. Doch in den meisten Schlafzimmern fehlt eine Zone für Kleidung im Übergangsstatus. Der Kleiderschrank ist für saubere Wäsche reserviert, der Wäschekorb für schmutzige. Dazwischen klafft eine Lücke, und genau in diese Lücke drängt sich der Stuhl.
Die Lösung liegt daher nicht in mehr Disziplin, sondern in besserem Design. Wer das Stuhl-Phänomen dauerhaft beseitigen möchte, muss seinem Raum eine Struktur geben, die zur eigenen Lebensweise passt. Das bedeutet konkret: Entweder wird die Zwischenkategorie abgeschafft, oder sie bekommt einen eigenen, dafür vorgesehenen Platz.

Die Lösung: Rausnehmen oder Ersetzen
Option eins: Den Stuhl komplett entfernen
Der radikalste und oft wirksamste Ansatz besteht darin, den Stuhl ersatzlos aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Ohne Ablage gibt es keinen Kleiderberg. Diese Methode zwingt dazu, bei jedem Kleidungsstück sofort eine Entscheidung zu treffen: Kommt es zurück in den Schrank, oder wandert es in die Wäsche?
Aus gestalterischer Sicht hat dieser Ansatz mehrere Vorteile. Das Schlafzimmer wirkt aufgeräumter und ruhiger, wenn ein sperriges Möbelstück fehlt. Gerade in kleineren Räumen kann der gewonnene Platz einen spürbaren Unterschied machen. Außerdem entfällt die tägliche Auseinandersetzung mit dem Kleiderberg, was das Schlafzimmer wieder zu einem Ort der Entspannung macht.
Der Nachteil liegt auf der Hand: Die Zwischenkategorie verschwindet nicht einfach, nur weil der Stuhl weg ist. Wer Kleidung nicht nach einmaligem Tragen waschen möchte, braucht einen alternativen Umgang damit. Ohne begleitende Verhaltensänderung besteht die Gefahr, dass der Kleiderberg einfach an einen anderen Ort wandert, etwa aufs Bett oder auf den Boden.
Option zwei: Den Stuhl durch einen stummen Diener ersetzen
Die zweite Möglichkeit besteht darin, dem Problem mit besserer Ausstattung zu begegnen. Ein stummer Diener, auch Herrendiener genannt, ist ein Möbelstück, das speziell für die Aufbewahrung von getragener Kleidung konzipiert wurde. Im Gegensatz zum Stuhl bietet er eine geordnete Struktur: einen Bügel für das Jackett oder die Bluse, eine Querstange für die Hose, manchmal auch eine Ablage für Accessoires.
Der entscheidende Vorteil liegt in der begrenzten Kapazität. Während auf einem Stuhl theoretisch unbegrenzt viel Kleidung gestapelt werden kann, fasst ein stummer Diener in der Regel nur ein bis zwei Outfits. Diese natürliche Begrenzung verhindert, dass sich Kleidung ansammelt. Wer ein neues Kleidungsstück aufhängen möchte, muss zuerst das alte wegräumen.
Aus handwerklicher Perspektive ist ein stummer Diener zudem schonender für die Kleidung. Anzughosen behalten ihre Bügelfalte, Hemden bekommen keine Knitterfalten, und empfindliche Stoffe werden besser belüftet als auf einem Stapel.
Der stumme Diener: Unterschätzte Alternative
Geschichte und Funktion
Der stumme Diener hat eine längere Geschichte, als viele vermuten. Bereits im 18. Jahrhundert nutzten wohlhabende Herren dieses Möbelstück, um ihre Garderobe über Nacht aufzubewahren. Der Name leitet sich von seiner Funktion ab: Er übernahm die Aufgabe eines Dieners, der dem Herrn beim Auskleiden half und die Kleidung ordentlich verwahrte, allerdings stumm und ohne Lohn.
In der modernen Wohnung erfüllt der stumme Diener dieselbe Funktion wie vor Jahrhunderten. Er bietet einen designierten Platz für Kleidung, die noch einmal getragen werden soll, und hält sie dabei in Form. Anders als der improvisierte Stuhl ist er genau für diesen Zweck konstruiert und fügt sich als bewusstes Gestaltungselement in den Raum ein.
