Die Interior Design Trends der imm cologne 2018

Die Interior Design Trends der imm cologne 2018

Auf der imm cologne 2018 gibt es die Möbel zu den Trends der kommenden Saison – und darüber hinaus. Denn die über 1.200 erwarteten Aussteller aus 50 Ländern zeigen nicht nur die aktuellen Farben und Formen, sondern spiegeln auch den Trend zu langlebigen Materialien wie Marmor oder die anhaltende Faszination der Menschen an Design-Klassikern wider. Und da die Einrichtungsmesse alles präsentiert, was der Mensch zum Wohnen braucht, sind in Köln auch die Leuchten, Bäder, Wohntextilien und -Accessoires zu den Interior Design Trends zu sehen. Bei der Fülle an Ideen und Inspirationen scheint es angebracht, ein paar der wichtigsten Trendmuster einzufangen.

Homogene Farbflächen und grafische Muster

Apropos Muster: Sie scheinen sich voll und ganz auf den Boden zu kaprizieren. Selbst an der Wand tun sie sich etwas schwer. Dafür haben sie als uni gerahmte Akzentgeber an einzelnen Wänden einen großen Auftritt. Während sich bei den Teppichen eine wahre Muster- und Farbexplosion Bahn bricht, bei der es häufig grafische Designs und mutige Magenta-Töne gibt, erscheinen die meisten Flächen der Wohnung wie in satte, vollflächige Farben getunkt, die höchstens mal durch feinlinige geometrische Raster strukturiert werden. Es sieht fast so aus, als ob der Windows-Desktop in den vordefinierten Vollfarben den Sprung aus dem Rechner in die Wohnung schafft. Der „Klick“ ist dabei der eigentliche Trend – nämlich die Möglichkeit, individuelle Farben oder individuelle Stoffe anzulegen, auszusuchen und zu bestellen.

Flat Furniture: Das Wohnen in Bildern

Grafischer werden aber nicht nur die Muster, sondern auch die Möbel selbst. Unterstützt durch die Verwendung von Unis und Ton-in-Ton-Kombinationen fügen sich nicht nur die schlanken, konturbetonten Möbel, sondern auch die größeren Volumina fast schwerelos in das wie eine zweidimensionale Collage angelegte moderne Interior Design.

Mal männlich-blau, mal weiblich-rosig, und natürlich grün: Die Trendfarben zum Wohnen

Satt und uni werden auch die Trendfarben des Jahres 2018 eingesetzt, mal als Akzent, mal als komplettes Kleid für Polster- und Kastenmöbel. Die schon vor zwei Jahren als „neues Schwarz“ in Aussicht gestellte Dunkelfarbe im Pflaumenblau-Violett-Bereich kommt jetzt breitenwirksam als Pantone-Farbe „Ultra-Violett“ in den Wohnzimmern an. In einer etwas wärmeren, gefälligeren Form hat die von Akzo-Nobel favorisierte Farbe „Heart Wood“ das Zeug, ganze Sofa-Landschaften in harmonische Töne zu kleiden. Beide Farben passen ganz hervorragend zum warmen Braun von Hölzern. Daneben haben auch weiterhin Grüntöne Konjunktur, denn sie flankieren perfekt den Green Living Trend mit seinen Naturmaterialien und Pflanzen-Collagen. Rot wird vielfach als Akzent sowohl zu Holz als auch zu Ultra-Violett eingesetzt und bringt Leben in die Möbelwelt.

Materialtrends: Holz im Bad, Marmor auf dem Tisch

Bei den Materialien ist nach wie vor viel Natur angesagt – mal authentisch, mal als Imitat. Hier ist die klassische Fliese mit Holzmusterung nicht nur in Bad oder Küche dominierend. Im Gegenzug erobern Echtholz-Parkett und sogar Echtholz-Badmöbel Feuchtbereiche zurück, während sich der traditionell im Bad und auf dem Boden zu findende Marmor im Möbeldesign etabliert, nachdem er schon seit einiger Zeit bei Designern als Material für One-offs und exklusive Labels beliebt war. Mit neuen Fertigungsverfahren kann Marmor für viele andere Einsatzgebiete verwendet werden, sodass der Naturstein für die feine Maserung von Tischen, Regalen, Wandvertäfelungen und sogar für das Leuchten-Design entdeckt wird.

Solitär statt elitär: der Design-Klassiker

Kennerschaft beweist, wer als Möbel Designklassiker verwendet – oder eben solche, die es einmal werden können. Vorbild sind Klassiker der Moderne, meist in skandinavisch-klarer Formgebung. Als Materialien dominiert Massivholz, begleitet von dazu passenden Naturmaterialien wie Stein, Wolle oder wollartigen Textilien, Korb, Leder und Metall. Dabei ist die Fangemeinde längst nicht mehr nur durch Geld, sondern durch Kennerschaft gekennzeichnet. In einer Zeit des Mix&Match braucht niemand mehr komplette Ausstattungen anzuschaffen – gekauft und gesammelt wird, was man findet und/oder sich gerade leisten kann. Gleichwohl braucht das Besondere einen besonderen Rahmen, um richtig zur Geltung zu kommen. Kein anderer Einrichtungsstil geht eine so enge Verbindung mit der Architektur ein.

Perfect Home: Reduktion als Kunstform des Wohnens

Slow Living und ein wohnlicher Minimalismus sind die Antwort auf Überreizung durch Konsum, Medien, permanente Kommunikation und Arbeit. Die Wohnung wird für immer mehr Menschen zur Enklave der Ruhe, die ästhetisch ihren Ausdruck in einem durch Ordnung und sparsame, ausgewählte Möblierung und Dekoration geprägten Ambiente findet. Daneben ist die Wohnstatt aber auch ein Statement für den bewusst gewählten Lifestyle und ein Beleg für guten Geschmack. Daher sind Originalität und Designqualität der Solitärmöbel ein absolutes Muss, das schon längst nicht mehr nur von skandinavischen Kult-Labels erfüll wird.

Hauptsache nicht langweilig: Boho ist der das neue Ethno

Boho ist die gemütliche Antwort auf das coole Prinzip der Ordnung. Wo die Hochglanzkanten gebügelt wirken oder eine Ästhetik der Leere meditative Ruhe verbreitet, wirkt Boho laut und voll, gern auch mal schräg. Ein wenig zusammengesucht, improvisiert und mit Liebe kombiniert – so lässt sich der von unkonventionellen Zeitgeistern vorgelebte Stil umreißen, der nun auch im Sortimentsspektrum von Messe und Handel seine Entsprechungen findet. So dürften etwa Boho-Fans, die im Januar über die erste Einrichtungsmesse des Jahres, die imm cologne, wandern, nicht nur bei den Wohnaccessoires, sondern auch bei den Global Lifestyles oder den Design-Editeuren der Pure Editions-Hallen fündig werden. Selbst bei den großen Premiummarken hat diese Bewegung Spuren hinterlassen in Form von ursprünglichen Teppichen, Diwanen oder wie durch jahrelangen Gebrauch weich gewordenen Lederbezügen. Accessoires und Textilien sind die unkomplizierten Elemente, mit denen Boho arbeitet. Die Ethno-Anleihen stammen aus allen Teilen der Welt, Kissen aus alten Kelim-Teppichen werden zu Stoffen aus Indien und Decken aus Peru kombiniert. Selbst skandinavische Möbel wirken in dem mit Korbgeflecht, Rattan-Möbeln, Sofa-Überwürfen und viel Grünpflanzen ergänzten Mix irgendwie exotisch nordisch.

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