Fünf Tipps gegen Laub

Laubfrei durch den Herbst

Gelb, Orange, Rot und Braun – Herbstlaub strahlt in den wärmsten Farben und ist gerade an sonnigen Tagen schön anzuschauen. Für Gartenbesitzer bedeutet die bunte Blätterpracht allerdings Arbeit. Denn das Laub muss schnell und regelmäßig weggeräumt werden.

Buntes Herbstlaub sieht zwar schön aus, schadet aber dem Rasen, wenn es zu lange liegen bleibt. Unter der Blätterschicht bekommt das Gras nämlich zu wenig Sauerstoff und beginnt allmählich gelb zu werden und zu faulen. Mit Gartensauger, Laubbesen und Rechen sollten Gartenbesitzer deshalb den Blätterbergen schnell zu Leibe rücken.

Laub kann sogar gefährlich werden und Garten- und Fußwege in glitschige Rutschbahnen verwandeln. Werden die heruntergefallenen Blätter nass, steigt das Risiko darauf auszurutschen und sich schmerzhafte Prellungen zuzuziehen. Per Gesetz sind Eigenheimbesitzer verpflichtet, öffentliche Gehwege vom Laub zu befreien.

Liegen bleiben kann das Herbstlaub hingegen auf Gemüse-, Kräuter- und Blumenbeeten, unter Bäumen und Büschen. Dort bilden die Blätter eine dichte Decke, welche die Pflanzen vor winterlichen Frösten schützt.

Tipp 1: Laub wegräumen

Manchmal genügt ein stürmischer Herbsttag, um den Rasen vor lauter Blättern nicht mehr zu sehen. In solchen Fällen bietet sich ein Gartensauger beziehungsweise Laubbläser an, mit denen die Blätter schnell zu Haufen zusammengepustet und anschließend mit der Saugfunktion aufgenommen, gehäckselt und in den Fangkorb transportiert werden. Mit einem Fächer- oder Rechenbesen lässt sich das Laub ebenfalls gut zusammenfegen. Wer ein Gerät mit breiter Arbeitsfläche wählt, ist mit dem Laubsammeln schneller fertig.

Tipp 2: Blätter kompostieren

Herbstlaub bildet eine gute Basis für Kompost, weil die in den Blättern enthaltenen Nährstoffe während der Verrottung erhalten bleiben und dem Boden im nächsten Frühjahr wieder zugeführt werden können. Am besten streut man auf dem Komposthaufen etwas Erde über das Laub. Das beschleunigt den Zersetzungsprozess und verhindert bei offenen Kompostanlagen, dass die Blätter im Wind davon wehen.

Tipp 3: Verstopfte Dachrinnen reinigen

Blätter, die durch die Luft wirbeln oder beim nächsten Regenschauer vom Dach gespült werden, verstopfen schnell die Dachrinnen. Völlig gefahrlos und ohne großen Aufwand lassen sich Blätter und Schmutz mit einem speziellen Dachrinnenreiniger vom Boden aus beseitigen. Den Teleskopstiel kann man stufenlos verlängern und der Arbeitswinkel von Schaber und Bürste lässt sich individuell einstellen.

Tipp 4: Dachrinnen vor Laub schützen

Verstopfte Rinnen und überschwappendes Regenwasser gehören künftig der Vergangenheit an, wenn die Dachrinnen ein Laubschutzgitter erhalten. Die nachträglich montierbaren Schutzgitter bestehen in der Regel aus einem feinmaschigen Kunststoffgewebe, das gewölbt in die Rinne eingesetzt oder mithilfe von Befestigungsklammern an der Dachrinnenwulst angebracht wird. So kann das Wasser jederzeit ungehindert abfließen.

Tipp 5: Gartenteich von Blättern befreien

Auch Teichen bereitet Laub Probleme: Die Blätter sinken nach und nach auf den Teichboden und verrotten dort unter Freisetzung von Fäulnisgasen. Dadurch nimmt der Sauerstoffgehalt im Wasser ab, was für Fische vor allem bei zugefrorener Wasseroberfläche gefährlich wird. Mit einem Kescher müssen Gartenbesitzer deshalb alle Blätter regelmäßig herausfischen oder frühzeitig ein Laubschutznetz über den gesamten Gartenteich spannen.

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Produkt-Info:

  • Gartensauger ALS 25 und Akku-Laubbläser ALB 18 LI von Bosch
  • Dachrinnenreiniger QuikFit von Fiskars
  • Laubschutzgitter Laubfrei und Poly-Net Laubstop für Dachrinnen von Marley
  • combisystem Fächerbesen XXL Vario und combisystem Verstellbesen von Gardena

 

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