Moderne Varianten und Materialien
Die Auswahl an stummen Dienern ist heute größer denn je. Klassische Modelle aus massivem Holz strahlen zeitlose Eleganz aus und passen zu traditionell eingerichteten Schlafzimmern. Sie sind in der Regel schwerer und standfester, was bei hochwertigen Mänteln oder schweren Jacketts von Vorteil ist. Eiche, Buche und Nussbaum sind beliebte Holzarten, die sich durch Langlebigkeit und ansprechende Maserung auszeichnen.
Für modern eingerichtete Räume bieten sich Modelle aus Metall an. Edelstahl oder pulverbeschichtetes Aluminium wirken schlank und zurückhaltend, nehmen optisch wenig Raum ein und lassen sich leicht reinigen. Manche Hersteller kombinieren auch Materialien, etwa ein Metallgestell mit Holzelementen, und schaffen so einen interessanten Kontrast.
Die richtige Größe für Ihren Raum
Bei der Auswahl sollten Sie die Proportionen Ihres Schlafzimmers berücksichtigen. In großzügigen Räumen kann ein ausladender Herrendiener mit zusätzlicher Schuhablage und Accessoirefach ein echter Blickfang sein. Für kleinere Schlafzimmer empfehlen sich kompakte Modelle, die wenig Stellfläche beanspruchen. Wandmontierte Varianten sind eine platzsparende Alternative, die besonders in beengten Verhältnissen sinnvoll sein kann.
Achten Sie beim Kauf auf eine stabile Konstruktion. Billige Modelle neigen dazu, unter dem Gewicht von Jacketts oder Mänteln zu kippen. Ein breiter Standfuß oder eine schwere Bodenplatte sorgen für den nötigen Halt. Wenn Sie häufig schwere Oberbekleidung aufhängen, sollte der Bügel entsprechend belastbar sein.
Der psychologische Trick: Die Sofort-Entscheidung
Das Prinzip “Lüften oder Wäsche”
Unabhängig davon, ob Sie den Stuhl entfernen oder durch einen stummen Diener ersetzen, braucht es eine begleitende Verhaltensänderung. Der wirksamste Ansatz ist das Prinzip der Sofort-Entscheidung: Jedes Kleidungsstück, das Sie ausziehen, wird unmittelbar einem von zwei Wegen zugewiesen. Entweder es wird gelüftet und anschließend zurück in den Schrank gehängt, oder es kommt direkt in die Wäsche. Eine dritte Option, das Zwischenlagern, gibt es nicht mehr.
Diese Regel mag zunächst streng erscheinen, doch sie beseitigt genau die Entscheidungslücke, die den Kleiderberg entstehen lässt. Wenn Kleidung nach dem Ausziehen sofort einen Platz bekommt, kann sich kein Stapel bilden. Der stumme Diener dient in diesem System als Lüftungsstation, nicht als Langzeitlager. Kleidung hängt dort maximal über Nacht, am nächsten Morgen wird sie weggeräumt.
Die Zwei-Wochen-Regel
Verhaltensänderungen brauchen Zeit, um zur Gewohnheit zu werden. Psychologen gehen davon aus, dass neue Routinen etwa zwei bis drei Wochen konsequenter Wiederholung benötigen, um sich zu verfestigen. In dieser Anfangsphase kostet die Sofort-Entscheidung noch bewusste Anstrengung. Sie müssen sich aktiv daran erinnern, jedes Kleidungsstück sofort zu versorgen.
Ein hilfreicher Trick besteht darin, das neue Verhalten an eine bestehende Gewohnheit zu koppeln. Wenn Sie sich beispielsweise jeden Abend vor dem Schlafengehen die Zähne putzen, können Sie das Wegräumen der Kleidung direkt davor einplanen. Nach etwa zwei Wochen wird dieser Ablauf zur Selbstverständlichkeit, und die Versuchung, Kleidung einfach abzulegen, nimmt spürbar ab.
