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10 Tipps zum Küchenkauf – Das sollten Sie beim Kauf einer Küche beachten

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10 Tipps zum Küchenkauf – Das sollten Sie beim Kauf einer Küche beachten

Die neue Küche – nicht nur schick, sondern auch alltagstauglich

Den Kauf einer neuen Küche sollte man gut überdenken – schließlich leistet sie zehn bis 15 Jahre gute Dienste. Damit ist diese häufig sehr kostspielige Anschaffung eine echte Investition in die Zukunft.

Küchendesigns und zum Teil auch die Geräte folgen ähnlich wie die Mode immer wieder neuen Trends. So sollte das Aussehen bei den Vorüberlegungen entsprechend dem persönlichen Geschmack zwar berücksichtigt werden, jedoch nicht ausschlaggebend sein.

Vielmehr sind eine optimale Arbeitshöhe und eine richtige Aufteilung, die sogenannte Fünfzonenregel, nicht zu vernachlässigende Kriterien bei der Küchenplanung.

Eine zu hohe oder zu niedrige Arbeitsfläche kann Rückenschmerzen, das Volksleiden Nummer eins, zur Folge haben.

Um diesen und andere Planungsfehler, wie beispielsweise zu lange Wege zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen, zu vermeiden, sollten die persönlichen Lebensumstände sowie individuellen Gewohnheiten bedacht werden.

So braucht eine Großfamilie sowohl vielmehr Platz als auch eine ganz andere Ausstattung als ein Single, der nicht gern für sich allein kocht und zu Hause lediglich ein schnelles Frühstück genießt.

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Eine optimale Aufteilung durch die Fünfzonenregel

In der Regel besteht eine Küche aus fünf einzelnen Funktionszonen:

  • Bevorraten, Aufbewahren, Spülen, Vorbereiten und Zubereiten.
  • Rechtshänder sollten diese Bereiche idealerweise von links nach rechts anordnen.
  • Demnach sollte die Spüle möglichst links vom Herd liegen.
  • Dazwischen ist eine Arbeits- und Abstellfläche von etwa 90 Zentimetern empfehlenswert.
  • Linkshänder sollten die Bereiche entsprechend andersherum arrangieren.

Die richtige Höhe für einen gesunden Rücken

Eine wissenschaftliche Ergonomiestudie der Technischen Universität Darmstadt im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft “Die Moderne Küche” (AMK) belegt, dass die Küchenarbeitsplatte unbedingt die richtige Höhe haben muss, um Rückenschmerzen vorzubeugen.

So führt eine Rückenbeugung von mehr als 20 Grad nach vorn über einen längeren Zeitraum zu einer einseitigen Bandscheibenbelastung und hat damit auf Dauer Rückenbeschwerden zur Folge.

Die perfekte Höhe für die Arbeitsplatte ermittelt man so:

  • Mit angelegten Oberarmen vor die Küchenzeile stellen und die Unterarme waagerecht anheben.
  • Zwischen den Unterarmen und der Arbeitsfläche sollten noch 15 Zentimeter Platz zum bequemen Stehen sein.
  • Gewöhnlich kann man die Höhe der Arbeitsplatte mit unterschiedlichen Sockelfüßen einfach anpassen.

Neben der optimalen Höhe der Küchenarbeitsplatte wird eine rückenschonende Körperhaltung zudem durch die Höhenanpassung der einzelnen Arbeitsbereiche gewährleistet.

So ist es ratsam, wenn der Herd aufgrund der Arbeit mit Töpfen sowie Pfannen niedriger ist. Viel genutzte Geräte wie beispielsweise der Kühlschrank, Backofen oder Geschirrspüler sollten idealerweise so integriert werden, dass man sich zum Erreichen nicht bücken muss.

Die Stauraumplanung nicht unterschätzen

Unglaublich, aber in einem Vier-Personen-Haushalt findet man rund 250 Kilogramm Küchengeräte, Geschirr, Töpfe und Kochutensilien. Daher sollte man sich schon vor dem Kauf Gedanken machen, welche alten Gegenstände in der neuen Küche einziehen dürfen. Empfehlenswert ist eine Liste, mit all den Dingen, die untergebracht werden müssen und die auch den Stauraum für künftige Anschaffungen berücksichtigt.

Die Traumküche – schickes Design und trotzdem alltagstauglich

Schwere Küchengeräte sollten in großen Schubkästen oder nicht zu weit oben in Schränken verstaut werden. Das ist nicht nur übersichtlich, sondern schont auch den Rücken, wenn die Gegenstände bei Gebrauch herausgeholt werden.

Praktisch sind auch Oberschränke, die bei Bedarf heruntergefahren werden können. Allerdings sind diese meist nur in barrierefreien Küchen zu finden.

Doch eine Küche wird nur dann zur absoluten Traumküche, wenn sie nicht nur alltagstauglich ist, sondern auch ein schickes Design hat. Insbesondere die heutzutage favorisierten offenen Küchen sind nicht einfach nur zum Kochen da.

Vielmehr sind sie ein Teil des Wohnraums. Der Wohlfühlfaktor sollte also beim Kauf ebenso wie die Funktionalität eine entscheidende Rolle spielen. Man sollte die richtige Mischung aus Praxistauglichkeit und modernem Design finden.

Die richtige Geräteauswahl: leise und sparsam

So schön eine offene Wohnküche auch ist, so störend können hier laute Küchengeräte sein. Um das zu vermeiden, sollte man beim Kauf auf das EU-Energielabel achten.

  • Diese Kennzeichnung ist auf nahezu allen Küchengeräten, wie zum Beispiel Backofen, Geschirrspüler oder Dunstabzugshaube zu finden und gibt Aufschluss über die Lautstärke des Gerätes.
  • Das EU-Energielabel informiert zudem über den durchschnittlichen Stromverbrauch. Besonders sparsame Geräte sind mit der Energieeffizienzklasse A+++ gekennzeichnet.
  • Sie verbrauchen vergleichsweise nur halb so viel Energie wie Geräte der Klasse A+. Daher lohnt sich gerade bei Kühlschränken, die in Dauergebrauch sind, ein genauer Blick auf die Energieverbrauchskennzeichnung.
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Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
Als Herausgeber des Online Magazine Haus & Garten ist es mir eine Freude, die Leser über Interessante Themen zu informieren und meine Erfahrungen zu teilen.

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Letzte Aktualisierung am 24.10.2019 um 06:01 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API