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Ratgeber Backofen Kauf

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Ratgeber Backofen Kauf – Der Alleskönner für die Küche

Vom Dampfgaren bis zum Backofen Reinigen

Einer landläufigen Meinung zur Folge ist das Auto des Deutschen liebstes Kind. Die Firma Siemens-Elektrogeräte hat eine Umfrage in Auftrag geben, die einen anderen Sachverhalt festgestellt hat. Nicht mehr das Auto ist den Deutschen unverzichtbar, sondern die eigene Küche. Unter den Befragten gaben mehr als die Hälfte an, dass für sie eine schöne Küche sehr wichtig sei. Für das Auto votierten nur knapp 30%. Die Küche ist ein Ort am dem sich die Familie zum gemeinsamen Mahl trifft und an dem auch so manche interessante Gespräche stattfinden. Obwohl die Küche eine immer größere Rolle für die Kommunikation innerhalb der Familie spielt, ist der Backofen das zentrale Küchengerät. Ein moderner Backofen kann gleichzeitig garen, backen und sogar eine Mikrowelle ist oft integriert. Solche Backöfen reinigen sich sogar selber.

Ein Backofen beinhaltet immer mehr Funktionen

Die “Arbeitsgemeinschaft Die moderne Küche” (AMK) hat festgestellt, dass 66 Prozent aller Deutschen Spaß am Kochen haben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein Backofen von heute immer mehr Funktionen hat. Funktionen, die es selbst bei billigeren Öfen in der Standardausführung gibt, sind Heißluft, Oberhitze, Unterhitze und natürlich eine Grillfunktion. Neuere Modelle beweisen, dass noch sehr viel mehr geht. Solche Öfen bieten oft eine Pizzafunktion an. Dabei kommt die Hitze besonders stark von unten. Häufig findet der Kunde auch eine Mikrowellenfunktion. Der neue Herd von Siemens mit dem Namen “HE78BD.71” nennt diese Funktion “Intensivhitze”. Hobbyköche, die einen besonders knusprigen Boden wollen, können den Ofen so steuern, dass eine besonders starke Hitze von unten kommt. Eine besondere Funktion hat der “NV70F7786ES”, nämlich “Twin Cooking”. Der Koch kann gleichzeitig zwei unterschiedliche Gerichte mit verschiedener Temperatur und unterschiedlicher Garzeit zubereiten, also zum Beispiel einen Kuchen und ein gegrilltes Hähnchen.

Gesunde Speisen mit eine Dampfgarer

In der modernen und gesunden Küche ist nicht nur heiße Luft das non-plus-ultra, sondern die schonende Zubereitung mit dem Dampfgarer. Beim Braten mit heißem Dampf bleibt das Fleisch besonders wohlschmeckend, sanft und zart. Ein Nachteil ist, dass die Zubereitung länger dauert. Hier ist aber nicht Energiesparen das Thema, sondern die Gesundheit. Es lässt sich sogar der Grad der Dampfzufuhr je nach Gericht einstellen. Der Ofenhersteller Neff nennt sein Dampfunterstützungssystem “VarioSteam” ein “Feuchtigkeitsmanagement-System. Unterschiedliche Lebensmittel, erklärt der Hersteller, hätten einen anderen Wassergehalt. Aus diesem Grund sei eine unterschiedliche Feuchtigkeitszugabe nötig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das Gerät produziere einmal weniger, dann wieder mehr Dampf. Diese Funktion soll dabei nicht nur zu besonderen Anlässen eingesetzt werden, sondern bietet auch eine perfekte Unterstützung für den täglichen Kochalltag. Laut Hersteller ist der Ofen auch perfekt dazu geeignet, um Gerichte vom Vortag noch einmal zu servieren. Wenn am Tag zuvor eine Pizza nicht gegessen wurde, dann könne diese durch den Dampf wieder aufgefrischt und auch der Geschmack sei ausgezeichnet, so der Hersteller.

Automatikfunktionen erleichtern den Kochalltag

Moderne Backöfen bieten dem Kunden eine Vielzahl von Automatikfunktionen, die das tägliche Kochen stark vereinfachen. Die stellvertretende Leiterin des Bereichs Haushaltstechnik im oberbayrischen Agrarbildungszentrum schätzt, dass ein Ofen mit einer Programmautomatik etwa 300 bis 400 Euro mehr kostet. Die Hersteller lassen in ihre Öfen ihre Erfahrungen aus den Versuchsküchen einfließen. Der Benutzer muss sich für ein bestimmtes Programm entscheiden. Er gibt dann nur noch das Gewicht der zu kochenden Lebensmittel ein und der Rest erledigt der Ofen. Andere Einstellungen, wie die Garzeit, die benötigte Temperatur oder die Heizungsart sind in dem Programm schon festgelegt. Hier bieten sich unzählige Möglichkeiten. Ein Beispiel: Der “H 6860 BP” von Miele hat ein Bratthermometer integriert, welches die Kerntemperatur misst. Das Thermometer vergleicht die Temperatur mit dem voreingestellten Wert und der Ofen steuert gegebenenfalls entgegen. Aus dem Ofen kommt dann ein perfektes Ergebnis, denn ein Anbrennen ist nicht mehr möglich. So kann der Kunde die verbleibende Zeit zur Zubereitung neuer Gerichte nutzen.