Praktische Umsetzung: Schritt für Schritt
Schritt eins: Bestandsaufnahme
Bevor Sie Änderungen vornehmen, sollten Sie sich ein genaues Bild der Situation machen. Räumen Sie den Stuhl komplett leer und sortieren Sie die Kleidungsstücke. Was davon gehört tatsächlich in die Wäsche? Was kann zurück in den Schrank? Oft zeigt sich bei dieser Übung, dass ein Großteil des Kleiderbergs aus Kleidungsstücken besteht, die längst gewaschen werden könnten.
Nutzen Sie diese Gelegenheit auch, um Ihren Kleiderschrank kritisch zu betrachten. Ist er überfüllt? Fehlt Platz für Kleidung, die Sie regelmäßig tragen? Ein vollgestopfter Schrank erhöht die Hemmschwelle, Kleidung ordentlich wegzuräumen. Möglicherweise ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um auszumisten und Platz zu schaffen.
Schritt zwei: Entscheidung treffen
Überlegen Sie, welcher Ansatz besser zu Ihrem Lebensstil passt. Wenn Sie überwiegend pflegeleichte Kleidung tragen, die problemlos nach jedem Tragen gewaschen werden kann, ist das Entfernen des Stuhls ohne Ersatz eine gute Wahl. Wenn Sie hingegen empfindliche Stoffe, Anzüge oder Kleidung tragen, die nicht häufig gewaschen werden sollte, ist ein stummer Diener die sinnvollere Lösung.
Berücksichtigen Sie auch die räumlichen Gegebenheiten. In einem sehr kleinen Schlafzimmer kann jeder eingesparte Quadratmeter wertvoll sein. In einem größeren Raum ist Platz für einen eleganten Herrendiener, der gleichzeitig als Gestaltungselement dient.
Schritt drei: Umsetzung
Entfernen Sie den Stuhl aus dem Schlafzimmer, und zwar vollständig. Stellen Sie ihn nicht in eine Ecke, wo er als Versuchung lauert, sondern bringen Sie ihn in einen anderen Raum oder in den Keller. Wenn Sie sich für einen stummen Diener entschieden haben, positionieren Sie ihn an einer gut zugänglichen Stelle, idealerweise in der Nähe des Kleiderschranks.
Planen Sie für die Umstellung etwa ein bis zwei Stunden ein. Dazu gehört das Leeren des Stuhls, das gegebenenfalls nötige Ausmisten des Schranks und das Aufstellen des neuen Möbelstücks. Dieser überschaubare Zeitaufwand zahlt sich langfristig aus.
Schritt vier: Neue Routine etablieren
In den ersten Tagen werden Sie sich immer wieder dabei ertappen, wie Sie Kleidung ablegen wollen und keinen Stuhl mehr vorfinden. Nutzen Sie diese Momente bewusst, um die neue Entscheidungsroutine einzuüben. Fragen Sie sich: Lüften oder Wäsche? Handeln Sie sofort entsprechend. Nach etwa zwei Wochen wird diese Entscheidung automatisch ablaufen.
Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden
Fehler eins: Den stummen Diener überladen
Der häufigste Fehler bei der Umstellung besteht darin, den stummen Diener genauso zu behandeln wie den alten Stuhl. Statt ein bis zwei Outfits hängen dort plötzlich fünf oder sechs Kleidungsstücke übereinander, und der alte Kleiderberg ist zurück. Um das zu vermeiden, sollten Sie sich eine strenge Regel setzen: Nur ein Outfit darf gleichzeitig auf dem Diener hängen. Bevor etwas Neues dazukommt, muss das Alte weggeräumt werden.
Fehler zwei: Einen Ersatz-Stuhl etablieren
Wenn der alte Stuhl verschwindet, sucht sich die Kleidung manchmal einen neuen Landeplatz. Das kann ein Sessel sein, die Bettkante oder sogar der Boden. Achten Sie in den ersten Wochen bewusst darauf, ob sich irgendwo eine neue Sammelstelle bildet. Falls ja, greifen Sie sofort ein. Das Problem liegt dann nicht am Möbelstück, sondern an der noch nicht gefestigten Routine.
Fehler drei: Zu schnell aufgeben
Rückfälle in alte Gewohnheiten sind normal und kein Grund zur Resignation. Wenn Sie nach einer stressigen Woche feststellen, dass sich wieder Kleidung angesammelt hat, räumen Sie einmal gründlich auf und starten Sie von vorn. Verhaltensänderungen verlaufen selten linear. Entscheidend ist, dass Sie dranbleiben und sich nicht entmutigen lassen.
Fehler vier: Die Ursache ignorieren
Manchmal liegt das Problem tiefer als beim Stuhl. Ein chronisch überfüllter Kleiderschrank, zu wenig Stauraum oder unpraktisch angeordnete Möbel können dazu führen, dass Ordnung grundsätzlich schwerfällt. Wenn das Stuhl-Phänomen trotz aller Bemühungen wiederkehrt, lohnt sich ein kritischer Blick auf die gesamte Schlafzimmergestaltung. Möglicherweise sind größere Anpassungen nötig.
Fazit
Das Stuhl-Phänomen ist kein Zeichen von Charakterschwäche oder mangelnder Disziplin. Es ist das Ergebnis einer Raumgestaltung, die eine alltägliche Realität ignoriert: Kleidung, die getragen wurde, aber noch nicht gewaschen werden muss, braucht einen Platz. Solange dieser Platz fehlt, wird sich immer irgendwo ein Kleiderberg bilden.
Die Lösung liegt nicht darin, härter gegen sich selbst zu kämpfen, sondern klüger einzurichten. Wer den Stuhl entfernt oder durch einen stummen Diener ersetzt und gleichzeitig das Prinzip der Sofort-Entscheidung einübt, wird das Problem dauerhaft los. Der Aufwand ist überschaubar, die Wirkung jedoch spürbar. Ein Schlafzimmer ohne Kleiderberg ist nicht nur aufgeräumter, sondern auch ein angenehmerer Ort zum Entspannen. Und das ist letztlich genau das, wofür dieses Zimmer gedacht ist.
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Häufige Leserfragen zum Stuhl-Phänomen
Funktioniert das Prinzip auch, wenn ich mir keinen stummen Diener leisten kann oder möchte?
Absolut. Ein stummer Diener ist eine elegante Lösung, aber keineswegs die einzige. Eine einfache Kleiderstange, die Sie für wenige Euro im Baumarkt bekommen, erfüllt denselben Zweck. Auch ein einzelner Wandhaken an der Schranktür oder hinter der Schlafzimmertür kann als Lüftungsstation dienen. Entscheidend ist nicht das Möbelstück selbst, sondern das Prinzip dahinter: ein klar definierter, begrenzter Platz für maximal ein bis zwei Kleidungsstücke. Selbst ein einfacher Kleiderbügel an einem Türrahmen ist besser als ein Stuhl, weil er automatisch die Menge begrenzt.
Was mache ich mit Kleidung, die ich am nächsten Tag wieder anziehen möchte?
Genau dafür ist der stumme Diener oder die alternative Lösung gedacht. Legen Sie das Outfit für den nächsten Tag abends bereit, indem Sie es dort aufhängen. Am Morgen greifen Sie direkt zu, und nach dem Anziehen ist der Platz wieder frei. Dieses System hat einen zusätzlichen Vorteil: Sie sparen morgens Zeit, weil die Kleidungsfrage bereits am Vorabend geklärt ist. Wichtig ist nur, dass Kleidung nicht länger als eine Nacht dort hängt. Was Sie am nächsten Tag doch nicht anziehen, kommt zurück in den Schrank.
Mein Partner hält sich nicht an die neue Ordnung. Wie gehe ich damit um?
Das ist eine häufige Herausforderung in gemeinsam genutzten Schlafzimmern. Zunächst hilft ein offenes Gespräch, in dem Sie erklären, warum Ihnen die Veränderung wichtig ist. Vermeiden Sie dabei Vorwürfe und betonen Sie die Vorteile für beide. Eine praktische Lösung besteht darin, für jeden Partner einen eigenen stummen Diener oder eine eigene Kleiderstange einzurichten. So hat jeder seinen persönlichen Bereich und ist für dessen Ordnung selbst verantwortlich. Manchmal braucht es auch etwas Geduld, bis der andere die Vorteile des neuen Systems selbst erkennt.