Die Bedienung der Backöfen bleibt einfach

Obwohl die Zusatzfunktionen fast unüberschaubar sind, lässt sich der Ofen sehr einfach bedienen. Einstellungen, die immer wieder vorkommen, können gespeichert werden und lassen sich dann schnell wieder abrufen. Der Ofen macht dem Koch sogar Vorschriften, so gib er zum Beispiel Hinweise, auf welcher Ebene das Kochgeschirr gestellt wird. Die Sorge, dass der Kunde mit den vielen neuen Funktionen überfordert sein könnte, sind also unbegründet. Je komplexer die Funktionen werden, umso einfacher sei die Bedienung,so Kirk Mangels vom AMK.

Selbstreinigung durch drei Technologien im Test

So viel Spaß das Kochen macht; so unbeliebt ist die Reinigung des Ofens. In einem modernen Ofen ist immer eine Selbstreinigungsfunktion integriert. Im September 2012 hat die Stiftung Warentest diese drei Technologien ein wenig genauer unter die Lupe genommen. Es kommen vor allem drei Möglichkeiten zum Einsatz, nämlich die Pyrolyse, die Katalyse und die Hydrolyse.

Die Pyrolyse (Automatische Backofen Reinigung durch Hitze) funktioniert gut, verbraucht aber zu viel Strom

Laut Stiftung Warentest ist die Pyrolyse sehr effektiv. Der Geschäftsführer des Fachverbandes Elektro-Haushalts-Großgeräte erklärt, wie diese Technologie funktioniert. Im Grunde sei es ganz einfach, der Ofen werde einfach auf über 500 Grad Celsius erhitzt. Die Kochreste würden dann zu Asche zerfallen und könnten einfach aus dem Ofen gekehrt werden. Stiftung Warentest wollte es genau wissen und hat im Test Bratensaft, Marmelade und Teig bei 200 Grad mehr als 90 Minuten anbrennen lassen. Ein Horror für jeden Hobbykoch. Die Pyrolyse funktioniert tatsächlich, doch ist der Stromverbrauch natürlich auch sehr hoch. 4,5 bis 5 Kilowattstunden wurden pro Reinigungsvorgang verbraucht. Bei einem Strompreis von 0,25 Euro pro kWh kostet ein Reinigungsvorgang bis zu 1,25 Euro.

Reinigung mit Chemie: Die Katalyse

Bei diesem Reinigungsverfahren haben die Wände des Ofens eine besonders glatte Beschichtung, welche vor allem Fettpartikel gut aufsaugt. Die Beschichtung ist mit bestimmten Metalloxiden beschichtet, die erst die Selbstreinigung ermöglicht. Diese Stoffe wirken als Katalysator, sie beschleunigen bzw. ermöglichen eine chemische Reaktion. In diesem Fall ist es der Zerfall von Fett in Wasser und Kohlendioxid. Dieser Vorgang findet bei einer Temperatur oberhalb von 200 Grad statt. Dieser Vorgang geschieht automatisch beim Backen. Der Koch muss also keine Zeit mehr für den Reinigungsprozess erübrigen. Am besten funktioniere das, laut Stiftung Warentest, bei Fett, andere Verschmutzungen, die etwa Zucker enthalten, lassen sich nicht so gut entfernen. Die Beschichtung hält außerdem nicht ewig. Der Kunde sollte sich also schon beim Kauf Gedanken machen, ob sich bestimmte beschichtete Teile bei Bedarf nachkaufen lassen. Bei der Reinigung muss besonders vorsichtig vorgegangen werden, denn sonst wird die Beschichtung zerstört. Die Verwendung von scharfen Reinigungsmitteln ist dabei unbedingt zu unterlassen.

Die Hydrolyse (Automatische Reinigung mit Wasser)  – einfache Anwendung, schlechtes Ergebnis

Die Hydrolyse scheint sehr einfach zu funktionieren. Benötigt wird ein halber Liter Wasser und etwas Spülmittel. Beides wird auf die Bodenwanne gegeben und das Selbstreinigungsprogramm eingeschaltet. Hinterher muss der Ofen einfach ausgewischt werden. Diese Technologie, die laut Hersteller sehr energiesparend sein soll, bewährt sich leider im Praxistest nicht. Die Hydrolyse könne in jedem Ofen angewendet werden, selbst wenn er nicht über diese Funktion verfüge. Schließlich ist es kein Problem, ein wenig Wasser mit Spülmittel verdampfen zu lassen. Für die Tester der Stiftung Warentest handelt es sich bei dieser Technologie eher um eine Werbebotschaft als um eine ernstgemeinte Reinigungsmöglichkeit. Die Hersteller halten zwar entgegen, dass nur ein Ofen mit Hydrolysefunktion für die Verdampfung von größere Mengen Wasser geeignet sei, das negative Ergebnis der Tester von Stiftung Warentest bleibt aber trotzdem bestehen.

Einbaubackofen versus Einbauherd

Nicht nur die Öfen haben sich verändert, auch die Art, wie sie in den Küchen eingebaut werden. Früher wurden die Öfen unter der Arbeitsplatte montiert. Heute werden die Öfen in einen Hochschrank platziert. Wenn ein neuer Herd in eine ältere Einbauküche montiert wird, dann ist oft der Kauf von einem autarken Kochfeld nötig, das eigene Bedienelemente aufweist. Wichtig ist, dass die Anschlüsse von Herd und Küche zusammenpassen. Das ist normalerweise nur gegeben, wenn beide vom gleichen Anbieter stammen. Wer gerne das Kochfeld und den Backofen wie früher in einem Gerät beisammen haben möchte, der benötigt einen Einbauherd, bei dem die Schalter für die Kochstellen vorhanden sind.

Den vollständigen Test kann sich der Interessent kostenpflichtig von der Seite der Stiftung Warentest herunterladen.

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Letzte Aktualisierung am 28.10.2020 um 21:30 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Frickehttps://www.ratgeber-haus-garten.com
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