Kann ich den Stuhl nicht einfach im Schlafzimmer lassen und als Sitzgelegenheit nutzen?
Theoretisch ja, praktisch wird es schwierig. Der Stuhl hat sich über Jahre als Kleiderablage etabliert, und diese Gewohnheit lässt sich kaum durchbrechen, solange er noch im Raum steht. Das Gehirn verbindet den Anblick des Stuhls automatisch mit der alten Verhaltensweise. Wenn Sie unbedingt eine Sitzgelegenheit im Schlafzimmer benötigen, wählen Sie eine Alternative ohne Rückenlehne, etwa einen Hocker oder eine Sitzbank mit geschlossener Truhe. Diese Möbelstücke eignen sich deutlich schlechter als Kleiderablage und reduzieren die Versuchung erheblich.
Wie oft sollte Kleidung eigentlich gewaschen werden?
Diese Frage ist berechtigt, denn übermäßiges Waschen schadet Textilien und belastet die Umwelt. Als Faustregel gilt: Unterwäsche und Socken nach jedem Tragen waschen, T-Shirts und Blusen nach ein bis zwei Mal, Pullover und Jeans nach vier bis sechs Mal, sofern sie nicht sichtbar verschmutzt oder verschwitzt sind. Oberbekleidung wie Jacketts, Mäntel und Anzughosen müssen nur selten gewaschen werden und profitieren stattdessen vom Lüften. Genau für diese Kategorie ist der stumme Diener ideal. Achten Sie auf Geruch und sichtbare Flecken, und vertrauen Sie Ihrem Urteil.
Wohin mit Sportkleidung oder stark verschwitzter Kleidung?
Sportkleidung und stark verschwitzte Alltagskleidung gehören niemals auf den stummen Diener oder zurück in den Schrank. Sie wandern direkt in den Wäschekorb oder werden sofort gewaschen. Falls die Wäsche nicht am selben Tag gemacht werden kann, empfiehlt sich ein separater, gut belüfteter Wäschekorb speziell für Sportkleidung. Modelle mit Löchern oder aus Gittergeflecht verhindern, dass sich Gerüche stauen und Bakterien vermehren. In kleinen Schlafzimmern kann dieser Korb auch im Bad oder Hauswirtschaftsraum stehen.
Wie verhindere ich, dass Kleidung auf dem stummen Diener Falten bekommt?
Ein guter stummer Diener ist so konstruiert, dass Kleidung faltenfrei hängt. Achten Sie beim Aufhängen darauf, Hosen an der Bügelfalte über die Querstange zu legen und Hemden oder Blusen am Bügel aufzuhängen. Vermeiden Sie es, mehrere Kleidungsstücke übereinander zu stapeln, denn das verursacht genau die Falten, die Sie vermeiden wollen. Falls Sie empfindliche Stoffe wie Seide oder feines Leinen aufhängen, sollten diese nicht länger als nötig auf dem Diener bleiben. Ein kurzes Auslüften über Nacht genügt, danach gehört die Kleidung zurück in den Schrank.
Was tun, wenn das Schlafzimmer wirklich zu klein für jegliches zusätzliche Möbelstück ist?
In sehr kleinen Schlafzimmern ist Kreativität gefragt. Eine platzsparende Lösung sind klappbare stumme Diener, die bei Nichtgebrauch flach an die Wand gelehnt werden können. Noch weniger Platz benötigen wandmontierte Klapphaken, die Sie bei Bedarf ausklappen und anschließend wieder einklappen. Eine weitere Option besteht darin, die Innenseite der Schranktür zu nutzen. Mit einem einfachen Türhaken schaffen Sie eine unsichtbare Lüftungsstation, die keinen zusätzlichen Stellplatz im Raum beansprucht. Das Prinzip der begrenzten Kapazität bleibt dabei erhalten.
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